DE856443C - Typenhebelantrieb fuer Schreibmaschinen mit Segmentumschaltung - Google Patents

Typenhebelantrieb fuer Schreibmaschinen mit Segmentumschaltung

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Publication number
DE856443C
DE856443C DE1948P0000353 DEP0000353D DE856443C DE 856443 C DE856443 C DE 856443C DE 1948P0000353 DE1948P0000353 DE 1948P0000353 DE P0000353 D DEP0000353 D DE P0000353D DE 856443 C DE856443 C DE 856443C
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DE
Germany
Prior art keywords
lever
bearing
intermediate lever
type
type lever
Prior art date
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Expired
Application number
DE1948P0000353
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Brandenburg
Friedrich Wunderlich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Triumph Werke Nuernberg AG
Original Assignee
Triumph Werke Nuernberg AG
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE856443C publication Critical patent/DE856443C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J25/00Actions or mechanisms not otherwise provided for
    • B41J25/24Case-shift mechanisms; Fount-change arrangements

Landscapes

  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

  • Typenhebelantrieb für Schreibmaschinen mit Segmentumschaltung Bei Schreibmaschinen mit Segmentumschaltuirg erfolgt die Übertragung der Bewegung des Tastenhebels auf den Typenhebel durch eine Zugstange, die an einem Zwischenhebel angelenkt ist. Eine besondere Schwierigkeit bietet dabei die Erzielung eines gleichmäßigen Tastenanschlages in der Normal- und in der Umschaltstellung des Typenkorbes. U m dieses Ziel zu erreichen, ist es bekannt, den Zwischenhebel vor das Hebelrastlager zu legen, da auf diese Weise eineBehinderung der freien Bewegung des Zwischenhebels beim Betätigen der Umschaltung vermieden wird. Diese Bau«-eise erfordert jedoch einen großen Raumbedarf für das Hebelspiel, der sich auf die Größe und das Gewicht der 'Maschine ungünstig auswirkt.
  • Zur Vermeidung dieses Nachteils ist es vorgeschlagen «-orden, den Zwischenhebel unterhalb des Typenrastlagers anzuordnen. Auf diese Weise wird die Zugstange, die den Zwischenhebel mit dem Typenhebel verbindet, verkürzt und der Drehpunkt des Zwischenhebels rückt auf den Drehpunkt des Typenhebels zu. Diese Anordnung ergibt zwar eine gedrängtere Bauart der Maschine, sie hat jedoch den Nachteil, daß sich der Tastenanschlag erheblich verschlechtert, da bei ihr eine Verschiebung des am Zwischenhebel befestigten Amlenkpunktes der Zugstange eintritt, der dadurch Rechnung getragen wird, daß die Zugstange in einen Längsschlitz des Zwischenhebels eingehangen wird, so daß sie bei der Umschaltbewegung in diesem Schlitz gleiten kann. Dadurch ergibt sich aber ein Leerlauf der Tastenliebe', insbesondere in der Umschaltstellung, da dieser die Zugstange erst dann mitnimmt, wenn sie das Ende des Längsschlitzes des Zwischenhebels erreicht hat. Dann erst wird der Typenhebel mit ziemlicher Beschleunigung in Bewegung gesetzt. Diese plötzliche Beschleunigung und der vorhergehende Leerlauf beim Niederdrücken des Tastenhebels ergibt den schlechten Tastenanschlag.
  • Ein weiterer Nachteil dieser Anordnung besteht darin, daß infolge der Lagerung der Verbindungsstange in einem Längsschlitz beim Anschlagen der Taste Prellschläge auftreten, die sich nicht nur auf den Anschlag., sondern auch auf die Schreibgeschwindigkeit unangenehm auswirken. Weiterhin wird es als störend empfunden, daß sich bei hoher Beanspruchung der Maschinen die Schlitze im Zwischenhebel ausarbeiten, wodurch sich die oben geschilderten Nachteile noch wesentlich vergrößern. Trotzdem werden alle diese Nachteile bei vielen Schreibmaschinen im Hinblick auf die sich ergebende kleinere Bauart in Kauf genommen.
