DE855482C - Einrichtung zur UEberwachung der Drehzahl einer Maschine - Google Patents

Einrichtung zur UEberwachung der Drehzahl einer Maschine

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DE855482C
DE855482C DESCH989D DESC000989D DE855482C DE 855482 C DE855482 C DE 855482C DE SCH989 D DESCH989 D DE SCH989D DE SC000989 D DESC000989 D DE SC000989D DE 855482 C DE855482 C DE 855482C
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DE
Germany
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Expired
Application number
DESCH989D
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English (en)
Inventor
Wilhelm Geier
Karl Staiger
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SCHLENKER GRUSEN J
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SCHLENKER GRUSEN J
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D17/00Controlling engines by cutting out individual cylinders; Rendering engines inoperative or idling
    • F02D17/04Controlling engines by cutting out individual cylinders; Rendering engines inoperative or idling rendering engines inoperative or idling, e.g. caused by abnormal conditions

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

  • Es sind fliehkraftgesteuerte Einrichtungen zur Überwachung der Drehzahl einer Maschine, z. B. eines Kraftfahrzeugmotors, bekannt. Bei den bekannten Einrichtungen schließen Fliehpendel bei Erreichen bestimmter Drehzahlen Kontakte von Stromkreisen, in welchen akustische oder optische Warnsignale liegen. Solche Einrichtungen werden vorteilhaft nach Art eines Flachreglers ausgeführt. Allen diesen Geräten ist gemeinsam, daß den Fliehkräften, entsprechend der noch zulässigen Drehzahl, mehr oder weniger genau abgestimmte Wickelfedern (Zugfedern) entgegenwirken. Bekannte Geräte dieser Art haben den Nachteil, daß die Feinabstimmung auf die verlangte Drehzahl umständlich und zeitraubend ist. Auch sind, wenn dieselbe Einrichtung für Maschinen verwendet werden soll, die in den noch zulässigen Drehzahlen voneinander abweichen, verschieden abgestimmte Wickelfedern erforderlich. Diese beiden Nachteile wirken sich für die Massenfertigung und Ersatzteillagerhaltung ungünstig aus.
  • Erfindungsgemäß werden diese Nachteile dadurch behoben, daß die Federkraft der entgegen der Fliehkraft wirkenden, als Stabfeder ausgebildeten Feder mittels Exzenter einstellbar ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht.
  • Abb. i stellt eine fliehkraftgesteuerte, federbelastete Einrichtung, die nach Art eines Flachreglers ausgebildet ist, ohne Schutzgehäuse in Seitenansicht dar; in Abb. 2 ist dasselbe Gerät im Grundriß teilweise im Schnitt gezeichnet, die Deckplatte ist abgenommen; die Abb. 3 zeigt in Teilansicht die zusammengesetzte Hauptachse im Längsschnitt.
  • Die Hauptachse i ist in einer Lagerbuchse 2, die mit der Grundplatte 3 vernietet ist, drehbar gelagert. Auf der Hauptachse i befestigt ist die Scheibe 4. Um den auf der Scheibe 4 befestigtem metallischen Schraubenbolzen 5 ist parallel zur Scheibe 4 drehbar gelagert das Gewicht 6. Am Gewicht 6 greift eine Stabfeder 7 an. Die Stabfeder 7 kann durch den Exzenter 8, der auf der Scheibe 4 befestigt ist, gespannt werden. Die mit der Scheibe 4 vernieteten Anschlagstifte g und io begrenzen den Ausschlag des Gewichtes 6. Eine Isolationsbuchse i i verbindet die Achse 12 starr und fluchtend mit der Hauptachse i. Als Lagerung für den Zapfen 24 der Achse i2@ dient die Lagerbuchse 13. Die Lagerbuchse 13 ist in die Preßstoffplatine 14, die mit Schrauben 16 auf Pfeilern 15 befestigt ist, eingepreßt. Mit der Grundplatte 3 sind drei Pfeiler, von denen nur ein Pfeiler 15 gezeichnet ist, vernietet.
  • Wird die Achse i in Drehung versetzt, so schwingt das beispielsweise ein astatisches Pendel darstellende Gewicht 6 bei Erreichen einer, von der Kraft der Feder 7 abhängigen Drehzahl, z. B. der höchstzulässigen Maschinendrehzahl, schnell aus seiner ursprünglichen Lage am Anschlagstift 9, gegen den es durch die Kraft der Feder 7 gezogen wird, in seine äußerste durch den Anschlagstift io begrenzte Stellung aus.
  • Durch den Schleifkontakt 17 liegt die Scheibe 4 an Masse. Infolgedessen ist auch das Gewicht 6 mit Masse verbunden. Mit dem Gewicht 6 ist eine Kontaktfeder 18 leitend verbunden, die bei vollem Ausschlag des Pendels 6 mit einer Kontaktplatte i9 in Berührung kommt. Die Kontaktplatte i9 ist mit der Buchse 2o vernietet. Da die metallische Buchse 20 fest mit der Welle 12 verbunden ist und der Zapfen 25 der Welle 12 über die Kontaktfeder 21 mit dem positiven Pol einer Stromquelle 22, unter Zwischenschaltung des Warnsignals 23, in Verbindung steht, ist bei Berührung der Kontakte 18 und i9 der Stromkreis, in welchem das Warnsignal 23 liegt, geschlossen.
  • Die Kraft der Feder 7 wirkt entgegen der Fliehkraft des Pendels 6 und kann innerhalb weiter Grenzen durch den Exzenter 8 verändert werden. Deshalb können Drehzahlwarngeräte dieser Art für einen verhältnismäßig weiten Drehzahlbereich, einschließlich Rückstellfedern, einheitlich ausgerüstet werden. Die genaue Einstellung der Warngeräte auf die vorgeschriebene Drehzahl ist nach dem Zusammenbau ohne Auswechseln der Rückstellfeder auf einfache Weise und rasch durch Exzenterverstellung zu bewerkstelligen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Überwachung der Drehzahl einer Maschine, z. B. eines Kraftfahrzeugmotors, bei der unter der Wirkung eines federbelasteten Fliehgewichts ein elektrischer Stromkreis geschlossen wird, so daß ein Warnsignal in Tätigkeit tritt, dadurch gekennzeichnet, daß die Federkraft der entgegen der Fliehkraft wirkenden, als Stabfeder ausgebildeten Feder (7) mittels Exzenter (8) einstellbar ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die kugelförmige Stirnfläche eines Zapfens (25) der Hauptachse (12) in dauerndem Kontakt mit einer im elektrischen Stromkreis liegenden Kontaktfeder (21) steht.
DESCH989D 1943-11-06 1943-11-06 Einrichtung zur UEberwachung der Drehzahl einer Maschine Expired DE855482C (de)

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