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Elektrische Schaltanlage mit Aus- und Umschaltern Umschalter für .elektrische
Schaltanlagen werden bisher so ;gebaut, daß bei vertikaler Anordnung, :d. h. beim
Einbau m eine Schalttafel, :die Einschaltstellungen :oben und unten, die Ausschaltstellung
.dagegen in der Mitte liegen. Hierbei (ergab sich bei Schaltanlagen, in denen sowohl
Aus- als auch Umschalter vorhanden sind, eine Unübersichtlichkeit, da bei den bisher
zur Verwendung gekommenen Ausschaltern die Ausschaltstellung unten liegt. Diese
Unübersichtlichkeit der einzelnen Schaltstellungen bildet oft die Ursache von falschen
Schaltungen, wodurch Unfälle entstehen können.
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Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, diese Nachteile zu vermeiden
und eine Schaltanlage mit schneller und eindeutiger Übersicht zu schaffen.
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,Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß bei Umschaltern
das Handbetätigungsorgan in den verschiedenen Einschaltstellungen in dei gleichen
Ebene und Richtung steht. Hierdurch wird es möglich, gemäß :der weiteren Erfindung
eine Schaltanlage, in der Aus- und Umschalter vorhanden sind, so auszubilden, daß
die Handbetätigungsorgane sämtlicher Schalter in ihrer Einschale- und Ausschaltstellung
jeweils die gleiche Lage aufweisen. Erfindungsgemäß werden vorteilhafterweise für
Umschalter die Einschaltstellungen nach oben und die Ausschaltstellungen nach unten
gelegt, so :daß der Schaltwinkel rund i8o° beträgt. Das Handbetätigungsorgan kann
z. B. durch eine kulissenartige Steuerung in die verschiedenen, jedoch ebenen- und
richtungsgleichen Einschaltstellungen gebracht werden. Die Anzeige dafür, welche
Schiene angesteuert wurde,ergibt entweder die Stellung des Handbetätgungsheb:els
in der Kulisse
oder eine übliche gesonderte Anzeigevorrichtung,
die zwecl<mäßig direkt von der Schaltwelle gesteuert ist, oder die jeweils gewünschte
Einschaltstellung des Umschalters kann durch ein besonderes Stellorgan, einen sog
mannten Vorwählen festgelegt -werden. Wird der Vonvähler in der weiteren Ausbildung
des Erfindungsgegenstandes zwangsläufig geführt, so kann er gleichzeitig als Anzeiger
dafür dienen, -welche Sammelschiene angesteuert wurde. Somit ist in der Schaltanlage
eine schnelle und eindeutige Übersicht erreicht. Die tatsächliche Ein-oder Ausschaltstellung
dcs Sc'.,alters wird durch die Stellung des. Handbet,ätigungsorgans, z. B. eines
Steigbügelhebels, kenntlich gemacht. In den Fig. i bis 8 ist die Erfindung an Ausführungsbeispielen
erläutert.
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De Fig. i und 2 zeigen eine Schalttafel mit reinem Ausschalter und
sechs Umschaltern. In Fig. i sind die Schalter in der Ausschaltstellung, in Fis.
z in der Einschaltstellung wiedergegeben. In Fig. i ist mit a :ein Ausschalter in
der Ausschaltstellung dargestellt. Mit b leid c sind zwei Umschalter bezeichnet,
die :eine kulissenartige Steuerung aufweisen und sich in der Ausschaltstellung befinden.
Die Unischalter d bis ä sind in der Ausschaltstellung und mit Vorwähler versehen.
Bei den Umschaltern d und e ist der Vonvähler i an der Seite des Steigbügelhiebels
angeordnet, wobei die Lage des Vonvählers angibt, -welche Sammelschiene beim Einschalten
angesteuert wird. In der Stellung-,d ist die eine Sammelschiene und in der Stellunge
die andere Sammelschiene angesteuert. Bei den Umschaltern i und ä ist ein Vorwählet
z oberhalb des Steigbügelh.ebels vorgesehen, wobei in der Stellung/ der Vonvähler
nach links gerichtet liegt und hierdurch die Ansteuerung der einen Sammelschiene
angibt, -während in der Stellung der Vorwähler nach rechts gelegt ist und die Ansteuerung
der anderen Sammelschiene angibt.
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In Fig. z sind die einzelnen Schalter in der Einschaltstellung -wiedergegeben.
Die Vorwähler i und z befinden sich hier in den entsprechenden, bereits in Fig.
i wiedergegebenen Stellungen.
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Die Fig.3 und 4. zeigen einen Umschalter mit Steigbügellieb.elantri@eb
und kulissenartiger Steuerung. Der Steigbügelhehel3 ist mit einer kulissenartigen
Steuerung versehen und kann vor Ausübung der Schaltung nach rechts oder nach links
bewegt werden, je nachdem wird die eine oder andere Sammelschiene angesteuert. In
Fig. a befindet sich der Steigbügelh:ebel in der rechten Stellung und betätigt in
dem Antriebskopf 6 durch einen Zahnradantrieb q. und 5 die Anschaltung der einen
Sammelschiene.
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Die Fig.5 bis. 7 zeigen einen Umschalter mit Steigbügelhebelantrieb,
bei dem die jeweils gewünschte Einschaltstellung des Umschalters durch ein besonderes
S:tellorgan, einen sogenannten Vorwähler, festgelegt wird. An der Seite des Steigbügelhebels
3 ist der Vorivähler 7 angebracht, der in seiner oberen Stellung die Ansteuerung
der einten Sammelschiene S, in seiner unteren Stellung die Ansteuerung der anderen
Sammielschiene S. vorbereitet. Die Mittelstellung o des Vorwählers gibt die Ausschaltstellung
,an. Der Vorwähler 7 bewirkt im Innern des Antriebskopfes 6 mit Hilfe der Steilgewindemutter
Seine Umsteuerung der Getriebestangen 9, i o in der Weisje, daß in der Stellung
S1 des Vonvählers 7 die :eine Gelenkstange g und in dier anderen Stellung S@ des
Vorwählers die andere Getriebestange io mit dem Steigbügelhebel3 gekuppelt wird.
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Fig. 8 zeigt ebenfalls einen Steigbügelhebelantrieb, ,auf dem die
gewünschte Einschaltstellung dies Umschalters durch ieine!n Vorwähler vorbereitet
-wird. Der Vorwähler 7 ist hier oberhalb des Steigbügelhebels angebracht. In der
linken Stellung ist die Sammelschiene S-, in der rechten Stellung die Sammelschiene
S. angesteuert; die Mittelstellung gibt an, daß noch keine Vorwahl getroffen ist.
Der Vorwähler 7 -wirkt in dem Antriebskopf 6 auf die darin befindlichen Getriebestangen
in ähnlicher Weise -wie bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 5 bis 7.