DE856902C - Schallaufnahme- und Verstaerkungsgeraet - Google Patents

Schallaufnahme- und Verstaerkungsgeraet

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DE856902C
DE856902C DES6893D DES0006893D DE856902C DE 856902 C DE856902 C DE 856902C DE S6893 D DES6893 D DE S6893D DE S0006893 D DES0006893 D DE S0006893D DE 856902 C DE856902 C DE 856902C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
microphone
microphone amplifier
amplifier
recording
housing
Prior art date
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Expired
Application number
DES6893D
Other languages
English (en)
Inventor
Helmuth Gerling
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Reiniger Werke AG
Original Assignee
Siemens Reiniger Werke AG
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Publication date
Application filed by Siemens Reiniger Werke AG filed Critical Siemens Reiniger Werke AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE856902C publication Critical patent/DE856902C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R1/00Details of transducers, loudspeakers or microphones
    • H04R1/02Casings; Cabinets ; Supports therefor; Mountings therein
    • H04R1/04Structural association of microphone with electric circuitry therefor

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Details Of Audible-Bandwidth Transducers (AREA)

Description

  • Schallaufnahme- und Verstärkungsgerät Für die Verstärkung der Mikrophonströme werden in Schwerhörigengeräten fast ausschließlich sogenannte Mikrophonverstärker benutzt. Diese bestehen aus einem Telephonsystem, durch welches die von dem Aufnahmemikrophon beeinflußten Ströme fließen und welches die Membran eines kleinen Spezialkohlemikrophons erregt, dessen Ströme dem eigentlichen Telephon zugeführt werden. Es sind Anordnungen bekannt, bei denen der Mikrophonverstärker von dem die Schallwellen aufnehmenden Mikrophon räumlich getrennt angeordnet ist. Die getrennte Anordnung von Mikrophonverstärker und Aufnahmemikrophon besitzt jedoch gewisse Nachteile. So wird hierdurch die Zahl der Einzelteile unvorteilhaft vergrößert. Weiterhin werden durch die bei getrennter Anordnung notwendigen längeren Leitungen Störungen der Anlage begünstigt.
  • Es sind daher Geräte bekannt, die diese Nachteile nicht aufweisen und bei denen Mikrophonverstärker und Aufnahmemikrophon als getrennte Teile in einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht sind. Die bekannten Anordnungen besitzen jedoch trotzdem noch verschiedene Nachteile. So ist es zwar möglich, das Aufnahmemikrophon z. iB. durch Verwendung von Sternelektroden so auszubilden, daß es in jeder beliebigen Lage mit annähernd der gleichen Empfindlichkeit arbeitet, während jedoch die handelsüblichen Mikrophonverstärker nicht im gleichen :Maße -lageünäbhängig sind. Bei Schwerhörigengerätenwird das Aufnahmemikrophon im allgemeinen an einem Kleidungsstück getragen und infolgedessen durch die Körperbewegung in verschiedener Weise hin und her bewegt bzw. geneigt. Bei Verwendung üblicher Mikrophonverstärker konnte es, vorkommen, daß durch solche Neigbewegungen der Verstärker in eine Lage gebracht wird, bei der er ungünstig oder unter Umständen überhaupt nicht mehr arbeitet, was zu Störungen der Anlage führen konnte.
  • Es hat sich nun herausgestellt, daß bei den Bewegungen, denen das Gerät im Betrieb ausgesetzt ist, bestimmte Kipprichtungen häufig auftreten, während andere nur sehr selten erfolgen. Wenn nämlich das Schwerhörigengerät am Körper getragen wird, so ist es üblich, dasselbe an einem' Kleidungsstück auf der Brust des Schwerhörigen zu befestigen. Bei den auftretenden Körperbewegungen herrscht im allgemeinen die Bewegung vor, bei der der Oberkörper nach vorn oder rückwärts geneigt wird. Andere Bewegungen, wie ein seitliches Neigen des Oberkörpers, sind im allgemeinen seltener. Hierdurch kann man zwischen einer hauptsächlichen Kippachse und einer untergeordneten Kippachse des Gerätes unterscheiden. Die hauptsächliche Kippachse entspricht der Neigung des Oberkörpers des Schwerhörigen nach vorn oder rückwärts.
  • Was das Aufnahmemikrophon anbetrifft, so,- ist es leicht möglich, dasselbe so auszubilden, daß seine Empfindlichkeit weitgehend lageunabhängig ist. Der Mikrophonverstärker darf jedoch im allgemeinen nur in ganz bestimmten Richtungen gekippt werden, wenn nicht seine Leistung stark zurückgehen soll.
  • Es ist an sich bereits bekannt, eine gewisse Lageunabhängigkeit bei einem Mikrophonverstärker zu erzielen. Bei dem bekannten Mikrophonverstärker ist diese Lageunabhängigkeit jedoch nur bedingt und ergibt z. B. in waagerechter Lage der Membran ein sehr ungünstiges Arbeiten, wenn nicht sogar ein völliges Aussetzen. Weiterhin besitzt ein Mikrophonverstärker mit einer solchen in gewissen Grenzen vorhandenen Lageun@äbhängigkeit Nachteile,-die in seiner geringenLeistu,ng begründet ;sintd. Wollte man, ähnlich wie es beim Aufnahmemikrophon üblich ist, Membran und Gegenelektrode des Mikrophonverstärkers so ausbilden, daß eine große Lageunabhängigkeit vorhanden ist, so käme man zu unerwünscht großen Abmessungen des Mikrophonverstärkers. Ein Zusammenbau von Aufnahmemikrophon und Mikrophonverstärker ist daher, wenn man auf besonders kleine Abmessungen des Gerätes Wert legt, im allgemeinen nur bei Verwendung eines lageunabhängigen Mikrophonverstärkers möglich.
