DE8519620U1 - Vorrichtung zur Vereinzelung von in Kassetten gelagertem Langgut - Google Patents
Vorrichtung zur Vereinzelung von in Kassetten gelagertem LanggutInfo
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Description
Dipl.-Ing. Dp.-lug·.^Ικί,ΝΧί NjIciCELS; !.',"
PATENTANWALT.«' ! '',,',,,
Detmolder Straße 26 Diess. Az.: R 22/15
Vorrichtung zur Vereinzelung von in Kassetten gelagertem Langgut
Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer einfach aufgebauten und störungsfrei arbeitenden Vorrichtung, mit der in Kassetten gelagerte Materialstangen
der verschiedensten Querschnittsformen und insbesondere kleiner Querschnittsgrößen sicher vereinzelt werden können, wobei die bei kleinen Querschnittsgrößen auftretenden Verwerfungen der Materialstangen vermieden und automatisch eine Parallelausrichtung der Materialstangen erfolgen soll.
(J)
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des
Schutzanspruches 1 gelöst, wobei noch die in den einzelnen Unteransprüchen
aufgeführten Gestaltungsmerkmale vorteilhafte Weiterbildungen der Aufgabenlösung darstellen.
Der Gegenstand der Erfindung erstreckt sich nicht nur auf die Merkmale der
einzelnen Ansprüche, sondern auch auf deren Kombination.
Die erfindungsgemäße Vereinzelungsvorrichtung gewährleistet in einfacher und
sicherer Weise ein Vereinzeln von Materialstangen der verschiedenen Querschnittsformen und insbesondere mit kleinen Querschnittsgrößen.
Die aus der Kassette der Vereinzelungsvorrichtung zugeführten Materialstahgen
gelangen auf eine Schubrutsche, die eine schnelle hin und hergehende Schubbewegung macht, so daß auf die Materialstangen eine Rüttel- und gleichzeitig
eine Förderbewegung ausgeübt wird, wodurch ein Verwerfen der dünnen Materialstangen verhindert und eine Parallelausrichtung der Materialstangen erreicht wird. Die parallel ausgerichteten Materialstangen gelangen dann in den
Vereinzelungsbereich und hierbei ist durch einen hahenbewcgbaren Niederhalter
und einem Anschlag ein Vereinzelungsspalt gebildet worden, durch den gewährleistet wird, daß immer nur eine Materialstange vereinzelt und einer Ab-'.„ rollbahn übergeben wird. Der Niederhalter und der Anschlag werden gleich
zeitig und gleichförmig jeweils auf die Querschnittsgröße der zu vereinzelnden
Materialstangen eingerichtet, wobei der Niederhalter zwischen sich und der
\
Schubrutsche eine Führung für die Materialstangen bildet und ein Übereinanderlegen der ankommenden Materialstangen verhindert.
Der die Materialstange anhebende und auf die Abrollbahn abgebende Auswerfer
ist in vorteilhafter Weise mit einem Fangarm ausgestattet, auf den die Mar.erialstange zuerst gelangt und in ihrer Abrollgeschwindigkeit abgebremst wird
und erst danach der Abrollbahn abgegeben wiid, so daß unter Vermeidung von
Verlagerungen oder Übereinanderlegen der Materialstangen diese mit 1 argsam er
Geschwindigkeit auf der Abrollbahn zum Anschlag rollen oder gleiten können.
Das Parallelausrichten und Vereinzeln der Materialstangen erfolgt auf einem
kurzen Bewegungsweg automatisch und die nicht benötigten Materialstangen weiden von der Vorrichtung durch eine Höhenverschwenkbewegung wieder in
die Kassette zurückgegeben.
