DE847840C - Beleuchtungseinrichtung fuer Naehmaschinen - Google Patents

Beleuchtungseinrichtung fuer Naehmaschinen

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Publication number
DE847840C
DE847840C DEF117A DEF0000117A DE847840C DE 847840 C DE847840 C DE 847840C DE F117 A DEF117 A DE F117A DE F0000117 A DEF0000117 A DE F0000117A DE 847840 C DE847840 C DE 847840C
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DE
Germany
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lighting device
stand
sewing machine
tripod
sewing
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Expired
Application number
DEF117A
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English (en)
Inventor
Max Schwab
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Frankl and Kirchner GmbH and Co KG
Original Assignee
Frankl and Kirchner GmbH and Co KG
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Publication date
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B79/00Incorporations or adaptations of lighting equipment

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Beleuchtungseinrichtung für Nähmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf Beleuchtungseinrichtungen mit Stativ für Nähmaschinen. Sie hat sich eine verbesserte und formschöne Bauart derartiger Beleuchtungseinrichtungen zum Ziel gesetzt, bei der die bisher bekannten Nachteile nicht mehr in Erscheinung treten.
  • Die Beleuchtungseinrichtungen wurden bisher zum Teil mittels Kopfschraube am Nähmaschinenkopf befestigt. Nachteilig hat sich dabei ausgewirkt, daß eine Demontage der Beleuchtungseinrichtung beim Säubern der in der Kopfplatte angeordneten Triebwerksteile erforderlich war. Darüber hinaus war es aber auch bei einer derartigen Befestigung nicht möglich, die Zuleitung in zweckmäßiger «'eise an die Leuchte heranzuführen.
  • Es ist weiterhin bekannt, die Nähleuchte an der sogenannten Kniehelbeschraube zn befestigen. Die Beleuchtungseinrichtungen müssen begreiflicherweise an Nähmaschinen verschiedener allgemein bekannter Gattungen angeordnet werden. In jedem Falle sind daher die Befestigungselemente verschieden, wobei speziell die engen Toleranzen der als Schaftschraube ausgebildeten Kniehebelschraube zu beachten sind. Auch bei dieser Anbringungsart konnte die Zuleitung nicht zweckmäßig an die Beleuchtung herangeführt werden.
  • Schließlich hat man vorgeschlagen, die Beleuchtungseinrichtung an Stativrohren zu befestigen. Der Stativfuß war starr auf der Nähmaschinentischplatte angeschraubt. Er mußte so weit vom Nähmaschinenoberteil entfernt sein, daß das Nähmaschinenoberteil zum Reinigen umgelegt werden konnte. Die Zuleitung wurde über die Tischplatte in den Stativfuß eingeführt, durch Glas Stativrohr hindurchgeführt und ant Ende des Rohres ausgeführt, und von da aus verlegte man die Leitung über den Bereich des verstellbaren Halters zur Lampenfassung. Diese Ausführungsart hatte den weiteren Nachteil, daß eine zweckmäßige Verlegung des Anschlußkabels nicht möglich war. Darüber hinaus wirkte der Stativfuß im Hinblick auf die verhältnismäßig lange Bauart und die teilweise sichtbare Zuleitung sehr unschön.
  • Alle diese Nachteile sind durch die vorliegende Erfindung vermieden. Es ist erfindungsgemäß ein Stativ vorgesehen, das unmittelbar hinter dem Ständer und dem Arm der Nähmaschine angeordnet wird und so ausgebildet ist, daß es über ein Scharnier in eine zweite Arbeitslage umgelegt werden kann, ohne daß irgendwelche Verbindungen gelöst oder hergestellt werden müssen. Das Umlegen erfolgt dabei erfindungsgemäß senkrecht zu der Ebene, in der die im Winkel zueinander stehenden Stativteile in ihrer Arbeitslage liegen. Es ist dabei von besonderem Vorteil, daß @ das Scharnierteil des umgelegten Stativs gleichzeitig als Auflagestütze für das zum Säubern oder zur Reparatur umgelegte Nähmaschinenoberteil dient.
  • Um die für eine mit allen Vorzügen ausgestattete Nähbeleuchtung erforderlichen Einstellmöglichkeiten zu erreichen, besteht das horizontale Stativteil aus teleskopartig ineinandergeschobenen Rohren. Hierdurch ist es möglich, die Leuchte durch Auseinanderziehen bzw. Ineinanderschieben der Rohre in jede gewünschte Gebrauchslage einzustellen. Die ineinandergeschobenen Rohre sind auch ineinander drehbar, wodurch die Einstellmöglichkeit der Leuchte praktisch unbegrenzt ist. Der kleine Reflektor ist am Ende des horizontalen Stativteils befestigt, und zwar so, daß das Rohrteil gabelförmig ausgebildet ist, wobei die Gabelenden den Fassungshals der Leuchte umfassen. Das horizontale und das vertikale Stativteil sind durch ein Verbindungsstück miteinander verbunden, das gehäuseförmig ausgebildet ist. In diesem Verbindungsstück sind der Ausschalter für die Nähleuchte und gleichzeitig eine Signallampe für den Motor untergebracht. Die Zuleitung zur Leuchte ist erfindungsgemäß nicht sichtbar, sie ist im Innern der Stativrohre verlegt. Im scharnierförmig ausgebildeten Stativfuß ist eine Anschlußklemme vorgesehen, an dieser Anschlußklemme erfolgt der elektrische Anschluß.
