DE2943623C2 - Vorrichtung zum Anhängen wenigstens einer Schaltafel an ein Hebezeug - Google Patents

Vorrichtung zum Anhängen wenigstens einer Schaltafel an ein Hebezeug

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Description

anzuhebenden Schaltafeln schlussellochartige Befestigungsdurchbrechungen in ihren Randstegen haben, durch welche entsprechende Bolzen mit Gegenanschlägen zum Verbinden dieser Schaltafel untereinandergesteckt und durch Verdrehen gesichert werceii können.
Zwar ist aus der FR-PS 10 33 773 rne Vorrichtung zum Halten und Entladen von Wagen bekannt, die einen Tragbolzen mit einem Gegenanschlag aufweist, der beim Angriff an einer entsprechenden Ausnehmung an dem Wagen od. dgL unter der Spannung einer dann zusammengedrückten Druckfeder steht. Dabei handelt es sich jedoch um eine Vorrichtung änderet Gattung, da der Tragbolzen in Tragstellung nicht einen Öffnungsschlitz an der Vorrichtung durchsetzt, sondern einseitig an dem zu haltenden Gegenstand angreift. Ferner hat er einen ringsum laufenden Gegenanschlag, der nicht durch ein Langloch hindurchsteckbar ist, und es erfolgt auch keine Sicherung der Tragstellung.
Fvrner kennt man aus der DE-AS 18 05 530 auch bereits eine Sicherheitsvorrichtung gegen uas Entriegein von mit einem Großbehälter gekoppelten senkrechten Drehzapfen eines Hubrahmens bei schwebendem Behälter, wobei die verriegelte Position durch eine Drehung eines Tragbolzens gegenüber einem Langloch um etwa 90° erreicht wird. Dabei handelt es sich jedoch wiederum um eine Vorrichtung anderer Gattung und anderer Konstruktion.
Besonders zweckmäßig ist es, wenn an dem Tragbolzen ein wenigstens einseitig vorstehender Querstift als Gegenanschlag vorgesehen ist. Es ist jedoch auch möglich, wie bei den Verbindungsbolzen der Schaltafeln einen nach beiden Seiten über den Tragbolzen vorstehenden Querstift als Gegenanschlag zu verwenden.
Eine besonders zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung kann dabei darin bestehen, daß auf der dem Öffnungsschlitz abgewandten Seite des Verriegelungskörpers eine — vorzugsweise um 90° — gegenüber dem Langloch versetzte Rastmulde für den Gegenanschlag in dessen Tragstellung vorgesehen ist. Bei einer solchen Ausgestaltung zieht die Druckfeder in Tragstellung den Gegenanschlag nicht nur gegen den Verriegelungskörper, sondern legt ihn formschlüssig in der Rastmulde fest. Ein Öffnen des Verschlusses ist dann nur durch ein zusätzliches Spannen der Druckfeder möglich, was unbeabsichtigt oder durch Erschütterungen nicht möglich ist. Dabei hat die Rastmulde zweckmäßigerweise eine der Außenform des Querstiftes angepaßte Innenkontur und kann z. B. gerundet sein.
Zweckmäßig ist es dabei, wenn die Tiefe der Rastmulde geringer als die Radiuslänge des Querschnittes des Querstiftes ist. Ein Tragbolzen mit nur einseitig vorstehendem Querstift hat dabei gegenüber einer Ausführungsform mit beidseitig vorstehendem Querstift den Vorteil, daß auch nur eine Rastmulde nötig ist. Ein zweiseitig vorstehender Querstift mit entsprechenden Rastmulden hätte demgegenüber den Vorteil, daß der Tragbolzen nach einer beliebigen Seite um 90° verdreht werden kann, um seine Sicherungsposition zu erhalten.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung, die die Bedienung erleichtert und den Tragbolzen unverlierbar macht, kann darin bestehen, daß die dem Öffnungsschlitz zugewandte Seite des Führungskörpers eine Ausnehmung für den Querstift und das freie Ende des Tragbolzens in Öffnungsstellung sowie einen Anschlag gegen ein völliges Herausziehen des Tragbolzens aus dem Führungskörper hat. Der Tragbolzen kann dann zwar genügend weit zurückgezogen werden, um den
Öffnungsschlitz freizugeben, er kann jedoch nicht völlig aus dem Führungskörper herausgezogen werden. In diesem Zusammenhang ist es wiederum vorteilhaft, daß der Tragbolzen unter dem Einfluß einer ihn eigentlich in geöffneten Position bewegenden Feder steht, so daß diese Offenstellung von selbst beibehalten bleibt.
