DE853528C - Befestigungseinrichtung fuer Knoepfe, Schmuckstuecke, Verzierungen u. dgl. - Google Patents

Befestigungseinrichtung fuer Knoepfe, Schmuckstuecke, Verzierungen u. dgl.

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DE853528C
DE853528C DEC3994A DEC0003994A DE853528C DE 853528 C DE853528 C DE 853528C DE C3994 A DEC3994 A DE C3994A DE C0003994 A DEC0003994 A DE C0003994A DE 853528 C DE853528 C DE 853528C
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DE
Germany
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needle
button
fabric
fastening device
webs
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Expired
Application number
DEC3994A
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English (en)
Inventor
Edith Chorinsky
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B1/00Buttons
    • A44B1/18Buttons adapted for special ways of fastening
    • A44B1/28Buttons adapted for special ways of fastening with shank and counterpiece
    • A44B1/30Screw-buttons

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  • Adornments (AREA)

Description

  • Befestigungseinrichtung für Knöpfe, Schmuckstücke, Verzierungen u. dgl. Die neue Befestigungseinrichtung ist dazu bestimmt, das lästige Annähen und das öftere Abreißen des Knopfes od. dgl. zu vermeiden. Dieselbe kann an jeder gewünschten Stelle mit nur einem Nadeleinstich ohne Fadenbenutzung und ohne jedwede Beschädigung des Stoffes angebracht und wieder entfernt werden. Dasselbe gilt auch für Schmuckstücke und Verzierungen.
  • Die Befestigungseinrichtung besteht aus einer wenige schraubengangförmige Windungen aufweisenden Stahldrahtnadel, die an dem ihrer Spitze abgekehrten Teil unter möglichst sanfter Biegung in einen geraden Steg übergeht, der an .einem zu ihm möglichst senkrecht stehenden Plättchen festsitzt, das entweder in die Rückseite des Knopfes ,od. dgl. eingelassen ist, so daß die Nadel durch Drehung des letzteren das Gewebe od. dgl. von der Oberseite her durchdringt und mit ihren Windungen unter federndem Zusammendrücken derselben von einem flachen, mit einer öffnung zum Durchtritt des Drahtes versehenen Gehäuse aufgenommen wird, wodurch der Knopf od. dgl. befestigt ist, oder aber die Nadel durchdringt durch Drehen des Tragplättchens das Gewebe od. dgl. von der Unterseite her, und das Gehäuse zur Aufnahme der federnden Windungen der Nadel ist durch eine an der Rückseite des Knopfes od. dgl. vorgesehene, durch eine eine öffnung für den Drahteintritt aufweisende Platte außen abgeschlossene Aussparung gebildet.
  • Ein weiterer Teil der Erfindung bezieht sich auf einen Knopf od. dgl., der an dem Gewebe oder einer anderen Unterlage unverdrehbar festsitzen soll, zu welchem Zweck die Befestigungseinrichtung m:t zwei Stahldrahtnadeln ausgestattet ist. In der Zeichnung ist eine erfindungsgemäß ausgestaltete Befestigungseinrichtung in zwei beispielsweisen Ausführungsformen für Knöpfe in den Fig. i und 2 mit einer und in den Fig. 3 und 4 mit zwei Drahtnadeln in Seitenansicht mit den dazugehörigen Schließgehäusen teilweise im Schnitt vor und nach dem Befestigen des Knopfes an der Unterlage vergrößert dargestellt; Fig.5 zeigt eine abgeänderte Ausführung der Befestigungseinrichtung.
