DE852959C - Hydraulisches Getriebe, insbesondere fuer Schiffsruderanlagen - Google Patents

Hydraulisches Getriebe, insbesondere fuer Schiffsruderanlagen

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DE852959C
DE852959C DEA13553A DEA0013553A DE852959C DE 852959 C DE852959 C DE 852959C DE A13553 A DEA13553 A DE A13553A DE A0013553 A DEA0013553 A DE A0013553A DE 852959 C DE852959 C DE 852959C
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DE
Germany
Prior art keywords
differential pressure
switching
pump
branches
hydraulic transmission
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Expired
Application number
DEA13553A
Other languages
English (en)
Inventor
Martin Dipl-Ing Schumacher
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Atlas Werke AG
Original Assignee
Atlas Werke AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE852959C publication Critical patent/DE852959C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H25/00Steering; Slowing-down otherwise than by use of propulsive elements; Dynamic anchoring, i.e. positioning vessels by means of main or auxiliary propulsive elements
    • B63H25/06Steering by rudders
    • B63H25/08Steering gear
    • B63H25/14Steering gear power assisted; power driven, i.e. using steering engine
    • B63H25/26Steering engines
    • B63H25/28Steering engines of fluid type

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description

  • Hydraulisches Getriebe, insbesondere für Schiffsruderanlagen Die Erfindung bezieht sich auf eine weitere Ausbildung des im Patent 830304 beschriebenen hydraulischen Getriebes, insbesondere für Ruderanlagen auf Schiffen. Es ist bekannt, in die beiden die Pumpe mit dem Servomotor verbindenden Leitungen Stromweichen mit Absperrorganen einzuschalten, die einen Durchfluß des Triebmittels durch vom Servomotor ausgehende Drücke verhindern. Das Wesen des Patentes 830 304 besteht darin, daß von den beiden Absperrorganen jeder Stromweiche das eine sowohl durch von der Pumpe als auch vom Servomotor kommende Drücke geschlossen und nur durch Überdruck in der anderen Stromweiche geöffnet, und daß das andere Absperrorgan nur durch von der Pumpe kommenden Druck geöffnet, durch vom Servomotor kommenden Druck dagegen geschlossen wird. Dabei ist auch schon vorgesehen, die auf den Differenzdruck ansprechenden Absperrorgane durch einen gemeinsamen Schieber zu bilden. Bei der im Hauptpatent gezeigten Ausführungsform besteht der Mangel, daß in bestimmten Betriebslagen der vom Servomotor kommende Druck zwar den Differenzdruckschieber in die Sperrstellung zu bewegen sucht, dabei aber dem $etriebsmittel durch die Schaltbewegung selbst die Zuleitung zum Sperrschieber allmählich abdrosselt. Dadurch kann es vorkommen, daß der Sperrschieber nicht in seine vorgeschriebene Endstellung gelangt und eine, wenn auch stark gedrosselte Verbindung zwischen Servomotor und Pumpe aufrechterhalten bleibt. Gemäß Erfindung kann dieser Mangel dadurch behoben werden, daß der Differenzdruckschalter mit einer Schnellschaltung verbunden ist, die ihn nach Einleitung der Schaltbewegung durch den Differenzdruck in die Endstellung weiterbewegt. Eine andere Lösung der Aufgabe besteht darin, daß der Differenzdruckschalter so an die Pumpe und den Servomotor angeschlossen wird, daß er in jeder Schaltstellung dem vollen Differenzdruck der beiden ihn schaltenden Stromzweige unterworfen. ist. Dieses läßt sich auf verschiedene Art und Weise verwirklichen, so z. B. dadurch, daß zur Bewegung des Differenzdruckschalters Hilfskolben vorgesehen sind, die ständig unter dem vollen Druck des zugehörigen Stromzweiges stehen. Eine besonders einfache Ausführungsform ergibt sich dadurch, daß die Absperrorgane für die auf den Differenzdruckschalter wirkenden Stromzweige nicht wie bei der Ausführungsform des Patentes 830 304 zwischen Servomotor und Differenzdruckschalter, sondern zwischen Pumpe und Differenzdruckschalter angeordnet sind.
  • Die Erfindung sei an einigen Ausführungsbeispielen veranschaulicht.
  • Abb. i zeigt ein hydraulisches Getriebe für Ruderanlagen nach der Erfindung mit einer Schnellschaltvorrichtung ; Abb. 2 zeigt eine Ausführungsform des Getriebes mit Hilfskolben zur Bewegung des Sperrschalters; Abb. 3 zeigt eine dritte Ausführungsform für das hydraulische Getriebe mit Sperrschalter; Abb. 4 zeigt eine andere Ausbildung des Sperrschalters. zum Getriebe nach Abb. 3.
