DE855962C - Selbstschliessender Schutzstreifen, insbesondere fuer Luftreifen von Fahrzeugen - Google Patents

Selbstschliessender Schutzstreifen, insbesondere fuer Luftreifen von Fahrzeugen

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DE855962C
DE855962C DES20001A DES0020001A DE855962C DE 855962 C DE855962 C DE 855962C DE S20001 A DES20001 A DE S20001A DE S0020001 A DES0020001 A DE S0020001A DE 855962 C DE855962 C DE 855962C
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DE
Germany
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protective strip
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tensioned state
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Expired
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DES20001A
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English (en)
Inventor
Jean Ratouit
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SARL SOC FR DU CAOUTCHOUC AUTO
Original Assignee
SARL SOC FR DU CAOUTCHOUC AUTO
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C19/00Tyre parts or constructions not otherwise provided for
    • B60C19/12Puncture preventing arrangements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C73/00Repairing of articles made from plastics or substances in a plastic state, e.g. of articles shaped or produced by using techniques covered by this subclass or subclass B29D
    • B29C73/16Auto-repairing or self-sealing arrangements or agents
    • B29C73/18Auto-repairing or self-sealing arrangements or agents the article material itself being self-sealing, e.g. by compression
    • B29C73/20Auto-repairing or self-sealing arrangements or agents the article material itself being self-sealing, e.g. by compression the article material only consisting in part of a deformable sealing material
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C19/00Tyre parts or constructions not otherwise provided for
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29LINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASS B29C, RELATING TO PARTICULAR ARTICLES
    • B29L2030/00Pneumatic or solid tyres or parts thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

