DE856449C - Hebelgeraet zum Ausziehen von Stahlfeder-Schienennaegeln aus Eisenbahnschwellen - Google Patents

Hebelgeraet zum Ausziehen von Stahlfeder-Schienennaegeln aus Eisenbahnschwellen

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Publication number
DE856449C
DE856449C DEK10956A DEK0010956A DE856449C DE 856449 C DE856449 C DE 856449C DE K10956 A DEK10956 A DE K10956A DE K0010956 A DEK0010956 A DE K0010956A DE 856449 C DE856449 C DE 856449C
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DE
Germany
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nail
lever device
head
lever
rail
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Expired
Application number
DEK10956A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Hellwege
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MAX KRIEGERIS
Original Assignee
MAX KRIEGERIS
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Publication date
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B29/00Laying, rebuilding, or taking-up tracks; Tools or machines therefor
    • E01B29/24Fixing or removing detachable fastening means or accessories thereof; Pre-assembling track components by detachable fastening means
    • E01B29/26Fixing or removing detachable fastening means or accessories thereof; Pre-assembling track components by detachable fastening means the fastening means being spikes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description

  • Hebelgerät zum Ausziehen von Stahlfeder-Schienennägeln aus Eisenbahnschwellen Die aus Federstahl geformten Schienennägel, die in zylindrische Bohrungen der Eisenbahnschwellen eingeschlagen «-erden, weisen neben der federnden Halterung der Schienen den Vorteil auf, daß sie ohne Beschädigung des Schwellenmaterials herausgezogen werden können.
  • Hierfür sind bereits Geräte bekannt, die sich auf der Schwelle abstützen und deren Gehäuse den Schienenkopf hakenartig untergreift. Das Ausziehen der Nägel erfolgt mit einem Anzughebel, der in Rasten des Gehäuses eingreift, das gleichzeitig zur Führung des eigentlichen Zugstückes dient, welches den Nagelkopf mit einer Gabel übergreift, durch deren Enden ein den Nagelkopf untergreifender Bolzen geschoben werden muß. Die Gabel weist einen Ansatz auf, der gegen das freie Ende des hakenförmigen Nagelkopfes zur Anlage kommt. Derartige Geräte sind verhältnismäßig schwer und müssen die Abmessungen des Gerätes der Schienenhöhe und dem Schienenprofil angepaßt sein. Das Ausziehen der Schienennägel erfolgt deshalb meist mittels einfacher Hilfswerkzeuge, wie Brechstangen mit Geisfuß oder auch mittels einer Lasche, die den Nagel übergreift, während unter der Krümmung des Nagelkopfes ein Riegel eingeschoben ist. Bei derartigen mittels Brechstangen betätigten Vorrichtungen sind jedoch die Bedienungsleute wegen des häufigen Abspringens des Hebelwerkzeuges od. dgl. stark unfallgefährdet.
  • Demgegenüber ist es. das Ziel der Erfindung, ein gewichtsmäßig leichtes und leicht ansetzbares Hebelgerät zum Ausziehen von Schienennägeln zu schaffen. Sie besteht darin, daß erfindungsgemäß der 1<ürzere.lrm eines doppelarmigen, auf dem Schienenkopf abstützbaren Betätigungshebels mit einem Hubglied schwenkbar verbunden ist, dessen freies Ende scharriierartig angeschlossene, den Nagelkopf untergreifende Klemmbacken aufweist, die in geschlossener Stellung durch einen Bügel sicherbar sind.
  • Die Klemmbacken werden der Nagelart bzw. dem Nagelprofil angepaßt und mit entsprechenden Vorsprüngen versehen, die den Nagelkopf untergreifen bzw. sich am Nagelschaft abstützen. Hierbei können die Klemmbacken den Nagelkopf von beiden Seiten gleichmäßig =ergreifen, oder es ist lediglich eine Klemmbacke als Hub-,verkzeug ausgebildet, während sich die zweite Klemmbacke glatt an die Nagelseite anlegt. @N'esentlich ist, daß innerhalb der Klemmbacken gleichsam ein der Nagelart und dein Nagelprofil angepaßtes Gehäuse entstellt, das auf Grund seiner Formgebung ein sicheres Herausziehen des Nagels ohne dessen Deformierung ermöglicht.
  • Der die Klemmbacken zusammenhaltende Bügel ist vorteilhaft am Hubglied leicht schwenkbar befestigt. Der Verbindungsbolzen zwischen Betätigungshebel und Hubglied liegt etwa senkrecht über der Längsachse des auszuziehenden Nagels. Das Hubglied weist über den Klemmbacken Rasten für den Eingrifi des Hubbolzens auf, der gleichzeitig als \"erbindungsbolzen zwischen Hubglied und Betätigungshebel dient. Letzterer ist in den kürzeren und längeren Hebelarm durch einen Anlsatz unterteilt, der im Bereich der Schienenkopfbreite liegt und auf dem Schienenkopf abstützbar ist.
  • Die Zeichnung veranschaulicht eine Äusführungsform des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht des Gerätes in Gebrauchsstellung, Abb.2 eine entsprechende Ansicht in Richtung des Pfeiles X in Abb. i.
  • Eine Eisenbahnschwelle ist mit io, die Nagelbohrung mit i i und die Schiene mit 12 bezeichnet. Im Ausführungsbeispiel ist ein Schienennagel 41 gewählt worden, der mit seinem federnden Kopf 42 auf der Schiene 12 aufliegt und der auch einen Einschlageschaft 43 aufweist. Es können jedoch auch Schienennägel mit dem Hebelgerät ausgezogen werden, die lediglich aus dem Nagelschaft und dem hakenförmig gebogenen Kopf 42 bestehen.