  • Wie im Patent 830 304 bestehen die dargestellten Getriebe im wesentlichen aus einer Pumpe i, die über Leitungen 2, 3 und 4, 5 mit dem zu betätigenden Servomotor 6 verbunden ist. In die Verbindungsleitungen sind Stromweichen 7, 8 und 9, io mit Absperrorganen eingeschaltet. In den einen Zweig jeder der beiden Stromweichen ist ein Absperrorgan ii bzw. 12 eingeschaltet, das nach Art eines Rückschlagventils arbeitet und in Richtung von der Pumpe zum Servomotor öffnet. Die Absperrorgane in den anderen Stromzweigen werden durch einen gemeinsamen Schieber 14 gebildet, der auf den Differenzdruck zwischen den beiden Verbindungsleitungen anspricht. Dieser Schieber wirkt auf die Stromzweige 8, io in entgegengesetztem Sinne ein, so daß er also jeweils nur einen der beiden Stromzweige 8 oder io öffnet und den anderen geschlossen hält, und zwar wird jeweils diejenige Seite geöffnet, auf der der geringere Druck herrscht.
  • Insoweit ist das Getriebe ebenso ausgebildet wie im Hauptpatent beschrieben. Um nun zu erreichen, daß der Sperrschieber 14 bei vom Servomotor 6 z. B. über die Leitung 5 kommenden Druck vollständig weggeräumt wird und dadurch die Leitung 4 zur Pumpe sperrt, ist der Sperrschieber 14 mit einer Schnellschaltfeder 15 verbunden, die ihn nach Einleitung der Schaltbewegung durch den Flüssigkeitsdruck vom Servomotor her in die Endlage weiterbefördert, sobald er seine mittlere Schaltstellung überschritten hat.
  • Die Bewegung des Sperrschiebers 14 in seine Endlage durch vom Servomotor 6 kommende Drücke läßt sich, wie Abb. 2 zeigt, auch durch Anordnung von Hilfskolben 16, 17 erzwingen, die ständig unter dem vollen Druck der Servömotorleitungen 3, 5 stehen und mit dem Sperrschieber 18 starr verbunden sind. Die Hilfskolben 16, 17 arbeiten in Zylindern i9, 2o, die durch eine Ausgleichsleitung 21 miteinander verbunden sind.
  • Abb. 3 schließlich zeigt eine Ausführungsform, bei der, um in jeder Betriebslage ein vollständiges Wegräumen des Sperrschiebers zu erzielen, die Absperrorgane in den Stromzweigen 7 und 9 nicht, wie im Hauptpatent, zwischen Servomotor 6 und Sperrschieber 4, sondern zwischen Pumpe i und Sperrschieber 22 angeordnet sind. Der Sperrschieber kann dabei so ausgebildet sein, daß er zwei getrennte Durchlaßkanäle 8°, io° für die beiden Stromzweige 8 und io der Stromweichen enthält. Man kann aber in diesem Fall auch, wie Abb. 4 zeigt, den Sperrschieber 13 in gleicher Weise ausbilden wie im Patent 830 304 und lediglich die Anschlüsse von Pumpe und Servomotor miteinander vertauschen sowie den Arbeitssinn der Ventile 11, 12 umkehren.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hydraulisches Getriebe, insbesondere für Schiffsruderanlagen, mit Differenzdruckschaltung der beiden gegensinnig zu schaltenden Stromzweige der Stromweichen nach Patent 830 304, dadurch gekennzeichnet, daß der Differenzdruckschalter (14) mit einer Schnellschaltvorrichtung (15) verbunden ist, die ihn nach Einleitung der Schaltbewegung durch den Differenzdruck in die Endstellung weiterbewegt.
  2. 2. Hydraulisches Getriebe, insbesondere für Schiffsruderanlagen, mit Differenzdruckschaltung der beiden gegensinnig zu schaltenden Stromzweige der Stromweichen nach Patent 830 304, dadurch gekennzeichnet, daß der Differenzdruckschalter (14) so an die Pumpe (i) und den Servomotor (6) angeschlossen ist, daß er (13, 22) in jeder Schaltstellung dem vollen Differenzdruck der beiden ihn schaltenden Stromzweige unterworfen ist.
  3. 3. Getriebe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bewegung des Differenzdruckschalters (18) Hilfskolben (16, 17) vorgesehen sind, die ständig unter dem vollen Schaltdruck der Servomotorleitungen stehen (Abb. 2).
  4. 4. Getriebe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Absperrorgane (11, 12) für die auf den Differenzdruckschalter (13, 22) wirkenden Stromzweige zwischen ihm und der Pumpe (i) liegen (Abb. 3, 4).
DEA13553A 1951-06-23 1951-06-23 Hydraulisches Getriebe, insbesondere fuer Schiffsruderanlagen Expired DE852959C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1121500B (de) * 1956-10-04 1962-01-04 Sperry Rand Corp Elektrohydraulische Steuereinrichtung zur Rudereinstellung fuer Fahrzeuge, insbesondere bei Schiffen
DE1166033B (de) * 1961-06-05 1964-03-19 Licentia Gmbh Hydraulische Ruderanlage mit zwei Pumpenaggregaten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1121500B (de) * 1956-10-04 1962-01-04 Sperry Rand Corp Elektrohydraulische Steuereinrichtung zur Rudereinstellung fuer Fahrzeuge, insbesondere bei Schiffen
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