DE855201C - Entflockungswalze fuer den Stoffauflaufkasten von Papiermaschinen - Google Patents

Entflockungswalze fuer den Stoffauflaufkasten von Papiermaschinen

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DE855201C
DE855201C DEC4092A DEC0004092A DE855201C DE 855201 C DE855201 C DE 855201C DE C4092 A DEC4092 A DE C4092A DE C0004092 A DEC0004092 A DE C0004092A DE 855201 C DE855201 C DE 855201C
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DE
Germany
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deflocculation
roller
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Expired
Application number
DEC4092A
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English (en)
Inventor
Weston Taft Bennett
Robert Daman Duncan
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International Paper Canada Inc
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International Paper Canada Inc
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/02Head boxes of Fourdrinier machines

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  • Paper (AREA)

Description

  • Entflockungswalze für den Stoff auflaufkasten von Papiermaschinen Die Erfindung betrifft eine E»tflockungswalze für den Stoffauflaufkasten von Papiermaschinen.
  • Mit dem Gegenstande der Erfindung soll ein in neuartiger und zweckdienlicher Weise verbesserter Stoffauflaufkasten geschaffen werden und insbesondere soll durch die neue Entflockungswalze der Flockenbildung entgegengewirkt werden, die bei flüssiger Holzstoffaufschlemmung auftreten kann.
  • Die Entflockungswalze gemäß der Erfindung ist in Stoffauflaufkästen verwendbar, welche vor dem Auslauf einen Hauptkanal aufweisen, jedoch insbesondere zur Verhinderung von Flockenbildungen zu verwenden bei solchen Stoffauflaufkästen, in deren Hauptkanal eine im starren Strömungszustand befindliche Stoffaufschlemmung herbeigeführt wird. Ein solcher Stoffauflaufkasten ist beschrieben in der deutschen Patentschrift 853 256.
  • @lit (lern Gegenstand der Erfindung ist bezweckt, eine käfigartige Entflockungswalze zu schaffen, die in einem Kanal eines Stoffauflaufkastens von Papiermaschinen untergebracht und mit ihrer Längsachse quer zur Strömungsrichtung der Stoffaufschlemmung umläuft.
  • Die gestellte Aufgabe wird dadurch erreicht, daß die Entflockungswalze gemäß der Erfindung von zwei die Enden der Walze begrenzenden Scheiben und zwischen diesen sich in zylindermantelförmiger Anordnung erstreckenden Stäben gebildet ist. Innerhalb des durch die beiden Endscheiben begrenzten Raumes sind Abstandhalter in Form von Scheiben vorgesehen, welche die Durchbiegung der Stäbe zu verhindern haben. An den Scheiben, welche die Enden der Walze begrenzen, ist je ein nach außen ragender Wellenstumpf vorgesehen. Der Abstand der Stäbe der käfigartigen Entflockungswalze ist dadurch festgelegt, daß die Summe der Durchmesser aller Stäbe dem Betrage von 16 bis des Umfanges jenes Kreises gleichgehalten ist, welcher durch die in einer Ebene senkrecht zur Längsachse derEntflockungswalze liegenden Mittelpunkte der Stäbe hindurchgeht. Der Durchmesser der käfigartigen Entflockungswalze ist mindest zweimal so groß wie die Tiefe der Stoffaufschlemmung, in welche der untere Teil der Walze teilweise zum Eintauchen gelangt. Die Entflockungswalze wird zweckmäßigerweise in der. Strömungsrichtung der Stoffaufschlemmung in Umlauf gesetzt.
  • Im folgenden Beschreibungsteil soll ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung mit Bezug auf die Zeichnung erläutert werden.
  • Fig. i stellt eine Seitenansicht eines Stoffauflaufkastens einer Papiermaschine dar und zeigt eine in diesem angeordnete Entflockungswalze gemäß der Erfindung; Fig. 2 stellt einen Querschnitt durch die Entflokkungswalze dar, der mit der in Fig. i angedeuteten Schnittebene Z-Z geführt ist; Fig. 3 zeigt eine raumbildliche Darstellung der Entflockungswalze ; Fig.4 stellt eine Seitenansicht der Entflockungswalze mit Sicht auf die eine der Endscheiben dar; Fig.5 stellt im vergrößerten Maßstab einen Ausschnitt der eingebauten Entflockungswalze an einem ihrer Enden in Umfangsnähe und Fig. 6 einen ebensolchen Ausschnitt des Mittelteiles dar.