  • Das Hebelgerät besteht aus dem Hubglied 13, das mittels des Schraubenbolzens 14 an den Betätigungshebel 1 5 angeschlossen ist, der aus dem kürzeren Hebelarm 16 und dem längeren Hebelarm 17 besteht. Am freien Ende des Hubgliedes 13 sind Klemmbacken 18 und i9 bei 2o bzw. 21 scharnierartig angeschlossen. Diese weisen einander zugekehrte profilierte Vorsprünge 22, 23 auf, die der Nagelart, der Form des Nagelkopfes und, dem Nagelprofil so angepaßt sind, daß der Nagelkopf in dem gewünschten Ausmaß gleichsam innerhalb des Gehäuses liegt, das oberhalb der Vorsprünge 22, 23 innerhalb der Klemmbacken 18, i9 in deren geschlossener Stellung ausgebildet ist. Dieses Gehäuse ist bei So angedeutet.
  • Durch ihre entsprechende Ausbildung und Bemessung stützen sich die Klemmbacken am Nagelkopf und gegebenenfalls gleichzeitig am Nagelschaft so ab, daß die günstigste Zugwirkung ohne Verformung des Nagelkopfes 42 erreicht werden kann. Es ist auch möglich, das erwähnte Gehäuse So zur Aufnahme des Nagelkopfes gleichsam einseitig in nur einer Klemmbacke auszubilden, während die zweite Klemmbacke sich glatt an die andere Nagelseite anlegt.
  • In Abb. i zeigen die ausgezogenen Linien die Angriffspunkte der \-orsprünge an einen Schienennagel mit Einschlagkopf. In gestrichelten Linien ist ein anderes Profil der Klemmbacken 18, i9 angedeutet, durch das der Kopf 42 in jeweils gewünschter Länge untergrifien wird, während sich die bei 24 angedeutete Verlängerung des Ansatzes 22 abstützend gegen den Nagelschaft legt, um so gleichsam ein Widerlager gegen den Vorsprung 23 zu bilden.
  • Am Hubglied 13 ist hei 25 ein Bügel 26 angelenkt. der so bemessen ist, daß er die beiden Klemmbacken 18, i9 in heruntergeklappter Stellung zusammenhält. Neben der dargestellten Ausführung als Fallbügel könnte dieser Sicherungsbügel 26 auch zum Aufstecken oder in sonstiger Weise ausgebildet sein, wenn dadurch ein sicherer \"erscliluß des den Nagelkopf umschließenden Gehäuses 5o gewährleistet ist und der Bügel leicht in die Öffnungs- und in die Verschlußstellung gebracht «-erden kann.
  • Oberhalb der Klemmbacken 18, 19 sind im Hubglied 13 Rasten 27, 28, 20 senkrecht übereinander ausgespart, in die der Bolzen i-1 eingreifen kann, der seinerseits im kürzeren Arm 16 des Hebels 15 gelagert ist. Hierzu ist das freie Ende des kürzeren Hebelarmes 16 vorteilhaft gabelförmig ausgebildet, ohne daß die Ausführunigsform hierauf beschränkt wäre.
  • Der Betätigungshebel 15 ist durch einen Ansatz 30 in den. längeren Hebelarm 17 und den kürzeren Hebelarm 16 unterteilt, wobei der Ansatz 30 so bemessen wird, daß er im Bereich der Schienenkopfbreite liegt und auf dem Schienenkopf abstützbar ist.
  • Der Verbindungsbolzen 14 und die Rasten 27, 28, 29 liegen etwa senkrecht über der Längsachse des auszuziehenden Schienennagels 41. Die Lage des Ansatzes 3o, dessen Abstand von dem Schraubenbolzen 14 und die Höhe des Hubgliedes 13 in Anpassung an die Größe der Klemmbacken 18, i9 richten sich nach der Steghöhe der Schiene 12 und den sonstigen Abmessungen des Oberbaues. Die Profilierung und Bemessung der Klemmbacken 18, i9 und insbesondere der Vorsprünge 22, 23, 24 sind der Nagelart und dem Nagelprofil entsprechend gewählt. Durch das Zusammenwirken dieser Konstruktionselemente ergibt sich ohne weiteres die Möglichkeit, ein senkrechtes Herausziehen des Schienennagels ohne Deformierung des Schienenkopfes zu gewährleisten.
  • Der Erfindungsgegenstand wird in folgender Weise angewendet: Das Hubstück 13 wird durch Auflegen des Ansatzes 3o auf den Schienenkopf etwa über den auszuziehenden Schienennagel gehalten. Hierauf öffnet man nach Hochklappen des Bügels 26 die Klemmbacken 18, ig und schließt diese wieder, wobei die Vorsprünge 22, 23, 24 den Schienennagel erfassen. Der Fallbüge126 klappt dann in die Verschlußstellung herunter. Durch Niederdrücken des längeren Hebelarmes 17 wird der Nagel 41 senkrecht herausgezogen. Zwei Bedienungsleute, von denen einer die Klemmbacken und der andere den Hebel 15 bedient, können durch einfaches Weiterschieben des Gerätes- auf den Schienenkopf bzw. dem Ansatz 30 fortlaufend Nägel aus dem Oberbau herausziehen.
  • Gegenüber den bekannten Ausführungsformen weist der Erfindungsgegenstand eine einfache Bauart aus nur wenigen Teilen auf. Diese sind von leichtem Gewicht und durch die einfache Grundform herstellungstechnisch einfach. Das Deformieren der Nägel ist bei einer entsprechenden Formgebung und Bemessung des Gehäuses 5o bzw. der Vorsprünge 22, 23, 24 ausgeschlossen, so daß die ohne Beschädigung der Schwellen herausgezogenen Nägel erneut verwendet werden können. Insbesondere gewährleistet die Profilierung des Gehäuses 5o in Anpassung an, die Form des hakenförmigen Nagelkopfes 42, d'aß letzterer beim Ausziehen nicht aufgebogen wird, zumal der Zug gleichzeitig am Nagelschaft angreifen kann. Eine Anpassung des Gerätes an den Oberbau ist nicht erforderlich, da eine Abstützung auf dem Schwellenmaterial oder am Schienenprofil entfällt. Es können deshalb auch Nägel aus Schwellen aller Art herausgezogen werden.

