DE85646C - - Google Patents

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DE85646C
DE85646C DENDAT85646D DE85646DA DE85646C DE 85646 C DE85646 C DE 85646C DE NDAT85646 D DENDAT85646 D DE NDAT85646D DE 85646D A DE85646D A DE 85646DA DE 85646 C DE85646 C DE 85646C
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DE
Germany
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axis
drill
drilling
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point
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DENDAT85646D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B39/00General-purpose boring or drilling machines or devices; Sets of boring and/or drilling machines
    • B23B39/14General-purpose boring or drilling machines or devices; Sets of boring and/or drilling machines with special provision to enable the machine or the drilling or boring head to be moved into any desired position, e.g. with respect to immovable work

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT?^
Die freistehende Bohrmaschine zum Bohren in jeder Richtung beseitigt die beim Einstellen des Bohrers störende, zeitraubende und Arbeitsfehler verursachende ausschliefsliche Tangentenstellung der Bohrrichtung bisher angewendeter Bohrmaschinen dadurch, dafs ihre drei Hauptachsen, die Bohr-, Neig- und Schwingachse, sich in einem Punkte, im Dreiachsenschnitt^ punkt, schneiden.
• Auf der Ringbahn des Ständers S ist seine Kappe K um die durch ihren Mittelpunkt hindurch gedachte Verticalachse schwingbar. : Der cylindrische Schenkel des Winkels W ist senkrecht in die Kappe eingesetzt und darin ebenfalls schwingbar, aufserdem hoch- und tiefstellbar. Die Achse dieses in K eingesetzten Winkelschenkels und die Achse K sind Verticalachsen mit dem constanten Abstande E.
In der cylindrischen Bohrung des Horizontalschenkels dieses Winkels W ist der Bohrrahmen R vermittelst seiner trompetenartig angegossenen Verlängerung c schieb- und neigbar. Die Achse von c (die Neigachse) und die Bohrspindelachse b haben eine constante Lage zu einander und schneiden sich in unmittelbarer Nähe der Bohrerspitze rechtwinklig — Schnittpunkt von Bohr- und Neigachse (Zweiachsenschnittpunkt).
■ Neigt man nun den Rahmen R (Fig. 1 und 2), so kommt der Bohrer nach einander in die in Fig. 5 gezeichneten Tangentenstellungen o/; i„ I1, sobald man Winkel W schwingt. -
Diese Anordnung ist die bisher gebräuchliche. , Klemmt ■ man aber Winkel W in Kappe K fest',' nachdem man zuvor c soweit eingeholt hat, bis Rahmen R den Winkel W berührt, schwingt W nur so weit, bis die senkrecht gestellte Bohrspindelachse b in die Verlängerung der Kappenachse K fällt, und neigt wiederum den Rahmen R (nach Fig. 1 und 2), so schneidet die Achse von K den Zweiachsenschnittpunkt, und der Bohrer kommt nach einander in die in Fig. 6 gezeichneten Radialstellungen o, 1,2, sobald man die Kappe K schwingt.
Diese Anordnung übertrifft die bisher gebräuchliche dadurch, dafs sie aufs.er den Tangentenstellungen auch Radialstellungen des Bohrers ermöglicht.
Dadurch nun, dafs die Achse von K den Zweiachsenschnittpunkt schneidet, entsteht ein Dreiachsenschnittpunkt (Fig. 1, 2 und 6), und von diesem aus kann der Bohrer durch Schwingen der Kappe rings um ihre Verticalachse K nach jeder Richtung der Windrose radial eingestellt werden und bohren, in jede gegen den Horizont geneigte Richtung aber ebenfalls radial durch Neigen des Rahmens R rings um die Achse b. . · ■
Stellt man nun W in K höher oder tiefer, so kommt dadurch der Dreiachsenschnittpunkt in verschiedene Höhenlagen und der Bohrer kann in jeder Höhenlage von diesem Dreiachsenschnittpunkt aus
1. direct radial (normal) nach jedem Punkt im Räume eingestellt werden und bohren,
2. aber auch in tangentialer Richtung, bis zur gröfsten, durch Ausziehen von c aus W erreichbaren Ausladung;
denn holt man R aus W heraus, so kommt beim Schwingen um die Achse von K der
eiemplar
Bohrer nach einander in die in Fig. 6 gezeichneten Tangentenstellungen O1n i/f, In.
