DE85597C - - Google Patents
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- DE85597C DE85597C DENDAT85597D DE85597DA DE85597C DE 85597 C DE85597 C DE 85597C DE NDAT85597 D DENDAT85597 D DE NDAT85597D DE 85597D A DE85597D A DE 85597DA DE 85597 C DE85597 C DE 85597C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60C—VEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
- B60C7/00—Non-inflatable or solid tyres
- B60C7/10—Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency
- B60C7/102—Tyres built-up with separate rubber parts
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Hand Tools For Fitting Together And Separating, Or Other Hand Tools (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTA
Diese Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von elastischen Radreifen in der Weise,
dafs der elastische Bezug auf den gewöhnlichen Metallreifen der Holzfelgen von Rädern für
Strafsenfuhrwerke etc. befestigt wird. Die Einrichtung ist derart, dafs die Anbringung und
Abnahme des elastischen Bezuges auch durch einen Unerfahrenen unschwer erfolgen und der
Bezug auch für Räder von verschiedenem Durchmesser eingerichtet werden kann.
Der elastische Bezug besteht aus einer Anzahl kurzer Metallglieder, .. die mit einander
verbunden und an dem Metallreifen der Holzfelge befestigt werden können. Jedes Metallglied
ist dabei mit einem Gummiblock oder kurzen Reifenstück aus Gummi ausgestattet, derart, dafs nach Anbringung der Glieder an
Radreifen die Gummieinlagen der Glieder einen vorstehenden elastischen Radbezug bilden.
Auf beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι die Seitenansicht eines Theiles eines mit solchem elastischen Bezüge versehenen
Rades.
Fig. 2 ist die Oberansicht eines Theiles des Bezuges.
Fig. ,3 ist ein Schnitt nach der Linie χ - χ von Fig. ι in gröfserem Mafsstabe.
Fig. 4 ist eine Seitenansicht und
Fig. 5 die Oberansicht eines der Metallglieder mit Gummieinlage.
Fig. 6 zeigt die Gummieinlage und
Fig. 7 das Metallglied.
Fig. 8 veranschaulicht die Vorrichtung, welche bei dem Aufbringen des Bezuges auf den Radreifen
vortheilhaft benutzt werden kann.
Die einzelnen Metallglieder werden zweckmäfsig aus Metallblech gestanzt oder aus
schmiedbarem Gufs hergestellt, und es erhält jedes Glied etwa die aus Fig. 7 ersichtliche
Form. Hiernach hat das Glied A die Gestalt eines umgekehrten Troges, welcher aus einem
oberen Theile αl und zwei nach unten gekehrten
Seitentheilen <z2 aB besteht, deren Abstand
der Breite des Radreifens B und der Felgen C des Rades entspricht, die zwischen
die Seitenstege α2 α3 hineinzupassen sind. Der
Obertheil α * jedes Gliedes A erhält einen Ausschnitt
a4, durch welchen die Gummieinlage D
hindurchtritt, welche mit einer Nuth dl versehen
ist, um in das Loch α4 zu passen, und
einen erweiterten Bodentheil d2 erhält, der
unterhalb von α Ύ und ■ auf dem Radreifen B
liegt. Der Theil d^ der Gummieinlage verhindert
das Heraustreten derselben aus ihren Fassungsgliedern, nachdem der Bezug aufgebracht
worden ist.
