DE849110C - Gleitlager fuer schwere Triebwerke, insbesondere Kurbeltriebe von Dampfmaschinen, Verdichtern usw. - Google Patents

Gleitlager fuer schwere Triebwerke, insbesondere Kurbeltriebe von Dampfmaschinen, Verdichtern usw.

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Publication number
DE849110C
DE849110C DED4015D DED0004015D DE849110C DE 849110 C DE849110 C DE 849110C DE D4015 D DED4015 D DE D4015D DE D0004015 D DED0004015 D DE D0004015D DE 849110 C DE849110 C DE 849110C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
engines
pressure
compressors
plain bearings
side shells
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Expired
Application number
DED4015D
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Dipl-Ing Simon
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mannesmann Demag AG
Original Assignee
Demag AG
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Publication date
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Publication of DE849110C publication Critical patent/DE849110C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C9/00Bearings for crankshafts or connecting-rods; Attachment of connecting-rods
    • F16C9/04Connecting-rod bearings; Attachments thereof
    • F16C9/06Arrangements for adjusting play in bearings, operating either automatically or not
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D25/00Component parts, details, or accessories, not provided for in, or of interest apart from, other groups
    • F01D25/16Arrangement of bearings; Supporting or mounting bearings in casings
    • F01D25/166Sliding contact bearing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

