DE853603C - Antrieb fuer Drahtwickelspulen u. dgl. - Google Patents

Antrieb fuer Drahtwickelspulen u. dgl.

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Publication number
DE853603C
DE853603C DEM3100A DEM0003100A DE853603C DE 853603 C DE853603 C DE 853603C DE M3100 A DEM3100 A DE M3100A DE M0003100 A DEM0003100 A DE M0003100A DE 853603 C DE853603 C DE 853603C
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DE
Germany
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motor
wire drawing
drawing machine
winding
machine according
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Expired
Application number
DEM3100A
Other languages
English (en)
Inventor
Thomas Bousfield Somerville
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MARSHALL RICHARDS MACHINE COMP
Marshall Richards Machine Co Ltd
Original Assignee
MARSHALL RICHARDS MACHINE COMP
Marshall Richards Machine Co Ltd
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Filing date
Publication date
Application filed by MARSHALL RICHARDS MACHINE COMP, Marshall Richards Machine Co Ltd filed Critical MARSHALL RICHARDS MACHINE COMP
Application granted granted Critical
Publication of DE853603C publication Critical patent/DE853603C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C47/00Winding-up, coiling or winding-off metal wire, metal band or other flexible metal material characterised by features relevant to metal processing only
    • B21C47/02Winding-up or coiling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tension Adjustment In Filamentary Materials (AREA)