  • Die Befestigungseinrichtung besteht aus einer wenige schraubengangförmige Windungen i aufweisenden Nadel 2 aus Stahldraht, deren von ihrer Spitze abgekehrter Teil unter möglichst sanfter Biegung in einen .geraden Steg 3 übergeht, der an einem zu ihm senkrecht stehenden Plättchen 4 befestigt ist, das gemäß den Fig. i und 2 an der, Rückseite des Knopfes 5 eingelassen ist. Durch Drehen des Knopfes 5 werden die Drahtnadelwindungen i in das Gewebe 6 9d. dgl. eingedreht, bis sich dieses auf den Steg 3 aufschiebt (Fig. 2). Das unbeabsichtigte Abnehmen oder Herausdrehen des Knopfes aus der Unterlage wird durch ein flaches, zylindrisches Gehäuse 7 verhindert, dessen vordere Planfläche eine zentrale Öffnung 8 aufweist, mit der das Gehäuse 7 auf das Ende der Nadelwindungen i aufgesetzt wird, und das dann durch weitere Drehung unter federndem Zusammendrücken der Windungen i bis auf den geraden Steg 3 gelangt, wodurch der Knopf 5 an dem Gewebe 6 od. dgl. gesichert erscheint. Ein Abnehmen des Knopfes 5 ist erst nach Zurückdrehen und Abnahme des Schließgehäuses 7 von den Nadelwindungen i möglich, indem dann der Knopf durch Ausdrehen von der Unterlage abgenommen wird, ohne daß letztere irgendeine Beschädigung erfährt oder die frühere Befestigungsstelle des Knopfes sichtbar ist, da der Draht der Nadel verhältnismäßig dünn gehalten werden kann. Der an der Unterlage 6 festgelegte Knopf 5 kann sich hier um den Steg 3 der Nadel 2 drehen, was jedoch in manchen Fällen, z. B. bei mit Buchstaben oder Ziffern besetzten Knöpfen oder bei manchen Schmuckstücken oder Verzierungen, nicht erwünscht ist, sondern vermieden werden muß.
  • Ein solcher Knopf ist in den Fig.3 und 4 dargestellt. Hier trägt der Knopf 5 mittels des an seiner Unterseite eingelassenen Plättchens 4 zwei gemäß den Fig. i und 2 ausgebildete Nadeln 2, 21, deren Stege 3,31 in gewissem Abstand voneinander angeordnet sind und deren gleichgängige Windungen i, il ineinandergeschachtelt sind mit einem dem Abstand der Stege 3, 31 gleichen Durchmesser. Die Nadelenden 9, 91 sind wieder zugespitzt und liegen einander diametral gegenüber, und das flache Schließgehäuse 7 besitzt an der vorderen Planfläche zwei Öffnungen 8, 81, deren Abstand dem Durchmesser der Nadelwindungen i, i 1, also dem Abstand der beiden Stege 3, 31 der Nadeln 2,21 voneinander gleich ist.
  • Das Festlegen des Knopfes geschieht auf die gleiche Weise wie bei dem Knopf nach den Fig. i und 2, nur werden hier in dem Gewebe 6 od. dgl. zwei Einstiche durch die Nadelenden 9, 91 entstehen, in welche Einstiche schließlich die Stege 3, 31 der beiden Stahldrähte 2, 21 zu liegen kommen (Fig. 4), so daß durch die Einstiche die endgültige Stellung des Knopfes 5 auf dem Gewebe 6 bestimmt ist. Es erscheint daher zweckmäßig, daß die zugaspitzten Enden 9, 91 der Nadelwindungen i, il in der Verlängerung der geraden Stege 3, 31 der Stahldrähte 1,1l liegen, so daß bereits durch den Einstich der Nadelspitzen 9, 9, in die Stoffunterlage 6 die schließliche Knopfstellung bestimmt ist. Beim Aufschrauben des Schließgehäuses 7 auf die Nadelwindungen i, il werden diese in dem Gehäuse federnd zusammengepreßt (Fig.4), wodurch ein unbeabsichtigtes Zurückdrehen des Gehäuses vermieden wird.
  • Die Länge des Steges 3 hängt wesentlich von der Dicke des Gewebes 6 ab und ist so bemessen, daß bei an diesem befestigtem Knopf 5 noch ausreichender Spielraum für eine auf den Knopf 5 aufzuknöpfende zweite Gewebelage verbleibt.
  • Der Außenrand io des Schließgehäuses 7 ist zur leichteren Handhabung gerillt oder geriffelt ausgeführt (Fig. i).
  • Nach der Fig. 5 ist die Anordnung der Teile der Befestigungseinrichtung die umgekehrte, wie früher beschrieben.
  • Die schraubengangförmige Windungen i aufweisende Stahlnadel 2 sitzt wieder mittels des geraden Steges 3 auf einem außen gerillten oder geriffelten Tragplättchen 4 fest, wogegen der Knopf 5 an der Unterseite mit .einer Aussparung i i versehen ist, die nach außen durch eine am Knopf 5 befestigte, mit einer Öffnung 8 versehene Platte 12 abgedeckt ist, wodurch ein Gehäuse zur Aufnahme der Nadelwindungen i gebildet wird.