• * 111
Anhand der Zeichnungen wird nachfolgend ein Ausführungsbeispiel gemäß der
Erfindung näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht im teilweisen Schnitt einer Materialstangen-Vereinzelungsvorrichtung
mit Kassette, Schubrutsche, Auswerfer, Nieder-
-T
Fig. 2 eine Seitenansicht derselben Vorrichtung mit Höhenverschwenklagei
· rung der Schubrutsche, dem Auswerfer und dem Niederhalter,
Fig. 3 Seitenansichten des Anschlages und des Niederhalters, die mit der
. "" Schubrutsche einen Vereinzelungsspalt bilden, mit unterschiedlichen
Stangenquerschnitten und -großen, und Auswerfer,
'ι Fig. 5 eine schematische Draufsicht auf eine Längenausrichteinrichtung der
·« Vereinzelungsvorrichtung.
j Materialstangen 1 in Form von Stäben, Rohren, Profilen der verschiedensten
' Querschnitte und Querschnitsgrößen, insbesondere kleiner Querschnittsgrößen,
werden vorzugsweise in Kassetten 2 gelagert, wobei in einer Kassette 2 Mate-
» (Λ rialstangen 1 mit gleichem Querschnitt und gleicher Querschnittsgröße eingelagert
sind.
I Um die Materialstangen 1 fur die Verarbeitung zu vereinzeln, ist die erfindungs-
i gemäße Vorrichtung vorgesehen, die ein Vorrichtungsgestell 3 aufweist, an das
I die Kassette 2 herangeführt wird und durch geeignete Mittel während der Ma-
1 terialstangenentnahme gehalten wird. Die Kassette 2 verläuft dabei mit ihrer
I Längsrichtung und somit der Materialstangen-Längsrichtung quer zur Vereinzelt
lungsrichtung A. Diese Kassette 2 ist mit einem durch ein Huborgan 4, wie
Druckmittelzylinder, hchenbewegbaren Boden 2a mit schräger Abgabefläche 2b
ausgestattet, so daß durch die Höhenbewegung des Bodesn 2a und die Schräg-. fläche 2b die Materialstangen 1 über die Oberkante der Seitenwand 2c der
-;;, Kassette 2 hinweg aus dieser Kassette 2 herausgebracht werden können.
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der Materialstangen 1 noch oben hin lagefixiert.
Ar die Kassette 2 schließt sich eine geneigte Schubrutsche 6 an, auf die die-,
aus der Kassette 2 herausgedrückten Materialstangen 1 gelangen. Dabei verläuft die Schubrutsche 6 mit ihrem kassettenseitem Ende mindestens nahezu
bündig zu der Oberkante der Kassetten-Seitenwand 2c. ί
hin und her bewegbar, so daß sie auf die Matorialstangen 1 einen ROttel- l
und Fördereffekt ausübt, wodurch die auf diese Schubrutsche 6 gelangenden \
und parallel zum anderen Ende der Schubrutsche 6 hin transportiert werden, !·
wobei je nach Querschnittsform der Materialstangen 1 diese auf der Schub- ;·
rutsche 6 abrollen oder gleiten.
In dem der Kassette 2 abgewendeten Längenendbereich der Schubrutsche 6
ist ein höheneinstellbarer Niederhalter 7 angeordnet, der im Abstand zu der Schubrutsche 6 jeweils auf die Querschnittsgröße der Materialstangen 1 eingestellt wird, so daß die Materiaistangen 1 zwischen Schubrutsche 6 und Nteder-/ halter 7 geführt werden und insbesondere bei sehr dünnen Querschnitten sich
die Materialstangen 1 nicht übereinander legen können. Im Bereich dieses ^
barer Auswerfer 8 an, |
10 angeordnet, gegen den jeweils die vordere Materialstange 1 läuft und dort
liegenbleibt. Weiterhin schließt sich an die Schubrutsche 6 eine Abrollbahn 11
an, die mit einem Ende über den Bereich des Anschlages 10 hinaus in Richtung Schubrutsche 6 sich erstreckt und in diesem Endbereich der Abrollbahn
11 ist der Auswerfer 8 höhenbewegbar. Die Materiaistangen 1 gelangen also
von der Schubrutsche 6 auf das mit dem Anschlag 10 eine winkelförmige Auf-
nähme 12 bildende Äbrollbahnende und befinden sich dort in der Wartestellung
für die Vereinzelung durch den höhenbewegbaren Auswerfer 8, der zwischen das Abrollbahnende 12 und vor dem Anschlag 1o auf-und abbewegbar
ist.
Die Abrollbahn 11 ist in bevorzugter Weise zweiteilig ausgebildet und
hat ein die Aufnahme 12 beinhaltendes geneigtes Bahnteil 13 und ein zweites, sich daran anschließendes geneigtes, und in der Neigung durch
Höhenverschwenkung veränderbares Bahnteil 14, das endseitig mit einem Stopper 15 für die auf die Abrollbahn 11 gelangenden Materialstangen 1
ausgestattet ist.
