DE858019C - Pantograph - Google Patents

Pantograph

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DE858019C
DE858019C DEO382A DEO0000382A DE858019C DE 858019 C DE858019 C DE 858019C DE O382 A DEO382 A DE O382A DE O0000382 A DEO0000382 A DE O0000382A DE 858019 C DE858019 C DE 858019C
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DE
Germany
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pantograph according
rod
pantograph
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pen
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Expired
Application number
DEO382A
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English (en)
Inventor
Hermann Ott
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OTT FA A
Original Assignee
OTT FA A
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE858019C publication Critical patent/DE858019C/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L13/00Drawing instruments, or writing or drawing appliances or accessories not otherwise provided for
    • B43L13/10Pantographic instruments for copying, enlarging, or diminishing

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description

  • Pantograph Dic Urfindung hezIelit sich auf ein unter dein ',#a in u i i l'antograph beka im tu s Ze ichen 1 listrument zum Verkleinern. Vergrößern oder genauen Um-2-1 zeichnen \.ol" Zeichnun-en, schabloneny Plänen, Mustern oder sonstigen Bildern. lin wesentlichen besteht ein solcher Panto-graph aus vier zu einem Parallelo,gramin aneinandergelenkten Schienen, an Z, denen drei Systernpunkte, nämlich ein Pol, ein Zeichen- oder l'unktierstift und ein Führungsstift ()der Fahrpunkt in bestimmten, der jeweiligen Vbertragung entsprechenden Verhältnissen angeordnet sind.
  • Außer den einfachen, spielzeugartigen Pantographen, in Deutschland allgemein Storchschnabel genannt, deren Genauigkeit nur gering ist und den modernen Anforderungen in keiner Weise genügt, wurden biAier im wesentlichen mir große PräzisiOlispantographen entwickelt. welche zwar eine ,Iroße Genauigkeit bieten, aber für den allgemeinen Z, Gebrauch viel zu kompliziert und kostspielig sind. Bei diesen Präzisionspantographen wird das Schienensystem meist schwebend aufgehängt, und es werden besondere justiervorrichtungen angeordnet, um die Schienen parallel zur Zeichenebene zu halten und die Gelenkachsen und Stifte genau senkrecht zur Schienen- und Zeichenebene zu stellen. Hierbei müssen starre, schwere Schienen verwendet \\-erden, die zusammen mit der erforderlichen Aufhängevorrichtung dem Präzisionspantographen ein hohes Gewicht geben und ihn schwer transportabel machen.
  • Die einfachen, in ihrer Grundform seit Jahrhunderten nur wenig veränderten Normalpanto-Ilraphen oder Storchschnäbel besitzen in der Regel mit Löchern für die Urnzeichnung in festen Verhältnissen versehene Holz- oder Metallstäbe, welche einige Zentimeter über der Zeichenebene liegen, wobei sie mit einem Stabende des Parallelogramms auf der Zeichenebene fixiert und an zwei bis drei weiteren Stellen durch Stützen bzw. durch den Zeichenstift und den Fahrstift gehalten werden. Bei dieser Bauart ist die senkrechte Lage der Gelenke und Stifte nicht gewährleistet, so daß sich erhebliche Projektionsfehler auf der Zeichenfläche ergeben und genaue Übertragungen nicht möglich sind.
  • Durch die Erfindung wird nun bezweckt, eine Zwischenlösung zu finden und einen Pantographen zu schaffen, welcher die große Einfachheit und Preiswürdigkeit der althergebrachten Normalpantographen oder Storchschnäbel mit einer Genauigkeit vereinigt, welche an diejenige der großen Präzisionspantographen schon nahe herankommt und damit die Genauigkeitsansprüche erfüllt, welche heutzutage für technische Zwecke von Architekten, Konstrukteuren, Graphikern und anderen Zeichnern gestellt werden.
  • Die Erfindung verwendet ähnlich wie ein einfacher Normalpantograph parallelogrammförmig aneinandergelenkte Stäbe, an denen die Hauptsvstempunkte, nämlich Pol,Zeichen- oder Punktier-Stift und Fahrstift oder Fahrpunkt, gelagert sind.
