-
a) An die Stelle der bisherigen Beschreibung Seite i und Seite 2,
Zeilen i bis 2i, ist folgender Text getreten: Die Erfindung betrifft eine Tischplatte
für Werkbänke, wie sie z. B. in Schlosserwerkstätten Verwendung finden. Eine derartige
Tischplatte besteht üblicherweise aus mehreren kräftigen, unmittelbar nebeneinander
angeordneten Brettern, die jeweils an ihren aneinanderstoßenden Schmalseiten mit
Längsnuten versehen sind und über Federn aus Hartholz od. dgl. miteinander in Verbindung
stehen. Auf diese Weise wird ein ungleichmäßiges Verziehen der einzelnen Bretter
durch Witterungseinflüsse oder infolge Verarbeitung von nicht ganz trockenem Holz
und damit ein Unebenwerden der Tischfläche vermieden. Grundsätzlich unterscheidet
man zwischen zwei Ausführungsformen, nämlich einer einfachen, aus nebeneinanderliegenden
Brettern gebildeten Tischplatte und einer solchen, bei der die Tischbretter mit
ihren Enden jeweils auf quer durchlaufenden Auflagebrettern liegen und mit diesen
durch Vernageln oder Verschrauben fest verbunden sind, wodurch die Tischplatte eine
besonders große Festigkeit erhält.
-
Erfahrungsgemäß tritt durch Austrocknen des Holzes mit der Zeit ein
Schrumpfen der Tischbretter ein, wodurch Fugen in der Tischfläche entstehen, die
insofern nachteilig sind, als sich in ihnen 'Metallspäne, kleine Schrauben od. dgl.
festsetzen bzw. verlorengehen können. Es ist bekannt, diesen Nachteil dadurch zu
vermeiden, daß die einzelnen Tischbretter mittels durchlaufender Gewindestangen
zusammengehalten werden, die in fluchtenden Querbohrungen oder -nuten der Bretter
liegen und unter "Zuhilfenahme von Spannmuttern ein Nachstellen der Tischbretter
ermöglichen, so daß etwaige Fugen in der Tischfläche beseitigt werden können. Da
die Tischbretter hierbei zueinander beweglich sein müssen, dürfen sie nicht auf
einer Unterlage befestigt sein. Demnach läßt sich bisher nur eine einfache Tischplatte
mit der bekannten Vorkehrung nachstellbar gestalten. Damit ist aber die Anwendung
einer nachstellbaren Tischplatte auf leichte Werkbänke, die den Anforderungen schwerer
Arbeiten nicht gewachsen sind, beschränkt. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,
die bei einfachen Tischplatten bekannte Anordnung durchlaufender Gewindestangen
und damit die Nachstellbarkeit der Tischbretter auch bei solchen Tischplatten anzuwenden,
bei denen die Enden der einzelnen Tischbretter auf quer durchlaufenden Auflagebrettern
aufliegen. Zwecks Lösung dieser Aufgabe bei solchen verstärkten Tischplatten wird
gemäß der Erfindung vorgeschlagen, die Tischbretter durch Profileisen, die quer
durchlaufend in die Stirnseiten der Tischbretter eingelassen sind, mit den Auflagebrettern
zu verbinden, so daß die Tischbretter sich beim Nachspannen ungehindert auf den
Auflagebrettern verschieben können, ohne daß die Festigkeit der Tischplatte eine
Einbuße erleidet. Die Profileisen sind ihrerseits mit den Auflagebrettern fest verbunden
und bilden mit einem abgewinkelten Teil eine sichere Führung für die Tischbretter.
Sie sind z. B. mit einem senkrechten Steg seitlich an den Auflagebrettern befestigt
und greifen b) In der Beschreibung auf Seite :2 sind in Zeile 33 die Worte »dem
Auflagerahmen« durch »den Auflagebrettern«; in Zeile 57/58 das Wort »Auflagerahmen«
durch »Auflagebrettern«; in Zeile 63 die Worte »den Rahmen« durch »das Auflagebrett«
und in Zeile 68 das Wort »Auflagerahmen« durch »Auflagebretter« ersetzt worden.
