DE896523C - Spannungsregeleinrichtung fuer einen Wechselstromgenerator - Google Patents

Spannungsregeleinrichtung fuer einen Wechselstromgenerator

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DE896523C
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DE
Germany
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voltage
alternator
winding
choke coil
rectifier
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Expired
Application number
DEE4680A
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English (en)
Inventor
John Charles Milne
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ELECTRIC CONSTRUCTION CO
Original Assignee
ELECTRIC CONSTRUCTION CO
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P9/00Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
    • H02P9/14Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Synchronous Machinery (AREA)

Description

  • Spannungsregeleinrichtung für einen Wechselstromgenerator Die Erfindung betrifft Anlagen oder Einrichtungen zum selbsttätigen Regeln der Ausgangsspannung von Wechselstromerzeugern, und sie dient in erster Linie dazu, die Ausgangsspannung des Wechselstromerzeugers innerhalb vorbestimmter Grenzen über den Gesamtbetriebsbereich des Wechselstromerzeugers von Vollast bis zum unbelasteten Zustand bzw. Leerlauf aufrechtzuerhalten.
  • Erfindungsgemäß ist die Erregung bzw. Erregermaschine für den Wechselstromerzeuger oder der Wechselstromerzeuger selbst mit zwei einander entgegenwirkenden Feldwicklungen versehen, und die Gegenwicklung, die der Hauptwicklung entgegenwirkt, wird von einer gleichgerichteten Spannung gespeist, die von der Wechselstromerzeugerausgangsspannung oder einem Teil derselben abgeleitet ist; der Erregerkreis der Gegenwicklung weist eine Drosselspule auf, welche so eingerichtet ist, daß sie durch den Wechselstrom bei allen Betriebszuständen gesättigt ist. Um diese Arbeitsbedingung sicherzustellen, ist es erforderlich, die Drosselspule so zu bemessen, daß dann, wenn die Wechselstromerzeugerspannung den normalen oder gewünschten Wert hat, die Drosselspule auf einem Punkt desjenigen Teils ihrer Magnetisierungskurve arbeitet, welcher beträchtlich hinter dem Knie liegt, und zwar derart, daß während der gesamten Regelung der Arbeitspunkt hinter dem Knie verbleibt. Da die Drosselspule auf demjenigen Teil der Magnetisierungskurve arbeitet, der praktisch flach verläuft, ändert sich der Fluß in seinem Kern nicht wesentlich, wenn sich die Stromerzeugerspannung ändert, und daher ist die Spannung pro Windung und infolgedessen die Gesamtspannung an der Wicklung im wesentlichen konstant, und zwar unabhängig von der Größe des Stromes, der durch sie hindurch innerhalb des Arbeitsbereichs fließt. Wenn daher die Stromerzeugerspannung sich um einen gewissen Bruchteil ändert, so ändert sich die Spannung, die der Gegenfeldwicklung übermittelt wird, um einen bedeutend kleineren Betrag, da tatsächlich die Veränderung einer Veränderung der Differenz zwischen der Wechselstromerzeugerspannung oder der abgeleiteten, ihr proportionalen Spannung und derjenigen, die an der Drosselspulenwicklung auftritt, gleichkommt. Um eine brauchbare, relativ empfindliche Regelung des Gegenerregungsfeldes zu erzielen, ist es offenbar erwünscht, daß die Spannung, die an der Wicklung der Drosselspule auftritt, einen verhältnismäßig großen Bruchteil der Wechselstromerzeugerspannung oder der benutzten, ihr proportionalen Spannung ausmacht.
  • Statische Spannungsregler, bei welchen eine Gegenerregungswicklung von einem Gleichrichter beliefert wird,. welcher in Reihe mit einer sättigbaren Drossel geschaltet ist und der die Wechselstromspannung oder die benutzte, ihr proportionale Spannung übermittelt wird, sind bereits in solcher Weise vorgeschlagen worden, daß beim gewünschten Wert der Wechselstromerzeugerspannung die Drossel am Knie ihrer Magnetisierungskurve arbeitet, zu dem Zweck, die Änderungen der Permeabilität auszunutzen, wenn die Wechselstromerzeugerspannung abfällt, um die Drossel auf den steilen Teil ihrer Magnetisierungskurve unterhalb des Knies zu bringen oder, wenn sie steigt, die Drossel auf den verhältnismäßig flach verlaufenden Teil der Kurve oberhalb des Knies zu bringen. Es ist jedoch ersichtlich, daß, um diese Charakteristik vorteilhaft ausnutzen zu können, der Regelbereich sehr klein gehalten werden muß ; es hat sich daher als notwendig herausgestellt, die Gegenerregerwicklung über einen magnetischen Verstärker zu speisen oder eine Verstärkermaschine als Erreger zu benutzen, um so die Regelwirkung zu verstärken. Wenn j edoch die Drosselspule erfindungsgemäß weit oberhalb des Knies der Magnetisierungskurve und gänzlich auf dem im wesentlichen flachen Teil der Kurve arbeitet, dann kann offenbar der durch die Spule fließende Strom über praktisch jeden beliebigen Bereich verändert werden, ohne daß sich der Fluß in ihrem Kern oder die Spannung an ihren Klemmen wesentlich ändert.
  • Solch ein Stromkreis, der eine Drosselspule gemäß der Erfindung aufweist, nimmt eine Last bzw. Leistung mit sehr geringem Leistungsfaktor (cos 99) auf, und zwecks Verbesserung des Leistungsfaktors wird es als vorteilhaft angesehen, einen Korrekturkondensator parallel zum Stromkreis vorzusehen.
