DE859331C - Elektrische Schaltanlage mit Aus- und Umschaltern - Google Patents

Elektrische Schaltanlage mit Aus- und Umschaltern

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Publication number
DE859331C
DE859331C DES4896A DES0004896A DE859331C DE 859331 C DE859331 C DE 859331C DE S4896 A DES4896 A DE S4896A DE S0004896 A DES0004896 A DE S0004896A DE 859331 C DE859331 C DE 859331C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
switchgear
positions
switches
changeover switches
Prior art date
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Expired
Application number
DES4896A
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Haase
Max Proschmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE859331C publication Critical patent/DE859331C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H3/00Mechanisms for operating contacts
    • H01H3/22Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism
    • H01H3/30Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism using spring motor

Landscapes

  • Railway Tracks (AREA)

Description

  • Elektrische Schaltanlage mit Aus- und Umschaltern Umschalter für .elektrische Schaltanlagen werden bisher so ;gebaut, daß bei vertikaler Anordnung, :d. h. beim Einbau m eine Schalttafel, :die Einschaltstellungen :oben und unten, die Ausschaltstellung .dagegen in der Mitte liegen. Hierbei (ergab sich bei Schaltanlagen, in denen sowohl Aus- als auch Umschalter vorhanden sind, eine Unübersichtlichkeit, da bei den bisher zur Verwendung gekommenen Ausschaltern die Ausschaltstellung unten liegt. Diese Unübersichtlichkeit der einzelnen Schaltstellungen bildet oft die Ursache von falschen Schaltungen, wodurch Unfälle entstehen können.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, diese Nachteile zu vermeiden und eine Schaltanlage mit schneller und eindeutiger Übersicht zu schaffen.
  • ,Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß bei Umschaltern das Handbetätigungsorgan in den verschiedenen Einschaltstellungen in dei gleichen Ebene und Richtung steht. Hierdurch wird es möglich, gemäß :der weiteren Erfindung eine Schaltanlage, in der Aus- und Umschalter vorhanden sind, so auszubilden, daß die Handbetätigungsorgane sämtlicher Schalter in ihrer Einschale- und Ausschaltstellung jeweils die gleiche Lage aufweisen. Erfindungsgemäß werden vorteilhafterweise für Umschalter die Einschaltstellungen nach oben und die Ausschaltstellungen nach unten gelegt, so :daß der Schaltwinkel rund i8o° beträgt. Das Handbetätigungsorgan kann z. B. durch eine kulissenartige Steuerung in die verschiedenen, jedoch ebenen- und richtungsgleichen Einschaltstellungen gebracht werden. Die Anzeige dafür, welche Schiene angesteuert wurde,ergibt entweder die Stellung des Handbetätgungsheb:els in der Kulisse oder eine übliche gesonderte Anzeigevorrichtung, die zwecl<mäßig direkt von der Schaltwelle gesteuert ist, oder die jeweils gewünschte Einschaltstellung des Umschalters kann durch ein besonderes Stellorgan, einen sog mannten Vorwählen festgelegt -werden. Wird der Vonvähler in der weiteren Ausbildung des Erfindungsgegenstandes zwangsläufig geführt, so kann er gleichzeitig als Anzeiger dafür dienen, -welche Sammelschiene angesteuert wurde. Somit ist in der Schaltanlage eine schnelle und eindeutige Übersicht erreicht. Die tatsächliche Ein-oder Ausschaltstellung dcs Sc'.,alters wird durch die Stellung des. Handbet,ätigungsorgans, z. B. eines Steigbügelhebels, kenntlich gemacht. In den Fig. i bis 8 ist die Erfindung an Ausführungsbeispielen erläutert.
  • De Fig. i und 2 zeigen eine Schalttafel mit reinem Ausschalter und sechs Umschaltern. In Fig. i sind die Schalter in der Ausschaltstellung, in Fis. z in der Einschaltstellung wiedergegeben. In Fig. i ist mit a :ein Ausschalter in der Ausschaltstellung dargestellt. Mit b leid c sind zwei Umschalter bezeichnet, die :eine kulissenartige Steuerung aufweisen und sich in der Ausschaltstellung befinden. Die Unischalter d bis ä sind in der Ausschaltstellung und mit Vorwähler versehen. Bei den Umschaltern d und e ist der Vonvähler i an der Seite des Steigbügelhiebels angeordnet, wobei die Lage des Vonvählers angibt, -welche Sammelschiene beim Einschalten angesteuert wird. In der Stellung-,d ist die eine Sammelschiene und in der Stellunge die andere Sammelschiene angesteuert. Bei den Umschaltern i und ä ist ein Vorwählet z oberhalb des Steigbügelh.ebels vorgesehen, wobei in der Stellung/ der Vonvähler nach links gerichtet liegt und hierdurch die Ansteuerung der einen Sammelschiene angibt, -während in der Stellung der Vorwähler nach rechts gelegt ist und die Ansteuerung der anderen Sammelschiene angibt.
