DE852833C - Rollkratze - Google Patents

Rollkratze

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Publication number
DE852833C
DE852833C DEE2020D DEE0002020D DE852833C DE 852833 C DE852833 C DE 852833C DE E2020 D DEE2020 D DE E2020D DE E0002020 D DEE0002020 D DE E0002020D DE 852833 C DE852833 C DE 852833C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
scraper
fibers
roller
holder
diameter
Prior art date
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Expired
Application number
DEE2020D
Other languages
English (en)
Inventor
Albert C Scholaert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ALBERT C SCHOLAERT ETS
Original Assignee
ALBERT C SCHOLAERT ETS
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Filing date
Publication date
Application filed by ALBERT C SCHOLAERT ETS filed Critical ALBERT C SCHOLAERT ETS
Application granted granted Critical
Publication of DE852833C publication Critical patent/DE852833C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C11/00Teasing, napping or otherwise roughening or raising pile of textile fabrics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Rollkratze Beim Arbeiten der Rauhmaschinen entstehen durch das .-aufwickeln von kleinen Verunreinigungen, wie Flockwolle u. dgl., an den Lagerzapfenenden der Rollkratzen Schwierigkeiten, die zu einer Blockierung der Maschine und zu Beschädigungen des Gewebes führen können.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, an jeder der beiden runden Stirnflächen des zylindrischen hratzenkörpers einen flachen Metallteller anzuordnen, um dessen Rand ein Gummiring angebracht ist und dessen zentraler Naben.fortsatz das fest gelagerte Wellenende umgreift.
  • Diese Schutzteller sind jedoch noch nicht geeignet, den beabsichtigten Zweck wirklich zu erfüllen. Die ans dem behandelten Gewebe hervorstehenden oder an den Hakennadeln an den Enden der Rollkratzen hängengebliebenen Fasern werden zwar von den Wellenenden bzw. Rollenzapfen ferngehalten, aber sie werden darum doch von dem zylindrischen Nabenfortsatz des umlaufenden Tellers aufgewickelt, so daß durch das entstehende Faserknäuel zwischen dem umlaufenden Fortsatz und dem feststehenden Support ebenfalls eine Bremswirkung eintritt, die man durch Abdeckung des M'elleneades bzw. Lagerzapfens geradie vermeiden wollte.
  • Der Erfindungsgegenstand ist demgegenüber dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle der flachen Schutzteller konische, nach außen offene Schalen vorgesehen sind, welche den festen Lagerteil übergreifen, 'so daß die.Ber@rungsstelle zwischen umlaufenden und stehenden Teilen tief im Grunde der Schale liegt. Selbst wenn also ungewöhnlich lange Fasern über den Rand der .Schale gelangen sollten, würden sie höchstens mi't'ee9n`ruhenden. Lagerteil in Berührung kommen.
  • Vorteilhaft ist ferner die einfache Art der Be-' fesr_igung der Schalen am Walzenkörper durch der. an die Innenseite ihres Bodens anliegenden Bund des Drehzapfens.
  • In den Fig. i bis 4 ist die Erfindung und die :1rl)eitswei-se bzw. Drehung der mit den Rollkratzen besetzten Trommeln der Rauhmaschinen verständlich gemacht.
  • Fig. i zeigt eine Seitenansicht, einer Rauhmaschinentrommel mit rollenden Metallkratzen, die auf Drehhaltern angebracht sind; Fig. 2 ist eine Seitenansicht des bisher für die Drehung der Kratze benutzten gewöhnlichen Halters; Fig. 3 ist ebenfalls eine Seitenansicht eines dem vorhergehenden ähnlichen Halters, der jedoch erfindungsgemäße Schutzvorrichtungen zur Verhinderung des Aufrollens der Fasern auf die freien Enden der Drehachse der Kratze zwischen dem Halter und der Kratze besitzt; Fig. 4 ist ein Längsschnitt der Gesamtanordnung dieser Vorrichtungen, der den leichten Einbau der Kratze auf ihrem Halter zeigen soll.
  • Zum genauen Verständnis der von einem solchen Halter zu erfüllenden Aufgabe sei bemerkt, daß die Flockwolle sich auf die freien drehenden Teile h der Achsen oder Stifte J der Kratze H (Fig. 2) auf zwei verschiedene Weisen aufwickelt, nämlich: i. Die Kratze A (Fig: i-) reißt, wenn sie das Gewebe in der Winkelstellung x verläßt, mit ihrem Hinterende i, welches zuletzt mit dem Gewebe in Berührung steht, Fasern ab, welche sie in ihrer Drehbewegung mitreißt. Diese freien Fasern senken sich und berühren den drehenden Teil der Achse oder der Aufsteckstifte für den Körper der Kratze und wickeln sich ziemlich schnell auf diese auf. Derselbe Übelstand tritt -an dem Vorderende 2 der Kratze auf, welches zuerst mit dem Gewebe in Berührung kommt; der hierdurch verursachte Nachteil tritt jedoch weniger ausgesprochen an diesem Ende als an dem anderen auf.
  • 2. Hinsichtlich der auf dem Gewebe bleibenden Fasern, in welche die Kratze sich bei jedem Vorbeigang, d. h. bei jeder Trommelumdrehung, eindrückt, sei bemerkt, daß in diesem Augenblick das gebildete Haar, welches eine verhältnismäßig senkrechte Lage gegenüber dem Gewebe hat, ebenfalls die freien Teile der Achse der Kratze berührt, welche in diesem Augenblick ihre größte Geschwindigkeit hat. Wegen dieser schnellen Drehbewegung und wegen des geringen Durchmessers dieser sich .drehenden Teile wird das freie Haar. von dem Gewebe abgenommen, rollt sich auf und bildet einen mehr oder weniger umfangreichen Haufen, der stets; schneller oder langsamer, zur Stillsetzung der Kratze führt.