  • Eine völlige Ausschaltung aller dieser Übelstände kann nun gemäß der Erfindung dadurch erreicht werden, daß das Zwischenhebellager, in dem die Zwischenhebel für die Betätigung der Typenhebel gelagert sind, beweglich angeordnet ist. Dadurch ist es möglich, Zwischenhebel und Verbindungsstange ohne Schlitzlagerung miteinander zu verbinden, da die sich bei der Umschaltung ergebende Verschiebung des- Zugstangenendes durch die bewegliche Anordnung des Zwischen>bellagers ausgeglichen wird. Die Bewegung des Zwischenhebellagers. wird dabei von der Umschalttaste mittelbar oder unmittelbar gesteuert, so daß die Tastenhebel stets unter den gleichen Bewegungsverhältnissen arbeiten, gleichgültig, ob die Segmentumschaltung betätigt ist oder nicht. Dem gleichen Zweck dient die Wahl der Lage der Anlenkungspunkte, der zwischen den Tasthebeln und den Zwischenhebeln eingeschalteten. Zugstangen. Diese Lage ist derart gewählt, daß die Winkel, den die Zugstangen bei der Verschiebung des Zwischenhebellagers beschreiben, durch die Senkrechte halbiert wird.
  • An sich kann die Lagerurig des Zwischenhebellagers beliebig gewählt sein, besonders, zweckmäßig ist es jethoch, dieses Lager auf einer Rollenführung gleitbar zu lagern. Das Zwischenhebellager steht vorteilhaft untrer der Wirkung von Zugfedern und wird durch diese gegen verstellbare Anschläge gezogen, welche die Bewegung des Zwi.schenhebellagers begrenzen.
  • In den Figuren ist die Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigt Fig. i einen Typenhebelantrieb gemäß der Erfindung in der Normalstellung, Fig. 2 einen Antrieb wie in Fig. i in der Anschlagstellung, Fig. 3 eine Seitenansicht eines Einzelteiles von Fig. i und 2, Fig. 4 eine Stirnansicht von Fig. 3.
  • In den Figuren ist i das Typenhebelsegment, in dem bei 2 die Typenhebel 3 gelagert sind. Das Segment i ist am Segrnentlager 4 angeschraubt, das an den beiden Armen 5 und 6 schwenkbar gelagert ist, die bei 7 bzw. 8 im Maschinengestell drehbar angeordnet sind. Die Arme 5 und 6 bilden eine Parallelogrammführung für das Segmentlager .4, so daß seine obere und untere Endlage genau senkrecht übereinander liegen.
  • In den Typenhebel 3 ist bei 9 die Zugstange io eingehangen, deren anderes Ende bei i i am Zwischenhebel 12 drehbar gelagert ist. An diesen ist bei 31 die Zugstange 13 angelenkt, die mit ihrem anderen Ende bei 32 mit dem Tastenhebel 14 in Verbindung steht.
  • Der Zwischenhebel 12 ist im Zwischenhebellager 15 bei 16 drehbar gelagert. Das Zwischenhebellager 15 trägt an seinen beiden Seiten ein Lagerschild 17, das die einstellbaren Rollen 18 und 19 aufweist. Mit diesen laufen die Lagerschilde 17 auf je einem Führungsbolzen 2o,die an dem feststehenden Maschinenteil 21 befestigt sind. Dieser Teil trägt ferner auf jeder Seite der Maschine je einen einstellbaren Anschlag 30, gegen den sich das Zwischenhebellager 15 in der Normalstellung legt. An dem Hebelarm 6 ist ferner um seinem Drehpunkt 8 schwenkbar mittels der Schraube 22 ein Kurvenhebel 23 befestigt, auf dessen, Kurvenbahn 24 die am Lagerschild 17 befestigte Rolle 25 ablaufen kann.
  • Eine Zugfeder 29 zieht das Typenhebelsegment i in der Normalstellung gegen den Anschlag 21.
  • Die Umschaltung erfolgt von dem Umschalthebel 27 aus über die Zugstange 28, die auf den Parallelogrammhebel 6 einwirkt, der unter der Wirkung der Zugfeder 29 steht.
