DE85337C - - Google Patents

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DE85337C
DE85337C DENDAT85337D DE85337DA DE85337C DE 85337 C DE85337 C DE 85337C DE NDAT85337 D DENDAT85337 D DE NDAT85337D DE 85337D A DE85337D A DE 85337DA DE 85337 C DE85337 C DE 85337C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G13/00Weighing apparatus with automatic feed or discharge for weighing-out batches of material

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

afenfanwfllfe
int) Dt.-3ng. Bock
Srauniäiweig
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
WILLIAM HENRY DOBLE in QUINCY (Grfsch. Norfolk, Staat Massachusetts, V. St. A.).
Elektrische Maschine zur selbsttätigen Einfüllung bestimmter Gewichtsmengen in Packete.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. Januar 1895 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Abwiegen von einzupackenden Waaren und ist im Besonderen für Nahrungsmittel bestimmt.
Die Erfindung besteht in einer elektrisch bethätigten Absperrvorrichtung, welche die Zufuhr von Waaren aus dem Vorrathsbehä'lter sofort abschneidet, wenn eine vorausbestimmte Menge in das Aufnahmebehältnifs auf der Waageschale gelangt ist, und in einer Zuführungs-Vorrichtung, welche in derselben Zeit, wo der Materialzufiufs abgesperrt ist, automatisch ausgeschaltet wird. Die Einrichtung ist im Besonderen bestimmt zum Abfassen getrockneter Korinthen und anderer klebriger Waaren, kann aber auch ebenso für trockene Sachen benutzt werden.
In den beiliegenden Zeichnungen ist die
Fig. ι eine Seitenansicht der Maschine, theilweise im Schnitt.
Fig. 2 und 2 a sind Horizontalschnitte mit schematischer Darstellung der Leitungsdrähte.
Die in Fig. 2 a gezeigten Theile liegen in der Maschine dicht unter den in Fig. 2 gezeichneten Theilen, sind aber der Klarheit halber besonders gezeichnet.
Fig. 3 ist eine Theilansicht des Halters für die Düte oder die sonstige Verpackung.
Fig. 4 ist ein Längsschnitt in Richtung 4-4 der Fig. 2.
Fig. 5 ist eine ergänzende Ansicht des Waagetheiles, theilweise im Schnitt, in der Richtung 5-5 der Fig. 1 und 2, wobei der Halter B1 für die Verpackungshülle entfernt ist.
Fig. 6 ist eine Ergänzungsansicht des Waagebalkens (wobei alle anhängenden Theile entfernt sind) und seines Trägers und ein Schnitt durch den Fufs in der Richtung 6-6 der Fig. ι und 2 a.
Fig. 7 ist eine ergänzende Ansicht im vergröfserten Mafsstabe und
Fig. 8 eine ebensolche Vorderansicht.
A stellt einen Trichter für das zu verpackende Gut dar, B ist eine Plattform der Waage. Mit B1 ist ein Halter für die Düte. oder sonstige Packung C bezeichnet, und C1 ist eine von oben in die Düte reichende Verbindung zur Zuführung des Gutes von dem Trichter. Die Zeichnungen stellen die Maschine in dem Augenblick dar, wo eine leere Düte in den Halter der Waage eingesetzt wird, ehe dieselbe völlig in ihre Stellung gebracht und ehe der Schieber, welcher den Trichter abschliefst, geöffnet ist.
Der Waagebalken D theilt sich! nach vorn in zwei gabelartige Arme d, welche an dem Ende wieder zusammenlaufen und mit Schneiden d1 und d1 versehen sind, vermöge deren der Balken, in dem gabelförmigen Träger E schwingt. Die Schale B hat eine das Gelenkstück b1 einschliefsende Parallelogrammführung, so dafs sie bei ihrem Auf- und Niedergang in horizontaler Lage gehalten wird. Der verlängerte Ansatz E'2 der Grundplatte begrenzt die Schalenbewegung nach unten.
Ein fingerförmiger Haken f ist an der Schale beweglich angeordnet, und sein oberes Ende ragt durch die Wandung von B1, bevor die
Düte an ihren Platz gebracht ist, und wird durch eine Feder f1 (Fig. ι und 3) in dieser Stellung gehalten. Dieser Haken ist an seinem unteren Ende geschlitzt, und innerhalb des Schlitzes f% ist auf dem Scharnierstift f5 ein Arm /2 ebenfalls drehbar; dieser Arm befindet sich, ehe die Düte eingesetzt ist, in einer geneigten Lage, wie gezeichnet.
