DE853C - Zusammenschiebbare Hängelampe - Google Patents

Zusammenschiebbare Hängelampe

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DE853C
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Ii Richardin
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V37/00Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V21/00Supporting, suspending, or attaching arrangements for lighting devices; Hand grips
    • F21V21/02Wall, ceiling, or floor bases; Fixing pendants or arms to the bases

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Fastening Of Light Sources Or Lamp Holders (AREA)

Description

1877.
Klasse 4.
HENRY RICHARDIN in PARIS. Z u s a m m e η s c h i e b b a r e Hängelampe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. August 1877 ab.
Die Hängelampen, welche man bisher für Speisesäle und Zimmer von ungewöhnlicher Ausdehnung anwendete, bestehen entweder aus Schieberöhren mit Gegengewichten oder aus teleskopisch in einander zu schiebenden Röhren oder aus in horizontaler Richtung zusammen zu klappenden Gasröhren.
Erfordert die Anwendung des Systems mit Gegengewichten eine ungewöhnliche Höhe der Zimmerdecke, so ist der Mechanismus der beiden anderen erwähnten Anordnungen derartig, dafs Reparaturen häufig vorkommen.
Das System, welches den Gegenstand meines Patentgesuches bildet, erfordert weder eine so ungewöhnliche Höhe der Zimmerdecke, als das System mit Gegengewichten, noch ist es den Uebelständen der beiden1 anderen Anordnungen unterworfen, da sein Mechanismus einfach und solide ist.
Eine gewisse Anzahl von Rohrstücken ist so arrangirt, dafs dieselben, um horizontale Axen drehbar, sich in einer verticalen Ebene zusammenklappen lassen. Diese Anordnung bietet in decorativer und constructiver Hinsicht mannigfache Vortheile:
Fig. ι stellt die Hängelampe in ihrer ganzen Längenentwicklung dar, mit Andeutung des eigentlichen Lampenkörpers h.
Fig. 2 die Lampe in aufgeklapptem Zustande, der Lampenkörper befindet sich in seiner höchsten Stellung.
Fig. 3 ist ein Horizontalabschnitt nach der Linie 1, 2 von Fig. 2.
Fig. 4 ein Verticalabschnitt nach der Linie 3, 4 des Grundrisses.
Fig. 5 ist eine Seitenansicht des oberen Theiles vom letzten Gliede.
Die Hängelampe besteht der Hauptsache nach aus drei Theilen.
Der oberste Theil besteht aus vier Röhren α α1 α2 α3, welche oben und unten durch angelöthete Kreuzköpfe b b' (siehe Fig. 3 und 4) mit einander verbunden sind. Die oberen Kreuzköpfe communiciren mit einander durch das bogenförmige Verbindungsstück c, durch welches letztere der Gaszuflufs stattfindet..
Die unteren Kreuzköpfe oder Verbindungsröhren des oberen Theiles b b', Fig. 1 und 2, stehen mit dem zweiten Theile des Rohrsystems in Verbindung, welcher von den beiden ebenfalls vierkantigen Röhren d dl gebildet wird. Diese letzteren haben dieselben Abmessungen, wie die Röhren aala*az. Die Hähne ic1 stellen die Communication im Innern her, oder gestatten das Abschliefsen des zweiten Theiles. Diese Hähne bilden die beiden Drehaxen, um, welche die Röhren des zweiten Theiles in verticaler Richtung drehbar sind. Vermittelst des Gliedes g, welches wiederum als Drehaxe dient, schliefst sich an das zweite Rohrsystem das dritte an, welches aus den beiden ebenfalls vierkantigen Röhren // und an seinem unteren Ende das Ansatzstück h trägt, welches letztere die eigentliche Hängelampe oder den Lampenträger aufnimmt. Es ist selbstverständlich, dafs ich das Arrangement nicht auf drei verschiedene Theile oder Etagen beschränke, sondern deren Anzahl nach Umständen beliebig wähle. Aus Fig. 2 ist ersichtlich, wie jedesmal die horizontalen Verbindungsstücke oder Kreuzköpfe der unteren Etage nach dem Aufklappen zwischen denen der nächsthöheren ihren Platz finden. Um dieselben in dieser Lage festhalten zu können, ist zunächst der eine der oberen Kreuzköpfe b mit einem kleinen Anschlagstift s, Fig. 1, versehen, gegen welchen die Röhren d d, nachdem sie emporgeschlagen sind, sich anlegen. Die Röhren d dl der zweiten Etage dagegen werden durch einen doppelten Bügel k k, Fig. 2 und 4, festgehalten, welcher sich um das Charnier n, Fig. 1, dreht und an seinem anderen Ende einen Handknopf m trägt. Mittelst der Platte f und den Ansätzen g g, Fig. 1 u. 2, hält dieser Bügel die Röhre d dl in ihrer nach oben aufgeklappten Lage fest. Der Knopf ml auf der linken Seite, Fig. 2, bildet das ornamentale Pendant zu Knopf m.
Die Manipulation des Apparates ist nun folgende:
Indem man die Hängelampe mit einer oder beiden Händen festhält, schlägt man die Röhren ddu, welche sich in den Hähnen e e' drehen, in die Höhe, bis der Kreuzkopf g den Anschlagstift ί trifft. Der Kreuzkopf g hebt bei dieser Bewegung mittelst der an ihm angebrachten schiefen Ebene, Fig. 5, das Plättchen /, worauf die Ansätze ο ο' hinter dem Kreuzkopf herunterklappen und ihn in seiner emporgeschlagenen Lage festhalten. Will man den Gasarm losmachen, so dreht man // in derselben Ebene