  • Gemäß der Erfindung sind nun diese Systempunkte in von linealartigen Flachstäben getragenen Führungen gelagert, deren zur Auflagerung des Stabsysterns auf der Zeichenebene bestimmte Auflagerflächen in einer unmittelbar in oder dicht unter der Stabsysternunterfläche liegenden Auflagerebene angeordnet sind. Gegebenenfalls sind außer diesen an den Svstempunktführungen vorgesehenen Auflagerflächen weitere Auflagerflächen, insbesondere an den Gelenkverbindungen der Flachstäbe, in der gleichen Auflagerebene an dem Stabsystem angeordnet.
  • Dadurch wird vor allem erreicht, daß die Pantographenstäbe praktisch unmittelbar auf oder jedenfalls nur in ganz geringem Abstand über der Zeichenebene liegen und die Systempunkte, nämlich Pol, Zeichen- oder Punktierstift und Fahrstift oder Fahrpunkt, in oder jedenfalls dicht über dieser Zeichenebene geführt und gehalten werden, so (laß die für die Zeichengenauigkeit ausschlaggebende senkrechte Lage der Gelenkachsen und Stifte bzw. Systempunkte praktisch völlig gewährleistet ist. Dadurch werden die durch die elastische Nachgiebigkeit der Stäbe in der Vertikalrichtung und die Schrägstellung der Gelenke und Stifte bei den bekannten einfachen Pantographen verursachten Fehlerquellen im wesentlichen ausgeschaltet und eine hohe Genauigkeit erzielt. Trotzdem ermöglicht die Erfindung eine einfache, billige und robuste Bauart des Pantographen, welcher außerdem nur ein geringes Gewicht besitzt, auf geringe Ab- messungen zusammenlegbar und leicht transportabel ist.
  • Die Auflagerflächen der Systetripunktführungen und sonstigen Auflagerstellen können mit den Flachstabunterflächeit zusammenfallen, jedoch wird vorzugsweise ein geringer Abstand dieser Auflagerflächen von den Stäben vorgesehen. Die Führungen und Gelenkachsen bzw. sonstige Auflagerstellen erhalten zu diesem Zweck beispielsweise flache, zweckmäßig etwas abgerundete Auflagerfüße, mit deren Auflagerflächen dann auch die Unterflächen von in die Führungen einsetzbaren Einsatzstücken entsprechend abschneiden. Solche Einsatzstücke werden insbesondere verwendet, um in die ringförmigen Führungen Nvahlweise eine Zeichen- oder PunktierstiftliiiIse oder einen Polstift oder auch einen Fahrstift einsetzen zu können. An Stelle eines Fahrstiftes wird vorzugsweise eine Fahrlupe verNvendet, deren unmittelbar als Auflagerfläche dienende Unterfläche einen Fahrpunkt oder Zentrumskreis aufweist. Die Verwendung einer solchen Fahrlupe ist gerade bei der Erfindung von besonderem Vorteil, weil sie die Anordnunli der Fahrpunktauflagerfläche unmittelbar 1)z##,-. dicht unter der Stabsysteniebene ermöglicht, ohne daß dadurch die gute Sichtbarkeit des Fahrpunktes und das genaue Nachfahren der abzubildenden Linienzüge beeinträchtigt wird.
  • Auch der Zeichen- oder Punktierstift wird 111 Ausgestaltung der Erfindung derart angeordnet, daß seine Spitze stets in der Auflagerfläche seiner Führung auf die Zeicheiiebene stößt, wenn er in Wirkstellung ist. Zu diesem Zweck sitzt die ei#lentliche Bleistiftmitie oder die Punktiernadel in einer Hülse, welche in der Stiftführung bzw. in einem Einsatzstück derselben axial verschiebbar ist -und durch eine Feder in ihrer Ruhestellung etwas angehoben wird, Besonders vorteilhaft ist erfindungsgemäß die Verwendung eines nach Art der photographischen Verschlußauslöser ausgebildüten Drahtauslösers zur Betätigung des Zeichen- oder Punktierstif tes.
  • Der Mittelstab des Pantographen ist mittels Schieberhülsen auf den ',eltenstäben verschiebbar, ebenso wie der jeweilige Systeinpunkt auf dem Mittelstali verschiebbar angeordnet ist. Um jedes beliebige Verhältnis einstellen zu können, sind diese Stäbe zweckmäßig mit Millimeterteilungen oder entsprechenden Maßeinteilungen versehen, auf denen die mit Markierungen versehenen Schieber einstellbar und mittels auslösbarer Klemmvorrichtungen od. dgl. feststellbar sind. Die möglichst kurz gehaltenen Gelenke sitzen bei den Verbindungen des Mittelstabes init den Seitenstäben auf den seitlichen Schiebtrn. Hierbei ist es vorteilhaft, die Drehpunkte des Mittelstahes aus dessen Längsachse heraus auf kurzen Armen seitlich neben den Mittelstab zu verschieben. Dadurch kann der auf dem Mittelstab verschiebbare Systempunkt ebenfalls seitlich an (lern Stab angebracht werden, wodurch die diesbezügliche Systempunktführung im Sinne der Erfindung bequern mit ihrer --'#uflagerfläche unmittelbar bzw. dicht unter der Stabsystemebene gehalten werden kann.