Eine Weiterbildung der Erfindung mit einer besonders guten Anpassung an den vorgesehenen Zweck, mit Aussteifungsstegen versehene Schaltafel anheben zu können, kann darin bestehen, daß der Öffnungsschlitz gegenüber der Ebene des Haltebügels versetzt ist. Dadurch kann der Öffnungsschlitz an diesen Stegen angreifen, während der Haltebugel selbst gegenüber der Schaltafel bzw. der Schalhaut zurücksteht.
Dabei kann die Breite des Öffnungsschlitzes wenigstens dem Doppelten der Dicke eines Randsteges der Schaltafeln entsprechen. Somit können zwei benachbarte Schaltafeln in deren Stoßbereich gleichzeitig erfaßt werden, so daß ganze Schalungsstücke, die aus mehreren Schaltafeln zusammengesetzt sind, gleichzeitig umgesetzt werden können. Auch dabei ist es vorteilhaft, daß der Tragbolzen auf die Befestigungsdurchbrechungen der Schaltafeln abgestimmt ist, so daß es dort keiner weiteren Vorkehrungen zum Befestigen der erfindungsgemäßen Vorrichtung bedarf.
Nachstehend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung noch näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine Ansicht der Vorrichtung mit Blickrichtung in den von dem Tragbolzen durchsetzten Öffnungsschlitz und
F i g. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung mit Blick auf den Verriegelungskörper, wobei der Gegenanschlag des Tragbolzens in einer Rastmulde liegt.
Die Vorrichtung 1 dient zum Anhängen wenigstens einer Schaltafel an ein Hebezeug, z. B. an einen Kran. Dabei ist in erster Linie an Schaltafeln gedacht, die rechtwinklig zu der zu betonierenden Fläche verlaufende, mit Befestigungsdurchbrechungen versehene Aussteifungsstege vor allem an ihren Rändern haben.
Die Vorrichtung 1 hat einen ösenförmigen Haltebügel 2 und einen damit verbundenen, aus einem Öffnungsschlitz 3 zum Umfassen wenigstens eines Steges einer der vorerwähnten Schaltafeln herausziehbaren, federbelasteten Tragbolzen 4. An seinem freien Ende 5 weist dieser Tragbolzen 4 einen über seinen Querschnitt vorstehenden Gegenanschlag 6 auf, der im Ausführungsbeispiel als einseitig vorstehender Querstift ausgebildet ist. Man erkennt in den F i g. 1 und 2 einen in Tragstellung von dem Tragbolzen 4 durchsetzten, als Begrenzung des Öffnungsschlitzes 3 dienenden Verriegelungskörper 7 mit einem Langloch 8, das den Befestigungsdurchbrechungen in den Stegon der nicht näher dargestellten Schaltafeln zumindest teilweise entspricht und durch welches der Tragbolzen 4 mit seinem freien Ende 5 und dem Gegenanschlag 6 in einer Drehstellung hindurchführbar und danach durch Verdrehen, im Ausführungsbeispiel um etwa 90°, licherbar ist. Zwischen der anderen, von einem Führungskörper 9 gebildeten Schlitzbegrenzung und einem äußeren Anschlag 10 des Tragbolzens 4 auf der dem Gegenanschlag 6 abgewandten Seite ist eine Druckfeder 11 angeordnet, die den verriegelten Tragbolzen 4 in der in Fig. ι und 2 dargestellten Position mit seinem Gegenanschlag 6 gegen den Verriegelungskörper 7 zieht. Die Druckfeder 11 befindet sich also in der dargestellten Position in zusammengedrücktem Zustand und übt eine entsprechend große Kraft aus, so daß der
Tragbolzen 4 nicht unabsichtlich gelöst werden kann.
Auf der dem Öffnungsschlitz 3 abgewandien Seite des Verriegelungskörpers 7 ist eine im Ausführungsbeispiel um 90° gegenüber dem Langloch 8 versetzte und auf der dem Haltebügel 2 gegenüberliegenden Seite des Langloches 8 befindliche Rastmulde 12 oder ähnliche Vertiefung für den im Ausführungsbeispiel als Querstift ausgebildeten Gegenanschlag 6 in dessen Tragstellung vorgesehen.