  • Selbstschließender Schutzstreifen, insbesondere für Luftreifen von Fahrzeugen Es gibt zahlreiche Vorschläge, Luftreifen mit einer Schicht zu versehen, die jede vorkommende Durchlöcherung selbsttätig verschließen kann. Dies wird im allgemeinen mittels viskoser Bestandteile ermöglicht, die sich in das Loch ergießen und dort verfestigen. Derartige Reifen sind schwer und haben die Neigung, schnell zu altern. Ferner mindern diese selbstschließenden Schichten die Elastizität des Reifens erheblich und haben Erhitzung und einen bedeutenden Kraftverlust zur Folge. Ein anderer Vorschlag geht dahin, den Luftreifen wenigstens auf einem Teil seines Umfanges in gespannten Zustand zu versetzen und diesen durch eine unnachgiebige Stoffbandage dauernd aufrechtzuerhalten. Ferner hat man versucht, den Luftreifen mit Röhren aus Gummi von verschiedenem Spannungszustand zu versehen. Diese bekannten Maßnahmen haben so erhebliche Nachteile, daß sie sich in der Praxis nicht durchsetzen konnten. Neben einer äußerst schwierig zu handhabenden Fabrikation leiden diese Reifen an einer ungenügenden Elastizität; die Aufblasemöglichkeit des Reifens genügt nicht den Anforderungen des praktischen Betriebs, da der Reifen zerreißt, wenn er um ein geringes zu klein, oder Falten wirft, wenn er etwas zu groß ist.
  • Die Erfindung vermeidet die Nachteile bekannter Anordnungen und löst die Aufgabe so, daß sie in einfacher Weise einen für sich beliebig verwendbaren -selbstschließenden Schutzstreifen aus elastischem Werkstoff herstellt, der dann beispielsweise auf einen Luftreifen geklebt wird. Hierbei kann der Luftreifen in natürlichem, ungespanntem Zustand bleiben. Will man jedoch eine selbsttätige Einstellung des Schutzstreifens längs des Reifenumfanges erzielen, so wird dem Reifen zweckmäßig während des Aufklebens des Schutzstreifens eine geringe Längsspannung erteilt.
  • Der selbstschließende Schutzstreifen nach der Erfindung ist so ausgebildet, daß Lagen . aus elastischem Werkstoff von vorzugsweise unterschiedlicher Stärke abwechselnd in ungespanntem und in der Querrichtung gespanntem Zustand miteinander und mit dem Luftreifen verklebt sind. Zweckmäßig kann dabei so vorgegangen werden, daß entweder zwischen zwei Lagen eines elastischen Werkstoffes, der sich in ungespanntem Zustand befindet, eine Lage vorgesehen ist, deren Werkstoff sich während des Verklebens in in der Querrichtung gespanntem Zustand befindet, oder es werden auf beide Seiten einer Lage, deren Werkstoff in in der Querrichtung gespannten Zustand versetzt ist, Lagen eines ungespannten Werkstoffes aufgeklebt. Die Zahl der jeweils für den Schutzstreifen vorzusehenden Lagen aus elastischem Werkstoff kann je nach dem Verwendungszweck verschieden sein. ' Die Wirkungsweise des Schutzstreifens nach der Erfindung ist so, daß die nach dem Verkleben freigegebenen gespannten Lagen des elastischen Werkstoffes die in ungespanntem Zustand verklebten Lagen zusammendrücken, so daß diese hei einer Durchlöcherung des Schutzstreifens einen dichten Verschluß des Loches bewirken.
  • Beim Verkleben der einzelnen Lagen müssen die in der Querrichtung gespannten Lagen mittels Zangen oder entsprechender Hilfsmittel gehalten werden. Diese sind nicht nur sperrig, sondern verursachen auch einen Verlust, da die von den Greiforganen gehaltenen Randteile nicht mitverklebt werden können und daher nach Beendigung des Klebevorganges abgeschnitten werden müssen. Eine einfache Methode, die betreffenden Lagen des elastischen Werkstoffes zu dehnen, ist dadurch gegeben, daß diese zunächst unter der Einwirkung eines Lösungsmittels gequollen, also ausgedehnt werden. Bei Verarbeitung von Kautschuk dient als Lösungsmittel vorzugsweise Trichloräthylen. Die Lagen werden so lange in das Lösungsmittel ein-.getaucht, bis die größtmögliche Quellung erreicht ist, ohne jedoch eine merkliche Auflösung des betreffenden Materials hervorzurufen. Nach beendeter Verklebung der einzelnen Lagen des Schutzstreifens läßt man das in den gequollenen Lagen noch enthaltene Lösungsmittel verdunsten.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen Fig. i bis 3 Einzelquerschnitte von drei zur Bildung eines erfindungsgemäßen Schutzstreifens vorgesehenen Lagen aus elastischem Werkstoff vor ihrer Verklebung, Fig. 4 einen Querschnitt durch die drei Lagen der Fig. i bis 3 unmittelbar nach der Verklebung, wobei die gedehntenLagen noch unter Spannung stehen, Fig.5 einen Querschnitt durch den fertigen Schutzstreifen nach Eintritt des Ruhezustandes, Fig. 6 einen Querschnitt eines mit einem erfindungsgemäßen Schutzstreifen versehenen Luftreifens in kleinerem Maßstabe, Fig.7 in vergrößertem Maßstabe einen Querschnitt durch einen Abschnitt des Luftreifens der Fig. 6 nach Eintritt einer Perforation, Fig. 8 einen Querschnitt durch eine andere Ausführungsform des Schutzstreifens, Fig.9 einen Querschnitt entsprechend Fig.8 nach Eintritt einer Perforation, Fig. io einen Querschnitt durch eine weitere, fiinflagige Ausführungsform des Schutzstreifens.
  • Der Schutzstreifen entsprechend Fig. i bis 5 besitzt drei Lagen, die durch die Bänder i, 2 und 3 gebildet werden. Die Bänder i und 3, die die äußeren Lagen des Schutzstreifens bilden, werden in der Breite ja bzw. 3a zugeschnitten und dann vor dem Verkleben mit dem sogleich auf die richtige Breite zugeschnittenen. Band 2 auf mehr als das Doppelte der ursprünglichen Breite gedehnt, so daß ihre Breite mit derjenigen des Bandes 2 übereinstimmt.
