DE855950C - Zwillingsradantrieb - Google Patents

Zwillingsradantrieb

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DE855950C
DE855950C DEC3514A DEC0003514A DE855950C DE 855950 C DE855950 C DE 855950C DE C3514 A DEC3514 A DE C3514A DE C0003514 A DEC0003514 A DE C0003514A DE 855950 C DE855950 C DE 855950C
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DE
Germany
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drive
housing
pinion shaft
gear
wheel drive
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DEC3514A
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English (en)
Inventor
Elmer Joseph Dunham
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Doosan Bobcat North America Inc
Original Assignee
Clark Equipment Co
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D7/00Steering linkage; Stub axles or their mountings
    • B62D7/02Steering linkage; Stub axles or their mountings for pivoted bogies
    • B62D7/04Steering linkage; Stub axles or their mountings for pivoted bogies with more than one wheel
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B11/00Units comprising multiple wheels arranged side by side; Wheels having more than one rim or capable of carrying more than one tyre

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Retarders (AREA)
  • Motor Power Transmission Devices (AREA)

Description

  • Zwillingsradantrieb 1)ie Frlindung bezieht sich allgemein auf Antriebseinriclitungen und insbesondere auf einen Doppelradantriel>, vorzugsweise für Industriefahrzeuge.
  • 1)ie Erfindung betrifft einen Doppelradantrieb für derartige Fahrzeuge. der sowohl zum Lenken als auch zum Antrieb benutzt werden kann.
  • Bei einer bevorzugten Anwendung der Erfindung auf ein Industriefahrzeug ist ein senkrechtes, an dein 'hinteren Ende des Fahrzeugrahmens drehbar gelagertes Ritzelwellengeihä@use vorgesehen. Dieses trägt an seinem oberen Ende ein durch ein geeignetes Deckelteil abgeschlossenes Getriebegehäuse. In dem RitzelN@@ellengehäuse ist eine mit ihrem olleren Ende in das Getriebegehäuse hineinragende Ritzelwelle gelagert. Auf dem- Deckelteil befindet sich ein Antriebsmotor, dessen Abtriebswelle in das Getriebegehäuse vorspringt. Um die Drehbewegung vom Antriebsmotor auf die Ritzelwelle zu übertragen, trägt das obere Ende der Ritzelwelle ein Zahnrad, das mit einem Zahnrad an der Abtriebswelle des Antriebsmotors im Eingriff steht. An dein unteren Ende des Ritzelwellengehäuses ist ein Antriebsac'hsengehäuse angeordnet, in dem zwei koaxial hintereinanderliegende, seitlich sich erstreckende Antriebsachsen gelagert sind. Innerhalb des Antriebsachsengehäuses ist für die Drehmomentü:bertra.gung von einem an dem unteren Ende der Ritzelwelle befindlichen Antriebsritzel auf die beiden Antriebsachsen ein üblicher Differentialmechanisrnus angeordnet. An den. äußeren Enden der Antriebsachsen sind zwei Antriebsräder angebaut.
  • Der Antriebsmotor, der Deckel, das Getriebegehäuse, das Ritzelwellengehäuse und das Gehäuse für die Antriebsachsen kömnen als Einheit gedreht und deshalb, wenn eine geeignete Vorrichtung zum Lenken angebracht ist, zum Lenken eines Fahrzeugs benutzt werden.
  • Dadurch, daß zwischen dem Antriebsritzel und den Antriebsachsen ein Ausgleichsgetriebe vorgesehen ist, kann, wenn eine Kurve eingeleitet wird, das eine der Antriebsräder sich schneller drehen als das andere, wodurch die Kraft, die beim Manövrieren des Fahrzeugs von der Bedienungsperson des mit dem erfindungsgemäßen Doppelradäntrieb verse'henena s aufgewendet werden muß, verring ix@, eiterhiri $eft;iff@die Erfindung einen Doppelraüäntreb, bei dSm 'e vorerwähnten Gehäuse für Getrisebe; Ritzelw'@- nd Ausgleichsgetriebe senkrecht.@,'rbereinangeordnet sind, wodurch die Gesämtläagg; des;in,t der Erfindung ausgerüsteten Fahräeugs vr@' e ist.