Claims (1)

  1. weiter; g hebt dann mittelst des höchsten Punktes der schiefen Ebene das Plättchen h noch etwas höher und macht die Röhren ff und dd' zum Herunterklappen frei.
    Statt dieses selbstthätigen Arretirungsmechanismus vermittelst der schiefen Ebene und der Bewegung der Gasarme, kann man auch die Bügel k k mittelst Kettchen, welche in den Knöpfen mm1 ihre Führung finden, auf- und zuklappen und dadurch die Arretirung der Arme in ihrer verticalen Stellung bewirken.
    Als Eigenthümlichkeit meiner Construction führe ich noch an, dafs ich es für nöthig fand, den Rohrsystemen «α1«2«3, dd1 und//1 dadurch einen gewissen Grad von Elasticität zu geben, dafs ich an den Stellen, an welchen die Röhren in die Kreuzköpfe eingepafst sind, kleine Lederscheiben einlegte. Mittelst der Schrauben ti, Fig. 4, welche über das massive und mit Schraubengewinde versehene Ende der Röhren greifen, werden diese Verbindungen angezogen, und gedichtet.
    Das Princip des Apparates würde unverändert bleiben, wenn die Röhre dd1, anstatt zwischen die Röhren α α' α* az aufzuklappen, aufserhalb derselben zum Aufklappen arrangirt wären und ebenso, wenn die Röhre //' aufserhalb der Röhren d dl in die Höhe geklappt würden. Natürlich würde in diesem Falle ein anderer Arretirungsmechanismus anzuwenden sein.
    Um endlich die Lampe oder den Flammenhalter in einer beliebigen Stellung und Höhe festzuhalten, könnte man eine Kette mit Aufhängehaken am oberen Theile des Apparates anbringen und die Lampe in dieselben einhängen.
    Patent-Anspruch: Mehrere nach· Angabe der Zeichnung mittelst Kreuzköpfen verbundene Rohrsysteme sind so arrangirt, dafs sie sich um diese Kreuzköpfe als Axen drehen und in einer verticalen Ebene auf- und niederklappen und in der höchsten Lage feststellen lassen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE853DA 1877-08-20 1877-08-20 Zusammenschiebbare Hängelampe Expired - Lifetime DE853C (de)

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