  • Um bei einem Gerät mit lageunabhängiger Empfindlichkeit des Aufnahmemikrophons die Lageunabhängigkeit desselben ausnutzen zu können, ohne dabei Gefahr zu laufen, daß der Mikrophonverstärker in eine ungünstige.Arbeitslage gebracht wird, ist der Mikrophonverstärker mit einem Schallaufnahmemikrophon in einem gemeinsamen ortsbeweglichen, in verschiedener Richtung neigbaren Gehäuse erfindungsgemäß derart untergebracht, daß die Membranebene des 1@-I'ikrophonverstärkers senkrecht zur hauptsächlichen Kippachse des Gerätes und senkrecht zur Membranebene des Aufnahmemikrophons angeordnet ist.
  • Auf diese Weise kann die Lageunabhängigkeit des Aufnahmemikrophons im Gegensatz zu der bekannten Anordnung, bei der die Membran des Aufnahmemikrophons und die Membran des Mikrophonverstärkers in einander parallelen Ebenen liegen, weitgehend ausgenutzt werden. Ein weiterer Vorteil ergibt sich bei der Anordnung nach der Erfindung noch dadurch, daß durch die aufeinander senkrecht 'stehetden Membranebenen des Mikrophonverstärkers und des Aufnahmemikrophons trotz der großen Nähe der beiden Teile akustische Kopplungen zwischen Mikrophonverstärker und A ufnalnnemi,kkrophon weitgehend. vermieden werden. Durch die enge Nachbarschaft der beiden Membranen können, wenn diese in parallelen Ebenen liegen, Schwingungen, die die Membran des Aufnahmemikrophons ausführt, sehr leicht auf ,die Membran des Mikrophonverstärkers übertragen werden.. Damit besteht die Gefahr von -Kop,plungen, die je nach Phasenlage der Wechselströme bzw. der mechanischen Schwingungen Kopplungen .im ,positiven oder negativen Sinn hervorrufen können. Die akustische Entkopplung der beiden Membranen läßtsich dadurch noch weiter verbessern, @daß der in dem Gehäuse des Au,fna'hmemikrophons gelagerte Mikrophonverstärker von dem Aufnahmemikrophon durch eine schallundurchlässige Wand getrennt ist. Es @iist weiterhin zweckmäßig, die akustische Entkopplung noch dad urch zu erhöhen, daß,der Mikrophonverstärker gegen das Gehäuse mit Hilfe von schallisolierenden Stoffen abgestützt ist.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführung des Erfindungsgedankens dargestellt (Fig. i und 2). Das Gehäuse i eines derartigen Gerätes ist durch eine Zwischenwand in zwei Kammern 4 und 27 unterteilt. In der Kammer ist ein an sich bekanntes Kohlemikrophon 5 mit Membran 8 untergebracht. In der Kammer 27 ist zwischen zwei schalldämpfenden Lagerungen 28 ein an sich bekannter Mikrophonverstärker 25 derart angeordnet, daß seine Membranebene senkrecht zur Membranebene des Aufnahmemikrophons liegt und daß sich die Membran des Mikrophonverstärkers immer senkrecht zu der hauptsächlichen, durch die Drehung um die schwenkbaren Steckerstifte 29 festgelegten Kippachse befindet.
  • Dadurch, daß die Schwingungen der Membranen in ihren Komponenten senkrecht aufeinander stehen und dadurch, daß der Mikrophonverstärker gegen das Gehäuse durch schalldämpfende Mittel isoliert ist, wird. die gegenseitige Kopplungsmöglichkeit weitgehend vermieden. Gemäß der weiteren Ausbildung der Erfindung ist der Mikrophonverstärker in dem oberhalb der Mikrophonkapsel entstehenden Raum untergebracht, so daß sich ein Gerät ergibt, das im Durchmesser nicht größer ist als das Mikrophon selbst und im oberen Teil nur um einen geringen Betrag dicker ist als dieses.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mit einem SchallaufnaImemikrophon -in einem gemeinsamen ortsbeweglichen, in verschiedener Richtung neigbaren Gehäuse untergebrachter Mikrophonverstärker, vorzugsweise für Schwerhörigengeräte, dadurch gekennzeichnet, daß die Membranebene des Mikrophonverstärkers (25) senkrecht zur hauptsächlichen Kippachse des Gerätes und senkrecht zur 'L\.1#embranebene des Aufnahmemikrophons (5 bis 8) angeordnet ist.
  2. 2. Gerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Mikrophonverstärker (25) in einem runden Gehäuse in einem oberhalb der ':`Iikrol>honkapsel vorhandenen Hohlraum gelagert ist und vom Mikrophon,durch eine schallundurchlässige Wand (2) getrennt ist.
  3. 3. Gerät nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Mikrophonverstärker (25) gegen das Gehäuse (i, 2) über schallisolierende Stoffe (28) abgestützt ist.
DES6893D 1939-06-17 1939-06-17 Schallaufnahme- und Verstaerkungsgeraet Expired DE856902C (de)

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DE856902C true DE856902C (de) 1952-11-24

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