DE853284C - Leitkarte fuer Vertikal-Registraturen - Google Patents

Leitkarte fuer Vertikal-Registraturen

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DE853284C
DE853284C DEP29283D DEP0029283D DE853284C DE 853284 C DE853284 C DE 853284C DE P29283 D DEP29283 D DE P29283D DE P0029283 D DEP0029283 D DE P0029283D DE 853284 C DE853284 C DE 853284C
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Expired
Application number
DEP29283D
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English (en)
Inventor
Erwin Otto Haberfeld
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F19/00File cards

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  • Sheet Holders (AREA)

Description

  • Leitkarte für Vertikal-Registraturen Der Inhalt von Vertikal-Kärteien wird bisher durch Leitkarten unterteilt, die am oberen Rande ausgestanzte Vorsprünge oder aufsteckbare Reiter mit Alphabetbezeichnungen oder sonstigen Zeichen, z. B. auch Nummern, tragen, nach denen die Kartei eingeteilt ist. In vielen Fällen tragen auch die Karten oder Karteiblätter oder sonstige vertikal aufbewahrte Blätter, Registraturtrennblätter od. dgl., die karteimäßig, also vertikal, aufbewahrt werden, am oberen Rande eine Einteilung, in der Regel mit den Zahlen i bis 31, mittels der Termine durch auf dem oberen Rande der Karteikarten aufgesteckte Sichtzeichen oder sonstige angebrachte Merkzeichen gekennzeichnet werden. Auch können mittels dieser auf den Karteikarten angebrachten Einteilungen sonstige Unterteilungen, z. B. auch die zweiten oder dritten Buchstaben des Alphabets oder was immer sonst gekennzeichnet werden soll, angebracht sein. Derartige Karteien haben den Nachteil, daß durch die Bereiterung oder andere Kenntlichmachung der Leitkarten die Bereiterung der Karteikarten selbst zum Teil verdeckt wird, da die Reiter der Leitkarten über den oberen Rand der Kartei hinausragen. In der Praxis behilft man sich damit, daß man nur einen Teil der Breite der Kartei für die Leitkartenbereiterung benutzt, so daß wenigstens ein Teil der Breite der Kartei nicht von den Leitkartenreitern verdeckt ist und somit ein Teil der Bereiterung der Karteikarten selbst sichtbar ist. Dies ist jedoch ein Notbehelf.
  • Die Erfindung verbessert Vertikal-Registraturen, bei denen die Karten oder Blätter selbst an ihrem oberen Rande eine Bereiterung aufweisen, erheblich dadurch, daß sie es ermöglicht, diese Bereiterung der Karteikarten in ihrer ganzen Breite zu überblicken, so daß man beispielsweise bei einer Bereiterung für die 31 Monatstage die Reiter dies i. wie aller folgenden Tage bis zum 31. Tage auf einen Blick sowohl über die ganze Breite als auch Tiefe der Kartei übersieht, ohne in der Kartei blättern zu müssen.
  • Erreicht wird dies dadurch, daß die Kenntlichmachung der Leitkarten, also in der Regel die Bezeichnung des Alphabets auf den Leitkarten, nicht wie gewohnt am oberen Rande, sondern an mindestens einer Seite der Leitkarten erfolgt und so der obere Rand der Leitkarten vollkommen für die Sichtbarmachung anderer Merkzeichen auf den Karteikarten selbst frei bleibt.
  • Die Einrichtung nach der Erfindung ist auch für die Registratur von Korrespondenzen usw., die in vertikaler Anordnung erfolgt, anwendbar und insbesondere auch bei Verwendung von Trennblättern nach einem eigenen Vorschlag.
  • Die Zeichnung zeigt vier Ausführungsbeispiele in Fig. i bis 4.
  • Fig. i ist eine Leitkarte a, bei der auf der linken und rechten Seite Vorsprünge b, bb ausgestangt sind, die mit beliebigen'Zeichen, in der Regel mit dem Alphabet und gegebenenfalls mit dessen Unterteilungen beschriftet werden oder bedruckt sind. Die überflüssigen Vorsprünge werden, wie bekannt, abgeschnitten. Die Vorsprünge sind am oberen Teil der Seitenränder der Leitkarten, die über den Rand des Karteikastens hinausragen, angebracht, während der im Karteikasten eingestellte Teil c der Leitkarten die lichte Karteikästenbreite und keine Vorsprünge aufweist.