Der Schlitz fs ist genügend erweitert, um dem Arm einigen Spielraum zu lassen. Wenn die Düte eingesetzt wird, stöfst dieselbe das durchreichende Ende des Fingers f nebst der Feder f1 zurück und der Arm f'1 fällt, wodurch das isolirte Endquerstück fA auf die Metallcontactstücke g und g1 schlägt und, wie in Fig. ι und 2 gezeigt, eine elektrische Verbindung herstellt, durch welche der den Auslafs des Trichters bedeckende Schieber geöffnet wird.
G ist das verstellbare Gewicht. Die Säule g"2 dient zur Unterstützung des Waagebalkens. Drehbar in dem gegabelten Ende des Balkens befindet sich das Contactstück d3. Eine Plattform H trägt an ihrem Obertheil befestigt, das Contactstück h und die Contactfeder h\ welche an der Platte durch die Verbindungsklemme /?2 befestigt ist. Die Contacte hl und h sind derartig abgepafst, dafs, wenn der Waagebalken anstöfst, das Stück dB mit beiden in Contact kommt. L und L1 (Fig. 4) sind Drahtspiralen mit Eisenkernen II1, deren gegenüberliegende Enden durch eine Muffe Z2 vereinigt sind. Ein Schieber K, welcher den Auslafs des Trichters regulirt, ist mit dem Gewindetheil k1 versehen und mit dem Stück Z verschraubt und dadurch mit den Kernen verbunden. Der Auslafs des Trichters kann regulirt werden durch die verstellbare Scheibe j und die Stellschraube j1. Der Schieber geht über die FrictionsroUe i und schleift oben gegen einen Schwamm oder Wischer m in der umgekehrten Schale m\ welcher immer feucht zu halten ist, um den Schieber von Gummi und Aehnlichem zu reinigen, was demselben von der Berührung mit den Korinthen oder anderem eingebrachten Material anhaften könnte. NN1 sind die Seitentheile des Gehäuses, welche mit dem Fülltrichter A verbunden sind. Ein Gelenkstück η ist drehbar an der Muffe Z2 angeordnet und setzt sich durch eine Oeffnung in der Seite N des Gehäuses nach aufsen fort; an dem äufseren Ende sitzt ein beweglicher Hebel n1, der in dem Träger w2 drehbar ist. Der Hebel n1 hat gegabelte Enden nBns, die mit Stiften versehen sind, welche in die Nuth des Kuppelungstheiles ο eingreifen. Dieser Theil ο ist auf die Antriebswelle gesteckt, kann sich darauf seitlich schieben und kann mit seinen Sperrzähnen in die Zähne des Stückes ρ fassen, welches, mit einem kleinen Zahnrad pl versehen, auf der Welle ρ 2 festsitzt. Das Zahnrad p1 steht in Eingriff mit dem gröfseren Zahnrad P auf der Welle ρ 3; letztere ist mit einer Anzahl von Stiften r versehen, die rund herum angeordnet sind und während der Arbeit der Maschine die Materialzuführung bewirken.
Der Draht s von irgend einer elektrischen Stromquelle schliefst sich mittelst der Drähte s1 und s2 an je eine der Magnetspiralen an. Der Draht t verbindet den anderen Pol der äufseren Stromquelle mit den anderen Enden der Spiralen durch weiter unten erläuterte Verbindungen. Die Spirale L1 ist verbunden mit Draht t durch £3, Contactstift g1, Querstück/4, Contactstift g1, Draht i1, Contactstift ν 2, Contactstück v3, Contactstift v* und Draht if2.
Die Spirale L ist verbunden mit Draht t durch Draht i4, Contactende h, Contactstreifen d 3, Federcontact h1, Verbindungsklemme h'2 und Draht t'\
Der Krummhebel v, drehbar an der Gehäuseseite N in vl, trägt an seinem oberen Ende die einstellbare Stofsspitze v5 und an seinem anderen Ende einen isolirten Contactstreifen v3, der dazu dient, die Verbindung zwischen den beiden Contacten v'2 und y4 zu bewirken.
Bevor die Düte derartig an ihren Platz gebracht ist, dafs sie den Hakenarm f zurückzudrücken und damit den Arm /2 herabzubewegen vermag, geht kein Strom durch die Spiralen, der Schieber ist geschlossen und die Kuppelung (zwischen 0 und p) ist ausgerückt, so dafs der Zuführungsapparat nicht in Thätigkeit ist. Sobald dagegen die Düte an ihrer richtigen Stelle ist, fällt der Arm/2 herab, bis das Querstück/4 die Stifte ggl berührt und den Stromkreis durch die Spirale L1 schliefst, so dafs die Eisenkerne / Z1 weggezogen werden und den Schieber K öffnen, wodurch das Material in die Düte gelangt. Die Zahnkuppelung zwischen 0 und Zahnrad p1 wird dabei eingerückt durch das Gelenkstück η und den Hebel n1, wodurch das Zahnrad P angetrieben und dadurch die auf Welle ρ 3 befindliche Zuführungseinrichtung r r bethätigt wird.
