DE848005C - Einrichtung zur Zufuehrung des Mahlgutes bei Hammermuehlen u. dgl. - Google Patents

Einrichtung zur Zufuehrung des Mahlgutes bei Hammermuehlen u. dgl.

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DE848005C
DE848005C DED5441A DED0005441A DE848005C DE 848005 C DE848005 C DE 848005C DE D5441 A DED5441 A DE D5441A DE D0005441 A DED0005441 A DE D0005441A DE 848005 C DE848005 C DE 848005C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
inlet
hammer mills
ground material
feeding
die
Prior art date
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Expired
Application number
DED5441A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Dr-Ing Debus
Erich Dolderer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DEBUSWERKE GmbH
Original Assignee
DEBUSWERKE GmbH
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/26Details
    • B02C13/286Feeding or discharge

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Zuführung des Mahlgutes bei Hammermühlen u. dgl. Zu- Zrrklcinern von Mahlgut, insbesondere solchem landwirtschaftlicher Art. wie beispielsweise Getreide. Mais ti, dgl., werden vielfach Hammermühle» verwendet, bei denen ein oder mehrere Schlaghämmer gelenkig an einer rasch tonlaufenden Scheibe, der sog. Schlagscheibe. aufgehängt sind. l)as durch den Vinfülltrichter des Gehäuses zugegebene Mahlgut wird bei der Drehbewegung der Mühle durch die Schlagli:intiner bearbeitet und fällt nach der Zerkleinerung in den Auslaufstutzen, von welchem aus es in Sacke oder sonstige Beh@iltnisse abgefüllt wird. I)ie Zuführung des Mahlgutes aus dem Eitifülltrichter in den NIahlratim erfolgt entweder durch Viirderschnecken oder aber in wesent-]ich einfacherer \Veise durch freien I#:inlauf des Gutes in <las Mühlengehäuse.
  • Bei bekannten Hammermühlen der letzterwähnten Art ist die Anordnung dabei manchmal in der Weise getroffen, daß der Finfülltrichter sich bis unmittelbar an die Schlagscheibe erstreckt, so clal.i <las durch <las vordere offene Ende des Trichters ausfließende und infolgedessen dauernd mit der umlaufenden Scheibe in Berührung stehende Mahlgut von der Scheibe mitgenommen und in den Mahlraum gefördert wird. Der Einlauf des Mahlgutes erfolgt dabei im wesentlichen stetig und ohne Regulierungsmöglichkeiten, wodurch sich, im Zusammenhang mit dein mir geringen Abstand zwischen Trichterende und Schlagscheibe, leicht der Nachteil ergibt, daß sich unerwünscht größere oder sperrige Stücke oder Fremdkörper festklemmen und so die einwandfreie Arbeitsweise der INIiible lf(,eintr:iclitigen.
  • Uni dieseln Mangel zu begegnen, ist es auch bereits bekannt, an den Einfülltrichter einen besonderen kastenförmigen Einlaufschacht anzuschließen, dessen vorderes offenes 1aide zwar ebenfalls bis unmittelbar an die Mahlscheibe Heranreicht. Jedoch tritt das 2'Iahlgut durch eine außerdem im Boden dieses Schachtes angebrachte Öffnung, deren C)uerschnittsabmessungen durch ein verschieb-()der verschwenkbares Verschlußstück den jeweiligen Erfordernissen entsprechend verändert werden können, in den Mahlraum ein und wird dort von den rotierenden Schlaghämmern erfaßt und zerkleinert. Die Anordnung der querschnittsveränderlichen Öffnung am Boden des Einlaufschachtes ist indessen insofern nachteilig, als das in einem Bereich in den Mahlraum gelangt, in welchem die Umlaufgeschwindigkeit der Schlagscheibe mir gering ist. Das Mahlgut fiillt durch die lioden<itintuig ini wesentlichen lotrecht nach unten, wühren(1 die Bewegungsrichtung der Scheibe, die das Gut in den Raum befördern soll, senkrecht zu dieser Fallbewegung verläuft. Die Folge ist, (laß <las Mahlgut nicht genügend gleichmäßig mitgenommen wird, was wiederum die einwandfreie und ordnungsgemäße Zerkleinerung nachteilig beeinflukit. Es ist daher in diesen Füllen unerläßlich, auf der ScheibenNvelle zusiitzlich Nocken od. dgl. anzubringen, mittels deren die gleichmiißige Verteilung des Mahlgutes begünstigt werden soll. Abgesehen davon, daß eine allen Erfordernissen der Praxis entsprechende Gleichm:ißigkeit trotz dieser Hilfsmaßnahmen nicht erreichbar ist, wird durch die Anbringung der Nocken zugleich auch die Gesamtanordnung umständlich und die Verstellung verteuert.
  • Gemäß der Erfindung werden die geschilderten Nachteile dadurch in einfacher und zuverl:issiger Weise vermieden, daß die verschließbare Einlauf-Öffnung für das N-Iahlgut, die entweder ini Einfülltrichter selbst oder aber in einem sich an diesen anschließenden besonderen Einlaufschacht vorgesehen sein kann, auf der, in der Drehrichtung gesehen, nach dem ablaufenden Bereich der Schlagscheilfe zu gelegenen Seite des Trichters bzw. Ein-Laufschachtes angeordnet ist.
  • Durch eine derartige Ausbildung wird erreicht, (lall das lief Freigabe der seitlichen Öffnung aus dieser austretende Mahlgut sowie die umlaufende Schlagscheibe an dieser Stelle stets die gleiche Uewegungsrichtung aufweisen. Das --Mahlgut. (fas dauernd an der Schlagscheibe anliegt, wird infolgedessen von der Scheibe sofort und niit erheblicher Geschwindigkeit mitgerissen und dadurch gleichmäßig verteilt dem Mahlrattin zugeführt. Etwaige Verstopfungen, beispielsweise durch mitgedroschenes Stroh. Verunreinigungen oder 1, rein(lkörl)er, sind praktisch ausgeschlossen, (la auch alle Gegenstände dieser _\rt jeweils mitgerissen werden und j sich nicht festsetzen kütitien. Der Einlauf des Gutes wird somit in keiner Weise beeinträchtigt, dieses wird vielmehr unverzüglich von der Schlagscheil)e in deren Drehrichttiiig niitgeiioninien und in völlig gleichtn:ißiger @'rerteiluiig in den l)ereich der rotierenden Schlagli:ininicr gebracht, wodurch wiederuni die Gleichmüliigkeit der Ausniahlung ganz wesentlich verbessert wird.
  • Die Zeichnung veranschaulicht den Gegenstand der Erfindung in einer heisl>iclswcisen Ausführungsform an Hand der wesentlichsten Teile einer in schematischer Darstellung wiedergegebenen Schlagmühle, und -zwar zeigt \b1). i einen Querschnitt durch die Einrichtung und :11>1i. einen Teilschnitt geiniiß Liiiie .-1-13 von Abli. 1.
  • Die Schlagmühle besteht aus den eigentlichen Schlagliiiinmerti i, die mittels der Zapfen 2 gelenkig zwisclieti den Beiden @chlag@clieilfcn 3 und I auf- sind, die ihrerseits auf cler tiinlatifenden Welle 5 sitzen. Das llahlgtit wird durch den Trichter 6 eingefüllt, von dein aus es durch die Ausnehinung j 111 den <tiischlie1.9enden I:inlaufscliacht gelangt, dessen vol<lcrcs offenes Unde o 1> s unmittelbar ati die schlagscheil)c 4 reicht, so daß das Mahlgut an dieser Stelle dauernd an der Schlagscheibe I anliegt.
  • Am Ende (1 des liehülters ist seitlich. und zwar auf der in der ablaufenden Richtung der Scheibe I gelegenen Seite, eine Offming io aii-eebracht, die durch einen Schielfer i t verschlossen bzw. je nach Bedarf mehr oder weniger freigegeben werden kann. 1)as austretende Mahlgut wird auf Grund dieser seitlichen Anordnung der ()ffnuug io sofort von der ttnilaufen(len Schlagscheilm I in 12iclittnig des ]'feiles 12, also übercitistiinniend finit der Drehrichtung der Scheibe an der l@erülirungsstelle, mitgerissen und so unter \"ei-niciüung jeglicher 1i@einingefahr rasch und gleiclini;il.ii@" im Mahlraum zur Verteilung gebracht.
  • Die Erfindung 1<ißt sich sinngeiniiß bei allen Mühlenlfauarbeiten verwirklichen, bei denen der Einlaufschacht bis dicht an die Schl@(,erscheil)e herangeführt ist. Formgeltung und Gestaltung der eigentlichen Mahlglieder sowie die sonstige Bauweise der Mühle selbst k(iiinen dabei durchaus beliebiggewüh@t «-erden und sind für die erftndungsgemäße Anordnung der seitlichen Einlauföffnung ohne Bedeutung. 1?henso spielt (las zur Zerkleinerung bestimmte Mahlgut keine 1Zolle, vielmehr können je nach Art der Zerkleinerungswerkzeuge außer landwirtschaftlichen l:rzctignissen auch alle sonstigen in Frage kc» nincnden Materialien, @vie Gips, Kalkstein, Knifcheii 1i. <1n1.. mehr. vorteilhaft verarbeitet Nverden.