Claims (7)

  1. PATEVTANSPRiiCHE-i. Hebelgerät zum Ausziehen von Stahlfeder-Schienennägeln aus Eisenbahnschwellen, dadurch gekennzeichnet, daß der kürzere Arm eines doppelarmigen, auf dem Schienenkopf abstützbaren Betätigungshebels mit einem Hubglied schwenkbar verbunden ist, dessen freies Ende scharnierartig angeschlossene, den Nagelkopf erfassende Klemmbacken aufweist, die in geschlossener Stellung durch einen Bügel sicherbar sind.
  2. 2. Hebelgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die den Nagelkopf (42, 43) erfassenden Klemmbacken mit der Nagelart bzw. dem Kopfprofil entsprechenden Vorsprüngen (22, 23, 24) versehen sind.
  3. 3. Hebelgerät nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daB die Klemmbacken (18, ig) bzw. deren Vorsprünge (22, 23, 24) am Nagelkopf (42) und gleichzeitig am Nagelschaft (41), vorzugsweise an dessen oberem Teil, abgestützt sind.
  4. 4. Hebelgerät nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß nur eine Klemmbacke (18 bzw. ig) entsprechend der Nagelart profiliert ist, während die zweite Klemmbacke sich glatt an die andere Nagelseite anlegt.
  5. 5. Hebelgerät nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der die beiden Klemmbacken (18, 19) zusammenhaltende Bügel (26) am Hubglie-d (13) leicht schwenkbar befestigt ist.
  6. 6. Hebelgerät, nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungsbolzen (14) zwischen Betätigungshebel (15) und Hubglied (13) etwa senkrecht über der Längsachse des auszuziehenden Schienennagels angeordnet ist.
  7. 7. Hebelgerät nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Hubglied (13) über den Klemmbacken (18, ig) Rasten für den Eingriff des Hubbolzens aufweist, der gleichzeitig als Verbindungsbolzen zwischen Hubstück (13) und Betätigungshebel (15) dient. B. Hebelgerät nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungshebel (15) in den kürzeren und längeren Hebelarm (16, 17) durch einen Ansatz (30) unterteilt ist, der im Bereich der Schienenkopfbreite liegt und auf den Schienenkopf abstützbar ist.
DEK10956A 1951-08-11 1951-08-11 Hebelgeraet zum Ausziehen von Stahlfeder-Schienennaegeln aus Eisenbahnschwellen Expired DE856449C (de)

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DE (1) DE856449C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1083293B (de) * 1958-09-27 1960-06-15 Robel & Co Geraet zum Ausziehen von Spann- und Federnaegeln aus Eisenbahnschwellen
DE1703931B1 (de) * 1968-08-01 1971-03-25 Joseph Staiger Zweiarmige Abziehvorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1083293B (de) * 1958-09-27 1960-06-15 Robel & Co Geraet zum Ausziehen von Spann- und Federnaegeln aus Eisenbahnschwellen
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