DE855395C - Dosiereinrichtung fuer Filterhilfsmittel - Google Patents

Dosiereinrichtung fuer Filterhilfsmittel

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DE855395C
DE855395C DES23024A DES0023024A DE855395C DE 855395 C DE855395 C DE 855395C DE S23024 A DES23024 A DE S23024A DE S0023024 A DES0023024 A DE S0023024A DE 855395 C DE855395 C DE 855395C
Authority
DE
Germany
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dosing device
agitator
container
shaft
lid
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Expired
Application number
DES23024A
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English (en)
Inventor
Karl Mecky
Walter Wagner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Seitz-Werke GmbH
Original Assignee
Seitz-Werke GmbH
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Publication date
Application filed by Seitz-Werke GmbH filed Critical Seitz-Werke GmbH
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Application granted granted Critical
Publication of DE855395C publication Critical patent/DE855395C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/68Treatment of water, waste water, or sewage by addition of specified substances, e.g. trace elements, for ameliorating potable water
    • C02F1/685Devices for dosing the additives
    • C02F1/687Devices for dosing solid compounds

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Dosiereinrichtung für Filterhilfsmittel Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Dosierung von Filterhilfsmitteln oder anderen Stoffen zu Flüssigkeiten mittels einer besonderen Fördereinrichtung, durch welche diese Mittel unter Druck in die zu behandelnde Flüssigkeit eingeführt werden können. Bei bekannten Einrichtungen dieser Art ist die Fördereinrichtung zum Dosieren als getrenntes Organ neben dem Vorratsbehälter für die Schlemme aufgestellt. Hierdurch ergibt sich ein unzweckmäßiger Aufbau, eine Erschwerung der Bedienung und verhältnismäßig lange Wege für die einzelnen Leitungen. Auch ist es bei dieser getrennten Ausführung schwierig,.den Antrieb für die Dosiereinrichtung mit dem Antrieb für ein Rührwerk in dem Behälter für die Schlemme zu verbinden.
  • Die Erfindung vermeidet diese Nachteile und vereinfacht den Aufbau und die Bedienung des Geräts dadurch, daß die Fördereinrichtung zur Dosierung sowie deren Antriebswerk und das Triebwerk für das Rührwerk auf dem Deckel des Schlemmebehälters angeordnet ist, der gleichzeitig als Grundplatte und Gehäuse für diese Teile ausgebildet ist. Die Dosiereinrichtung wird dabei vorteilhaft an dem äußeren Rande des Deckels angeordnet, wobei die einzelnen Teile, wie Kolben oder Membranen und Ventile, durch eine gemeinsame, zweckmäßig durchsichtige Platte abgedeckt sind, damit die empfindlichen Teile der Dosiereinrichtung stets unter Kontrolle gehalten und gegebenenfalls leicht auseinander genommen werden können. Die Verbindung des Antriebs für die Dosiereinrichtung und für das Rührwerk wird durch diesen Zusammenbau erleichtert, und außerdem können alle Bedienungselemente an dem Schlemmebehälter selbst angebracht sein, was für die Handhabung des Geräts durch ungeübte Kräfte von wesentlichem Vorteil ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen senkrechten Schnitt durch eine Dosiervorrichtung mit Schlemmebehältern und Abb. 2 eine Draufsicht mit teilweisem Schnitt, wobei Abb. i einen Teilschnitt nach Linie C-D der Abb. 2 und Abb. 2 einen Teilschnitt nach Linie A-B der Abb. i darstellt.
  • Mit io ist ein Behälter zur Aufnahme einer Schlemme von Filterhilfsmitteln bezeichnet. Diese Schlemme erhält man durch Anrühren eines Filterhilfsmittels, z. B. Kieselgur oder faseriger Filterhilfsmittel in einer Flüssigkeitsmenge. Diese Schlemme wird durch ein Rührwerk aufgerührt, das aus Flügeln ii besteht, die durch eine Welle 12 in Drehung versetzt werden. Diese Welle ist am oberen Ende in dem Deckel 13 gelagert und wird durch ein Triebwerk 14 in Drehung versetzt, das aus einem Schneckenrad und einer Schnecke besteht. Die Schnecke 15 wird von einem Motor 16 angetrieben und setzt dadurch die Rührflügel ii in Bewegung, damit ein Absitzen des Filterhilfsmittels in dem Behälter io vermieden wird. Die Welle 12 wird nach dem Innern des Behälters io zu durch zwei Dichtungsringe 17, 18 abgedichtet. Der obere Teil der Welle wird ebenfalls durch Dichtungsringe i9 gegenüber den Getriebeteilen abgedichtet, so daß weder Flüssigkeit aus dem Behälter io in die Getriebeteile noch Schmiermittel aus dem Getriebegehäuse in den Behälter io gelangen können. Zwischen beiden Abdichtungsgruppen befindet sich ein Ablauf 2o, der etwaige Flüssigkeitsmengen nach außen ableitet. Zur weiteren Sicherung ist noch ein Abstreifring 21 eingebaut, der in eine hinterstochene Nut 22 eingreift, so daß etwaige herabtropfende Flüssigkeit von den unteren Abdichtungen 17, 18 ferngehalten wird. Das oberste Ende der Welle 12 ist als Antriebsteil für eine Membranpumpe 23 ausgebildet. 