-
c) Die bisherigen Patentansprüche sind durch die folgenden beiden
Patentansprüche ersetzt worden: i. Tischplatte für Werkbänke, bestehend aus mehreren
unmittelbar nebeneinander angeordneten, jeweils durch Nut und Feder miteinander
in Verbindung stehenden Brettern, die mittels durchlaufender Gewindestangen und
Spannmuttern nachstellbar zusammengehalten sind, dadurch gekennzeichnet, daß bei
Auflage der
Enden der Tischbretter (a) auf quer durchlaufenden Auflagebrettern
(g1, 92) die Tischbretter (a) über in ihre Stirnflächen eingelassene, quer durchlaufende
Profileisen, z. B. Winkeleisen (e1, e2), mit den Auflagebrettern (g1, g2), verbunden
sind. z. Tischplatte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB für eine senkrechte
Verschraubung (f2) des Profileisens (e2) mit dem entsprechenden Auflagebrett (g2)
durch die Tischbretter hindurch in den letzteren Langlöcher (h) vorgesehen sind.
Tischplatte
für Werkbänke, die aus mehreren unmittelbar nebeneinander angeordneten Brettern
besteht Werkbänke für Schlosserwerkstätten usw. besitzen zumeist Tischplatten, die
aus einer Anzahl von kräftigen etwa 40 mm starken Brettern aus Buchen- oder anderem
geeignetem Laubholz zusammengesetzt sind. Bisher war es üblich, diese Bretter quer
auf zwei in Längsrichtung der Werkbank durchlaufende Auflagerahmen aus Nadelholz
Bohle für Bohle aufzunageln. Um dabei ein ungleichmäßiges Verziehen der einzelnen
Bretter durch Witterungseinflüsse oder infolge Verarbeitung von nicht ganz trockenem
Holz und damit ein Unebenwerden der Tischfläche zu vermeiden, werden je zwei aneinanderstoßende
Bretter mit Nuten und Hartliolzfedern versehen.
-
Das durch Austrocknen des Holzes ebenfalls verursachte Schrumpfen
konnte jedoch auf diese Weise nicht beseitigt werden. Die hierdurch auftretenden
Fugen in der Tischfläche sind insofern nachteilig, als Metallspäne, kleine Schrauben
od. dgl. sich darin festsetzen bzw. verloren gehen können.
-
Diesem Mangel wird gemäß der Erfindung dadurch abgeholfen, daß die
Tischbretter unmittelbar, und zwar mittels in fluchtenden Querbohrungen oder -nuten
durchlaufender Gewindestangen mit Muttern nachstellbar miteinander verbunden sind.
-
Auch hier ist natürlich ein ungleichmäßiges Verziehen dadurch zu verhindern,
daß in gleichartige Längsnuten der aneinanderstoßenden Flächen je zweier Tischbretter
Federn aus Hartholz od. dg1. eingelegt werden.
-
In der beschriebenen Weise können die einzelnen Tischbretter, gegebenenfalls
durch Nachspannen, stets feigenlos zusamiiic,ngehalten werden. Auch ist nunmehr
der
Ersatz oder Austausch einzelner Bretter, falls solche beispielsweise beschädigt
sind, ohne weiteres möglich.
-
Eine in dieser Art hergestellte Tischplatte bildet für sich schon
ein zusammenhängendes Stück. Die einzelnen Tischbretter brauchen also, im Gegensatz
zu den eingangs beschriebenen Platten, nicht notwendig quergelagert zu werden. Die
Platte kann also beispielsweise ebenso wie der Rahmen aus in Längsrichtung verlaufenden
Brettern bestehen.
-
Sollen jedoch die Bretter wie bisher quer zum Auflagerahmen verlaufen,
so dürfen sie jetzt wegen der Nachstellbarkeit nicht einzeln mit dem Rahmen verbunden,
z. B. vernagelt werden. Zu diesem Zweck ist vielmehr in weiterer Ausgestaltung der
Erfindung vorgesehen, daß, quer zu den Tischbrettern durchlaufend, in deren Stirnflächen
Profileisen eingelassen sind, die die Verbindung zwischen Tischplatte und Auflagerahmen
darstellen.