  • Die drei Bänder i, 2 und 3 werden dann übereinand,ergelegt und verklebt, wie dies Fig.4 zeigt; während des Verklebens müssen die Bänder i und 3 unter Spannung gehalten werden. Wenn sie dann nach Beendigung des Klebevorganges freigegeben werden, so ziehen sie sich infolge der Elastizität des Werkstoffes zusammen und ziehen dabei das mittlere Band 2 mit sich, so daß dieses zusammengedrückt wird. Es ergibt sich schließlich ein Gleichgewicht zwischen den Spannungen der Bänder i und 3 einerseits und der Kompression des Bandes 2 andererseits, so daß nach Eintritt des Ruhezustandes der fertige Schutzstreifen etwa der Darstellung der Fig. 5 entspricht.
  • Fig.6 zeigt die Anbringung eines entsprechend der Erfindung hergestellten selbstschließenden Schutzstreifens A auf einem Fahrzeugreifen 4, mit dem er verklebt ist. Beim Aufbringen des Schutzstreifens kann der Luftreifen 4 im Ruhezustand, d. h. ungespannt, belassen werden. Zweckmäßig geht man so vor, daß der Schutzstreifen A auf dem plan liegenden Werkstoff des Luftreifens 4 aufgeklebt wird, ehe er zu einem Schlauch geschlossen worden ist. Um eine selbsttätige Einstellung des Schutzstreifens längs der Peripherie des fertigen Reifens zu erreichen, kann man den den Luftreifen 4 bildenden Werkstoff während des Aufklebens des Schutzstreifens A um ein geringes in der Länge spannen. Fig. 7 zeigt itn Querschnitt einen Abschnitt des Luftreifens der Fig.6 nach Eintritt einer Perforation und nach l?ntfernung des zum Durchstoßen dienenden Gegenstandes, z.13. eines Nagels. Das verursachte Loch l; bleibt durch die durch die beiden Außenlagen i und 3 in zusammengedrücktem Zustand gehaltene mittlere Lage 2 luftdicht verschlossen, wie (lies bei C angedeutet ist. In den unter Spannung stehenden Lagen i und 3 sowie dem Werkstoff des Luftreifens 4 wird dagegen das Loch etwas vergrößert.
  • Bei der :\usführungsform der Fig.8 ist die mittlere 1_age i in gespanntem, die beiden äußeren Lagen 2 und 2' dagegen in urgespanntem Zustand verklebt worden. Wird ein derartiger Streifen, wie in Fig. 9 angedeutet, durchlöchert, so bewirken die in zusammengedrücktem Zustand gehaltenen beiden äußeren Lagen 2, 2' die Schließung des Loches, während die Mittellage i die Neigung hat, sich etwas zu vergrößern. Bei dieser Ausführung liegt die unter Spannung stehende Mittellage i, die an sich bei Verletzung die Neigung zum Zerreißen hat, geschützt zwischen den zusammengedrücktenAußenlagen 2, 2', so daß ein derartig ausgebildeter Schutzstreifen weniger anfällig ist. Außerdem erfolgt die Altdichtung eines Loches an zwei Stellen.
  • Der Schutzstreifen der Fig. io besteht aus fünf Lagen, vott denen sich die Lagen i und i' im Spannungszustand, die Lagen 2, 2' und 2" in zusammengedrücktem Zustand befinden.
  • Soll N aturgunimi durch Quellung in gespannten 7ustand versetzt werden, so wird er bei gewöhnlicher Temperatur etwa '/_ Stunde lang in Trichlorä tliylen eingetaucht. In dieser Zeit ist das Maximum der Quellung erreicht, und eine Auflösung des Kautschuks hat noch nicht eingesetzt. Das Verkleben cnit den urgespannten Lagen erfolgt in der Wärme mittels einer Vulkanisierpresse. Hierbei verdampft gleichzeitig (las in den gequollenen Lagen des Schutzstreifens noch enthaltene Lösungsmittel, so claß diese Lagen ihre ursprünglichen Abmessungen wieder einzunehmen suchen und dadurch die in ungespannteni Zustand verklebten Lagen zusammenzudrücken suchen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Selbstschließender Schutzstreifen, insbesondere für Luftreifen von Fahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß Lagen aus elastischem Werkstoff von vorzugsweise unterschiedlicher Stärke abwechselnd in urgespanntem und in der Querrichtung gespanntem Zustand miteinander und mit dem Luftreifen verklebt sind.
  2. 2. Schutzstreifen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei Lagen (2, 3), deren Werkstoff sich in gespanntem Zustand befindet, eine Lage (i) vorgesehen ist, deren Werkstoff sich in zusammengedrücktem Zustand befindet.
  3. 3. Schutzstreifen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei Lagen (2, 2'), deren Werkstoff sich in zusammengedrücktem Zustand befindet, eine Lage (i) vorgesehen ist, deren Werkstoff sich in gespanntem Zustand befindet.
  4. 4. Verfahren zur Herstellung eines Schutzstreifens nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die in gespanntem Zustand verwendeten Lagen bis zu ihrer vollständigen Quellung in ein entsprechendes Lösungsmittel gebracht und in gequollenem Zustand mit unbehandelten Lagen des gleichen Werkstoffes verklebt werden, worauf das aufgenommene Lösungsmittel verdampft wird.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Quellmittel für Kautschuk Trichloräthylen verwendet wird. Angezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 278 688; schweizerische Patentschrift Nr. 26750.
DES20001A 1949-09-29 1950-09-30 Selbstschliessender Schutzstreifen, insbesondere fuer Luftreifen von Fahrzeugen Expired DE855962C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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FR855962X 1949-09-29

Publications (1)

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DE855962C true DE855962C (de) 1952-11-17

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ID=9328576

Family Applications (1)

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DES20001A Expired DE855962C (de) 1949-09-29 1950-09-30 Selbstschliessender Schutzstreifen, insbesondere fuer Luftreifen von Fahrzeugen

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH26750A (fr) * 1902-06-24 1903-10-15 Lacroix & Cie J Chambre à air pour roues à bandage pneumatique
GB278688A (en) * 1926-10-06 1927-12-29 Louis Rauner Improvements in or relating to pneumatic tyres

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH26750A (fr) * 1902-06-24 1903-10-15 Lacroix & Cie J Chambre à air pour roues à bandage pneumatique
GB278688A (en) * 1926-10-06 1927-12-29 Louis Rauner Improvements in or relating to pneumatic tyres

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