  • Zur Verhinderung des indem ersten Fall auftretenden Übelstandies ist erfindungsgemäß (Fig: 3) die Anordnung einer Schale L von geeigneter Form vorgesehen, welche folgende Wirkung hat: a) Die an den Enden i und 2 der Kratze H hängengebliebenen Haare oder Fasern werden gezwungen, hinter dieser Schale zu bleiben, d. h. auf der Seite der Kratze, oder, wenn die Fasern sehr lang sind, über die Schale herüber zu gehen; sie können daher nicht in unmittelbare Berührung .mit den ineinandergreifenden Teilen der Lagerung der seitlichen Achsen oder der Enden der Kratze kommen.
  • b) Die Einwirkung des Kratzenputzers auf dem Umfang der Schalen wird durch einen geeigneten Durchmesser gewährleistet. Die langen Fasern werden so zwangsweise von dem Putzer bei jeder Trommelumdrehung erfaßt und entfernt, während sich bisher (Fig.2) diese Fasern außerhalb der Wirksamkeit des Putzers befinden und durch die schnell umlaufende Achse h ergriffen werden.
  • c) Durch den Kegelstumpf c der Schale L mit dem Unterteil oder Bund e wird das Lager D für die sich drehenden Enden G der Stifte I der Kratze abgedeckt. Um die kräftigste Drehbewegung der Kratze zu erhalten, hat man versucht zu verhindern, daß die Fasern oder Haare, die noch an dem Gewebe festsitzen, die. Drehachsen der Kratze berühren, damit sie nicht mehr beim Vorbeigang der Kratze ergriffen und abgerissen werden. Hierfür ist vorgesehen: d) eine,als Lager dienende Hülse D, die auf jeder Seite des Halters. aufgesetzt ist und so ein Freiliegen dieser Teile verhindert, e) eine sich über die ganze Länge der Lagerung D erstreckende Bohrung K, um die Herausschaffung von Staub und kurzen Fasern, die etwa trotz allem in das Innere der Hülsen eindringen konnten, aus dem Halter nach außen zu ermöglichen, f) eine gewisse Länge der Lagerung D, damit die Schalen L der Kratzen genügend die Verbindungsstelle mit dem Unterteil g der Enden G der Drehzapfen schützen können, so daß nur eine Berührung der auf dem Gewebe vorhandenen Fasern und Haare mit den festen Teilen auftreten kann, wobei noch die Berührung durch das Vorhandensein der Abdeckschalen auf die kleinste Möglichkeit verringert wird.
  • Für den Einbau der Kratze auf ihrem Halter nimmt die Kratze H (Fig.3 und 4) die kegelstumpfförmige Schale L auf, die mit den Seitenwänden des Körpers C der Kratze durch die eingeschraubten Stifte I befestigt sind. Diese Stifte besitzen einen Haltebund oder Unterteil g, welcher die Schale L richtig an Ort und Stelle hält, und eine Lauffläche G. Die so ausgerüstete Kratze wird in folgender Weise in-ihren Halter M eingebaut. Die Lagerhülse D der linken Seite, welche bei K auf ihrer ganzen Länge auf den Durchmesser von G ausgebohrt ist, wird z: B. durch Vernietung f in dem lotrechten Teil m des Halters befestigt. Es genügt dann, G in K einzuführen und den entgegengesetzten oder rechten Teil vor die auf dem lotrechten rechten Schenkel m angebrachte Bohrung zu bringen, um die Lagerhülse D mit dem Haltebund d, welche bei K auf ihrer ganzen Länge ausgebohrt ist, aufzuschieben und so das rechte Ende oder den Drehzapfen G aufzunehmen, indem man sie soweit vorschiebt, bis sie ,den Bund g dieses Zapfens berührt.
  • Die Bünde g haben den gleichen Durchmesser wie die Lagerhülsen D, und die Berührungsstellen zwischen ihnen sind auf größtmögliche Dichtigkeit gearbeitet.
  • Schließlich ist zur Erleichterung des Einbaus und des Ausbaus der Kratze eine, z. B. die rechte, der Hülsen D frei und wird durch ein bei r schwenkbares Federblatt R an Ort und Stelle gehalten, das mit einer Bohrung I für den Durchtritt des überstehenden Teiles i des Haltebundes d von D (Fig. 3 und 4) versehen ist.
  • Bei Vergleich mit der ursprünglichen Vorrichtung der Fig. 2 erkennt man, daß die in Fig. 3 und 4 gezeigte Vorrichtung die Verhinderung des Stillsetzens der Kratzen während der Arbeit und der sich hieraus ergebenden Nachteile, z. B. der Beschädigung des behandelten Gewebes, bewirkt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rollkratze mit verdeckten Lagerzapfen, dadurch gekennzeichnet, daß an den Stirnflächen des Walzenkörpers (C) nach außen offene, konische und mit einem umgebogenen Rand (e) versehene Schalen (L) vorgesehen sind, deren Durchmesser am Rande so groß ist wie der Durchmesser der Rollkratze, vermindert um die Eindringtiefe des Kratzenbeschlages.
  2. 2. Rollkratze nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schale (L) durch den an die Innenseite ihres Bodens anliegenden Bund (g) des mit einem Ende (I) im Walzenkörper befestigten Drehzapfens (G) gegen den Walzenkörper angedrückt ist.
DEE2020D 1937-06-03 1938-05-31 Rollkratze Expired DE852833C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR852833X 1937-06-03

Publications (1)

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DE852833C true DE852833C (de) 1952-10-20

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ID=9326811

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEE2020D Expired DE852833C (de) 1937-06-03 1938-05-31 Rollkratze

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DE (1) DE852833C (de)

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