  • Kennzeichnend für die der Papierherstellung dienenden Fasern in wässeriger Stoffaufschlemmung ist ihre Neigung zu Flockenbildungen in mehr oder weniger unabhängig voneinander sich bildenden Anhäufungen. Das Maß der Flockenbildung ist insbesondere abhängig von den physikalischen Eigenschaften der Fasern, ihrer Konzentration, der Auflaufstoffdichte, und den Bedingungen, unter denen das Strömen der Stoffaufschlemmung erfolgt. Wenn die Art und Konzentration der zu behandelnden Stoffmasse über die verhältnismäßig engen Grenzen, wie im Falle der Zeitungspapierstoffmassen, hinausgeht, so sind es die Strömungsbedingungen, welche vor allem für das Ausmaß der Flockenbildung maßgebend sind. Wird eine strömende Zeitungspapierstoffmasse genügend durchgewühlt, gepumpt, wird ihr eine hohe Strömungsgeschwindigkeit u. dgl. mehr erteilt, dann werden auch Geschwindigkeitsunterschiede innerhalb paralleler Schichten der Stoffaufschlemmung von solcher Größe und Zahl auftreten, daß der Grad der Flockenbildung nur gering oder verschwindend ist. Unter solchen Bedingungen ist die Flockenbildung bzw. die Neigung zu Anschuppungen oder Anhäufungen verhindert oder doch stark herabgesetzt, weil der sich etwa bildende Flockenkörper nicht genügend Festigkeit gegen die Schwemmkräfte der Fasern aufbringt, die den aus den durch die Geschwindigkeitsgefälle bewirkten Scherbereichen entstammen. Wenn die Wirbelung in der Stoffmasse derart allmählich vermindert wird, daß sich das .Geschwindigkeitsgefälle ausgleicht, so wird die Flockenbildung begünstigt, weil Fasern und Faserflockungen zu Zusammenschlüssen gelangen. Die Kraft, mit der der Flockenkörper zusammengehalten wird, kommt mehr und mehr zu einem Ausgleich mit den Stoßkräften, welche bestrebt sind, das Auseinandertreiben zu besorgen, so daß es zu immer größeren Anschuppungen kommen kann. Eine weitere Herabsetzung der Wirbelung der Strömung führt zu einem Höchstmaß an Anschuppung und Flockengröße. Wenn die Stoffmasse mit möglichst herabgesetzter Wirbelung in einem breiten Kanal mit einer Geschwindigkeit unterhalb derjenigen, die das kritische Maß für die wirbelnde Strömung darstellt, strömt und jegliche Wirbelung beseitigt ist, so hat man es mit einer sogenannten erstarrten Strömung zu tun.
  • Eine solche erstarrte Strömung läßt sich kennzeichnen durch eine dünne Schub- oder Scherzone, welche irgendeiner von der Stoffaufschlemmung bestrichenen Leitungskanalfläche benachbart ist und in welcher die einzelnen Fasern aneinander vorbeizurollen oder scherend vorbeizugleiten bestrebt sind, indes der Gesamtrest des jeweiligen Querschnitts der strömenden Stoffaufschlemmung zu einem in sich festen Gebilde erstarrt zu sein scheint, welches sich in Achsenrichtung des Leitungskanals und über dessen Gesamtquerschnitt mit gleichförmiger Geschwindigkeit bewegt. Wenn eine solche erstarrte Strömung herbeigeführt worden ist, kann eine Bewegung der Flocken in bezug aufeinander nicht erfolgen, und das Flockenbild bleibt unverändert.
  • Je kleiner die Größe der Flocken in einer in erstarrter Strömung zum Auslauf geleiteten Stoffaufschlemmung nahe dem Auslauf ist, um so kleiner wird auch die Größe der Flocke im fertigen Papierblatt sein. Um ein glattes Blatt mit gleichmäßiger Faserverteilung zu erhalten, ist es erforderlich, die Größe der zum Auslauf strömenden Flocken zu verkleinern. Eine Entflockungswalze gemäß der Erfindung ermöglicht dies, und sie ist insbesondere anwendbar bei Stoffauflaufkästen, die zur Herbeiführung einer erstarrten Strömung der zum Ausbringer hinströmenden Stoffaufschlemmung eingerichtet sind.