Man erkennt vor allem in Fig. 1, wie der Querstift in Tragstellung in dieser Rastmulde 12 liegt, die eine der Außenform dieses Querstiftes angepaßte Innenkontur, im Atisführungsbeispiel eine gerundete Querschnittsform hat. Gegebenenfalls könnte die Tiefe dieser Rastmulde 12 noch etwas größer sein, wenn man eine noch bessere Sicherung des Gegenanschlages 6 wünscht. Die im Ausführungsbeispiel gewählte Tiefe der Rastmulde 12 ist allerdings geringer als die Radiuslänge des Querschnittes des Querstiftes. Dies hat den Vorteil, daß zum Lösen des Tragbolzens 4 dieser zurückgedreht werden kann, wobei sich der Gegenanschlag 6 aufgrund der gegen den Muldenrand schräg verlaufenden Kontur selbsttätig gegenüber der Rastmulde 12 anheben und in Öffnungsstellung bringen läßt. Andererseits ist dabei aber der Widerstand gegen diese Lösebewegung so groß, daß ein unbeabsichtigtes Lösen verhindert ist. Die zum Überwinden der Druckkraft der Druckfeder 11 erforderlichen Kräfte können dann jedoch über die erwähnte Rückdrehung des Tragbolzens 4 an einem genügend langen Hebelarm erzeugt werden und es muß jo nicht oder nicht mit voller Kraft in Axialrichtung auf den Tragbolzen 4 gedruckt werden, um den Gegenanschlag 6 aus der Rastmulde 12 auszuheben.
Auch die dem Öffnungsschlitz 3 zugewandte Seite 9a des Führungskörpers 9 hat eine Ausnehmung 13 für den Querstift und das freie Ende 5 des Tragbolzens 4, so daß in Öffnungsstellung der Tragbolzen 4 so weit zurückgezogen werden kann, daß der Öffnungsschlitz 3 völlig freigegeben wird. Dabei ist ferner ein Anschlag 14 gegen ein völliges Herausziehen des Tragbolzens 4 aus dem Führungskörper 9 vorgesehen. Dies ist im Ausführungsbeispiel dadurch erreicht, daß von dem Öffnungsschlitz 3 zwischen den beiden Körpern 7 und 9 ausgehend im Führungskörper 9 eine zunächst schlüssellochartige Ausnehmung mit der Erweiterung 13 für den Querstift vorgesehen ist, die nur teilweise, vorzugsweise etwa bis zur Mitte des Führungskörpers 9, reicht, nach außen aber in eine zylindrische Bohrung 15 entsprechend der Kontur des Bolzens 4 übergeht
Eine ganz wesentliche Maßnahme zur Anpassung der Vorrichtung 1 an den vorgesehenen Zweck, Schaltafeln mit rechtwinklig zur Schalhaut stehenden Stegen erfassen zu können, erkennt man in F i g. 2. Demgemäß ist nämlich vorgesehen, daß der Öffnungsschlitz 3 gegenüber der Ebene 16 des Haltebügels 2 versetzt ist Dadurch befindet sich der Haltebügel 2 beim Kuppeln des Tragbolzens 4 mit entsprechenden Schaltafeln außerhalb des Umrisses dieser Schaltafeln, so daß das Anhängen auch in beliebiger Höhe der Stege der Schaltafeln erfolgen kann. Der Öffnungsschlitz 3 selbst ist in Funktionsstellung vertikal angeordnet und seine Breite beträgt im Ausführungsbeispiel wenigstens das Doppelte der Dicke eines Randsteges solcher Schaltafeln. Dadurch können die beiden aneinanderliegenden Randstege zweier aneinander befestigter ,Schaltafeln gemeinsam von dem Öffnungsschlitz 3 umfaßt und von dem Tragbolzen 4 durchsetzt werden, was zu einer besonders stabilen und festen Anhängung führt, wenn mehrere Schaltafeln gleichzeitig umgesetzt werden können. Selbstverständlich kann die Vorrichtung 1 jedoch auch an einem beliebigen vertikalen Aussteifungssteg einer Schaltafel angreifen.
Der Abstand des Langloches 8 und der Bohrung 15 für den Tragbolzen 4 von der vom näherliegenden Rand des Haltebügels 2 gebildeten Ebene 16 entspricht wenigstens dem Abstand der Befestigungsdurchbrechungen der Schaltafeln von den der Schalhaut abgewandten Rändern von deren Stegen. Dadurch ist es möglich, daß der Haltebügel 2 wenigstens bis zum unteren Rand 17 des Verriegelungskörpers 9 reicht und so eine entsprechend stabile Verbindung erlaubt. Dabei kann der Haltebügel 2 aus Rundstahl gebildet sein und mit dem Führungskörper 7 sowie dem Verriegelungskörper 9 an einer Grundplatte 18 angeschweißt sein.