Der Anschlag 1o ist in Vereinzelungsrichtung A gegenüber dem Niederhalter
7 auf die jeweiligen Querschnittsgrößen der Materialstangen 1 einstellbar, indem er in und entgegen der Vereinzelungsrichtung A verschoben wird,
so daß er immer auf den entsprechenden Querschnitt zum Hochheben der anliegenden
Materialstange 1 eingerichtet ist und nur eine Materialstange vom Niederhalter 8 hochgehoben werden kann. Die Verstellung des Anschlages
1o in oder entgegen der Vereinzelungsrichtung A und die Höheneinstellung
des Niederhalters 7 erfolgen gleichzeitig und gleichförmig, so daß zwischen Anschlag Io und Niederhalter 7 der Vereinzelungsspalt 9 in der
Größe gebildet wird, der der Querschnittsgröße der zu vereinzelnden Materialstange 1 entspricht. Der Niederhalter 7 ist an einer Höhenführung
16 und der Anschlag 1o an einer Verschiebeführung 17 gehalten, und
beide Teile 1o,8 werden von einem Antriebsmotor 18 aus über einen Umschlingungstrieb
19 und Verstellmittel 2o, wie Zahnrad und Zahnstange, gleichförmig verstellt.
Die hin- und hergehende Schubbewegung der Schubrutsche 6 erfolgt von
einem Antriebsmotor 21 aus über einen Kurbeltrieb 22, wobei die Geschwindigkeit der Schubbewegung durch den Antriebsmotor 21 aus stufenlos
regelbar ist.
Die Schubrutsche 6 ist über ein Huborgan 23, vorzugsweise Druckmittelzvlinder.
in ihrer Neimincr einstellbar1.
zylinder, in ihrer Neigung einstellbar.
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Die auf- und abgehende Hohenbewegung des Auswerfers 8 erfolgt über ein
Huborgan 31, wie Druckmittelzylinder.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist die Schubrutsche 6 mit dem Auswerfer 8, dem
Niederhalter 7 und dem Abrollbahnteil 13 um eine waagerechte Schwenkachse 25 hohenverschwenkbar vorgesehen, wobei die Schubrutsche 6 mit dem Auswerfer 8 und dem Niederhalter 7, sowie dem Abrollbahnteil 13 zwischen zwei
Seitenteilen 24 lagert und diese beiden Seitenteile 24 werden durch ein Huborgan 26, wie Druckmittelzylinder, um die Achse 25 höhenverschwenkt.
Das in der Neigung einstellbare Abrollbahnteil 14 lagert ebenfalls um eine
waagerechte Achse 27 am Vorrichtungsgestell 3 höhenverschwenkbar.
Damit die Abrollgeschwindigkeit der vereinzelten Stangen 1 nach dem Vereinzelungsvorgang nicht zu groß wird, ist der Auswerfer 8 mit einem geneigten,
sich in Abrollrichtung B erstreckenden Fangarm 28 ausgestattet, der mit dem Auswerfer 8 höhenbewegbar ist, sich in Abrollrichtung B etwa über die Länge
des Abrollbahnteiles 13 erstreckt, zwischen diesem Abrollbahnteil 13 hindurch höhenbewegbar ist und an dem dem Auswerfer 8 abgewendeten Längendende
einen Stopper 28a hat.
Oberhalb der Schubrutsche 6 ist eine Längenausgleichseinrichtung gemäß Fig.