  • Das Hauptfeld des Erregers kann entweder unmittelbar vom Erreger selbst oder unabhängig gespeist werden, aber in jedem Fall ist es größer als das Gegenfeld, so daß alle Änderungen des Gegenfeldes Veränderungen entgegengesetzten Vorzeichens im resultierenden Feld des Erregers und damit in der Ausgangsspannung des Wechselstromerzeugers hervorrufen. Die Erfindung soll nunmehr an Hand der sie beispielsweise wiedergebenden Zeichnung ausführlicher erläutert werden, welche einen sehr einfachen Stromkreis einer Spannungsregelanlage gemäß der Erfindung wiedergibt.
  • Diese Zeichnung zeigt eine Regelanordnung, mit der die Ausgangsspannung des Wechselstromerzeugers A innerhalb enger Grenzen über einen vollständigen Bereich von Belastungsströmen gehalten werden kann. Die Feldwicklung F wird durch einen Gleichstromerreger E erregt, welcher eine Hauptfeldwicklung EF und eine Gegenfeldwicklung DF aufweist. Die Wicklung EF ist eine Nebenschlußwicklung, welche an die Ankerbürsten B angeschaltet ist, während die Gegenwicklung DF von den Ausgangsklemmen eines Brückengleichrichters R her gespeist wird. Der letztere ist in Reihe mit der Drosselspule L parallel an die Ausgangsleitungen MN des Wechselstromerzeugers A gelegt, so daß diese Anlageteile unter seiner Spannung stehen. Der Kondensator C liegt ebenfalls im Nebenschluß an der Wechselstromnetzleitung MN und dient der Leistungsfaktorverbesserung.
  • Die Drosselspule L ist so bemessen, daß dann, wenn der Wechselstromerzeuger A eine Spannung der gewünschten Größe erzeugt, der Kern der Spule L voll gesättigt ist, d. h. daß sie auf dem verhältnismäßig flachen Teil der Magnetisierungskurve weit oberhalb des Knies arbeitet und selbst dann, wenn die Wechselstromerzeugerspannung auf ihren niedrigsten Wert im Betrieb abfällt, der Kern der Spule L immer noch voll gesättigt ist. Auf diese Weise bleibt, da der Fluß im Kern sich nicht merklich ändert, die Spannung an der Spule L im wesentlichen konstant, wenn der Strom, der durch die Spule fließt, eine Änderung erfährt. Die Spannung an der Spule ist so bemessen, daß sie einen großen Teil der Wechselstromerzeugerspannung darstellt, so daß am Gleichrichter R nur ein kleiner Teil der Wechselstromerzeugerspannung liegt. Daher tritt eine kleine prozentuale Änderung der Wechselstromspannung praktisch insgesamt am Gleichrichter R in Erscheinung und damit an der Gegenwicklung DF und kann zu einem hohen Anteil der tatsächlichen Spannung an dieser Wicklung gemacht werden.
  • Als rein erläuterndes Beispiel für eine. Frequenz von 5o Perioden pro Sekunde kann dann, wenn die gewünschte Spannung des Wechselstromerzeugers A 240 Volt beträgt, die Drosselspule L so bemessen werden, daß eine gleichbleibende Spannung von 235 Volt an ihren Klemmen in Erscheinung tritt. Um die gewünschte Wirkung zu erzielen, kann vorteilhaft die Bemessung bzw. Ausbildung der Drosselspule L wie folgt sein: Der Magnetkern wird aus Längen von Streifen aus entsprechend weicher Eisenlegierung mit einer Breite von 25 mm und einer Dickenabmessung oder Schichtstärke von o,2 mm hergestellt. Der Streifen wird so gewickelt, daß er zwei Ringe bildet, von denen jeder etwa 25 mm breit bzw. hoch ist und einen Außendurchmesser von rund 130 mm und einen Innendurchmesser von 75 mm aufweist, so daß die radiale Tiefenabmessung etwa 25 mm beträgt, wobei keine Spalte im magnetischen Kreis vorhanden sind. Die- beiden Ringe werden Seite an Seite angeordnet, isoliert und mittels eines Bandes miteinander ver- Bunden. Die Wicklung besteht aus 630 Windungen aus isoliertem Kupferdraht mit einem Durchmesser von 1,625 mm.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Statische Spannungsregeleinrichtung für einen Wechselstromgenerator, bei welchem eine Gegenfeldwicklung, welche der Hauptwicklung, die entweder in der Erregermaschine für den Wechselstromerzeuger oder im Wechselstromerzeuger selbst vorgesehen ist, entgegenwirkt, von einer Spannung erregt wird, welche an einem Gleichrichter auftritt, . der in Reihe mit einer Drosselspule an Punkte angeschaltet ist, welche mit einer Spannung gespeist werden, welche sich mit der Ausgangsspannung des Wechselstromerzeugers ändert, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleichrichter unmittelbar an die Gegenwicklung angeschaltet und die Drosselspule so bemessen ist, daß die Magnetisierung ihres Kerns durch den seine Wicklung durchfließenden Wechselstrom auf einen Wert gehalten wird, der weit oberhalb des Knies der Magnetisierungskurve liegt, derart, daß er vollgesättigt über den gesamten Bereich der Betriebs- bzw. Belastungsbedingungen bleibt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Drosselspule so bemessen ist, daß die Spannung, die an ihr auftritt, gleich einem verhältnismäßig großen Bruchteil der Spannung ist, welche der aus Drosselspule und Gleichrichter bestehenden Reihenanordnung übermittelt wird.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kondensator parallel zu der aus Drosselspule und Gleichrichter bestehenden Reihenanordnung vorgesehen ist.
DEE4680A 1950-11-23 1951-11-23 Spannungsregeleinrichtung fuer einen Wechselstromgenerator Expired DE896523C (de)

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