Claims (1)

  1. PATENTANs1'i,i'Ciir: i. l#--inriclititng zur Zuführung des Mahlgutes lief Hammermühlen u. dgl., bei denen der Einfülltrichter selbst oclci- ein sich an diesen anschlie l.iender, finit einer querschnittsveriinder- lichen ()ttnung N crschener ltesonderer Eiulauf- schacht sich mit seinem offenen vorderen linde bis unmittelbar an Alie die Sclilaghümmer tragende erstreckt, dadurch "-"- kennzeichnet. (b1i die l#:inlattfiifftiung (to) für das Mahlgut auf der, in der Drehrichtung ge- se@tett, ttac h dein al>laufettden Bereich der
    Schlagscheibe (4) "/_u gelegenen Sehe des Jr1Clt- ters lizu. des l?inlaufschachtes (8) angeordnet ist. =. Einrichtung nach Anspruch r, dadurch ge- kennzeichnet. daß die Einlaufütfnung ( to) durch einen an sich bekannten N-emchlul.ischie- lier ( t i) in ihren nuerschnittsalnnessungen \ -ei-, ili(lei -bar ist.
DED5441A 1950-08-26 1950-08-26 Einrichtung zur Zufuehrung des Mahlgutes bei Hammermuehlen u. dgl. Expired DE848005C (de)

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