Um die Glieder zur Herstellung eines geschlossenen Bezuges auf dem Rade zu verbinden,
erhält jeder der Seitenstege α2 α3 einen
Haken e an dem einen Ende und einen seitlichen Ansatz/ am anderen Ende; diese Ansätze
dienen zur Aufnahme der Haken e der anzuschliefsenden Glieder. Die Ansätze f
werden zweckmäfsig mit flachen Köpfen g hergestellt, um so besser ein Abgleiten der
Hakenenden e zu verhindern. Die Anbringungsweise der Ansätze an den Stegen a2 a3 kann
verschieden sein. Sie kann', wie aus Fig. 4, 5 und 7 ersichtlich, z. B. in der Weise erfolgen,
dafs die Köpfe g der Ansätze aus Lappenan-
Sätzen der Stege, die auf letztere zurückgebogen werden, gebildet werden; die Befestigung dieser
Lappen erfolgt durch einen Stift, der durch die Stege hindurchtritt und an den Enden umgenietet
wird; dabei -wird ein Plättchen f1, gegen
welches sich die Hakenenden legen, auf den Stift an jeder Seite aufgebracht, um die Lappenansätze
g von den Stegen α 2 α 3 in gewisser
Entfernung zu halten. Der Raum zwischen den Hakenenden e e der Stege α2 α3 ist etwa
gleich der aufsen gemessenen Breite der Stege am anderen Ende des Gliedes, wo die
Zapfen ff angeordnet sind, so dafs das Zapfenende des einen Gliedes zwischen 'den Hakenenden
des nächsten Gliedes pafst und die Haken mit den Zapfen in Eingriff kommen können.
Um den Bezug herzustellen, werden eine ausreichende Anzahl solcher Glieder A mit ihren
Gummieinlagen D in der genannten Weise verbunden und der Bezug um das Rad gelegt,
so dafs der Metallreifen B und die Felge C des Rades zwischen den Stegen α 2 α 3 der einzelnen
Glieder liegt. Der Bezug wird alsdann so fest angezogen, dafs das letzte Glied auf
das erste aufgehakt werden kann, um den Bezug zu' schliefsen. Bei diesem Aufspannen des
Bezuges gestatten die Fufstheile d2 der Gummieinlagen
einen ausreichenden Spielraum.
Zum festen Aufziehen des Bezuges hat sich ein Werkzeug als vortheilhaft erwiesen, wie es
in Fig. 8 dargestellt ist. Dasselbe besteht aus zwei Hebeln Η x H2, die um den Zapfen I
gelenkig mit einander verbunden sind. Die anderen Enden Zz1Zj1 der Hebel sind gabelförmig
derart ausgebildet, dafs sie sich gegen die Enden der Glieder A legen können. Die
Hebel werden durch eine Schraubenspindel J mit Rechts- und Linksgewinde verbunden, so
dafs durch Drehung der Spindel eine Näherung der Hebel so weit veranlafst werden kann, dafs
die letzten Glieder in einander gehakt werden können; das Werkzeug dient auch zur Abnahme
des Bezuges von dem Rade.
Durch Vermehren oder Vermindern der Anzahl Glieder A kann der Bezug verlängert oder
verkürzt werden, um so für jeden Raddurchmesser zu passen.
Wenn ein Glied brechen oder beschädigt werden sollte, so kann dasselbe leicht herausgenommen
und durch ein neues ersetzt werden, und wenn die Gummieinlagen schadhaft werden,
kann ebenso leicht eine Auswechselung derselben erfolgen.
Anstatt jedes Glied A der Länge einer Gummieinlage entsprechend zu machen, können
diese Glieder auch so lang gewählt werden, dafs sie mehrere Einlagen aufnehmen.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . Ein elastischer Reifen für Räder gewöhnlicher Strafsenwagen, bestehend aus den gewöhnlichen Reifen . und die Felge des Rades umfassenden, leicht lösbar mit einander verbundenen Metallgliedern (AJ, welche elastische Gummieinlagen (DJ tragen, die bei aufgebrachtem Reifen die Lauffläche bilden.
- 2. Eine Ausführungsform des unter !.gekennzeichneten Reifens, bei welcher die Metallglieder aus Rahmen gebildet sind, deren Decke (a 1J die Gummieinlage hält und deren Seitenstege (a 2 α SJ an dem einen Ende (ej hakenartig ausgebildet, an dem anderen mit Ansätzen (gj ■ versehen sind, mit denen die Haken des nächsten Gliedes in Eingriff kommen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE85597C true DE85597C (de) |
Family
ID=357724
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT85597D Active DE85597C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE85597C (de) |
-
0
- DE DENDAT85597D patent/DE85597C/de active Active
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