  • Schließlich wird die Erfindung vorteilhaft dadurch ergänzt, daß das Stabsystein des Pantographen mit einem Gewichtsausgleich verselien ist, so daß das Instrument auch auf einem schräg gestellten oder stehenden Reißbrett verwendet werden kann. Weitere Einzelheiten der Erfindung sind aus der nachstehenden Beschreibung und der Zeichnun<, ersichtlich.
  • Z, In der Zeichnung ist die Erfindung in einer Ausführungsform beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. i in Ansicht von oben einen Pantographen gernäß der Erfindung in der Aufstellung Pol am E'nde; Fig. 2 zeigt in vergrößertem Maßstab einen Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. i mit in der Mitte abgebrochenem Querstab; Fig. 3 zeigt in vergrößertem Maßstab einen Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. i, wobei die Seitentelle nach der Nlitte hin gerückt sind; Fig. 4 zeigt einen Schnitt nach der Linie 4-4, ebenfalls in vergrößertem Maßstab und zweimal abgebrochenem -Mittelstab; Fig. 5 zeigt in vergrößertem Maßstab einen abgebrochenen Schnitt nach der Linie 5-5 der Fig. i mit eingesetzter Fahrlupe; Fig. 6 veranschaulicht das in Fig. 5 geschnittene Teil ill perspektivischer Darstellung; Fig. 7 zei""t im Schnitt ähnlich dem #littelteil der Fig. 3 die Anordnung einer Zeichen- oder Punktierstiftbetätigung durch einen in Seitenansicht und abgebrochen dargestellten Drahtauslöser, wobei der Punktierstift in seiner Wirkstellung ist; Fig. 8 zeigt die Einrichtung der Fig. 7 mit i" seine Rtiliestellung angehobenem Punktierstift; Fig. 9 veranschaulicht in Draufsicht mit abge brochenen Stäben die Anordnung des Ausgleichsgewiclites an dem Pantographen, und Fig. io schließlich ist ein Schnitt nach der Linie io-io der Fig. 9, wobei beide Figuren gegenüber der 1,ig. i in vergrößertem Nlaßstab dargestellt sind.
  • Der in der Zeichnung als Ausführungsheispiel veranschaulichte Paiitograph besteht im wesentlichen aus vier Flachstäben i 1, 12, 13 und 1.4, welche durch Gelenkachsen 15, 16, 17 und 18 in Form eines Parallelogramms aneinandergelenkt sind. Die Flachstäbe i 1, 12, 13, 14 besitzen einen rechteckigen, flachen Querschnitt und bestehen z. B. aus Metall, vorzugsweise aus Leichtmetall, oder aus einem so'nstigen geeigneten Material.
  • Wie Fig. -, zeigt, ist die Gelenkachse 15 hohl ausgebildet und mit einer axialen Führungsbohrung ig versehen. Auf dieser Gelenkachse 15 sind die entsprechenden Enden des kürzeren Seitenstabes ii und des Querstabes 12 horizontal drehbar gelagert, wobei lediglich eine dünne Trenn-SCheibe 20 ZWiSChen die Stäbe 1 1 und 12 eingelegt sein kann, um ' die Achse möglichst kurz zu halten. Oben ist die hohle Geletikachse mit einem mit Gewinde 21 versehenen Rillg 22 vernietet. Die Gelenkachse 15 bildet eine Systempunktführung, im dargestellten Falle bei Aufstellung Pol am Ende die Polführung. Ihre untere, zweckmäßig an einem verbreiterten, abgerundeten Fuß 15' vorgesehene Atiflagerfl'iCI1C 23 liegt dicht unter der Unterfläch# des Flachstabes ii in einer Auflagerebene 54, welche mit der Zeichenebene zusammenfällt.
