DE855385C - Regel- und Sicherheitsvorrichtung fuer gasgefeuerte Geraete - Google Patents

Regel- und Sicherheitsvorrichtung fuer gasgefeuerte Geraete

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DE855385C
DE855385C DEB15590A DEB0015590A DE855385C DE 855385 C DE855385 C DE 855385C DE B15590 A DEB15590 A DE B15590A DE B0015590 A DEB0015590 A DE B0015590A DE 855385 C DE855385 C DE 855385C
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DE
Germany
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valve
shut
control
gas
arrangement according
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Expired
Application number
DEB15590A
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English (en)
Inventor
Hans Ritter
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Bamag Meguin AG
Original Assignee
Bamag Meguin AG
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N5/00Systems for controlling combustion
    • F23N5/02Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium
    • F23N5/04Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium using bimetallic elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

  • Regel- und Sicherheitsvorrichtung für gasgefeuerte Geräte Durch die neue Regel- und Sicherheitsvorrichtung wird es bei gasgefeuerten Geräten ermöglicht, diese, je nach der benötigten Leistung, selbsttätig zu regeln und gegen falsche Bedienung zu sichern, um ein Austreten von Gas und damit verbundene Gefahren zu verhindern.
  • Der der Erfindung zugrunde liegende Gedanke besteht bei den Regel- und Sicherheitsvorrichtungen für gasgefeuerte Geräte mit durch Magnete beeinflußte Absperrventile darin, daß die Steuerung des Absperrventils durch ein von Hand einzustellendes Steuerorgan derart erfolgt, daß durch dessen Einstellung die Ruhestellung, die Betätigung des Absperr-ventils durch den Hubmagneten und die Betätigung des Absperrventils von Hand durch Einwirkung des Steuerorgans auf das Gestänge des Absperrventils erfolgt. Dabei ist die Einrichtung getroffen, daß eine Sperrklinke die von Hand zu bewirkende Arbeitsstellung des Steuerorgans verriegelt und von Hand geöffnet wird. Weiter besteht die neue Anordnung darin, daß das Steuerorgan im Bereich der Arbeitsstellung von Hand mit einer Gleitschiene ausgerüstet ist, welche über den Druckknopf das Gasventil zur Zündflamme offen hält. Zur Sicherung gibt das als Steuerscheibe ausgebildete Steuerorgan deri Druckknopf des die Zündflamme bedienenden Gasventils nur in der Ruhestellung frei und verdeckt ihn in den Arbeitsstellungen. Außerdem ist die Steuerscheibe mit einem Schleifkontakt versehen, der den Stromkreis nur bei Arbeitsstellung des Hubmagneten schließt.
  • Eine weitere Sicherung ist dadurch getroffen, daß der Druckknopf bei Offenstellung des Auslöseventils für den Gasstrom zur Zündflamme durch eine Sperrklinke verriegelt wird, die durch einen Hubmagneten eingeschaltet wird, dessen Stromzuführung von einer Zündsicherung abhängig ist und daß die Sperrklinke nur nach ausgeübtem Druck auf das Gasventil einrücken kann und dabei ein Kontakt im Stromkreis des Hubmagneten für das Absperrventil geschlossen wird. Zum Schluß ist die Einrichtung auch noch mit der Sicherung versehen, daß der Stromkreis des Hubmagneten durch einen von Temperatur, Druck, Wassermangel od. dgl. beeinflußten Kontakt gesteuert wird.
  • Gerade bei gasgefeuerten Geräten hat sich herausgestellt, daß diese auch für Laienhände gebrauchssicher sein müssen, und der Erfindungsgegenstand erfüllt daher alle in dieser Hinsicht zu stellenden Ansprüche. - In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform schematisch dargestellt. Vorausgesetzt ist, daß zur Betätigung der verschiedenen Organe elektrische Energie verwendet wird.
  • Die Einrichtung besteht aus einem Hauptgasventil a, welches die Gaszufuhr zu dem Brenner b regelt. Das Ventil a wird entweder durch den Hubmagneten c oder durch ein Steuerorgan d betätigt, welches in der Zeichnung als Steuerscheibe dargestellt ist. Die an der Scheibe befindlichen Gleitschienen e gestatten i. ein Schließen des Ventils a, 2. ein Arbeiten des Ventils a mit dem Hubmagneten c, 3. bei ausgeschaltetem Strom ein Öffnen und Schließen des Ventils a von Hand.