Entsprechend den unterschiedlichen Funktionen ist der als ein Widerlager der Druckfeder 11 dienende Führungskörper 9 breiter als der Verriegelungskörper 7. Der im Ausführungsbeispiel als Rundstahlbolzen ausgebildete Tragbolzen 4 weist einen Handgriff 19 auf, welcher gegenüber dem als Gegenanschlag dienenden Querstift 6 in diesem Falle um etwa 90° verdreht angeordnet ist und in seinem Befestigungsbereich an dem Tragbolzen 4 als äußerer Anschlag für die Druckfeder U dient. Man erkennt deutlich, daß durch diese Anordnung des Handgriffes 19 relativ zu dem Gegenanschlag 6 der Handgriff 19 in der Tragstellung des Tragbolzens 4 vertikal nach unten gerichtet ist. Er dient also gleichzeitig als Anzeige dafür, daß der Verschluß richtig hergestellt ist.
Man erkennt deutlich, daß im Ausführungsbeispiel an dem Tragbolzen 4 ein einseitig vorstehender Querstift als Gegenanschlag 6 vorgesehen ist Dieser paßt ebenfalls durch die schlüssellochartigen, nach beiden Seiten eine zusätzliche Ausnehmung aufweisenden Lochungen der Schaltafeln. Es genügt aber dann, daß das Langloch 8 für den Durchtritt des Querstiftes in dem Verschlußkörper 7 und teilweise auch in dem Führungskörper 9 nur eine seitliche Erweiterung aufweist was die Herstellungskosten mindert und die Stabilität erhöht. Es ergibt sich dann ein einem Schlüsselloch ähnliches Langloch 8.
Man erkennt in den Figuren außerdem noch, daß die äußeren, dem Haltebügel 2 abgewandten, am Eintritt in den Öffnungsschlitz 3 befindlichen Kanten 20 des Verriegelungskörpers 7 und auch des Führungskörpers 9 abgeschrägt sind; sie könnten auch abgerundet sein. Dadurch wird das Aufstecken des Öffnungsschlitzes 3 insbesondere auf zwei aneinanderliegende Randstege zweier Schaltafeln erleichtert Auch die horizontalen oberen Kanten 21 des Verriegelungskörpers 7 und/oder des Führungskörpers 9 können abgeschrägt oder gerundet sein, wie es vor allem F i g. 2 zeigt Das gleiche gilt für die unteren Kanten, bei denen eine solche Abschrägung im Ausführungsbeispiel jedoch nicht vorgesehen ist
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

Patentansprüche: befestigt, insbesondere angeschweißt, ist.
1. Vorrichtung zum Anhängen wenigstens einer Schalttafel an ein Hebezeug, wobei die Schaltafel rechtwinklig zu der zu betonierenden Fläche verlaufende, mit Befestigungsdurchbrechungen versehene Aussteifungsstege hat und wobei dic Anhängevorrichtung einen vorzugsweise ösenförmigen Haltebügel und einen damit verbundenen, aus einem Öffnungsschlitz zum Umfassen eines Steges der Schaltafel herausziehbaren, federbelasteten Tragbolzen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß ein in Tragstellung von dem Tragbolzen (4) durchsetzter, als Begrenzung des Öffnungsschlitzes (3) dienender Verriegelungskörper (7) ein Langloch (8) aufweist, das den Befestigungsdurchbrechungen in den Stegen der Schaltafeln zumindest teilweise entspricht und durch welches der an seinem freien Ende (5) mit einem zu dem Langloch (8) passenden Gegenanschlag (6) versehene Tragbolzen (4) in einer Drehstellung hindurchführbar und danach durch Verdrehen sicherbar ist, und daß die zwischen der anderen, von einem Führungskörper (9) gebildeten Schlitzbegrenzung und einem äußeren Anschlag (10) des Tragbolzens (4) auf der dem Gegenanschlag (6) abgewandten Seite angeordnete Druckfeder (11) den verriegelten Tragbolzen (4) mit seinem Gegenanschlag (6) gegen den Verriegelungskörper (7) zieht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Tragbolzen (4) ein wenigstens einseitig vorstehender Querstift als Gegenanschlag (6) vorgesehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der dem Öffnungsschlitz (3) abgewandten Seite des Verriegelungskörpers (7) eine — vorzugsweise um 90° — gegenüber dem Langloch (8) versetzte Rastmulde (12) für den Gegenanschlag (6) in dessen Tragstellung vorgesehen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefe der Rastmulde (12) geringer als die Radiuslänge des Querschnittes des Querstiftes ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Öffnungsschlitz (3) zugewandte Seite (9a) des Führungskörpers (9) eine Ausnehmung (13) für den Querstift und das freie Ende (5) des Tragbolzens (4) in Öffnungsstellung sowie einen Anschlag (14) gegen ein völliges Herausziehen des Tragbolzens (4) aus dem Führungskörper (9) hat.