  • In die Führungsbohrung ig der hohlen Gelenkachse 15 kann ein mit einer NadelSpitZe 24 Versehener Polstift --5 drehbar eingesetzt werden, welcher an einer Ecke eines an seiner Unterseite mit weiteren Nadelspitzen 26 versehenen Polgewichtes 27 befestigt ist. An Stelle des Polstiftes kann bei Aufstellung Pol in der Mitte eine Zeichen-oder Punktierstifthülse in die Führungsbohrung ig eingesetzt werden.
  • Die aneinandergelenkten Enden des Querstabes 12 und des längeren Seitenstabes 13 sind unter Zwischenfügung einer dünnen Trennscheibe 28 horizontal drehbar auf der zweckmäßig ebenfalls hohl ausgebildeten Gelenkachse 16 gelagert (vgl. Fig. 2 rechts). Diese möglichst kurz gehaltene hohle Gelenkachse 16 ist oben mit einem Ring 29 vernietet und endet unten dicht unter der Unterfläche des Stabes 13 in einer Auflagerfläche 30, welche zweckmäßig die Unterfläche eines flachen, abgerundeten Fußes 16' der Gelenkachse 16 bildet.
  • Der Mittelstab 14 ist an den beiden Seitenstäben ii und 13 nicht direkt, sondern unter Vermittlung von Schiebern 3 1 angelenkt, welche gleitbar auf den mit Millimeterteilungen 32 versehenen Stäben i 1, 13 geführt sind, vgl. Fig. 1, 3 und 4. Die beiden, im wesentlichen gleichen Seitenschieber 3 1 bestehen aus U-förmigen, um die Stäbe i i bzw. 13 greifenden Blechen, welche oben mit Markierungen versehene Durchbrechungen 33 besitzen, an denen die Schieber auf den Teilungen 32 einstellbar sind. Durch zwischen den freien, vorstehenden Blechenden gelagerte, unter Federdruck stehende Klemmstücke 34, deren Sperrtasten 35 nach außen ragen, können die Schieber 3, in jeder eingestellten Lage auf den Stäben ii und 13 festgeklemmt werden.
  • An ihren Unterseiten besitzen die Schieher 31 vorteilhaft flache, abgerundete Füße 31', deren Auflagerflächen 36 somit dicht unter den Unterflächen der Flachstäbe i i bzw. 13 in der schon er-,wähnten Auflagerebene 54 liegen. An der Oberseite der Schieber V sind die stiftförmigen Gelenkachsen 17 bzw. 18 befestigt, z. B. aufgenietet. Auf den Gelenkstiften 17 bzw. 18 sind drehbar Hülsen 37 gelagert, die auf kurzen, flachen Armen 38 sitzen, welche rechtwinklig mit den Enden des ,Xlittelstabes 14 verbunden sind.
  • Auf dem Mittelstab 14 ist ein ähnlich den Seitenschiebern 31 ausgebildeter Mittelschieber 39 gleitbar geführt (vgl. Fig. i und Fig. 4 Mlitte). Der aus einem U-förmig gebogenen, um den Stab 14 greifenden Blech bestehende Mittelschieber 39 besitzt oben eine Durchbrechung 40 mit einer Marke, an der der Schieber auf einer Millimeterteilung ,41 des Stabes 14 einstellbar ist. Mittels einer mit Sperrtaste 42 versehenen Klemmvorrichtung, welche nicht näher dargestellt ist, kann der Mittelschieber 39 in jeder Lage auf dem Stab 14 festgeklemmt werden. An seiner Unterseite trägt der Mittelschieber 39 eine seitlich nach dem Innenraum des Parallelogramms vorspringende Halteplatte 43, welche mit flachen Füßen 43' versehen sein kann, deren Auflagerflächen 44 dicht unter der Horizontalebene liegen, welche durch die Unterflächen der Seitetistäbe i 1, 13 gelegt ist. Die Auflagerflächen 44 liegen also ebenfalls in der Auflager- bzw. Zeichenebene 54 unmittelbar bzw. dicht unter der Stabsystemebene.
  • An dem vorspringenden Teil der Halteplatte 43 ist eine ringförmige Systernpunktführung 45 111 einem solchen seitlichen Abstand von dem Mittelstab 14 befestigt, daß die senkrechte Mittelachse des Ringes 45 auf der durch die Gelenkachsen 1 7 und 18 geführten Mittellinie 3-3 (Fig. i) liegt. Der Führungsring 45 besitzt unten einen flachen, abgerundeten Fußring45', dessen Auflagerfläche46 dicht unter der durch die Unterflächen der Flachstäbe 11, 13 gelegten Horizontalebene in der Auflager- bzw. Zeichenebene 54 liegt (vgl. Fig. 3).