  • Außerdem :bet geordnet die Erfindung einen Doppelradantriel>- mit ?Antriebsachsen geringster axialer länge.
  • Hierzu bestehen gemäß der Erfindung die Antriebsräder aus Naben mit radialen Flanschen, an deren äußeren Enden axial nach innen gerichtete Radkränze vorgesehen sind. Die axial nach innen sich erstreckenden, mit geeigneten Reifen versehenen Radkränze sind so ausgebildet, daß sie über den äußeren Enden der rohrförmigen Lagerhälse des Differentialgehäuses liegen und eng an dem sich senkrecht erstreckenden Ritzelwellengehäuse angebaut werden können, wodurch die axiale Ausdehnung der Antriebsachsen auf ein Minimum verringert ist.
  • Darüber hinaus betrifft die Erfindung ein Schmiersystem zum Schmieren der Zahnräder und ,Lager des Doppelradantriebes.
  • In dem oberen Ende der Ritzelwelle ist eine Schrnierölböhrung vorgesehen, die zum Schmieren der Ritzelwelle radial zum Umfang @hin eine Öffnung aufweist. Die unter Druck stehende Schmierflüssigkeit wird von einer indem Differentialgehäuse angebrachten Pumpe durch eine geeignete Schlauchleitung zu der Schmierölbohrung gefördert. Dazu steht die Schlauchleitung mit einer in dem Deckelteil vorgesehenen Schmierölbohrung in Verbindung, die oberhalb der Schmierölbohrung in der Ritzelwelle eine Öffnung aufweist. An dem oberen Ende derRitzelwelle ist eine nach oben gerichtete glockenförmige Scheibe angebracht, die die an der Schmierölbohrung in der Ritzelwelle überfließende Fl,wssigkeit aufnimmt. Um die glockenförmigeScheibe herum ist eine Konsole angeordnet, die an dem Deckelteil befestigt ist. Die Konsole hat eine Fangschale, die die Flüssigkeit aufnimmt, die von der glockenförmigen Scheibe überfließt, und diese Flüssigkeit zu dem Berührungspunkt zwischen Ritzel .und Zahnrad führt, die in dem Getriebegehäuse angeordnet sind. Alle überschüssige Flüssigkeit fließt am äußeren Umfang der Ritzelwelle zum Boden des Differentialgehäuses zurück, wo sie wiederum von der Pumpe angesaugt und in den Kreislauf gedrückt wird.
  • Weiterhin betrifft die Erfindung eine Schmierölpurgpe, die von dem innerhalb des Differentialgehäuses angeordneten Differentialkäfig angetrieben wird.
  • Die Pumpe enthält einen Zylinder und einen in diesem beweglichen Kolben, an dessen äußerem Ende eine um einen Bolzen drehbare Laufrolle angebaut ist, die mit einer in den äußeren Umfang des Differentialkäfigs eingearbeitete Kurvennut im Eingriff gehalten wird. Wenn der Differentialkäfig gedreht wird, geht die Rolle und der Kolben hin und her, und die Pumpe setzt dann die Schmierflüssigkeit in Umlauf.
  • Die Erfindung ist im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert: Fig. i ist ehre im Schnitt und in Ansicht gezeigte Seitenansicht des Doppelradantriebs, bei der Teile abgebrochen dargestellt sind.