Description

  • Antrieb für Drahtwickelspulen u. dgl. Im Patent 839 96:1 ist eine durch einen Wechsels tromasynchronmotor angetriebene Drahtziebmaschine beschrieben, welche mit einem weiteren Asynchronmotor zum Antrieb der Aufwickelspule kombiniert ist. Hierbei ist die Statorwicklung des Spulenmotors mit der Statorwicklung des Hauptantriel)motors so verbunden, daß ein Strom von gleicher Stärke oder Ströme, deren Stärken in einem konstanten Verhältnis zueinander stehen, durch beide Statorwicklungen fließen.
  • Es wurde nun gefunden, daß ein Wickelspulenmotor von höherer Leistung und größerer Anpassungsfähigkeit in bezug auf die Wahl der Aufspulc'harakteristiken, unter denen die Beziehung zwischen dem durch den Wickelspulenmotor ausgeübten Drehmoment und der Aufwickelgeschwindigkeit sowie die Beziehung, welche sich darauf hinsichtlich des Stromes des Hauptantriebsmotors ergibt, ",erstanden werden, erhalten wird, wenn der Asvnchronmotor für den Antrieb der Wickelspule durch einen Gleichstrommotor ersetzt wird.
  • Gemäß der Erfindung wird eine Drahtziehmaschine mit Antrieb durch einen Wechselstromasynchronmotor mit einem Gleichstrommotor zum Antrieb der Wickelspule kombiniert, wobei die Spule unmittelbar auf der Welle des Spulenmotors oder auf einer getriebemäßig oder durch einen von der Spulenmotorwelle angetriebenen Riemen damit verbundenen besondere Welle angeordnet sein kann, wobei der Anker des Spulenmotors von den Gleichstromklemmen eines Gleichrichters gespeist wird, dessen Wechselstromseite entweder mit der Statorwicklung oder der Rotorwicklung des Drahtziehmaschi.nenmotors verbunden ist.
  • Dem Draht kann, bevor der Hauptdrahtziehmaschinenmotor anläuft, dadurch, daß der Spulenmotor mit einem Hilfsstromkreis gemäß dem Patent 839 964 ausgerüstet ist, eine Vorspannung erteilt werden.
  • Eine Änderung der Aufspulspannung,des Drahts wird durch Einstellung der Feldstärke des Gleichstromspulenmotors erzielt. Die Feldwicklung des Spulenmotors kann von einer getrennten äußeren Gleichstromquelle gespeist werden oder er kann zwei Wicklungen aufweisen, von denen die eine von einer äußeren Gleichstromquelle gespeist wird, während die andere in Reihe mit dem Spulenmotoranker geschaltet ist. Im letzteren Falle können eine oder beide Feldwicklungen mit Mitteln ausgerüstet werden, um die Spulenspannung des Drahts einzustellen.
  • Verschiedene Ausführungsformen der Erfindung werden nunmehr unter Bezugnahme auf die Figuren beschrieben werden, von denen Fig. i ein Schaltbild der Verbindung des Spulenmotors mit dem Hauptantriebsmotor zeigt; Fig. 2 zeigt einen Teil des Stromkreises gemäß Fig. i mit einem zusätzlichen Hilfsstromkreis zur Erzeugung eines Drehmoments am abgebremsten Spulenmotoranker und Fig. 3 ein Schaltbild einer weiteren Möglichkeit zur Verbindung des Spulenmotors mit dem Hauptantriebsmotor.
  • Gemäß Fig. i wird die nicht dargestellte Drahtziehmaschine durch einen Asynchronmotor angetrieben, dessen Statorwirkung von einer Dreiphasenwechselstromquelle 3 über einen Schalter 4 gespeist wird. Die nicht dargestellte Drahtspule wird durch einen getrennt erregten Gleichstrommotor angetrieben, der mit 5 bezeichnet ist und eine Feldwicklung 6 sowie einen Anker 7 aufweist. Der Anker 7 des Spulenmotors ist mit den Gleichstromklemmen eines Dreiphasenvollwellengleichrichters 8 verbunden, dessen Wechselstromseite an die Statorwicklung 2 des Motors i angeschlossen ist. Der Gleichrichter 8 ist vorzugsweise ein solcher des Metallscheibentyps. Die Feldwicklung 6 des Spulenmotors ist, in Reihe mit einem Widerstand 9 geschaltet, mit einer getrennten Gleichströmquelle io über einen Schalter i i verbunden.
  • Sobald mit dem Drahtziehen begonnen werden soll, wird zunächst der Schalter i i geschlossen und derart die Feldwicklung 6 erregt. Hierauf wird der Schalter 4 geschlossen und dadurch die Motoren i und 5 in den Stromkreis eingeschaltet. Der Gleichstrom, der in dem Anker 7 des Spulenmotors fließt, hat einen `'Wert, der proportional dem Wert des Wechselstroms in der StatorWicklung 2 des Hauptantriebsmotors i ist. Das Drehmoment, welches auf die Wickelspule ausgeübt wird, ist demzufolge proportional dem Strom in dem Hauptantriebsmotor i und steigt automatisch während der Beschleunigung dieses Motors im wesentlichen proportional zu der Geschwindigkeit dieser Beschleunigung an, wodurch die gewünschten Aufspulcharakteristiken erzielt werden. Das der Aufwickelspule aufgeprägte Drehmoment kann auf den gewünschten Wert eingestellt werden, wenn der Drahtziehmaschinenmotor durch Einstellung des Widerstands 9 von Hand auf seine normale Umlaufgeschwindigkeit beschleunigt worden ist. Die Einstellungen des Widerstands 9, welche die gewünschtenAufspulspannungen für verschiedene Drahtziehvorgänge ergeben, können angezeichnet werden, so daß die gleichen Arbeitsbedingungen erwünschtenfalls wieder erzieltwerden können, sobald später ähnliche bzw. Arbeitsvorgänge unter den gleichen Bedingungen durchgeführt werden sollen. Wahlweise kann der Widerstand 9 mit einer Skala versehen werden, die die richtigen Einstellungen für das Aufspulen verschiedener Drahtstärken und von Drähten aus verschiedenen Werkstoffen anzeigt.
  • In Fig.2 ist ein Teil des Stromkreises gemäß Fig. i dargestellt, und zwar unter Verwendung der gleichen Bezugszeichen für die gleichen Teile. Gemäß dieser Ausführungsform ist in der Speiseleitung des Motors i ein zusätzlicher Schalter 12 vorgesehen. Ein Hilfsstromkreis 13 ist an einem Ende mit den Polen a des Schalters 12 und an seinem anderen Ende mit der Wechselstromzuführungsleitung von der Statorwicklung 2 zu dem nicht dargestellten Gleichrichter 8 verbunden. In den Hilfsstromkreis 13 ist ein veränderlicher Widerstand und/oder eine Drossel 14 eingeschaltet. Die Anordnung arbeitet in der folgenden Weise: Vor dem Anlaufen des Drahtziehmaschinenmotors i wird der Schalter 12 so betätigt, daß er Kontakt mit den Polen a macht, wobei die Feldwicklung des Spulenmotors mit ihrer Stromquelle verbunden und der Schalter 4 geschlossen ist. Der von der Wechselstromquelle 3 kommende Strom fließt nach dem Gleichrichter 8 und speist den Anker des Spulenmotors mit Gleichstrom. Der Spulenmotor ist be strebt, die Drahtspule in Drehung zu versetzen, jedoch wird eine solche Drehung dadurch verhindert, daß der von der @Drahtziehmaschine kommende Draht mit der Spule verbunden ist. Auf diese Weise wird durch den Spulenmotor eine Vorspannung des an der Spule festen Drahts erzeugt. Die Größe dieser Spannung kann durch Einstellung des Widerstands und/oder der Drossel 14 verändert werden. Der bzw. die letztere kann so eingestellt werden, daß er die genauen Einstellungen für das Aufspulen von verschiedenen Drahtstärken und/oder Draht aus verschiedenen Werkstoffen anzeigt. Sobald mit dem Drahtziehen begonnen werden soll, wird der Schalter 12 mit seinen Polen b geschlossen, und es ist dann die Wechselstromzuführung 3 mit dem Stator des Motors i verbunden, so daß die Anordnung in der oben unter Bezugnahme auf Fig. i beschriebenen Weise arbeitet.
  • Gemäß Fig. 3 ist der Spulenmotor 5 mit den Gleichstromklemmen des Gleichrichters 8 verbunden, dessen Wechselstromseite mit der Rotorwick- Jung t5 des HauptantriebI-niotors 1 über Schleif ringe 16 verbunden ist. Der Spulenmotor 5 ist mit einer besonders erregten Feldwicklung 6 versehen, wie bei der oben unter Bezugnahme auf Fig. 1 beschriebenen Anordnung und ferner mit einer in Reihe geschalteten Feldwicklung 17. Eine Änderung der .lufspulspannung des Drahts kann durch Einstellung des Widerstands 9 von Hand und/oder Änderung der Feldstärke der Wicklung 17, die zu diesem Zwecke mit einer Reihe von Anzapfungen versehen ist, erfolgen.
  • Die Erfindung ist nicht auf die besonderen oben beschriebenen Ausführungsformen beschränkt. Beispielsweise kann der in Fig. 1 beschriebene Spulenmotor mit einer in Reihe geschalteten Feldwicklung ausgerüstet sein, und die Anordnung, die an Hand von Fig.3 beschrieben ist, kann mit ein Drehmoment am abgebremsten Spulenmotoranker bewirkendem Stromkreis ausgerüstet sein, wie in bezug auf Fig. 2 beschrieben. Ferner kann es, um die Größe des Gleichrichters 8 zu begrenzen, insbesondere wenn dieser ein solcher des Metallscheibentyps ist, vorzuziehen sein, zwischen den Gleichrichter und dem Hauptantriebsmotor t einen Transformator zu schalten. Ein solcher Transformator kann ferner mit einstellbaren Anzapfungen seiner Primär- und/oder Sekundärwicklungen ausgerüstet werden, um dadurch noch ein weiteres Mittel zur Änderung der Aufspulspannung, die dem Draht erteilt wird, zu schaffen.