  • In den Systempunktführungsring 45 kann ein Einsatzstück 47 eingeklemmt werden, dessen untere Auflagerfläche 48 mit der Auflagerfläche 46 des Ringfußes 45' abschneidet, jedenfalls zweckmäßig nicht darüber vorsteht. In eine zentrische Führungsbohrung -19 des Einsatzstückes 47 ist eine Zeichenstift- oder Punktierstifthülse 5o längs verschiebbar einsetzbar, welche eine Bleistiftmine oder, wie gemäß Fig. 3, eine angespitzte Punktiernadel 51 hält. Die Hülse 50 stützt sich mittels einer Feder 52 auf den oberen Rand der Bohrung 49 und kann entgegen der Wirkung dieser Feder durch einen leichten Druck auf den Hülsenkopf 53 in die Bohrung eingeschoben werden, so daß die Bleistiftmine bz#"-. die Punktiernadelspitze 51 auf die Zeichenebene 54 stößt.
  • Gemäß einer vorteilhaften, 111 Fig. 7 und 8 dar-,gestellten Ausführungsform der Erfindung kann die Zeichen- oder Punktierstifthülse 5o auch mittels eines Drahtauslösers 5, betätigt werden. Zu diesem Zweck ist der Hülsenkopf 53 durch einen Querstift s6 an einem Schreibkopf 5/ befestigt, in jem ein läri-s verschiebbares Druckstück 58 gelagert ist, dessen Fuß 59 mittels Innengewinde auf ein irn Einsatzstück 47 vorgesehenes Zapfengewinde 6o aufschraubbar ist. Im Inneren des Druckstückes 58 sitzt eine Feder 61, die sieh auf den HÜlsenkOpf 53 stÜtzt.
  • Der Drahtauslöser 55 ist in den Schreibkopf 57 bei 62 einschraubbar. Wird der Auslöserknopf 63 aus seiner in Fig. 7 dargestellten Lage in den Auslöserschlauch eingedrückt (Fig. 8), so schiebt sich der auf das Druckstück 58 stoßende Auslöserstift 64 vor und liebt den Schreibkopf 57 und damit die Hülse 5o entgegen der Wirkung der Feder 61 aus der Lage der Fig. 7 nach oben in die in Fig. 8 dargestellte Lage, in der der Zeichen- oder Punktierstift 51 von der Zeichenebene 54 abgehoben ist. Durch Drehung der Arretierscheibe 65 kann der Auslöser und damit der Schreib- oder Punktierstift 51 in dieser angehobenen Stellung festgehalten werden.
  • An dem freien Ende des längeren Seitenstabes 13 ist z. B. mittels eines Haltebleches 66 ein weiterer Systempunktführungsring 67 befestigt, welcher mindestens innen die gleichen Ab- messungen wie der Systempunktführungsring 45 besitzt. Gemäß Fig. 5 und 6 trägt der Führungsring 67 unten einen flachen, abgerundeten Fußring67', dessen Auflagerfläche 68 unmittelbar bzw. dicht unter der Unterfläche des Flachstabes 13 in der Auflager- bzw. Zeicheliebene _54 liegt. Oben trägt der Führungsring67, ",oi-zugs\"-eise drehbar, einen gerändelten Falirkopf 69, an welchem das Stabsystem des Pantographen mit der Hand geführt wird. In den Führungsring67 ist ein Lupenhalter 70 mit einer FahrluPe 71 einsetzbar, deren flache Unterfläche 72 genau oder annähernd mit der Auflagerfläche68 des Fußringes67' abschneidet. Die Lupenunterfläche 72 ist mit einer als Fahrstift dienenden Nachfahrmarke, z. B. einem Punkt, einem kombinierten Punkt mit Kreis oder einem Zentrumskreis 73 versehen, der gegebenenfalls auch auf einer kleineren, dünnen, auf die Unterfläche 72 aufgeklebten Scheibe 74 aus durchsichtigem, besonders hartem Material, z. B. s\,ntlieti,-,clieiii Saphir, angebracht sein kaiiii, -,vobei dann die Unterfläche dieser Scheibe 74 als Auflagerfläche dient.