  • Fig. 2 ist ein im wesentlichen längs der Linie 2-2 der Fix. i verlaufender, in Pfeilrichtung gesehener senkrechter Schnitt durch den Doppelradantrieb, und Fig.3 ist ein teilweiser Grundriß des in Fig. i gezeigten Doppelradantriebs. -In den Zeichnungen ist ein Doppelradantrieb gemäß der Erfindung gezeigt, der, wie nachfolgend näher beschrieben wird, in einem Rahmenteil io drehbar gelagert ist. Der Rahmenteil io kann an einem Fahrzeug, wie zum Beispiel an einem Dreiradfahrzeug, befestigt werden. Der Doppelradantrieb gemäß der Erfindung ist nicht nur zum Antrieb, sondern auch zur Steuerung des Fahrzeugs, an derm er angebaut ist, geeignet. Innerhalb des Gehäuses io ist mittels eines an dessen ollerem Ende befindlichen Kugellagers i i und eines an dessen unterem Ende befindlichen Nadellagers 12 ein senkrechtes rohrförmiges Ritzelwellenge'häuse 13 drehbar gelagert. In dem rohrförmigen Ritzelwellengehäuse ist, beispielsweise mittels eines an dem oberen Ende befindlichen Schrägrollenlagers 14 und eines an dem unteren Ende befindlichen Schrägrollenlagers 15, eine Ritzelwelle 16 drehbar gelagert. An dem unteren Ende der Ritzelwelle 16 ist ein Kegelradantriebsritzel 17 befestigt, das für einen nachfolgend noch näher beschriebenen Zweck vorgesehen ist.
  • An dem oberen Ende des Ritzelwellengehäuses ist mittels eines Keiles 18 ein horizontales Getriebegehäuse 19 befestigt. Das Getriebegehäuse 19 ist an seinem unteren Ende so ausgebildet, daß es sich an dem Innenlauf ring des Kugellagers i i abstützt und in dieser Lage mittels einer auf das obere Ende des Ritzelwellengehäuses 13 aufgeschraubten Mutter 20 gehalten wird. An den oberen Kanten des Getriebegehäuses i9 ist, beispielsweise mittels mehrerer Schrauben 21, ein Deckelteil 22 befestigt.
  • Innerhalb des Getriebegehäuses i9 ist ein horizontales Zahnrad 26 angeordnet, das auf dem mit Keil versehenem oberen Ende der Ritzelwelle 16 aufmoritie.rt ist. Der untere Teil der Nabe des Zahnrades 26 stützt sich gegen den oberen Teil des Innenlaufringes des Schrägrollenlagers 14 und wird mittels einer auf das obere Ende der Ritzelwelle 16 aufgeschraubten Mutter 27 in dieser Lage gehalten. Zwischen dem Zahnrad 26 und der Befestigungsmutter 27 ist ein nach oben gerichtetes, glockenförmiges Scheibenteil28 angeordnet. Konzentrisch um diese glockenförmige Scheibe 28 ist eine Konsole 30 mit einer, wie in Fig. i bei 32 gezeigt, nach vorn verlängerten Ölfangschale 31 angeordnet und an dem Deckelteil 22 mittels mehrerer am Umfang im Abstand voneinander angeordneter Schrauben 29 befestigt.
  • An der oberen Außenfläche des Deckelteils 22 ist das untere Ende eines senkrecht angeordneten, insgesamt mit dem Bezugszeichen 33 bezeichneten Antriebsmotors befestigt, der eineAbtriebswelle34 aufweist, die senkrecht nach abwärts in das Getriebegehäuse i9 hineinragt. An dem unteren Ende der Abtriebswelle 34 ist die Nabe 35 eines Zahnrades 36 aufgekeilt, das mittels einer auf das Ende der Abtriebswelle 34 aufgeschraubten Mutter 37 in seiner Lage gehalten wird. Das Zahnrad36 steht mit dem oben beschriebenen, auf dem oberen Ende der Ritzelwelle 16 befestigten Zahnrad 26 im Eingriff. Es ist ersichtlich, daß damit zwischen der Abtriebswelle 34 des Antriebsmotors 33 und dem Ritzel 17 an der Ritzelwelle 16 mit den Zahnrädern 36 und 26 eine geeignete, den Antrieb übertragende Verbindung hergestellt ist.