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Öffnungsschlitz (3) gegenüber der Ebene (16) des Haltebügels (2) versetzt ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite des Öffnungsschlitzes (3) wenigstens dem Doppelten der Dicke eines Randsteges der Schaltafeln entspricht.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Langloch (8) für den Durchtritt des Querstiftes (6) etwa schlüssellochartig ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltebügel (2) aus Rundstahl gebildet ist und mit dem Führungs- sowie dem Verriegelungskörper an einer Grundplatte (18) Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zi'm Anhängen wenigstens einer Schaltafel an ein Hebezeug, wobei die Schaltafel rechtwinklig zu der zu betonierenden Fläche veriaufende, mit Befestigungsdurchbrechungen versehene Aussteifungsstege hat und wobei die Anhängevorrichtung einen vorzugsweise ösenförmigen Haltebügel und einen damit verbundenen, aus einem Öffnungsschlitz zum Umfassen eines Steges der Schaltafel herausziehbaren, federbelasteten Tragbolzen aufweist
Aus der US-PS 38 95 836 ist bereits eine derartige Vorrichtung zum Anhängen von Profilträgern an einen Kran bekannt, bei welcher eine Durchbrechung eines Steges des Profilträgers von einem federbelasteten Tragbolzen durchsetzt werden kann, der in Tragstellung einen Öffnungsschlitz durchsetzt. Dabei wird der Tragbolzen von einer Druckfeder in Schließstellung gehalten und kann gegen die Kraft dieser Feder in Ofi'nungsstellung zurückgezogen werden, in welcher er den Öffnungsschlitz freigibt. An der dem Öffnungsschlitz abgewandten Seite durchsetzt der Tragbolzen einen Gegenanschlag für die Feder, aus welchem er beim öiinen teilweise heraustritt. Das Zurückziehen des Tragbolzens erfolgt dabei über eine Schnurmechanik.
Als nachteilig ist bei dieser Konstruktion vor allem anzusehen, daß die Druckfeder in Schließstellung am meisten entspannt ist, also eine verminderte oder gar keine Kraft mehr entfaltet. Demgemäß muß die Sicherheit dieser Vorrichtung zum Anhängen als vermindert angesehen werden.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, welche an die besonderen Verhältnisse von Schaltafel angepaßt ist und deren Druckfeder zur Verbesserung der Sicherheit gegen ungewolltes öffnen in Tragsteliung ihre größte Kraft entfaltet.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß ein in Tragstellung von dem Tragbolzen durchsetzter, als Begrenzung des Öffnungsschlitzes dienender Verriegelungskörper ein Langloch aufweist, das den Befestigungsdurchbrechungen in den Stegen der Schaltafeln zumindest teilweise entspricht und durch welches der an seinem freien Ende mit einem zu dem Langioch passenden Gegenanschlag versehene Tragbolzen in einer Drehstellung hindurchführbar und danach durch Verdrehen sicherbar ist, und daß die zwischen der anderen, von einem Führungskörper gebildeten Schlitzbegrenzung und einem äußeren Anschlag des Tragbolzens auf der dem Gegenanschlag abgewandten Seite angeordnete Druckfeder den verriegelten Tragbolzen mit seinem Gegenanschlag gegen den Verriegelungskörper zieht.
Durch diese Kombination eines Tragbolzens mit einem Gegenanschlag für die Verriegelungsstellung und einem äußeren Anschlag als Widerlager für die Druckfeder ist es möglich, den Tragbolzen gegen die Kraft der Feder in Tragstellung zu bringen, so daß die Druckfeder in dieser Position ihre größte Kraft entfaltet. Entsprechend stark ist die Anlage des Gegenanschlages an dem Verriegelungskörper, so daß eine gute Sicherung der Vorrichtung in Tragstellung erzielt wird. Zusätzlich kommt der Tragbolzen mit dem Gegenanschlag der Tatsache entgegen, daß die
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