DE85345C - - Google Patents
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- DE85345C DE85345C DENDAT85345D DE85345DA DE85345C DE 85345 C DE85345 C DE 85345C DE NDAT85345 D DENDAT85345 D DE NDAT85345D DE 85345D A DE85345D A DE 85345DA DE 85345 C DE85345 C DE 85345C
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- bag
- leather
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A42—HEADWEAR
- A42C—MANUFACTURING OR TRIMMING HEAD COVERINGS, e.g. HATS
- A42C1/00—Manufacturing hats
- A42C1/04—Blocking; Pressing; Steaming; Stretching
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf solche Hutpressen, bei welchen die Hüte in
oder auf eine der gewünschten Hutfagon entsprechend gestaltete Form gelegt und behufs
Pressung des Hutkörpers und Umlegung der Krempe der Wirkung von Druckwasser ausgesetzt
werden, welches in einen elastischen Prefsbeutel eingeleitet wird.
In der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt.
In der Fig. 1, welche in einem Querschnitt Matrize und Patrize einer Presse zum Umlegen
von Hutkrempen veranschaulicht, ist mit b der Formkörper bezeichnet, der auf der Grundplatte
α ruht und auf welchen die zu pressenden Hüte gelegt werden. Der Obertheil d der
Presse ist hohl gestaltet und wird nach unten hin durch einen Gummibeutel e abgeschlossen,
der durch einen Ring f mit dem Theil d fest verbunden ist. In den von beiden Theilen gebildeten
Zwischenraum kann durch das Rohr g Druckwasser eingeführt werden.
Nachdem der Hut auf die Form b gelegt ist, wird der Obertheil der Presse gesenkt und
an der Grundplatte α befestigt. Hierauf wird durch das Rohr g Druckwasser in die Presse
eingeführt, wodurch der Gummibeutel veranlafst wird, die in der Fig. 1 durch die punktirte
Linie e1 angedeutete Gestalt anzunehmen und die Hutkrempen umzulegen.
Infolge der beträchtlichen und ungleichmäfsigen Streckung, welche der Gummibeutel
an derjenigen Stelle erfährt, an welcher er sich um den Rand der Form b herumlegt, ist
der Beutel an diesem Theile dem Brechen oder Zerreifsen ausgesetzt, so dafs er schon
nach einigem Gebrauch unbrauchbar wird, während der übrige Theil des Gummibeutels
unversehrt bleibt.
Diesem Uebelstande wird nun der vorliegenden Erfindung gemäfs dadurch begegnet, dafs
an jener der Zerstörung ausgesetzten Stelle eine Lage h aus Drahtgaze oder Leder eingefügt
wird.
In der Fig. 2 ist ein Grundrifs eines der vorliegenden Erfindung gemäfs eingerichteten
Gummibeutels dargestellt und Fig. 3 veranschaulicht einen Schnitt nach der Linie x-y
der Fig. 2.
Wenn als Material für die Einlage h Leder benutzt wird, so wird dasselbe etwa in der
in der Fig. 4 angegebenen Weise mit Schlitzen versehen und in den Gummibeutel vor dem
Vulcanisiren desselben eingelegt. Die Schlitze dienen hierbei nicht nur zur Erhöhung der
Biegsamkeit des Gummibeutels, sondern auch zur festeren Verbindung der Ledereinlage mit
dem Beutel, da der Gummi diese Schlitze ausfüllt, die auf entgegengesetzten Seiten der
Ledereinlage sich befindenden Gummieinlagen also mit einander verbunden werden. Anstatt
der Drahtgaze oder eines flachen Lederstreifens kann man auch Streifen von geklöppeltem
Lederband verwenden.
Wenn eine Schutzkappe k etwa von der in der Fig. 1 angedeuteten Form in Verbindung
mit dem Gummibeutel verwendet wird, so kann auch in dieser eine Einlage aus Gaze
oder Leder an derjenigen Stelle angebracht werden, an welcher sie sich um den Rand der
Form b herumlegt.
Aehnliche Einlagen werden auch in die Flantschen solcher Gummibeutel eingefügt,
welche zum Pressen ganzer Hüte in Formen dienen. Derartige Gummibeutel sind besonders
an der in der Fig. 5 mit η bezeichneten Stelle der Zerstörung ausgesetzt, an welcher der
Beutel zwischen dem äufseren Rande der Form und dem Befestigungsringe. f herabgedrückt
wird. An dieser Stelle wird Drahtgaze oder Leder h 2 eingelegt.
Die eingelegten Streifen können entweder nur an den Seiten eingefügt werden, wie in Fig. 2
angegeben, oder sie können auch als ein zusammenhängender ringförmiger Streifen um den
ganzen Gummibeutel herumlaufen.
Mit m ist noch ein Luftring bezeichnet, welcher beim Einlassen von Druckwasser in
die Patrize zusammengedrückt wird, beim Aufhören des Druckes hingegen sich wieder
ausdehnt und dadurch zur schnelleren Entfernung des Druckwassers aus der Patrize beiträgt.
Dieser Ring m bildet nicht Gegenstand des Patentes.
Claims (1)
- Patent-An sp rüch:Ein elastischer Prefsbeutel für hydraulische Hutpressen, bei welchem ein Brechen oder Reifsen unter Druck dadurch verhütet wird, dafs Einlagen aus Leder, Drahtgaze oder dergleichen an denjenigen Stellen des Beutels oder der seinen ■ mittleren Theil bedeckenden Schutzkappe angebracht werden, an welchen bei der Pressung starke Zugwirkungen auftreten.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE85345C true DE85345C (de) |
Family
ID=357496
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT85345D Active DE85345C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE85345C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4300529A (en) * | 1980-04-18 | 1981-11-17 | Kelley Gordon D | Cleanable woodburning stove grate |
-
0
- DE DENDAT85345D patent/DE85345C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4300529A (en) * | 1980-04-18 | 1981-11-17 | Kelley Gordon D | Cleanable woodburning stove grate |
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