  • Da die Systempunktführungsringe 45 und 67 die gleichen Innenabmessungen bes i tzen, kann der Lupenhalter 70 mit der Fahrlupe -i ebenso wie der Einsatz 47 für den Zeichen- oder Punktierstift wahlv,-eise in den einen oder anderen l#iihrungsring 45 bz%v. 67 eingesetzt werden. Bei der Aufstellung Z, Pol am Ende (Fig. i)# bei der der POIStift 25 in der hohlen Gelenkachse 1,5 geführt ist, wird zwecks Verkleinerung der Schreib- oder Punktierstift in den Führungsring 4-# , am 2 Mittelschieber 39 und die Fahrlupe in den Führungsring 67 eingesetzt. während zwecks Vergrößerung die Fahrlupe in den Führungsring45 und der Zeichen- ()der Punktierstift in den Führungsring 67 eingeklemmt wird. Bei Aufstellung Pol iii der Mitte #x,ird dagegen der POIStift 25 init Hilfe des Einsatzstückes 47 111 den' Systempunktführungsr111945 des-Mittelschiebers39 geführt, während die Blei- oder Punktierstifthülse 5o in die hohle Gelenkachse 15 eingeschoben wird. wobei gegebenenfalls der GeNvindefuß 59 der Dralitauslösevorrichtun- auf das Gewinde 21 des Ringes 22 aufgesehrauht wird.
  • Z, Um den Pantograplien auch gut auf einem schräg stehenden Zeichentisch \-erx#-eildeii zu können, wozu er sich wegen seiner niedrigen Auflage besonders eignet, kann erfindungsgemäß eine Gewichtsausgleichsvorrichtung vorgesehen sein. Diese besteht gemäß Fig. 9 und io aus einem Ausgleichsgewicht75, welches an einem Ende eines gekröpften Haltestabes 76 befestigt ist (in Fig. i gestrichelt eingezeichnet). An der Unterseite des Ausgleichsgewichtes 75 ist eine Laufrolle 77 um eine Achse78 drehbar gelagert. Das freie, nach unten abgekröpfte Ende des Haltestahes 76 ist mit schräg gegenüberliegenden Stiften 79 versehen, die in entsprechend an den Seitenkanten des Querstabes 12 angebrachte 1, inkerbungen 8o einlegbar sind, wodurch das Gewicht 75 an das Stabsystem angehängt wird. Bei Aufstellung Pol in der Mitte ist das A ti sgle ich sgeNN- ich t auch bei schräger Zeichenel)clie entbehrlich.
  • Die Handhabung und Wirkungsweise eines Pantograplien der vorstehend beschriebenen Art entspricht derjenigen der bekannten Instrumente und bedarf daher keiner weiteren Beschreibung.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Pantograph mit parallelogrammförrnig einandergelenkten Stäben. an denen die von Poi, Zeichenstift und Fahrpunkt gebildeten Systernpunkte gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, (laß die Systempunkte in von linealartigen Flachstäben (11, 12, 13, 14) getragenen Führungen (15, 4-5, 67) gelagert sind, deren zur A,flagerung des Stabsystems auf der Zeichenebene bestimmte Auflagerflächen (23, 46, 68) in einer unmittelbar in oder dicht unter der Stab- s #', stemutiterfläche liegenden Auflagerebene (54) angeordnet sind.