Löst man die Klemmung, lä'fst K stillstehen und schwingt um die Verticalachse W, so werden, wie schon erwähnt, die Bohrrichtungen Tangenten zur Achse von W (Fig. 5).
Es ist aus den Fig. 5 und 6 ersichtlich, dafs die Einstellung des Bohrers in die Richtung des beabsichtigten Bohrloches bei radialer Bohrrichtung leichter, schneller und genauer gelingt als bei tangentialer Bohrrichtung, weil im ersten Falle, beim Genaustellen, die Bohrerstellungen 0, 2 (Fig. 6) rechts und links von der Mittelstellung 1 symmetrische, im zweiten Falle (Fig. 5) o,, 2, aber unsymmetrische sind.
In beiden Fällen, bei radialer sowohl als bei tangentialer Bohrerstellung, arbeitet aber die Maschine mit kleinstem schädlichen Moment:
Bei der Anordnung als Horizontalbohrmaschine (Fig. ι und 2) dadurch, dafs die Bohrspindel in R so nahe als möglich an der Trompete gelagert ist, und dafs die Trompete in den Winkel W so weit hineinschiebbär ist, bis der Rahmen R den Winkel berührt, der Abstand des Bohrers vom senkrechten W-Schenkel also möglichst klein (= E) wird.
Der auf Verdrehen des Winkels W in der Kappe wirkende Druck auf die Bohrerspitze wird aber mit dem Minimalabstande derselben zum kleinsten schädlichen Moment, .sowohl bei radialer als auch bei tangentialer Bohrrichtung.
Bei der Anordnung als Verticalbohrmaschine (Fig. 3 und 4) und um auf dem Tische T zu bohren, wird man den Winkel W durch Schwingen der Kappe in die Tischnähe bringen. Dadurch wird der Abstand des Bohrers vom senkrechten Winkelschenkel und somit auch das Biegungsmoment für Trompete c so klein als möglich.
Dadurch, dafs R dort, wo der Bohrer heraustritt, nicht über die den Rahmen dort begrenzende Mantelfläche c hinausragt, und dafs ferner die Bohrerspitze nahezu bis in den Rahmen zurückziehbar ist, wird der Arbeitsraum unterhalb Rahmen und Trompete frei; das Arbeitsstück kann also bis an R mit c heranreichen, so dafs der aus K frei herausstehende Schenkel W die kleinste Länge haben kann, somit aber auch das Biegungsmoment dieses Schenkels so klein als möglich wird.
Stellt man R mit b wagrecht (Fig. 1 und 2), so hat man zunächst eine Horizontalbohrmaschine, welche aber die bekannten Constructionen vortheilhaft dadurch überragt, dafs deren Bohrspindel hoch- und tiefstellbar ist, aufserdem aber auch nach jedem Punkt im Raum normal gerichtet werden und bohren kann.
Die Verticalstellung der Spindel b ergiebt nach der in Fig. 3 und 4 gezeichneten Anordnung eine Verticalbohrmaschine, aus welcher die Verschiebung von c in W und das Schwingen um die Achse von K eine Radialbohrmaschine macht.
Aus den Fig. 1, 2, 3 und 4 ist weiter ersichtlich, dafs auf dem Maschinenständer S Tisch T hoch- und tief-, längs- und querstellbar, sowie schwingbar um seine Mittelachse angepafst -ist.
