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Verfahren zur Herstellung von Oberflaechenschichten auf optisch wirksamen Flaechen, z. B. Glasflaechen
DE851663C
Germany
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English - Inventor
Alfred Dr Riede - Current Assignee
- Ernst Leitz Wetzlar GmbH
Description
translated from
-
[0001] Verfahren zur Herstellung von Oberflächenschichten auf optisch wirksamen Flächen, z. B. Glasflächen Seit vielen Jahren ist bekannt, daß Oberflächenschichten auf optischen Glasflächen, wie sie durch Verwitterungsvorgänge zuweilen entstehen, unter Umständen das Reflexionsvermögen derFläche vermindern und die Durchlässigkeit erhöhen. Die zur vollkommenen Auslöschung des Reflexes erforderlichen Bedingungen ergeben sich aus der Theorie der Farben dünner Blättchen bzw. der Newtonschen Ringe. Bei senkrechtem Einfall muß erstens die Intensität des von der Vorderseite der Oberflächenschicht reflektierten Lichtes gleich der des von der Rückseite reflektierten sein, d. h. -
[0002] ) 4212 - - 420 # n2, I und zweitens muß die Phasendifferenz dieser beiden Lichtströme betragen, d. h. (II) Dabei .bedeutet no das Brechungsverhältnis der Luft, 421 das Brechungsverhältnis der Oberflächenschicht, n2 das Brechungsverhältnis des Glases, d die Dicke der Oberflächenschicht und i die Wellenlänge des Lichtes in der Oberflächenschicht. -
[0003] In den letzten Jahren sind solche Oberflächenschichten absichtlich und zweckvoll einerseits durch Übereinanderlagern von Seifenhäuten und (zur Herabsetzung des Brechungsverhältnisses) teilweises 'Auswaschen der Fettsäure, andererseits durch Aufdampfen im Hochvakuum von Fluoriden und ähnliehen Stoffen, insbesondere von Magnesiumfluorid (wegen seines kleinen Brechungsverhältnisses) erzeugt worden. -
[0004] Eigene Versuche haben nun entgegen der bisherigen Auffassung ergeben, daß zur Herabsetzung des Reflexionsvermögens auf o,5% die Bedingung (I) nicht annähernd erfüllt zu sein braucht. Auch durch geeignetes Aufbringen von Stoffen, deren Brechungsverhältnis sich nur wenig von dem des Glases unterscheidet, die also nur eine unbedeutende Herabsetzung des Reflexionsvermögens bewirken sollten,- läßt sich dieses unter i % drücken. -
[0005] Über die Bedeutung der Bedingung (1I) ist eine Entscheidung kaum möglich, da es an Mitteln zu einer einwandfreien Messung der Schichtdeeke fehlt. Zweifelsfrei ist aber auch diese Bedingung nicht so zwingend, wie man bisher geglaubt hat, denn in Wirklichkeit ist der Einfluß der Farbe wesentlich kleiner, als es der der Gleichung (II) zugrunde liegenden bisherigen Auffassung entspricht. -
[0006] Während bis jetzt die zur Verminderung der Reflexion benutzten Schichten im Hochvakuum, d. h. unter Ausschluß der Mitwirkung von Fremdgas, aufgedampft wurden,haben wir, angeregt durch die schon bekannte Abhängigkeit des Reflexionsvermögens aufgedampfter Metallschichten von dem im Dampfraum herrschenden Druck der Restgase, Aufdampfversuche in Gegenwart von Fremdgasen, z. B. Luft oder Wasserstoff, unternommen. Dabei hat sich gezeigt, daß auch Stoffe, die weit davon entfernt sind, die Bedingung (I) zu erfüllen, unter geeigneten Druckverhältnissen zu einer Verminderung des Reflexionsvermögens bis unter 0,5% führen. Diese neue Methode erweitert erheblich den zur Verminderung der Reflexe geeigneten Kreis von Stoffen und bietet den weiteren Vorteil, daß die besonders im Hinblick auf die Abhängigkeit von Farbe und Einfallswinkel heikle Dickenbedingung erheblich an Bedeutung verliert. Der erforderliche Druck der Fremdgase hängt von der Versuchsanordnung ab, insbesondere von der Lage des Verdampfungsofens zur Auffangfläche. Er ist in Versuchsgefäßen üblicher Laborgröße von der Größenordnung o,i dyn./cmE. Praktisch hat er den richtigen Wert, wenn der Schatten eines in den Dampfraum gebrachten Körpers hei punktförmiger Dampfquelle auf der Auffangfläche einen schwachen Halbschattensaum zeigt. Der Druck muß also einen solchen Wert haben, daß ein mäßiger Bruchteil der Dampfteilchen auf dem Weg vom Ofen zur Auffangfläche mit einem Gasmolekül in Wechselwirkung tritt.
Claims (3)
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- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Oberflächenschichten auf optisch wirksamen Flächen, z. B. Glasflächen, zur Erhöhung derLichtdurchlässigkeit durch Aufdampfen des zur Erzeugung der Oberflächenschicht dienenden Stoffes, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufdampfen in einem Fremdgas von geringem Druck erfolgt.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als zur Erzeugung der Oberflächenschieht dienender Stoff ein Oxyd verwendet wird.
- 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Stoff zur Erzeugung der Oberflächenschicht ein Sulfid verwendet wird.