Claims (6)

  1. PATEN T A N S P R L C I I E 1. Durch einen Wechselstromasynchronmotor angetriebene Drahtziehmaschine nach Patent 839 964, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Aufwickelspule durch einen Gleichstrommotor erfolgt, wobei die Aufwickelspule unmittelbar auf der Spulenmotorwelle oder einer getriebemäßig damit verbundenen Welle angeordnet sein kann und der Anker des Spulenmotors über die Gleichstromklemmen eines Gleichrichters gespeist wird, dessen Wechselstromseite entweder mit der Statorwicklung oder der Rotorwic'klung des Drahtziehmaschinenmotors in Reihenschaltung verbunden ist.
  2. 2. Drahtziehmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß derGleichstrommotor eine unabhängig erregte Feldwicklung aufweist.
  3. 3. Drahtziehmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleichstrommotor eine in Reihe geschaltete Feldwicklung und eine getrennt erregteFeldwicklungaufweist.
  4. 4. Drahtziehmaschine nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Feldstärke des Gleichstrommotors regelbar ist.
  5. 5. Drahtziehmaschine nach Anspruch 1 bis .4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Gleichrichter und dem Drahtziehmaschinenmotor ein Transformator eingeschaltet ist.
  6. 6. Drahtziehmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Primär- oder Sekundärwicklungen des Transformators verstellbare Anzapfungen aufweisen. . Drahtziehmaschine nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Spulenmotor einen Hilfsstromkreis aufweist, der am Rotor des Gteichstrommotors, vor dem Anlaufen der Drahtziehmaschine, ein Moment erzeugt. B. Drahtziehmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß in den Hilfsstromkreis ein einstellbarer Widerstand und/oder eine Drossel geschaltet ist.
DEM3100A 1948-07-07 1950-05-03 Antrieb fuer Drahtwickelspulen u. dgl. Expired DE853603C (de)

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