  • An dem unteren Ende des Ritzelwellengehäus:es 13 ist ein Antriebsac'hsengehäuse41 fest angebaut, das an jeder Seite seitlich nach außen gerichtete rohrförmige Arme 42 und 43 aufweist. In dem rohrförmigen Lagerhals 42 ist an dem äußeren Ende mittels eines Schrägrollenlagers 44 der abgesetzte Teil einer Nabe 45 eines Differentialkegelradkranzes 4f> drehbar gelagert, der mit dem oben beschriebenen Kegelradritzel 17 im Eingriff steht.
  • In dein rohrförmigen Lagerhals 43 ist mittels eines Schrägrollenlagers 47 das abgesetzte Ende einer Nabe 48 eines koaxial zu dem Differentialkegelradkranz 46 liegenden Differentialkäfigs 49 drehbar gelagert. Der Differentialkäfig49 ist an seinem inneren Ende in geeigneter Weise an dem Differentialkegelradkranz 46 befestigt, so daß diese sich zusammen drehen.
  • Innerhalb des Differentialkäfigs 49 ist ein Differentialkreuz 5o angeordnet. Das Differentialkreuz 5o weist einen radial quer durch den Differentialkäfig 49 hindurchgehenden und mit seinen Enden in diesem befestigten Bolzen 51 auf. Auf diesem Bolzen 51 sind zwei Ausgleichskegelräder 52 und 53 gelagert, die mittels einer auf dem Bolzen2i angeordneten Manschette 54 radial im Abstand voneinander gehalten werden.
  • In dem Nabentei145 des Differentialkegelradkranzes 46 ist mittels mehrerer Nadellager 57 eine seitlich rüber die Nabe hinausgehende Antriebsachse 58 drehbar gelagert. An dem inneren Ende der Antriebsachse 58 ist ein Differentialseitenrad 59 befestigt, das mit den obenerwähnten Ausgleichskegelrädern 52 und 53 im Eingriff steht. In dem Nabentei148 des Differentialkäfigs49 ist mittels mehrerer Nadellager 6o eine seitlich über die Nabe ,hinausgehende koaxial zu der Antriebsachse 58 liegende Antriebsachse 61 drehbar gelagert. An dem inneren Ende der Antriebsachse 61 ist ein Differentialseitenrad62 befestigt, das mit den obenerwähnten Ausgleichskegelrädern 52 und 53 im Eingriff steht.
  • Auf die äußeren konischen Enden der Antriebsachsen 58 und 61 sind die Nebenteile 64 der Antriebsräder 65 aufgekeilt. Die Nebenteile 64 bestehen mit radialen Flanschen62 aus einem Stück, an deren äußeren Kanten axial nach innengerichtete Radkränze 66 vorgesehen sind. Die Radkränze 66 liegen über den äußeren Enden der Lagerhälse 42 und 43, wodurch ein Doppelradantrieb geringster axialer Länge geschaffen wird. Auf die Radkränze 66 sind Vollreifen 73 aufgebracht. Die Räder 65 werden auf den konischen Enden der Antriebsachsen 58 und 61 mittels auf diese Enden aufgeschraubte Muttern 67 gehalten. Jedes der Räder 65 ist mit einem axial nach innen gerichteten zylindrischen Flansch 68 versehen, der in den rohrförmigen Lagerhals 42 bzw. 43 hineinragt. Zwischen dem Außenumfang der Flansche 68 der Räder 65 und dem Innenumfang der rohrförmigen Lagerhälse 42 und 43 sind an den Enden Ölabdichtungen 69 vorgesehen.