  • Der Schleifkontakt f an der Steuerscheibe d schließt den Arbeitsstrom für den Hubmagneten c in der Stellung dieser Scheibe, die dem zweiten Arbeitsvorgang, also Arbeiten mit Hubmagneten entspricht. Die Öffnung i in der Steuerscheibe d gestattet das Öffnen des kleinen Gasventils k mit Hilfe des Druckknopfes h,-wodurch ein Gasstrom zur Zündflamme 1 freigegeben wird, die mit der Zündsicherung m verbunden ist. Bei der Betätigung dieser Zündvorrichtung, z. B. durch Erwärmen eines Birnetallstreifens, wird ein Stromkreis geschlossen, der Strom durch den Magneten m schickt; dadurch wird die Sperrklinke o angezogen, wodurch der Druckknopf h verriegelt wird. Gleichzeitig schließt der Sperrhebel o einen Schalter P, der in den Stromkreis des Hubmagneten c eingebaut ist. In den Stromkreis sind ein oder mehrere Kontakte r eingebaut, die von beliebigen Regelstellen"z. B. Druck, Temperatur oder Wassermangel, gesteuert werden. Auf der Steuerscheibe d befindet sich noch eine Gleitschiene s, die bei der Stellung 3 der Steuerscheibe d, also Arbeiten von Hand, das Ventil k offen hält und Gas zur Zündflamme 1 strömen läßt. Die Steuerscheibe d wird durch eine Sperrvorrichtung, die von Hand betätigt wird, so verriegelt, daß nur die Stellung i und 2, also Schließen des Ventils a und Arbeiten mit dem Hubmagneten c, möglich sind. Falls eine weitere Drehung und Stellung auf Handbetrieb erfolgen soll, muß diese Sperrvorrichtung von Hand ausgelöst werden. Dadurch wird verhindert, daß die Steuerscheibe d bei dem normalen selbsttätigen Arbeiten des Hubinagneten c versehentlich auf eine falsche Stellung gebracht wird.
  • Der Arbeitsvorgang beim Ingang'setzen des Gerätes ist folgender: Das Gasventil a ist geschlossen; durch Drücken des Druckknopfes h wird das kleine Gasventil k geöffnet und die Zündflamme 1 angesteckt. Durch die Erwärmung der Zündsicherung m wird der Stromkreis des Magneten n geschlossen, und die Sperrklinke o verriegelt den Druckknopf h. Sobald dies eingetreten ist, wird der Druckknopf losgelassen und die Steuersche#ibe d auf Arbeiten des Hubmagneten c gedreht. Der Schleifkontakt f schließt dann den Stromkreis für den Hubmagneten c, vorausgesetzt, daß die übrigen Regelstellen den Kontakt r gleichfalls geschlossen haben, wird das Gasventil a durch den Hubmagneten c geöffnet, und die Brenner b erhalten Gas, welches durch die Zündflamme 1 gezündet wird.
  • Bei Stillsetzen des Gerätes wird die Steuerscheibe d zurückgedreht, dadurch ist der Schleifkontakt f unterbrochen, und das Ventil a schließt sich. Die Zündflamme 1 brennt zunächst noch weiter, so daß bei erneutem Aufdrehen der Steuerscheibe d das Gerät in Betrieb genommen wird. Will man es vollständig stillsetzen, muß man auch die Stromzuführung abschalten. Dann wird die Klinke o ausgelöst und die Gaszuführung zur Zündflamme unterbrochen. Die Inbetriebnahme des Gerätes muß dann von neuem, wie beschrieben, vorgenommen werden.
  • Durch die Anwendung des Erfindungsgegenstandes werden folgende Sicherungen erreicht: i. Beim Inbetriebsetzen muß das Hauptgasventil a geschlossen sein, da nur in dieser Stellung ein Betätigen des Druckknopfes h möglich ist. Es ist also ausgeschlossen, daß beim Versagen irgendwelcher Einrichtungen Gas zu den Brennern strömt und unverbrannt entweichen kann.