  • Es ist festgestellt worden, daß ein kleines Hindernis im Leitkanal, in welchem. eine geflockte Stoffaufschlemmung in erstarrter Strömung strömt, in der Stromrichtung unterhalb des Hindernisses ein langes, fließendes Band gut entflockter Stoffaufschlemmung ergibt. Das Ausmaß der Entflockung und die Dauer, für welche diese Entflockung beständig bleibt, hängt von der Art der durch das Hindernis erzeugten Wirbelung ab. Das bedeutet, daß eine flockige Stoffaufschlemmung in starrem Strömungszustand mit mechanischen Mitteln in einen entflockten Zustand übergeführt werden kann, wenn nur die starre oder annähernd starre Strömung lange genug bis zum Auslauf hin anhaltend ist. Die Entflockungswalze gemäß der Erfindung stellt ein solches mechanisches Mittel dar, mit welchem solch eine Entflockung durchgeführt werden kann.
  • Mit der erfindungsgemäßen Entflockungswalze können mehrere Scher- oder Wirbelbereiche herbeigeführt werden, die in sich gleichartig sind und eine durch die volle Breite und Tiefe des erstarrt strömenden Gebildes der im Kanal sich fortbewegenden Stoffaufschlemmung hindurch gleichartige Festigkeit besitzen. Diese in sich bestehende Gleichartigkeit und gleichartige Festigkeit der Wirbelungen sind von solcher Art, daß die Stoffaufschlemmung in einem Abstand nur wenig entfernt von der Entflockungswalze wieder den Zustand des starren Strömens annimmt; die Flockengröße aber ist jeweils gleichartig und bedeutend kleiner geworden, wenn die Flocken selbst nicht gar völlig beseitigt sind.
  • Der Gegenstand der Erfindung kommt in einem Stoffauflaufkasten, wie in Fig. i dargestellt, zur Anwendung, der u. a. aus einem Einlaß A, einem verhältnismäßig langen, waagerecht verlaufenden Kanal B und einem verstellbaren Auslauf C besteht. Die erfindungsgemäß gebaute Entflockungswalze D ist im Kanal B eingebaut in einer der zwei in Fig. i der Zeichnung angedeuteten Lagen.
  • Der waagerecht verlaufende Kanal B ist als geschlossene Leitung ausgebildet und umfaßt u. a. einen Boden 5, die Seitenwände 6, 6 und erhält einen gleichbleibenden Zustrom einer breiartigen Stoffaufschlemmung vom Einlaß A her unter solchen Bedingungen, daß eine erstarrte Strömung der wässerigen Stoffaufschlemmung innerhalb des Kanals B zustande kommt.
  • In einer der Seitenwände 6 ist eine kreisförmige Öffnung 7 vorgesehen, welche durch die gußeiserne Abdeckplatte 8 verdeckt ist und mit mehreren Schrauben 9 an der Seitenwand befestigt ist. In der Mitte der Abdeckplatte ist eine Nabe io zur Aufnahme einer Lagerschale und einer verstellbaren Stopfbuchse 12 vorgesehen, die wiederum der Aufnahme eines Wellenstumpfes dient, welcher an der Entflockungswalze, wie noch näher auszuführen sein wird, vorgesehen ist.
  • Die andere Seitenwand 6 ist in ähnlicher Weise mit einer durch eine gußeiserne Abdeckplatte 13 abgedrehten Öffnung versehen; die Abdeckplatte 13 ist an der Seitenwand des Stoffauflaufkastens mit Schrauben 14 befestigt. In der Mitte der Abdeckplatte 13 ist eine Nabe 15 vorgesehen, die der Aufnahme einer Lagerschale 16 dient, in welcher ein an der Endscheibe der Entflockungstrommel angebrachter Wellenstumpf lagert und zum Umlauf gelangt.
