DE851409C - Fussbodenplatte - Google Patents

Fussbodenplatte

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DE851409C
DE851409C DEB4246A DEB0004246A DE851409C DE 851409 C DE851409 C DE 851409C DE B4246 A DEB4246 A DE B4246A DE B0004246 A DEB0004246 A DE B0004246A DE 851409 C DE851409 C DE 851409C
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DE
Germany
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floor
layer
glued
sub
wood
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Expired
Application number
DEB4246A
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English (en)
Inventor
Hermann Basler
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F15/00Flooring
    • E04F15/02Flooring or floor layers composed of a number of similar elements
    • E04F15/04Flooring or floor layers composed of a number of similar elements only of wood or with a top layer of wood, e.g. with wooden or metal connecting members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Floor Finish (AREA)

Description

  • Fußbodenbeläge, wie Linoleum, Gummi, Parkett usw., werden bekanntlich auf einem sog. Blindboden verlegt, d. h. unter dem eigentlichen begangenen Boden liegt ein mehr oder weniger tragender Unterboden, der Blindboden. Auf Blindböden verlegt man auch Tafelparkett, insbesondere dann, wenn es sich um Intarsienparkettarten handelt od. dgl. Gewöhnliches Parkett wird in kleinen einzelnen Stückken auf dem Blindboden verlegt, während beim Tafelparkett größere Stücke bis zu etwa i m2 auf dem Blindboden zur Verlegung kommen. Gegenüber dem in der Herstellung sehr teuren Tafelparkett ist das gewöhnliche Parkett in der Herstellung zwar billiger, doch ist die Verlegung der einzelnen Stücke verhältnismäßig kostspielig, zumal nach der Verlegung noch eine Einebnung bzw. Verschleifung der Oberfläche erforderlich ist.
  • Es wurde nun gefunden, daß Massen aus gepreßten Holzfasern und/oder -spänen, die in der Regel mit Bindemitteln versehen sind, sich an Stelle von Parkett oder Linoleum gut zu Fußbodenplatten eignen. Bei der Verlegung solcher Materialien, insbesondere in kleinen Formaten, beispielsweise in Quadraten von 5oo X 5oo mm, sind zwar die Verlegungskosten niedriger als bei einzelnen Parkettstücken, aber immer noch hoch, da selbstverständlich auch bei diesen Fußbodenplatten ein Blindboden vorhanden sein muß.
  • Man kann nun unter Einhaltung bestimmter Regeln solche par'kettähn;lichen Kunstplatten bereits in der Fabrik auf einem Blindboden verkleben, wobei dann vorzugsweise Tafeln in der Größe von z. B. i m2 hergestellt werden. Es ist bereits vorgeschlagen worden, die Gehschicht durch Verleimung auf einem ' Blindbodenstück aufzubringen, wobei jedoch das Blindbodenstück als einschichtiges Naturholzblatt ausgebildet werden sollte. Demgegenüber wird erfindungsgemäß bei einer Fußbodenplatte, die aus einer Gehschicht, vorzugsweise aus Holzfaser- und/oder Holzspanplatten, in Verbindung mit einem an der Unterseite angeleimten Blindbodenstück besteht, die Vereinigung mehrerer Holzfaser- und/oder Holzspanplatten als Gehschicht mit einem zweischichtigen, unter sich verleimten Blindbodenstück zu einem Plattenelement vorgeschlagen. Es empfiehlt sich, dabei die obere gegen die untere Schicht des Blindbodenstückes gegeneinander verkreuzt zu verleimen und jede. Schicht für sich aus einer Anzahl von Einzelplatten herzustellen, die mit Trennfugen voneinander angeordnet verleimt sind.
  • Im Gegensatz zur Verwendung eines einschichtigen Blindbodens werden mit der Erfindung die Schwierigkeiten überwunden, die sich aus der einseitigen Furnierung aus bekannten physikalischen Gründen ergeben, indem nämlich die zweite unter sich verleimte Blindbodenschicht vorzugsweise in der verkreuzten Anordnung eine ausreichende Sperrwirkung erzeugt.
  • Eine erfindungsgemäß ausgebildete Fußbodenplatte hat den Vorteil, daß die Holztafel, die den Blindboden bildet, aus billigem Holz bestehen kann. Außerdem kann der Blindboden bereits in der Fabrik gegen Feuchtigkeit, Insektenfraß oder sonstige Angriffe imprägniert werden. Dazu kommt, daß die gesamte Oberflächenbearbeitung, z. B. das Abschleifen der Gehseite einer solchen kombinierten Fußbodenplatte, bereits in der Fabrik erfolgt, was zu einer weiteren Verbilligung führt. Ein weiterer Vorteil ist darin zu sehen, daß eine rasche, billige Verlegungsweise für ein Material, das weitgehend Ähnlichkeit mit Tafelparkett hat, ermöglicht wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt; die Zeichnung läßt den Aufbau der neuen Fußbodenplatte mit einer Gehschicht und einem zweischichtigen Blindbodenstück erkennen.
  • Vier aus Holzfaser- und/oder Holzspanstoffen bestehende Fußbodenbelagplatten a in der Größe von etwa 500 X 500 mm sind auf ihrer Unterseite mit einer Reihe von Einzelbrettern b verklebt, dergestalt, daß insgesamt eine feste Fußbodenplatte von etwa i m2 Größe entsteht. Diese Fußbodenplatte hat von Anfang an einen Blindboden und kann als tragendes Fußbodenelement Verwendung finden. Die Bretter b haben zwischen sich Abstandsfugen c. Darunter befindet sich eine verkreuzt angeordnete Bretterlage b' mit ebensolchen Trennungsfugen c'. Auf diese Weise wird einem Krummziehen der kombinierten Platte entgegengewirkt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRUCHE: i. Fußbodenplatte, bestehend aus einer Gehschicht, vorzugsweise aus Holzfaser- und/oder Holzspanplatten, in Verbindung mit einem an der Unterseite angeleimten Blindbodenstück, gekennzeichnet durch die Vereinigung mehrerer Holzfaser- und/oder Holzspanplatten (a) als Gehschicht mit einem zweischichtigen, unter sich verleimten Blindboden-stück (b, b') zu einem Plattenelement.
  2. 2. Fußbodenplatte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die obere gegen die untere Schicht des Blindbodenstückes gegeneinander 'verkreuzt verleimt sind und jede Schicht für sich aus einer Anzahl von Einzelbrettern (b, b') besteht, die mit Trennfugen (c, c') voneinander angeordnet verleimt sind.
DEB4246A 1950-06-08 1950-06-08 Fussbodenplatte Expired DE851409C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29513007U1 (de) * 1995-08-12 1995-10-12 Jakob Schmid Söhne GmbH & Co. KG, 72108 Rottenburg Dielen für Parkettböden und Vorrichtung zur Herstellung dieser Dielen
EP0726373A1 (de) * 1994-12-19 1996-08-14 Hans Krönig Massivholzelement
ES2334001A1 (es) * 2007-11-22 2010-03-03 Jesus Maria Martin Camara Conjunto de pavimento de tarima, a montar sobre rastreles o flotante, y zocalo especial para soleras calefactadas o refrigeradas.

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DE29513007U1 (de) * 1995-08-12 1995-10-12 Jakob Schmid Söhne GmbH & Co. KG, 72108 Rottenburg Dielen für Parkettböden und Vorrichtung zur Herstellung dieser Dielen
ES2334001A1 (es) * 2007-11-22 2010-03-03 Jesus Maria Martin Camara Conjunto de pavimento de tarima, a montar sobre rastreles o flotante, y zocalo especial para soleras calefactadas o refrigeradas.

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