  • Aus der vorhergehenden Beschreibung ist ersichtlich, daß der Antrieb von dem Kegelrad 17 auf die Räder 65 über den Differentialkegelradkranz 46, den Differentialkäfig 49, das Differentialkreuz 5o und die Antriebsachsen 58 .und 61 bewirkt wird. Wenn beide Räder 65 geradeaus gerichtet sind, drehen sich die Ausgleichsritzel 52 und 53 nicht auf dem Bolzen 51, sondern dienen nur dazu, die Einzelteile des Differentialkreuzes 50 miteinander starr zu verbinden, wodurch der Differentialkäfig 49 und die Seitenräder 59 und 62 als Einheit gedreht werden, wenn das Differentialkegelrad 46 von dem Kegelrad 17 angetrieben wird. Wenn die Einzelteile des Differentialkreuzes 5o sich als Einheit drehen, drehen sich die beiden Räder 65 mit derselben GeschwIndigkeit. Beim Einleiten einer Kurve hemmt das innere Rad 65 die entsprechende Antriebsachse 58 bzw. 61, wodurch die Drehzahl dieser Antriebsachse und des entsprechenden Seitenrades 59 bzw. 62 in bezug auf den Differentialkegelradkranz 46 und den Differentialkäfig49 abnimmt.Der Differentialkäfig49 bewirkt dann über den Bolzen 42, daß die Ausgleichsräder 52 und 53 sich an dem inneren Seitenrad 59 bzw. 62 abwälzen, wodurch das gegenüberliegende Seitenrad 62 bzw. 59 um den gleichen Betrag in bezug auf den Differentialkäfig49 vorbewegt wird. Das äußere Rad 65 dreht sich auf diese Weise mit einer höheren Geschwindigkeit als das innere Rad 65.
  • An dem Antriebsachsengehäuse 41 ist, wie in Fig. i gezeigt, nach hinten gerichtet ein Halter 70 angebracht, an dem bei 71 und 72 eine sich aufwärts erstreckende Lenkhandhabe drehbar gelagert sein kann. Wenn der Halter 70 mittels der nicht dargestellten ;Lenkhandhabe geschwenkt wird, wird das Antriebsachsenge'häuse 41 zusammen mit dem I''itzel%vellengehüuse 13, dem Getriebegehäuse i9, dem Deckelteil 22 und dem Antriebsmotor 33 gedreht. Die Antriebseinheit wird damit, während der Antrieb auf die Räder 65 übertragen wird, als Einheit gedreht.
  • 1, ür die Schmierung der Lager und Zahnräder des Antriebs ist innerhalb des Antriebsaülisengehä.uses 4i eine Pumpe 75 angeordnet, die an dem Unterteil des Antriebsachsengehäuses 41 mittels eines Abschlußteiles 76 in geeigneter Weise befestigt ist. Die I'lunpe 75 besitzt einen Zylinder 76, in dem ein hin und her gehender Kolben bzw. Stößel 77 angeordnet ist. An dem äußeren Ende des Stößels 77 ist eine um eine quer zu diesem liegende Achse drehbare Laufrolle 78 gelagert, die so angeordnet ist, daß sie mit einer in den Außenumfang des Differentialkäfigs 49 eingearbeiteten Kurvennut 79 zusammenwirkt. Die Laufrolle 78 wird mittels einer zwischen dem Abschlußende des Zylinders 76 und dem Unterteil des Stößels 77 angeordneten Feder 8o mit der Kurvennut 79 im Eingriff gehalten.
  • Ail dem Abschlußende des Zylinders 76 sind in der Seitenwand seitliche Einlaß- und Auslaßöffnungen8i und 82 vorgesehen. Die Einlaßöffnung8i stellt finit einem Kanal 83 in Verbindung, in dem ein Rückschlagventil angeordnet ist, das eine Kugel 8,4 aufweist, die mittels einer Feder 85 auf die Einlaßöffnung 86 des Kanals 83 gedrückt wird, um diesen normalerweise abzuschließen.
  • Die Auslaßöffnung 82 der Pumpe 75 steht mit einer Flüssigkeitsleitung 87 in Verbindung, die am oberen Ende mit einem horizontalen, im Innern des Deckelteils 22 vorgesehenen Flüssigkeitskanal 88 in Verbindung steht. Dieser Kanal88 ist mit einer senkrechten Bohrung 89 verbunden, die sich oberhalb der in dem oberen Ende der Ritzelwelle 16 vorgesehenen Bohrung 9o befindet. Die Bohrung 9o mündet zur Schmierung des Schrlägrollenlagers 14 in die radiale oberhalb des Schrägrollenlage;s 14 am Umfang der Ritzelwelle 16 befindliche Bohrung 91.