Am Ende seiner Rückwärtsbewegung stöfst der Kern I1 gegen die Spitze v5, bewegt dieselbe zurück und hebt das andere Ende des Hebels ν mit dem Contactstreifen v3, wodurch der Stromkreis der Spirale L1 zwischen den Stiften v2 und vi Unterbrechung erleidet.
Wenn nun die Düte mit der der Stellung des Laufgewichtes G entsprechenden Menge gefüllt ist, wird die Waageschale B herabgehen, und sobald diese Waageschale ihre Abwärtsbewegung beginnt, kommt der Arm/2 in Berührung mit dem Stift x, wodurch der Arm gehoben, das · Contactquerstück /2 von den Contactstiften g g1 abgehoben und der Stromkreis der Spirale L1 an diesen Punkten unterbrochen wird. Der Stift χ darf nicht so hoch
sein, dafs er das Contactquerstück f4 an der Berührung der Stifte g gl hindert, ehe die Waageschale sich zu senken beginnt, mufs indessen hoch genug sein, um als Stütze dienend das Querstück/4 von den Contacten abzuheben, sobald die Neigung der Schale beginnt. Der Zweck der Unterbrechung des Stromkreises an diesen Punkten ist der, dafs ein Wiederschlufs durch den herabgehenden Contactstreifen v3 vermieden wird, wenn beim Zurückgange des Eisenkernes Z1 letzterer sich von der Spitze ν 5 des Hebels ν entfernt.
Wenn nun das Contactstück ds in Contact mit h und h1 kommt, wird der Stromkreis durch die Spirale L geschlossen, wodurch der Eisenkern zurückbewegt, der Schieber geschlossen, sowie die Kuppelung ausgerückt und damit der Zuführungsapparat aufser Thätigkeit gebracht wird.
Wird darauf die Düte von der Waage entfernt, so wird die Feder f1 den Fingerarm f wieder nach vorn drücken, wodurch der Arm/2 gehoben wird, während das Gewicht G den Waagebalken herabdrücken wird, wodurch das Contactstück d3 aufser Wirkung kommt, bis ein neue Düte eingesetzt und der Stromkreis wieder durch die Spirale L1 mittelst des herabgehenden Armes/2, wie zuvor, geschlossen wird.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Eine Maschine zum selbsttätigen Abwiegen und Packen von Waaren, an welcher der Fülltrichter (A) mittelst des gemeinschaft- : liehen Kernes zweier Solenoide beim Aufsetzen der Waarenhülse auf die Schale (B) einer oberschaligen Laufgewichtswaage geöffnet wird, indem die Hülse einen am Schalenkörper drehbar gelagerten Haken (f) zurückdrängt, so dafs der damit zusammenhängende Arm (f2) mit seinem Quercontactstreifen (f^) den Stromkreis des einen Solenoids (L1) schliefst, dessen Kern alsdann den damit verbundenen Absperrschieber herauszieht, am Ende seiner Bewegung durch Abhebung des Contactes v3 von den Contacten v2v4 den Stromkreis wieder unterbricht und so dem Wägegut Zugang in die Verpackungshülle so lange gewährt, bis beim Einspielen der Waage durch Aufstofsen des Armes (f2) auf den Stift (x) der Contactstreifen (f*) von den beiden Stiften (g g1) abgehoben wird und der Waagebalken mit seinem beweglichen Contactstück (d3) den Strom des anderen Solenoids (L) schliefst, das die Eisenkerne in ihre anfängliche Lage bringt und so vermittelst des Schiebers den Fülltrichter absperrt.
  2. 2. Die unter i. geschützte Maschine in solcher Ausführung, dafs die die beiden Eisenkerne (II1) verbindende Muffe (72J beim Oeffnen des Schiebers durch ein Hebelwerk (n n1) eine Kuppelung auf der Antriebswelle (p2) einrückt, wodurch eine auf der Welle (p3) angeordnete, den regelmäfsigen Auslauf des Wägegutes fördernde . Rührvorrichtung (r) in Bewegung gesetzt wird, welche Vorrichtung beim Schliefsen des Absperrschiebers durch hierbei selbstthätig erfolgende Ausrückung der Kuppelung wieder in Stillstand kommt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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