  • Wie Fig. i zeigt, liegt in der Normalstellung, also bei nicht gedrücktem Umschalthebel 27, das Zwischenhebellager 15 am Anschlag 3o an, da es durch die Feder 26 gegen diesen gezogen wird. Wird nunmehr die Umschalttaste 27 gedrückt, so wird die Bewegung des Parallelogrammhebels 6 auf den Kurvenhebel 23 übertragen. Dadurch rollt die Rolle 25, die an dem Lagerschild 17 befestigt ist, an der Kurvenbahn 24 des Hebels 23 ab, so daß das Lagerschild 17 und damit das Zwischenhebellager 15, wie Fig. 2 zeigt, nach rechts entgegen der Wirkung der Feder 26 verschoben wird. Dieser Vorgang erfolgt somit durch die Betätigung des Umschalthebels. Der Lagerpunkt 16 des Zwischenhebels 12 und damit auch der Angriffspunkt 31 der Zugstange 13 werden durch diese Bewegung um so viel nach rechts verschoben, als es der Verschiebung des Angriffspunktes 9 der Zugstange io am Typenhebel 3 durch die senkrechte Bewegung des Typenhebelsegmentes i entspricht. Diese Strecken sind in Fig.2 mit a bezeichnet.
  • Die Anlenkung der Zugstange 13 am Zwischenhebel 12 ist derart gewählt, daß bei dieser Bewegung der Winkel, den die Zugstange 13 beschreibt, durch die Senkrechte halbiert wird. Damit sind die Bewegungsverhältnisse zwischen Tastenhebel 14 und Zwischenhebel 12 unabhängig davon, ob in der Normal- oder in der Umschaltstellung geschrieben wird.
  • Auf die geschilderte Weise ist durch die zwangsläufige Steuerung des Zwischenhebellagers beim Anschlagvorgang jedes freie Spiel der Anlenkungspunkte vermieden, und' es wird damit ein einwandfreier Typenhebelanechlag erreicht, der frei von jedem Leerlauf des Tastenhebels ist.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Typenhebelantrieb für Schreibmaschinen mit Segmentumschaltung, bei dem die Bewegung dies Tastenhebels über einen Zwischenhebel und eine an den Zwischenhebel angelenkte Zugstange auf die Typenhebel übertragene wird, dadurch gekennzeichnet, daB das Zwischenhebellager (15), an dem die Zwischenhebel (12) für die Betätigung der Typenhebel (3) angelenkt sind, beweglich angeordnet ist und von der Umschalttaste (27) gesteuert wird.
  2. 2. Typenhebelantrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenhebellager (15) auf einer Rollenführung (18, 19, 20) gleitbar gelagert ist.
  3. 3. Typenhebelantrieb nach Anspruch i und, 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenhebellag-er (15) unter der Wirkung von Zugfedern (26) steht.
  4. 4. Typenhebelantrieb nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenhebellager (15) durch die Zugfeder (26) gegen verstellbare Anschläge (30) gezogen wird.
  5. 5. Typenhebelantrieb nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Lage der Anlenkungspunkte (31, 32) der zwischen den Tastenhebeln (14) und den Zwischenhebeln (12) eingeschalteten Zugstangen (13) derart gewählt ist, daB der Winkel, den die Zugstangen (13) bei der Verschiebung des Zwischenhebellagers (15) beschreiben, durch die Senkrechte halbiert wird. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 287 13o.
DE1948P0000353 1948-10-02 1948-10-02 Typenhebelantrieb fuer Schreibmaschinen mit Segmentumschaltung Expired DE856443C (de)

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DE1948P0000353 DE856443C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Typenhebelantrieb fuer Schreibmaschinen mit Segmentumschaltung

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Publication Number Publication Date
DE856443C true DE856443C (de) 1952-11-20

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DE1948P0000353 Expired DE856443C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Typenhebelantrieb fuer Schreibmaschinen mit Segmentumschaltung

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE287130C (de) *

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE287130C (de) *

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