  • 2. Der Druckknopf h muß so lange betätigt werden, bis die Zündflamme 1 brennt. Bei vorzeitigem Loslassen wird der Gasstrom zur Zündflamme wieder abgesperrt, und der Stromkreis für den Hubmagneten bleibt durch den Kontakt P unterbrochen.
  • 3. Der Hubmagnet c erhält erst dann Strom, wenn die vorgeschriebenen Bedienungsgriffe ausgeführt und die Steuerscheibe d in der richtigen Stellung steht. Bei einer falschen Stellung der Steuerscheibe ist der Arbeitsstrom durch den Schleifkontakt f unterbrochen.
  • Eine Falschstellung der Steuerscheibe d bei selbsttätigem Arbeiten wird durch eine Sperrklinke t verhindert. Bei Ausbleiben des elektrischen Stromes oder Versagen einer sonstigen Einrichtung schließt sich das Gasventil, und die Inbetriebnahme muß, wie oben beschrieben, vorgenommen werden, nachdem das Gasventil a von Hand geschlossen ist. Die Einrichtung gestattet auch das Arbeiten von Hand, in dem die Steuerscheibe d auf die dritte Arbeitsstellung nach Auslösen einer Sperrvorrichtung t von Hand gestellt ist. Bei diesem Arbeiten wird das Gasventil k durch die Gleitschiene s offen gehalten, damit die Zündflamme 1 weiter brennt. Bei diesem Arbeitsvorgang, der nur als Reserve bei Ausfall des elektrischen Stromes gedacht ist, sind keine Sicherheits- und Regelvorrichtungen in Tätigkeit.
  • In der Zeichnung ist der Einfachheit halber nur ein Stromkreis dargestellt. Man kann auch mit Stromkreisen verschiedener Spannungen, Stromstärken usw. arbeiten und an Stelle der direkten Schalter Schalterrelais verwenden. Dabei bleibt es gleichgültig, ob man die Einrichtung mit Arbeits- oder Ruhestrom arbeiten läßt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPROCHE. i. Regel- und Sicherheitsvorrichtung für gasgefeuerte Geräte mit durch Magnete beeinflußte Absperrventile, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung des Absperrventils (a) durch ein von Hand einzustellendes Steuerorgan (d) derart erfolgt, daß durch dessen Einstellung die Ruhestellung, die Betätigung des Absperrventils durch den Hubmagneten (c) und die Betätigung des Absperrventils (a) von Hand durch Einwirkung des Steuerorgans auf das Gestänge des Absperrventils erfolgt.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine Sperrklinke (o') die von Hand zu bewirkende Arbeitsstellung des Steuerorgans (d) verriegelt und von Hand geöffnet wird. 3. Anordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerorgan (d) im Bereich der Arbeitsstellung von Hand mit einer Gleitschiene (s) ausgerüstet ist, welche über den Druckknopf (h) das Gasventil (k) zur Zündflamme offen hält. 4. Anordnung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das z. B. als Steuerscheibe (d) ausgebildete Steuerorgan den Druckknopf (h) des die Zündflamme bedienenden Gasventils nur in der Ruhestellung freigibt und in den Arbeitsstellungen verdeckt. 5. Anordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerscheibe (d) mit einem Schleifkontakt (f) versehen ist, der den Stromkreis nur bei Arbeitsstellung des Hubmagnete - n schließt. 6. Anordnung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckknopf (h) bei Offenstellung des Auslöseventils (k) für den Gasstrom zur Zündflamme durch eine Sperrklinke (o) verriegelt wird, die durch einen Hubmagneten (n) eingeschaltet wird, dessen- Stromzuführung von einer Zündsicherung (m) abhängig ist. 7. Anordnung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinke (o) nur nach ausgeübtem Druck auf das Gasventil (k) einrücken kann und dabei ein Kontakt (P) im Stromkreis des Hubmagneten für das Absperrventil geschlossen wird. 8. Anordnung nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromkreis des Hubmagneten (c) durch einen von Temperatur, Druck, Wassermangel od. dgl. beeinflußten Kontakt (r) gesteuert wird.
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