  • Das Drehen des Differentialkäfigs 49 bewirkt, daß die Lauf rolle 48 mit dem Stößel 77 zusammen innerhalb des Zylinders 76 der Pumpe 75 hin und her geht. Diese liinundhergehende Bewegung des Stößels 77 saugt durch die Einlaßöffnung 81, den Kanal 83 und die Einlaßöffnung 86 des Kanals 83 C51 periodisch von dem im unteren Teildes Antriebsac.hsengehäuses 41 vorgesehenen Sammelraum in den Zvlinder 76. In gleicher Weise wird von dem Zylinder 76 der Pumpe 75 durch die Auslaßöffnungen 82 periodisch 01 in die Leitung 87 gefördert. Von der Leitung 87 wird das Öl unter Druck in den Kanal 88, die Bohrung 89 und die in der Ritzelwelle 16 angeordnete Bohrung 9o geleitet.
  • Das zu der in der Ritzelwelle 16 vorgesehenen Bohrung 9o gele.itete überschlüssige 01 fließt an dem oberen Ende der Bohrung 9o über und in die glockenförmige Scheibe 28 hinein. Wenn das Öl die glockenförmige Scheibe 28 gefüllt hat, fließt es in den Kanal 3 i über, von wo es mittels des vorspringenden Teiles 32 zu der Eingriffsstelle zwischen dem Ritzel 36 und dem Zahnrad 26, die innerhalb des Getriebegehäuses i9 angeordnet sind, geführt wird. Das zu dem Ritzel 36, dem Zahnrad 26 und dem Schrägrollenlager 14 gelieferte überschüssige 01 läuft unter der Wirkung der Schwerkraft längs des Außenumfanges der Ritzelwelle 16 innerhalb des Gehäuses 13 nach unten. Dieses iilxerschüssige 01 schmiert das am unteren Ende der Ritzelwelle 16 befindliche Schrägrollenlager 15, das Ritzel 17, den Differentialzahnkranz 46, die Ausgleichsräder 52 und 53 und die Seitenräder 59 und 62. Das überschüssige 01 läuft unter der Wirkung der Schwerkraft von diesen Teilen der Antriebseinheit nach unten in den an dem unteren Ende des Antriebsac.hsengeliäuses 4i vorgesehenen Sammelbehälter. Von dem Sammelbehälter wird das 01 mittels der Pumpe 75 wieder in den Kreislauf gebracht.
  • Obgleich die Erfindung an Hand einer bevorzugten Ausführungsform beschrieben und dargestellt ist, ist es selbstverständlich, daß verschiedene Abwandlungen und Umstellungen vorgenommen werden können, ohne von dein Wesen und Rahmen der Erfindung abzuweichen.

Claims (12)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zwillingsradantrieb, vorzugsweise für Nutzfalhrzeuge, gekennzeichnet durch ein im Fahrzeugrahmen abgestütztes, senkrecht stehendes Ritzelwellengehäuse (13), an dessen unterem Ende ein Treibachsgehäuse (41) befestigt ist, wobei die in dem Gehäuse(' 3) gelagerte Ritzelwelle (16) an ihrem oberen Ende mit einer Antriebsvorrichtung und ihrem unteren Ende mit dem im Treibachsgeh'äuse befindlichen Differentialgetriebe zusammenwirkt, welches das Antriebsdrehmoment auf zwei Treibradwellen (58, 61) und die beiden an deren Enden befestigten Treibräder (65) überträgt.
  2. 2. Zwillingsradantrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Ende des Ritzelwellengehäuses (13) ein Getriebegehäuse (i9).für das zwischen Antriebsvorrichtung und Ritzelwelle (16) liegende Getriebe befestigt ist.