Fig. 2 zeigt nun die Achse von K mit der senkrechten Achse von W in gleichem Abstande vom Tisch, dadurch aber auch die wagrecht gestellte Bohrachse b normal zur Tischmittelachse gerichtet.
Fig. 3 und 4 zeigen aber die senkrecht gestellte Bohrspindel b über der Tischmitte, in der Verlängerung der Tischmittelachse stehend, nachdem durch Schwingen von K um 90 ° die Achse von W in Tischnähe, endlich durch Schwingen von W in K um i8o° b nach dem Tische hin gedreht worden ist.
Auch der Radialbohrmaschine dient der nämliche Tisch T, welcher der Horizontal- und Verticalbohrmaschine ebenfalls als Bohrtisch dient.
Der Antrieb der Maschine erfolgt von der Treibschnur aus durch die Nuthwelle i, welche an einem Ende in ein Kegelrad ausläuft, am. anderen Ende eine genuthete Gewindebüchse trägt. Das Kegelrad ist mit dem eingreifenden Rade auf Spindel b das einzige Zahnräderpaar, so dafs durch Vermeidung weiterer Zahnräder der Betrieb ein sehr ruhiger ist. Das Drehen der Mutter m auf der Gewindebüchse (Fig. 2, 3 und 4) bewirkt die Verschiebung von c in W.
Das Neigen von R mit c in W erfolgt durch Drehen an der Schnecke α (Fig. 3), welche in die Zahnung am hinteren Ende von c oder in diejenige eines auf c aufgesetzten Schneckenrades eingreift.
Durch Drehen an der Kurbel k (Fig. 1 bis 4) wird Winkel W vermittelst Schnecke und Zahnstange hoch- und tiefgestellt.
Die Normalstellungen (wagrecht, senkrecht) werden durch Schnappfedern, die Zwischenstellungen durch Klemmenreibung fixirt.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Universalbohrmaschine, deren Bohr-, Neig^ und Schwingachse einen gemeinsamen Schnittpunkt mit Höhenstellung in der Schwingachse haben, so dafs der Bohrer in jeder Höhenlage von diesem so entstandenen Dreiachsenschnittpunkt aus direct radial nach jedem Punkte im Räume gerichtet werden und bohren kann, ebensowohl aber auch in tangentialer Richtung bis zur erreichbar gröfsten Ausladung
    durch Entfernung des von Bohr- und Neigachse gebildeten Zweiachsenschnittpunktes von der Schwingachse.
    Universalbohrmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs deren Bohrerspitze nahezu bis in den Mantel c bezw. Rahmen R zurückziehbar gemacht ist, somit dem Zweiachsenschnittpunkt näher als bisher erreichbar kommt und dadurch den Raum zum Bearbeiten der Arbeitsstücke ohne Maschinenvergröfserung erweitert, so dafs die Maschine in jedem Falle mit kleinstem schädlichen Moment arbeitet, welches auch innerhalb Tischbereich durch geeignetes Schwingen der Ständerkappe K und durch geeignetes Schwingen des Winkels W in der Kappe bis in die Tischnähe und Ferne erreicht wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE976137C (de) * 1951-07-08 1963-03-28 Otto Mueller Maschf Radialbohrmaschine mit Saeule, Ausleger und Bohrkopf
US3165977A (en) * 1961-12-12 1965-01-19 Farmen Bernard Machine tool with an angularly adjustable spindle head
FR2462231A1 (fr) * 1979-07-30 1981-02-13 Tissot Dupont Michel Machine-outil multi-operationnelle

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE976137C (de) * 1951-07-08 1963-03-28 Otto Mueller Maschf Radialbohrmaschine mit Saeule, Ausleger und Bohrkopf
US3165977A (en) * 1961-12-12 1965-01-19 Farmen Bernard Machine tool with an angularly adjustable spindle head
FR2462231A1 (fr) * 1979-07-30 1981-02-13 Tissot Dupont Michel Machine-outil multi-operationnelle

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