-
Diese Profileisen sind z. B. mit einem senkrechten Steg seitlich am
Auflagerahmen befestigt und greifen mit einem oberen waagerechten Steg über die
entsprechend ausgefräste Oberseite oder in eine durchlaufende Nut auf der Stirnfläche
sämtlicher Tischbretter. Dadurch wird nebenbei auch die durch das Arbeiten an Schraubstöcken
u. dgl. stets besonders beanspruchte Vorderkante der Werkbank gegen Beschädigungen
geschützt. Das Nachstellen oder Lösen der Verbindung zwischen den einzelnen Brettern
wird nicht behindert, da die Tischbretter in den Profileisen schienenartig geführt
werden.
-
Werden die Profileisen durch die Tischbretter hindurch mit dem Auflagerahmen
verschraubt, etwa mittels Senkschrauben, die senkrecht durch den oberen waagerechten
Steg geführt sind, so müssen in den Tischbrettern selbst Langlöcher vorgesehen werden,
um das Nachziehen der Rundstangenverbindung in gewissem Ausmaß vornehmen zu können.
-
In der Zeichnung wird der Erfindungsgegenstand an Hand eines Ausführungsbeispiels
dargestellt und im folgenden erläutert.
-
Abb. i zeigt eine Werkbankplatte, die aus quer zur Längsrichtung liegenden
Einzelbrettern zusammengesetzt ist, in Draufsicht, Abb. 2 in größerem Maßstab von
der Seite gesehen. Die nebeneinanderliegenden Tischbretter a weisen in Nähe der
beiden Enden zwei durchgehende Querbohrungen b1, b2 auf, in denen Gewindestangen
cl, c2 mit an deren Enden in entsprechende Bohrungserweiterungen versenkten Spannmuttern
dl, d2 angeordnet sind. In entsprechende Nuten und Ausnehmungen der Stirnflächen
bzw. des vorderen (rechten) Teils der Oberseite der Tischbretter a sind die beiden
Profileisen e1, e2 verschiebbar eingelassen, von denen e1 als -Profil, e. als F-Profil
gestaltet ist. Beide Profile sind in gewissen Abständen mittels Holzschrauben f1,
f2 mit den entsprechenden ebenfalls durchlaufenden Auflagerahmengl,g,ausNadelholz
verbunden. Die Schrauben f, verlaufen in waagerechter Richtung völlig außerhalb
der eigentlichen Tischplatte. Dagegen sind an der Vorderkante der Werkbank die senkrechten
Schrauben f2 vom oberen waagerechten Schenkel des F-Profils e2 aus durch die Tischbretter
a in den Rahmen g2 hineingeführt. Hierfür sind in den Tischbrettern a Langlöcher
h vorgesehen, wie Abb. i erkennen läßt.
-
Die übliche Verbindung zwischen je zwei aneinanderstoßenden Tischbrettern
mittels Nut und Feder sowie die Befestigung der Auflagerahmen auf dem Gestell ist
in der Zeichnung nicht dargestellt. PATENTANSPRÜCHE: i. Tischplatte für Werkbänke,
die aus mehreren unmittelbar nebeneinander angeordneten Brettern aus Buchen- oder
anderem geeignetem Laubholz besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Tischbretter
(a) mittels in fluchtenden Querbohrungen oder -nuten (b1, b2) durchlaufender Gewindestangen
(cl, c2) mit Spannmuttern (dl, d2) nachstellbar miteinander verbunden sind.
-
2. Tischplatte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Tischbretter
durch in gleichartige Längsnuten der aneinanderstoßenden Flächen je zweier Tischbretter
eingelegte Hartholzfedern gegen ungleichmäßiges Verziehen gesichert sind.
-
3. Tischplatte nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Tischbretter über in ihre Stirnflächen eingelassene quer durchlaufende Profileisen,
z. B. Winkeleisen (e1, e2), mit den ebenfalls quer durchlaufenden Auflagerahmen
(g1, g,) verbunden sind.
-
4. Tischplatte nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß für eine
senkrechte Verschraubung (f2) der Profileisen (e2) mit den entsprechenden Auflagerahmen
(g2) durch die Tischbretter hindurch in den letzteren Langlöcher (h) vorgesehen
sind.