  3. 3. Zwillingsradantrieb nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Antriebsvorrichtung ein senkrecht angeordneter Elektromotor (33) dient, der auf dem Deckel (22) des Getriebegehäuses (i9) aufgeflanscht ist und dessen Ritzel (36) direkt mit dem Zahnrad (26) der Ritzelwelle (16) im Eingriff steht.
  4. 4. Zwillingsradantrieb nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Treibachsgehäuse(41)Lagerhälse(42,43) aufweist, in deren Enden die verlängerten Nabenteile (45, 48) des Differentialkegelradkranzes (46) und des mit ihm fest verbundenen Differentialkäfigs (49) vorzugsweise mittels Schrägrollenlager (44, 47) drehbar gelagert sind.
  5. 5. Zwillingsradantrieb nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die über die Lagerhälse (42, 43) vorstehenden, waagerecht und gleichachsig liegenden Treibradwellen (58, 61) in den verlängerten Nabenteilen (45, 48) vorzugsweise mittels Nadellagern (57, 6o) gelagert sind. 0.
  6. Zwillingsradantrieb nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Antriebsrad (65) einen von dem Flansch (62) nach innen so über den Lagerhals (42, 43) greifenden, axial nur wenig Spiel gegenüber dem Treibachsgehätise (41) lassenden Felgenkranz (66) aufweist, daß der geringstmögliche Abstand zwischen den :lntriel)srädern (65) erreicht ist.
  7. 7. Z\N illiiigsradantrieb nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Antriebsrad (65) einen nach innen gerichteten, zylindrischen, in den Lagerhals (42, 43) ragenden Flansch (68) aufweist, der mit einer in dem Ende des @Lagerhalses angeordneten Ölabdichtung (69) zusammenwirkt. S.
  8. Zwilliiigsradantrieb nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, claß der Käfig (49) des Dificrentialgetriebes eine kurvenförmige Nut (79) aufweist, die mit einer Laufrolle(78) zusamnien@virkt, die den Stößel (77) einer im unteren Teil des Treibachsgehäuses (41) befestigten Ülpunil)e (75) betätigt. c.
  9. Zwillingsradantrieb nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Mitte der IZitzelwelle (16) in dem Deckel (22) des Getriel)egeliäuses (i 9) eine Bohrung (89) vorgesehen ist, der die Ölpumpe (75) vorzugsweise das gesamte Öl zuführt. i o.
  10. Zwillingsradantrieb nach Anspruch i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Ritzelwelle (16) am oberen Ende eine Mittenbohrung (9o) aufweist, die in eine radiale, oberhalb des oberen Lagers (14) der Ritzelwelle angeordnete Bohrung (9i) mündet. i i.
  11. Zwillingsradantrieb nach Anspruch i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß die Ritzelwelle (16) am oberen Ende mit einem glockenförmigen Behälter (28) für das bei der Bohrung (<o) überfließende Öl versehen und von einer an dein Deckel (22) des Getriebegehäuses (i9) befestigten Ölfangschale (30) umgeben ist, die das 01 über eine Rinne (32) zu der Eingriffsstelle vom Ritzel (36) und Zahnrad (26) führt.
  12. 12. Zwillingsradantrieb nach Anspruch i bis i i, für das gelenkte Einzelrad bei Dreiradfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß das IZitzelwellengehiäuse (13) in dem Fahrzeugrahmen oder einem mit ihm verbundenen Teil (io) drehbar gelagert ist, so daß sich der gesamte aus Antriebsmotor (33), Getriebegehäuse (i9), Ritzelwellengehäuse (13) und Treibachsgehäuse (4i) mit Treibrädern (65) bestehende Antrieb als Einheit dreht, die zum Lenken des Fahrzeugs über einen vorzugsweise am Treibachsgehäuse (41) vorgesehenen Halter (70) od. dgl. gedreht werden kann.
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