  • Die Entflockungswalze D als solche besteht aus zwei Endscheiben 17, 17, die an ihren Außenflächen je mit einer Anzahlradial angeordneter Rippen 18 versehen ist; sie sollen u. a. dazu beitragen, daß die Durchbiegung der Scheiben auf ein Mindestmaß herabgesetzt wird. Eine Anzahl Löcher i9 sind in jeder der Endscheiben 17 nahe an ihrem Umfange vorgesehen, um die Enden einer entsprechenden Zahl von Stäben oder Röhren 2o mit verhältnismäßig kleinem Durchmesser aufzunehmen, wodurch diese Stäbe mit den Endscheiben 17 eine käfigartige Walze bilden. Die zylindermantelartig angeordneten Stäbe werden durch in Abstand voneinander angeordnete Scheiben 21 gehalten; die abstandhaltenden Scheiben haben den gleichen Durchmesser wie die Endscheiben 17 der Entflockungswalze und sind ebenso mit Bohrungen nahe ihrem Umfange versehen, durch welche die Stäbe hindurchgeführt sind. Die Durchmesser der Stäbe bzw. die Abstände der Stäbe voneinander werden entsprechend der Art der in Anwendung kommenden Stoffaufschlemmung zu wählen sein. So werden beispielsweise, wenn eine Entflockungswalze für die Stoffaufschlemmung zur Herstellung von Zeitungspapier in Anwendung gelangen soll, vorteilhaft glatte Stäbe mit einem Durchmesser von etwa 6,5 mm zu verwenden sein. Kleinere Durchmesser begünstigen das Fangen der Faser und könnten Klumpenbildungen in der- Stoffaufschlemmung bewirken, indes größere Durchmesser eine weniger gleichförmige Entflockung zur Folge haben würden und ein engeres Geschwindigkeitsspiel zuließen, innerhalb dessen die gewünschten Entflockungsergebnisse zu erzeugen sind. Für Stoffaufschlemmungen, die der Herstellung von Zeitungspapier dienen, hat sich der am günstigsten liegende Abstand zwischen den einanderbenachbarten Stäben als derjenige herausgestellt, der sich aus der folgenden Beziehung ergibt die Summe der Stabdurchmesser soll bis 2o0/, des Umfanges jenes Kreises betragen, der in einer Ebene senkrecht zur Längsachse der Entflockungswalze und durch die Mittelpunkte der kreisförmig angeordneten Stäbe hindurchgeht. Der eben erwähnte Betrag von 20°/o stellt das Höchstmaß dar; zufriedenstellende Ergebnisse können mit Entflockungswalzen erhalten werden, bei denen die Summe der Stabdurchmesser gleich ist dem Betrage von 16 bis 270/, des Kreisumfanges des Teilkreises, welcher durch die Mittelpunkte der Stäbe als gelegt zu denken ist.
  • Die Notwendigkeit für die Einstellung der Stababstände, um eine zufriedenstellende Entflockung durchführen zu können, erheischt die Feststellung der genauen Anzahl der in eine Entflockungswalze einzubauenden Stäbe, bei gegebenem durch die Mittelpunkte der Stäbe hindurchgehendem Teilkreisdurchmesser.
  • Für eine Entflockungswalze von 61o mm Teilkreisdurchmesser mit Stäben von 6,5 mm Durchmesser würden auf diese Weise 6o Stäbe erforderlich werden, um den 2o-O/,-Bestabstand der Stäbe voneinander zu erhalten. Es ist durchaus möglich, daß für andere Stoffaufschlemmungen oder für unterschiedliche Arbeitsgeschwindigkeiten die Verwendung von Stäben wünschenswert erscheint, die beispielsweise 13 mm Durchmesser aufweisen bei einem Teilkreisdurchmesser der Entflockungswalze von 6oo mm; in einem solchen Falle würden lediglich 30 Stäbe zur Erzielung des 2o-O/,-Bestabstands erforderlich sein. Würden Stäbe von 3,2 mm bei einem Teilkreisdurchmesser der Entflockungswalze von 6oo mm zur Anwendung gelangen, würden 120 Stäbe für den Bestabstand erforderlich werden.
  • Es bedarf kaum der Erwähnung, daß Entflockungswalzen mit abweichendem Teilkreisdurchmesser eine der Abweichung entsprechende Anzahl der zum Einbau in die Entflockungswalze erforderlichen Stäbe nötig macht.