  • In Fig. z sind die einzelnen Schalter in der Einschaltstellung -wiedergegeben. Die Vorwähler i und z befinden sich hier in den entsprechenden, bereits in Fig. i wiedergegebenen Stellungen.
  • Die Fig.3 und 4. zeigen einen Umschalter mit Steigbügellieb.elantri@eb und kulissenartiger Steuerung. Der Steigbügelhehel3 ist mit einer kulissenartigen Steuerung versehen und kann vor Ausübung der Schaltung nach rechts oder nach links bewegt werden, je nachdem wird die eine oder andere Sammelschiene angesteuert. In Fig. a befindet sich der Steigbügelh:ebel in der rechten Stellung und betätigt in dem Antriebskopf 6 durch einen Zahnradantrieb q. und 5 die Anschaltung der einen Sammelschiene.
  • Die Fig.5 bis. 7 zeigen einen Umschalter mit Steigbügelhebelantrieb, bei dem die jeweils gewünschte Einschaltstellung des Umschalters durch ein besonderes S:tellorgan, einen sogenannten Vorwähler, festgelegt wird. An der Seite des Steigbügelhebels 3 ist der Vorivähler 7 angebracht, der in seiner oberen Stellung die Ansteuerung der einten Sammelschiene S, in seiner unteren Stellung die Ansteuerung der anderen Sammielschiene S. vorbereitet. Die Mittelstellung o des Vorwählers gibt die Ausschaltstellung ,an. Der Vorwähler 7 bewirkt im Innern des Antriebskopfes 6 mit Hilfe der Steilgewindemutter Seine Umsteuerung der Getriebestangen 9, i o in der Weisje, daß in der Stellung S1 des Vonvählers 7 die :eine Gelenkstange g und in dier anderen Stellung S@ des Vorwählers die andere Getriebestange io mit dem Steigbügelhebel3 gekuppelt wird.
  • Fig. 8 zeigt ebenfalls einen Steigbügelhebelantrieb, ,auf dem die gewünschte Einschaltstellung dies Umschalters durch ieine!n Vorwähler vorbereitet -wird. Der Vorwähler 7 ist hier oberhalb des Steigbügelhebels angebracht. In der linken Stellung ist die Sammelschiene S-, in der rechten Stellung die Sammelschiene S. angesteuert; die Mittelstellung gibt an, daß noch keine Vorwahl getroffen ist. Der Vorwähler 7 -wirkt in dem Antriebskopf 6 auf die darin befindlichen Getriebestangen in ähnlicher Weise -wie bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 5 bis 7.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrische Schaltanlage mit Aus- und Umsch.albern, insbesondere mit Steigbügelhebelantrieb, dadurch gekennzeichnet, daß das H.andbetätigungsorgan des Umschalters in den verschiedenen Einschaltstellungen in der gleichen Ebene und Richtung steht. z. Schaltanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Handbetätigungsorgane der Aus- und der Umschalter in ihrer Einschalt-bzw. Ausschaltstellung jeweils die gleiche Lage aufweisen. 3. Schaltanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei vertikaler Anordnung das Handbetätigungsorgan des Umschalters in den verschiedenen Einschaltstellungen oben und in der Ausschaltstellung unten steht. 4.. Schaltanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Handbetätigungsorgan des Umschalters durch eine kulissenartige Steuerung in die verschiedenen, jedoch ebenen-und richtungsgleichen Einschaltstellungen gebracht wird. 5. Schaltanlage nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils gewünschte Einschaltstellung des Umschalters durch !ein besonderes Stellorgan, einen sog. Vonvähler, festgelegt wird. 6. Schaltanlage nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine derartige Ausbildung des Vorwählers, daß dieser durch seine Stellung die angesteuerte Schiene anzeigt.
DES4896A 1950-05-27 1950-05-28 Elektrische Schaltanlage mit Aus- und Umschaltern Expired DE859331C (de)

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DE301250X 1950-12-30

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