24 ist die Fördermembran und 25 sind Membrane, in denen das Saug- und das Druckluftventil befestigt ist. Das in Abb. i gezeigte Ventil 26 liegt in der Saugleitung 38, das Druckventil liegt dahinter und ist in dem Schnitt nicht sichtbar. Die Betätigung der Fördermembran 24 geschieht über einen Stößel 27, der mit Hilfe eines Exzenters 28 hin und her bewegt wird, der auf der Welle 12 sitzt. Zur Betätigung der Ventile 26 dient ein Stößel 29, der über einen Hebel 30 und ein Gestänge 31 ebenfalls durch einen Exzenter 32 bewegt wird. Dieser Exzenter sitzt ebenso wie der Exzenter 28 auf dem äußeren Ende der Welle 12. Durch ein Handrad 33 kann die Fördermenge der Pumpe 23 eingestellt werden, in dem die Exzenter 28 und 32 gegeneinander verstellt und dadurch die Bewegungen der Fördermembran 24 und der Ventilmembrane 25 zueinander verändert werden. Das gesamte Triebwerk ist in einem Gehäuse eingeschlossen, das durch den Deckel 13 des Gefäßes io gebildet wird. Nach außen wird das Triebwerk durch einen Deckel 34 abgedeckt. Die Pumpeneinrichtung liegt am äußeren Rande des Behälterdeckels 13 und ist durch eine durchsichtige Platte 35 nach außen abgedeckt. Hierbei kann man die Funktion der Pumpe 23 beobachten und durch einfaches Abnehmen des Deckels 35 bei Störungen Fehler leicht beseitigen. Der Ein- und Ausbau der Förderpumpe 23 wird dadurch erleichtert. In dem kuppelförmig ausgebildeten Deckel 13 ist an der dem Triebwerk gegenüberliegenden Seite eine Öffnung 36 vorgesehen, die mit einem Deckel 37 verschlossen werden kann und über welche das Filterhilfsmittel in den Behälter io eingefüllt wird. Die Schlemme wird über eine Saugleitung 38 angesaugt, die am unteren Ende des Behälters angeschlossen ist.
  • Die Einlaßöffnung in den Behälter io kann durch ein Ventil 39 abgeschlossen werden. Dieses Ventil kann von Hand betätigt werden, kann aber auch mechanisch zwangsläufig derart betätigt werden, daß es bei Stillstand des Triebwerkes von selbst abschließt und bei Einschaltung des Geräts selbsttätig sich öffnet, damit die Einlaßöffnung der Saugleitung durch Absetzen des Filterhilfsmittels sich nicht verstopft. Die Druckleitung ist mit 4o bezeichnet. Sie mündet in die Flüssigkeitsleitung 41, und zwar an einer unteren Stelle dieser Leitung, damit bei etwa frei werdender Kohlensäure diese nicht in der Druckleitung hochsteigen kann. Diese frei werdende Kohlensäure oder ein anderes Gas wird sich in der Druckleitung in erster Linie oben ansammeln, kann aber bei der Art des Anschlusses der Druckleitung 40, wie sie in Abb. i dargestellt ist, nicht in diese dringen. Zur Vermeidung von Druckstößen ist auf der Druckleitung, nahe der Pumpe, ein Windkessel 42 vorgesehen. Bei einer anderen Ausführungsform ist die Druckleitung 43 U-förmig ausgebildet und von unten in die Flüssigkeitsleitung 44 eingeführt. Das gesamte Triebwerk ist eingekapselt und wird dadurch vor Beschädigungen äußerer Art gesichert, und außerdem wird durch die Anbringung des Triebwerkes auf dem Deckel des Behälters io vermieden, daß Störungen durch Spritz- und Schwallwasser eintreten. In der Saugleitung 38 befindet sich noch eine Rückschlagkugel 45, die vermeiden soll, daß bei Störungen die Pumpe 23 in den Behälter io fördert. Außerdem besitzt die Saugleitung 38 eine elastische Wand 46, die atmen kann und damit Stöße vermeidet. Statt eines Filterhilfsmittels können auch andere Stoffe, z. B. Mittel zur Erhöhung der Kältebeständigkeit, oder diese zusammen mit Kieselgur <losiert werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Dosiereinrichtung für Filterhilfsmittel oder andere Stoffe zu Flüssigkeiten mittels einer Fördereinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördereinrichtung zur Dosierung (23) sowie deren Antriebswerk (27, 28, 29, 32, 16) und das Triebwerk für das Rührwerk (14, 15) auf dem Deckel. (13) des Schlemmebehälters (io) angeordnet sind, der gleichzeitig Grundplatte und Gehäuse für diese Teile bildet.
  2. 2. Dosiereinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördereinrichtung zum Dosieren (23) am äußeren Rande des Deckels (13) angeordnet ist und die einzelnen Teile (Membran 24, Ventile 26) durch eine gemeinsame Platte (35) abgedeckt sind.
  3. 3. Dosiereinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (12) für das Rührwerk (ii) gleichzeitig Antriebswelle für die Fördereinrichtung (23) ist.
  4. 4. Dosiereinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Ende der Rührwerkswelle (i2) je ein Exzenter (28, 32) zum Antrieb der Fördereinrichtung (23) und der Ventile (26) angeordnet sind.
  5. 5. Dosiereinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rührwerkswelle (i2) nach dem Innern des Schlemmebehälters (io) durch Dichtungsringe (i7, 18) und nach dem Gehäuse des Triebwerkes zu ebenfalls durch Dichtungsringe (i9) abgedichtet ist und zwischen beiden ein Flüssigkeitsablauf (20) vorgesehen ist.
  6. 6. Dosiereinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß über der unteren Dichtung (i7, 18) ein Abweisring (22) eingebaut ist, der mit seinem freien Ende in eine Nase (2i) der Antriebswelle (i2) eingreift.
  7. 7. Dosiereinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf der dem Triebwerk gegenüberliegenden Seite des Behälterdeckels (i3) eine Einfüllöffnung (36) mit verschließbarem Deckel (37) vorgesehen ist.
DES23024A 1951-05-05 1951-05-05 Dosiereinrichtung fuer Filterhilfsmittel Expired DE855395C (de)

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