  • Die eine der Endscheiben 17 der Entflockungswalze ist mit einem verhältnismäßig langen Wellenschaft 22 versehen, der im Lager ii der Abdeckplatte 8 drehbar gelagert und durch die Stopfbuchse 12 hindurchgeführt ist und im genügenden Abstande,von ihr die Treibrolle 23 trägt. Die andere Endscheibe der Entflockungswalze ist mit einem verhältnismäßig kurzen Wellenschaft ausgestattet, der im Lager 16 der Abdeckplatte 13 drehbar gelagert ist.
  • Die Entflockungswalze D wird, wie aus Fig. i ersichtlich ist, entgegen dem Uhrzeigersinn über ein Übersetzungsgetriebe 23, 25 mittels einer Antriebskette 26 angetrieben.
  • Die günstigste Drehzahl liegt zwischen 5 und 15 Umdrehungen je Minute; 8 bis io Umdrehungen je Minute ist die Bestzahl für eine Entflockungswalze mit einem Durchmesser von etwa 6oo mm und einer Tauchtiefe der Entflockungswalze in einer erstarrten Strömung der Stoffaufschlemmung von etwa 200 mm. Die Drehzahl und der Durchmesser der Entflockungswalze unterliegen der Abänderung gemäß der jeweiligen Tiefe des Stoffaufschlemmungsstroms und der jeweiligen Art des verwendeten Stoffs.
  • Die Drehachse der Entflockungswalze soll stets in einer solchen Höhe liegen, daß ihre tiefste Linie möglichst nahe an den Boden 5 des Stoffauflaufkastens zu liegen kommt und das Spiel zwischen Boden und Umfangslinie der Entflockungswalze das Maß von 13 mm nicht überschreitet. Die Länge der Entflockungswalze ist im wesentlichen der Breite des Kanals des Stoff -auflaufkastens gleichzuhalten. In breiten Stoff auflaufkasten neigen die entsprechend bemessenen Entflokkungswalzen zur Durchhängung. In solchen Fällen werden zweckmäßigerweise kurze Zapfen unterhalb jeder der abstandhaltenden Scheiben 21 anzubringen sein (nicht gezeigt), welche der Unterstützung für den Mittelteil der käfigartigen Entflockungswalzen dienen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Entflockungswalze für den Stoffauflaufkasten von Papiermaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß diese von zwei die Enden der `'Falze begrenzende Scheiben (17) und zwischen diesen sich in zylindermantelförmiger Anordnung erstreckenden Stäben (20) gebildet ist.
  2. 2. Entflockungswalze nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des durch die beiden Endscheiben (17) begrenzten Raums die Durchbiegung der Stäbe (20) verhindernde Abstandhalter (21) in Form von Scheiben und an den Endscheiben (17) je ein nach außen ragender Wellenstumpf (22, 24) vorgesehen sind.
  3. 3. Entflockungswalze nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Stäbe voneinander durch die folgende Beziehung festgelegt ist: die Summe der Durchmesser der Stäbe ist gleichgehalten dem Betrage von 16 bis 27 °/o des Umfangs jenes Kreises, welcher durch die in einer Ebene senkrecht zur Längsachse der Entflockungswalze liegenden Mittelpunkte der Stäbe hindurchgeht.
  4. 4. Entflockungswalze nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein für die In-Umlauf-Setzung der Entflockungswalze bestimmtes Antriebselement (23) außerhalb des Stoffauflaufkastens vorgesehen ist.
  5. 5. Entflockungswalze nach einem derAnsprüche i bis 4 mit einem Einlaß und einem verhältnismäßig langen, waagerecht verlaufenden Kanal zur Herbeiführung eines starren Strömungszustandes in der Stoffaufschlemmung und einem an der Entnahmestelle des genannten Kanals angeordneten Auslauf, dadurch gekennzeichnet, daß die Entflockungswalze innerhalb des waagerecht verlaufenden Kanals (B) in der «"eise zum Umlauf im Stoffauflaufkasten gebracht werden kann, daß mindest der untere Teil der Walze zum Eintauchen in den Fluß der Stoffmasse gelangt.
DEC4092A 1950-04-25 1951-04-21 Entflockungswalze fuer den Stoffauflaufkasten von Papiermaschinen Expired DE855201C (de)

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