  • Fig. 2 zeigt eine Kartei, bei der die Bezeichnungen der Leitkarten mittels aufgesteckter Reiter d, dd gebildet sind, die sich mittels federnder Klemmschenkel an den Leitkarten festhalten. e ist eine von den Leitkarten für die Haupteinteilung nach dem Alphabet A bis Z. f sind die Karteikarten oder Blätter, bei denen am oberen Rande eine Einteilung von i bis 31 aufgedruckt ist. g, gg sind Karteikartensichtzeichen, welche an der gewünschten Zahlenskala, sei es aufgesteckt, sei es in dafür vorgesehene Schlitze, eingefügt sind. Die Fig.2 verdeutlicht sehr anschaulich, wie mittels der an den beiden Seitenrändern der Leitkarten angebrachten Alphabetzungen oder Reiter der entsprechende Teil der Kartei nach dem Alphabet aufgeschlagen werden kann und wie der obere Rand der ganzen Kartei vollkommen frei und übersichtlich für die Karteikartensichtzeichen frei gehalten ist, so daß die Terminbereiterung mittels der Sichtzeicheng, gg, die sich auf den Karteiblättern oder -karten selbst befindet, über die ganze Kartei hinweg sowohl von links nach rechts wie von vorn bis hinten überblickbar ist. Die Zungenausschnitte oder Reiter der Leitkarten können nur links oder nur rechts oder auch rechts und links angebracht sein.
  • Fig.3 zeigt eine besonders zweckmäßige Ausgestaltung einer solchen Leitkarte. Hier weist die Leitkarte h an den Seitenrändern Schlitze i oder sonstige Ausstanzungen auf, mittels der die Reiter k, sei es durch an deren Klemmschenkel l angebrachte federnde Zungen, sei es durch besondere Halteorgane m, welche durch die Schlitze n in den Klemmschenkeln der Reiter und in die Durchbrechungen i der Leitkarten hindurchgreifend- befestigt sind. Die Reiter l haben dadurch einen absolut festen Halt, indem sie mit der Leitkarte fest verbunden sind, und können sich nicht verschieben, was bei seitlicher Anbringung der Reiter von besonderer Wichtigkeit ist.
  • Fig. 4 zeigt eine Leitkarte mit einem Reiter o, der auf der Rückseite oo ein gleiches Fenster p aufweist wie auf der Vorderseite q, so daß man ihn nach Wahl entweder auf der linken oder auf der rechten Seite der Leitkarte aufstecken kann, wobei die Öffnung r für das Einsteckschildchen sich immer oben befindet, so daß es nicht herausfallen kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRQCIIE; i. Leitkarte für Vertikal-Registraturen, dadurch gekennzeichnet, daß sie ihre Reiter an mindestens einem Seitenrande trägt, so daß der obere Rand der Leitkarte von irgendwelchen überstehenden Kennzeichen frei gehalten ist, um den Überblick über die Kenntlichmachung der einzelnen Karteikarten selbst freizugeben.
  2. 2. Leitkarte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie an mindestens einer Seite Durchbrechungen aufweist zur Fixierung der an ihren Seitenrändern anzubringenden Reiter.
  3. 3. Leitkarte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Unterteilung der Kartei verwendeten Fensterreiter sowohl vorn als auch hinten ein gleich großes und gleich geartetes Fenster aufweisen.
DEP29283D 1945-09-22 1949-01-01 Leitkarte fuer Vertikal-Registraturen Expired DE853284C (de)

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DE853284C true DE853284C (de) 1952-10-23

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ID=4542478

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DEP29283D Expired DE853284C (de) 1945-09-22 1949-01-01 Leitkarte fuer Vertikal-Registraturen

Country Status (1)

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DE (1) DE853284C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1039488B (de) * 1954-10-12 1958-09-25 Dr Med Johannes Rentsch Karteikarte, insbesondere zum Eintragen von aerztlichen Befunden
DE3422009A1 (de) * 1984-06-14 1985-12-19 Werner Grüske, EDV Zubehör, 8521 Spardorf Einrichtung zum geordneten aufbewahren einer groesseren anzahl von aufzeichnungstraegern

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1039488B (de) * 1954-10-12 1958-09-25 Dr Med Johannes Rentsch Karteikarte, insbesondere zum Eintragen von aerztlichen Befunden
DE3422009A1 (de) * 1984-06-14 1985-12-19 Werner Grüske, EDV Zubehör, 8521 Spardorf Einrichtung zum geordneten aufbewahren einer groesseren anzahl von aufzeichnungstraegern

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