  • Die Nade12 wird bei dieser Ausführungsform von der Unterseite des Gewebes 6 od. dgl. durch Drehen des Tragplättchens 4 in dieses eingestochen und auf die auf der Oberseite der Unterlage durchgetretenen Nadelwindungen der Knopf 5 aufgedreht, wobei die letzteren in die Aussparung i i des Knopfes eindringen und darin federnd zusammengedrückt werden, wodurch der Knopf festgelegt erscheint, wobei das Tragplättchen 4 als Widerlager dient.
  • In ähnlicher Weise kann auch bei einer Befestigungseinrichtung mit zwei schraubengangförmig gewundenen Nadeln das Schließgehäuse in eine Aussparung des Knopfes od. dgl. verlegt sein und die Tragplatte der Nadeln als auf der Unterseite .des Gewebes od. dgl. liegendes Widerlager dienen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Befestigungseinrichtung für Knöpfe, Schmuckstücke, Verzierungen u. dgl. an einer Unterlage aus Gewebe oder anderem Material, gekennzeichnet durch eine wenige schraubengangförmige Windungen (i) aufweisende Stahldrahtnadel (2), die an dem ihrer Spitze abgekehrten Teil unter möglichst sanfter Biegung in einen geraden Steg (3) übergeht, der an einem zu ihm möglichst senkrecht stehenden Plättchen (4) festsitzt, das entweder in die Rückseite des Knopfes (5) od. dgl. eingelassen ist, so daß die Nadel (2) durch Drehung des letzteren das Gewebe (6) od. dgl. von der Oberseite her durchdringt und mit ihren Windungen (i) unter federndem Zusammendrücken derselben von einem flachen, mit einer Öffnung (8) zum Durchtritt der Stahldrahtnadel (2) versehenen Gehäuse (7) aufgenommen wird, wodurch der Knopf (5) od. dgl. befestigt ist, oder aber die Nadel (2) durchdringt durch Drehung des Tragplättchens (4) das Gewebe (6) od. dgl. von der Unterseite her, und das Gehäuse zur Aufnahme der federnden Windungen (i) der Nadel (2) ist durch eine an der Rückseite des Knopfes (5) od. dgl. vorgesehene, durch eine eine Öffnung (8) für den Drahteintritt aufweisende Platte (12) außen abgeschlossene Aussparung (i t) gebildet. z. Befestigungseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Plättchen zwei Stahlnadeln (2, 21) angebracht sind, deren gerade Stege (3, 31) um ein gewisses Maß voneinander abstehen und deren schraubengangförmige Windungen (i, il) mit gleichem Windungssinn ineinandergeschachtelt sind, wobei der Durchmesser der Nadelwindungen (i, il) dem Abstand der beiden geraden Stege (3, 31) voneinander gleich ist, so daß das mit zwei öffnungen (8, 81) versehene flache Schließgehäuse (7) auf die Windungen (i, il) der beiden Stahlnadeln (2, 21) unter Zusammendrücken derselben aufschraubbar und der Knopf (5) od. dgl. durch die beiden in das Gewebe (6) od. dgl. eingqdrungenen Stege (3, 31) der Stahldrähte (2, 21) unverdrehbar festgehalten ist. 3. Befestigungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die freien zugespitzten Enden (9, 91) der beiden gewundenen Nadeln (2, 21) in der Verlängerung der Stege (3, 31) der Stahldrähte liegen, so daß bereits durch den Einstich der Nadelspitzen (9,'91) in das Gewebe (6) od. dgl. die endgültige Stellung des Knopfes (5) od. dgl. an letzterem bestimmt ist.
DEC3994A 1951-03-30 1951-03-30 Befestigungseinrichtung fuer Knoepfe, Schmuckstuecke, Verzierungen u. dgl. Expired DE853528C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0155089A1 (de) * 1984-02-18 1985-09-18 Modern Milly Limited Befestigungsmittel

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0155089A1 (de) * 1984-02-18 1985-09-18 Modern Milly Limited Befestigungsmittel
US4817251A (en) * 1984-02-18 1989-04-04 Modern Milly Limited Fastener for attaching buttons and the like to fabric

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