  • Gleitlager für schwere Triebwerke, insbesondere Kurbeltriebe von Dampfmaschinen, Verdichtern usw. Die Gleitlager für schwere Triebwerke, insbesondere Kurbeltriebe von Dampfmaschinen, Verdichtern usw., werden meist derart ausgebildet, daß zwischen eine Ober- und eine Unterschale unter Einschaltung von Beilagen Seitenschalen eingespannt werden, die ihrerseits in seitlicher Richtung nachstellbar sind. Zur seitlichen Nachstellung der Seitenschalen hat man schon Keile benutzt, die zwischen den Seitenschalen und Druckflächen am Lagerstuhl verstellbar angeordnet werden. Diese Verstellung bedingt jedoch einen verwickelten Aufbau des Lagergehäuses, bei dem insbesondere auch umfangreiche Bearbeitungen erforderlich werden.
  • Um hier eine Vereinfachung zu treffen, ist man dazu übergegangen, die Seitenschalen mit außen der Gehäusebohrung angepaßten Druckstücken, ebenfalls unter Zwischenschaltung von Beilagen, zu verspannen. Während die erstgenannte Ausführung mit Keilen eine einwandfreie Verspannung aller Teile ermöglicht, ist bei der vereinfachten Ausführung zu befürchten, daß eine einwandfreie Verspannung aller Teile unter Umständen nicht zustande kommt. Da das Ausmaß der Zusammendrückung von Beilagen nicht ohne weiteres kontrollierbar ist, kann es vorkommen, daß die Druckstücke der Seitenschalen auf der Unterschale aufsitzen, wie es auch mit Rücksicht auf die Mittigkeit notwendig ist, daß aber die Beilagen zwischen Unterschalen und Seitenschalen nicht vollkommen verspannt sind. In diesem Fall würde sich die Notwendigkeit ergeben, die Verspannung zwischen den Druckstöcken und den Seitenschalen wieder zu lösen, um ein entsprechendes Nachrücken der Seitenschalen zu ermöglichen.
  • Das ist aber einmal sehr umständlich und, da man das Ausmaß der Zusammendrückung der Beilagen gar nicht genau ermitteln kann, fast unmöglich. Aus diesem Grunde hat man auch schon in die Schraub,;nverbindung zwischen den Seitenschalen und den Druckstücken Federn eingeschaltet, die das Ausmaß der Verspannung begrenzen, so daß unter der Hauptanzugskraft noch ein Gleiten zwischen den Seitenschalen und den zugehörigen Druckstücken möglich ist. Diese Maßnahme kann aber nur als ganz unzureichender Behelf gewertet werden.
  • Die Erfindung betrifft nun auch ein Gleitlager mit zwischen Ober- und Unterschale unter Einschaltung von Beilagen eingespannten Seitenschalen, welch letztere mit außen der Gehäusebohrung angepaßten Druckstücken, ebenfalls unter Zwischenschaltung von Beilagen, verspannt sind. Sie besteht darin, daß die Beilagen an der Unterseite der Seitenschalen durch an diese festschraubbare Druckplatten unter Spannung gehalten werden und daß die Druckplatten in ihrer Lage zu den Druckstücken der Seitenschalen durch zwei senkrecht aufeinanderstehende Anlageflächen eindeutig festlegbar sind. Jetzt ist es möglich, die Beilagen schon vor dem Einbau der Seitenschalen unter eine so große Vorspannung zu bringen, daß eine nachträgliche Zusammendrückung der Beilagen unter der Hauptanzugskraft nicht mehr zu erwarten ist. Man kann vor dem Einbau durch wechselweises Lösen und Wiederfestspannen der die Seitenschalen und die Druckstücke und die Seitenschalen und die Druckplatten verspannenden Schrauben die eindeutige Lage der Druckstücke zu den Druckplatten herstellen, so daß man zum Schluß ein vollkommen starres, maßhaltiges Einbaustück erhält, das im eingebauten Zustand einmal genau mittig festliegt und unter der Hauptanzugskraft vollkommen fest zwischen Ober-und Unterschale eingespannt ist.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Teilquerschnitt des Lagers dargestellt.
  • Das Lagergehäuse ist mit i, die Oberschale mit 2, die Unterschale mit 3, die Seitenschale mit 4 und das zugehörige, der Bohrung des Lagergehäuses angepaßte Druckstück mit 5 bezeichnet. Zwischen die Oberschale 2 und die Seitenschale 4 sind in bekannter Weise Beilagen 6 eingeschaltet. An der Unterseite der Seitenschale 4 sind ebenfalls Beilagen 7 vorgesehen. Auch zwischen die Seitenschale 4 und das Druckstück 5 sind Beilagen 8 eingesetzt, die durch die Verbindungsschrauben 9 zwischen der Seitenschäle 4 und dem Druckstück 5 unter Spannung gehalten werden.
  • Gemäß der Erfindung sind nun die Beilagen 7 an der Unterseite der Seitenschale nicht, wie bekannt, unmittelbar zwischen die Unterschale 3 und die Seitenschale 4 eingesetzt, sondern es ist eine Druckplatte io eingeschaltet, durch deren Vermittlung die Beilagen 7 mit Hilfe von Schrauben ii vorgespannt werden können. Die Druckplatte io hat außerdem zwei zueinander senkrecht stehende Anlageflächen 12 und 13, mit denen ihre Lage zu dem Druckstück 5 eindeutig festgelegt werden kann.
  • Der Zusammenbau wird z. B. vorteilhaft in folgender Weise vorgenommen: Hat sich durch Abnutzung des Lagers eine Nachstellung notwendig gemacht, so müssen aus den Beilagepaketen 6 und 7 Beilagen entfernt werden. Gegebenenfalls muß dem Beilagepaket 8 zwischen Seitenschale 4 und Druckstück 5 eine weitere Beilage hinzugefügt werden. Zunächst wird nun, nachdem die Stärke der Beilagen bestimmt ist, die Schraubenverbindung 9 zwischen der Seitenschale 4 und dem Druckstück 5 nicht fest angezogen, so daß zwischen diesen beiden Teilen Gleitbewegungen möglich sind. Nunmehr wird mit Hilfe der Schrauben ii die Verspannung der Beilagen 7 zwischen der Seitenschale 4 und der Druckplatte io herbeigeführt.
  • Das Beilagepaket 7 wird hierdurch auf das einbaufertige Maß zusammengedrückt. Da zwischen den Teilen 4 und 5 noch keine feste Verspannung herrscht, kann während der Verspannung der Beilagen 7 an der Fläche 13 die Anlage zwischen der Druckplatte io mit dem Druckstück 5 hergestellt werden. Jetzt werden die Schrauben 9 angezogen, so daß die Seitenschale 4 und die Druckstücke 5 mit den zwischenliegenden Beilagen 8 fest verspannt werden. Nunmehr werden die Schrauben ii wieder etwas gelöst, und es kann nun die Druckplatte io seitlich so weit verschoben werden, daß auch an der Anlagefläche 12 die Anlage zwischen der Druckplatte io und dem Druckstück 5 gesichert ist. Nach dem Wiederanziehen der Schrauben ii liegt die Druckplatte io sowohl an der Fläche 12 als auch an der Fläche 13 am Druckstück 5 an und ist somit in ihrer Lage zum Druckstück 5 eindeutig fest.
  • Seitenschale 4, Druckstück 5, Platte io und Beilagenpakete 7 und 8 bilden jetzt einen starren Einbaukörper, der beim Zusammenspannen des Lagers mit Hilfe der Deckelschrauben 14 keinerlei Verformungen erleidet und der außerdem genau zentrisch sitzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gleitlager für schwere Triebwerke, insbesondere von Dampfmaschinen, Verdichtern usw., mit zwischen einer Ober- und einer Unterschale unter Einschaltung von Beilagen eingespannten Seitenschalen, welch letztere mit außen der Gehäusebohrung angepaßten Druckstöcken, ebenfalls unter Zwischenschaltung von Beilagen, verspannt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Beilagen (7) an der Unterseite der Seitenschalen (4) durch an diese festschraubbare Druckplatten (io) unter Spannung gehalten werden und daß die Druckplatten in ihrer Lage zu den Druckstücken (5) der Seitenschalen durch zwei aufeinander senkrecht stehende Anlageflächen (i2, 13) eindeutig festlegbar sind.
DED4015D 1943-09-09 1943-09-09 Gleitlager fuer schwere Triebwerke, insbesondere Kurbeltriebe von Dampfmaschinen, Verdichtern usw. Expired DE849110C (de)

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