2 und 5 vorgesehen, mit der die auf der Schubrutsche 6 liegenden Materialstangen 1 in Längsrichtung ausgerichtet werden, so daß sie mit ihrem für die
Bearbeitung vorgesehenen Längenende alle in eine Flucht. Diese Längenausgleichseinrichtung weist zwei aufeinander zu und voneinander weg bewegbare,
in Längsrichtung der Materialstangen 1 verfahrbare Schieber 29 auf, die an Schuborganen 30, wie Druckmittelzylinder, gehalten und durch diese verfahrbar
sind. An beiden Seitenteilen 24 ist jeweils ein Schuborgan 30 gelagert. Durch
Verfahren zuerst eines Schiebers 29 werden die mit ihrer Länge unterschiedlich
«auf der Schubrutsche 6 liegenden Materialstangen 1 gegen den zweiten Schieber 29 geschoben, wodurch hierbei eine Grobausrichtung in der Länge der
Materialstangen 1 erfolgt. Danach schiebt der zweite Schieber 29 die Material-
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Stangen 1 auf einem gewissen Weg in Richtung des ersten Schiebers 29 zurück, und dabei erfolgt die Feineinstellung indem nämlich dann gewährleistet
ist, daß die Materialstangen 1 mit ihren Stirnflächen alle bündig am zweiten Schieber 29 anliegen.
Der Kassettenboden 2a drückt die Materialstangen 1 nach oben aus der Kassette
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heraus und durch die Schrägfläche 2b werden die Materialstangen 1 über die
Oberkante der Seitenwand 2c auf die Schubrutsche 6 geschoben und darauf
rollen oder gleiten die Materialstangen 1 durch die hin- und hergehende Schubbewegung der Schubrutsche 6 in Richtung Anschlag 10, wobei während des
Bewegungsweges der Materialstanpen 1 über die Schubrutsche 6 gleichzeitig
eine Parallelausrichtung erfolgt.
Der Anschlag 10 und der Niederhalter 7 sind derart aufeinander eingestellt
worden, daß der Vereinzelungsspalt 9 dem Querschnitt einer Materialstan^e
,* entspricht. Der Auswerfer 8 steht in seiner unteren Ausgangsstellung. Die
Materialstangen 1 liegen dann alle aneinander auf der Schubrutsche 6 und die erste Stange 1 vor dem Anschlag 10. Nun fährt der Auswerfer 8 nach oben,
■\ hebt die erste Stange 1 an und drückt diese über die Oberkante das Anschlages
10, so daß dann diese Materialstange 1 auf den ebenfalls hochgefahrenen Fangarm 28 gelangt, und auf diesem bis zum Stopper 28a abrollt oder gleitet.
Nun fährt der Auswerfer 8 mit Fangarm 28 wieder nach unten und dabei gelangt die Materialstange 1 auf das Abrollbahnteil 13, der Stopper 28a hat die Matferialstange 1 freigegeben und diese kann dam auf dem Abrollbahnteü 14 bis zum
Stopper 15 abrollen oder gleiten,
Durch Hochschwenken der Seitenteile 24 werden die überzähligen, nicht mehr
benötigten und auf der Schubrutsche 6 liegenden Materialstangen 1 wiederum
in die Kassette 2 zurückgebracht, da dabei die Schubrutsche 6 in ekle entgegengesetzte Neigung gebracht wird.
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Aus Fig. 3 ist die Vereinzelung von im Querschnitt kreisförmigen Materialstangen
1 ersichtlich, die eine sehr geringe Querschnittsgröße aufweisen und
bei denen der Vereinzelungsspalt 9 zwischen Hinterkante 10a des Anschlages 10
und Vorderkante 7a des Niederhalters 7 ersichtlich ist und auch der HöhenabstSnd
X zwischen Niederhalteruntfiikante 7b und -SGhubrutsche 6 auf die Querschnittsgröße
der Materialstangen 1 eingerichtet ist. Die Hinterkante 10a des Anschlages 10 ist dabei so eingestellt, daß nur eine, und zwar die am Anschlag
10 anliegende Materialstange 1, vom Auswerfer erfaßt und angehoben werden **- kann.
Fig. 4 zeigt die Vereinzelung von Sechskantstäben 1 und entsprechend deren
Querschnittsgröße sind der Anschlag 10 und Niederhalter 7 im Abstand zueinander und zur Schubrutsche 6 eingestellt.