  2. 2. Pantograph nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß außer den an den Svstempunktführungen ( i5# _t5, 67) vorgesehenen Auflagerflächen (23, 46, 68 ' ) weitere Auflagerflächen (30, 36, 44), insbesondere unter den Cretenkstellen der Flachstäbe bzw. unter den Gleitschieberii derselben, in der unmittelbar in bis dicht unter der Stabsvsternunterfläche liegenden Auflagerebene (54; angeordnet sind. 3. Pantograph nach Anspruch i oder i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Systempunktführungen (15e 45, 67) bzw. die sonstigen Auflagerstellen (16, 31, 43) flache, vorzugsweise abgerundete Auflagerfüße (15', 45', 67' bzw, 16', V', 43') tragen, deren Unterflächen die Auflagerfläcben (23, 46, 68 bzw. 30, 36, 44) bilden. -1. Pantograph nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, (laß die Systümpunktführung (15) aus einer hohlen Gelenkachse besteht, in deren senkrechter Innenbohrung (ig) wahlweise ein mit POISpitZe (24) versehener Pol-Stift (25) oder eine mit Zeichenstiftmine bzw. Putiktiernadel (51 ' ) versehene Zeichen- bzw. Punktierstifthülse (5o) längs verschiebbar einsetzbar ist. 5. Pantograph nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, (laß die Systempunktführungen (45, 67) aus Ringen mit gleichen Innenabrnesstitigen bestehen, in welche wahlweise ein Einsatz#stück (47) mit einer zur Führung der Zeichen- bzw. Punktierhülse (50) oder des Polstiftes (25) geeigneten Längsbohrung (49) oder ein Fahrstift- bzw. Fahrpunkthalter einsetzbar ist. Pantograph nach Anspruch i bzw. i bis 3 Und 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Fahrpunkt eine Fahrlupe (71) vorgesehen ist, deren Unterfläche (72) eine -Nachfahrmarke, z. B. einen Punkt oder/und einen Zentrumskreis (73), aufweist und die zwecks Einsatzes in den einen oder anderen Führungsring (45 oder 67) in einem Lupenhalter (7o) befestigt ist. 7. Pantograph nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterfläche (72) der Fahrlupe (71) bzw. eine auf dieser Unterfläche befestigte dünne, den Zentrumskreis (73) oder die sonstige Nachfahrmarke tragende Scheibe (74) aus durchsichtigem, hartem Material die Auflagerfläche bildet. 8. Pantograph nach Anspruch I bis 3 bzw. 5, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsring (67) am freien Ende des längeren Flachstabes (13) befestigt und mit einem gerändelten, vorzugsweise drehbaren Fahrkopf (69) versehen ist. g. Pantograph nach Anspruch i bzw. i und einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Verbindung des Mittelstabes (14) mit den Seitenstäben (i 1, 13) dienenden Gelenkachsen (18 bzw. 17) auf Schiebern (V) befestigt sind, welche auf den mit Maßteilungen (32) versehenen Flachstäben (11, 13) verschiehbar und einstellbar sind. io. Pantograph nach Anspruch i und einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Systempunktführung (45) an einem Schieber (39) befestigt ist, welcher auf dem mit einer Maßteilung (41) versehenen Mittelstab (14) verschiebbar und einstellbar ist. i i. Pantograph nach Anspruch i o bzw. i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Gelenkzapfen (17, 18) drehbarenLagerhülsen (37) an rechtwinklig von den Enden des Mittelstabes (14) vorspringenden Armen (38) sitzen und der Führungsring (45) seitlich neben dem Mittelstab (14) von dem Schieber (39) bzw. einer an letzterem befestigten Halteplatte (43) mit seiner Ringachse in der Verbindungslinie (3-3) der Gelenkachsen (17 und 18) gehalten wird. 12. Pantograph nach Anspruch o und io, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieber (V, 39) mit durch Sperrtasten (35 bzw. 42) auslösbaren Klemmvorrichtungen und mit markierten Durchbrechungen (33 bzw. 40) versehen sind. 13. Pantograph nach Anspruch i bis 5 bzw. I bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeichen- bzw. Punktierstifthülse (50) mittels einer Feder (52) auf dem oberen Rand der Führungshohrung (49 bzw. ig) abgestützt ist. 14. Paritograph nach Anspruch i bzw. i bis 5 bzw. 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeichen- oder Punktierstift mit einer Drahtauslöserbetätigung versehen ist. 15. Pantograph nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß wahlweise auf ein Zapfengewinde (6o) des Einsatzstückes (47) oder auf ein Zapfengewinde (21) des Gelenkachsenringes (22) der Gewindehülsenfuß (59) eines Druckstückes (58) aufschraubbar ist, auf welchem ein mit der Zeichen- bzw. Zentrierstifthülse (50) verbundenes und mit dem biegsamen Schlauch eines Dralitauslösers (55) verschraubbares Kopf -stück (57) verschiebbar ist, das durch Betätigung des Auslöserknopfes (63) von dem Auslöserstift (64) entgegen der Wirkung einer Feder (61) zusammen mit der Zeichen- bzw. Zentrierstifthülse (5o) anhebbar ist. 16. Pantograph nach Anspruch i bzw. i und einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Stabsystem (11, 12, 13, 14) mit einem Gewichtsausgleich versehen ist, welcher vorzugsweise aus einem mittels eines Haltestabes (76) an den Querstab (12) anhängbaren AusgleichsgeNvicht (7,5) be- steht.
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