Claims (10)
1. Vorrichtung zum Vereinzeln von in Kassetten gelagertem Langgut, vorzugsweise
Materialstangen der verschiedenen Querschnitte und insbesondere mit geringen Querschnittsgrößen, gekennzeichnet durch folgende
Merkmale:
{ ) a) eine sich an die Kassette (2) anschließende, geneigte und in Ver-
einzeiungsrichtung (A) schräg verlaufende Schubrutsche (6),
b) einen in dem der Kassette (2) gegenüberliegenden Bndbereich der
Schubrutsche (6) angeordneten, höhenbew«gbaren Auswerfet 8),
c) eintn oberhalb der Schubrutsche (6) angeordneten, höheneinstellbaren
und mit der Schubrutsche (6) sowie dem Anschlag 10 einen Vereinzelungsspalt (9) bildenden Niederhalter (7),
d) einen in Vereinzelungsrichtung (A) hinter dem Auswerfer (8) angeordneten
in Vereinzelungsrichtung (A) einstellbaren Anschlag (10)
, -\ und
e) eine die vereinzelten Materialstangen (1) aufnehmende Abrollbahn
(11).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schubrutsche
(6) mittels eines Antriebsmotors (21) und eines Kurbeltriebes (22) in Vereinzelungsrichtung (A) auf einem kurzen Hubweg hin und her
verschiebbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schubrutsche (6) mittels eines Huborganes (23), wie Drückmittelzylinder,
in der Neigung einstellbar ist.
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4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Abrollbahn (11) mit ihrem sich an die Schubrutsche(6) anschließenden
Ende und dem Anschlag( 10) eine winkelförmige Aufnahme für die zu vereinzelnde Materialstange(l)bildet, in deren Bereich der Auswerfer(8)höhenbewegbar
vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, da£
der Anschlag (10) und die Niederhalter(7)gemeinsam und gleichförmig
• ) auf die Querschnittsgröße der zu vereinzelnden Materialstangen( l) einstell
bar sind, wobei der Anschlag (10) an e'*ner Verschiebeführung( 17) und der
Niederhalter (7) an einer Höhenführung (16 )gehalten und von einem Antriebsmotor
(l8)aus über einen Umschlingungstrieb(19)und Verstellmittel (20) wie Zahnstange und Zahnrad, gleichförmig verstellbar sind.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
der Auswerfer (8)mittels eines Huborganes(3l)Jwie Druckmittelzylinder,
höhenbewegbar ist.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
an dem Auswerf er (3 )ein geneigter Fangarm (28) befestigt ist, der am freien
\ Ende einen Stopper (28a) aufweist.
8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Abrollbahn (11) zweiteilig ausgebildet ist und dabei ein geneigte, sich an die Schubrutsche (6) anschließendes Bahnteil (13) und ein zweites, sich
daran anschließendes um eine waagerechte Achse(27)am Vorrichtungsgestell höhenverschwenkbares Bahnteil (14)mit endseitigem Stopper( 15) aufweist.
9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8, da6urch gekennzeichnet, daß
die Schubrutsche(6)mit Niederhaiter(7), Äuswerfer( 8) mit Fangarm(2§)
Anschlag (lO)und Bahnteil (13) zwischen zwei Seitenteüen( 24) gehalten ist,
die um eine waagerechte Achse(25)am Vorrich*.ungsgestell(3) höhenver«
schwenkbar lagern und durch öin Huborgan( 26), wie Druckmittelzylinder,
auf- und abschwenkbar sind.
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10. Vorrichtung nach den Änsprücheiti 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß
oberhalb der Schubrutsche (6) eine Längenausgleichseinrichtung angeordnet
ist, die zwei in Materialstangen-Längsrichtung gegeneinander bewegbare
Schieber (29) aufweist, welche jeweils an einem an einem Seitenteil gelagerten Schuborgan (30), wie Druckmittelzylinder, gehalten und
mittels diesem unabhängig voneiiisnde« verfahrbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19858519620 DE8519620U1 (de) | 1985-07-06 | 1985-07-06 | Vorrichtung zur Vereinzelung von in Kassetten gelagertem Langgut |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19858519620 DE8519620U1 (de) | 1985-07-06 | 1985-07-06 | Vorrichtung zur Vereinzelung von in Kassetten gelagertem Langgut |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8519620U1 true DE8519620U1 (de) | 1985-09-05 |
Family
ID=6782881
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19858519620 Expired DE8519620U1 (de) | 1985-07-06 | 1985-07-06 | Vorrichtung zur Vereinzelung von in Kassetten gelagertem Langgut |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8519620U1 (de) |
-
1985
- 1985-07-06 DE DE19858519620 patent/DE8519620U1/de not_active Expired
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