  • Dabei wird die Zuleitung zweckmäßig direkt durch die Tischplatte geführt. Die im Innern der Rohre verlegte Zuleitung ist so ausgebildet, daß die Stativteile verstellt werden können, ohne daß dabei das Zuleitungskabel beschädigt wird. Zu diesem Zweck wird das Kabel in nicht dargestellter Weise spiralenförmig gewickelt und in die Stativrohre eingelegt.
  • Die vorgeschlagene Erfindung stellt also eine wesentliche Neuerung auf dem Gebiet der Nähmaschinenbeleuchtungseinrichtungen dar. Der kleine, allseitig verstellbare Reflektor kann in jede beliebige Lage in der Nähe der Arbeitsstelle eingestellt werden, ohne daß er störend wirkt. Durch die spezielle Ausbildung des Stativs, wobei das vertikale Stativteil etwa in der Profillinie des Ständers und das horizontale Stativteil etwa in der Profillinie des Nähmaschinenarmsliegt, ist unbehinderter Stoffdurchgang an der Nähmaschine gewährleistet und vor allem die Zuleitung zur Nähleuchte so im Innern des Stativs verlegt, daß eine Beschädigung vermieden wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Fig. i zeigt eine Ansicht auf die Rückseite des Nähmaschinenoberteils mit der Beleuchtungseinrichtung, wobei die Tischplatte, an der ein Antriebsmotor montiert ist, in abgebrochenem Zustand gezeichnet ist.
  • Fig. 2 ist eine Ansicht in Pfeilrichtung B mit je zur Hälfte dargestelltem Nähmaschinenoberteil und Antriebsmotor und mit einem Teilschnitt ,-1-A durch das Scharnier, wobei auch das Nähmaschinenoberteil und das umgeklappte Scharnier strichliniert dargestellt sind.
  • Auf der Nähmaschinentischplatte i ist das Scharnierteil 2 festgeschraubt und mit einem Bolzen 3 mit dem als Stativfuß ausgebildeten Scharnierteil 4 verbunden. Mit der Schraube 5 ist ein verstell- und schwenkbares Stativrohr 6 arretiert, <las ein Gehäuseteil 7 trägt.
  • Dieses Gehäuse trägt wiederum ein Stativrohr 8, in dem ein weiteres Stativrohr g teleskopartig läng verschiebbar und drehbar angeordnet und mit einer Schraube io arretierbar ist. Das Stativrohr 9 umfaßt mit seinem Ende ii und 12 gabelförmig die Fassung 13 der Leuchte 14 und steht mit dieser über einen Bolzen 15 in gelenkiger Verbindung. Im Gehäuse ist der Schalter 16 für die Nähleuchte angeordnet. Dieses Gehäuse weist auch eine Kontrollampe 17 auf. Das Auge 18, das im Gehäuse 7 angeordnet ist, trägt den Garnhalter i9, der verstellbar und mit einer Schraube 2o arretierbar ist. Das Scharnierteil 4 trägt einen Gummipuffer 21, der bei umgeklapptem Stativ hoch steht und als Auflagestütze für das Nährnaschinenoberteil dient. 22 ist ein Schaltkaten, der an der Nähmaschinentischplatte befestigt ist und mit dem der Motor 23 verbunden ist. Die Motorzuleitung wird mittels Klemmnippel 24 zugentlastet. Sie kann innerhalb des Schaltkastens 2.2 mit der Zuleitung der Nähleuchte verklemmt «erden oder in nicht dargestellter Weise durch eine Steckverbindung. Es ist nicht unbedingt notwendig, daß der elektrische Antrieb in Verbindung mit der Beleuchtungseinrichtung verwendet wird. Die Zuleitung kann auch direkt an den Stativfuß herangeführt werden, oder durch die Tischplatte hindurch, auch evtl. unter Verwendung eines Niedervolttransformators. Durch einen Lenker kann das Nähmaschinenoberteil und das Stativ miteinander gekoppelt werden. Das Stativ legt sich im vorliegenden Fall automatisch gleichzeitig mit dem Nähmaschinenoberteil um.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Nähmaschinenbeleuchtungseinrichtung mit Stativ, dadurch gekennzeichnet, daß das aus einem vertikalen kleineren, im wesentlichen der Höhe des Nähmaschinenständers entsprechenden und einem starr im rechten Winkel hierzu angeordneten, horizontalen größeren, im wesentlichen der Länge des Nähmaschinenarms entsprechenden Armteil bestehende Stativ senkrecht zu der Ebene, in der die im Winkel zueinander stehenden Armteile lie-en, aus einer Arbeitslage in eine ein- zige zweite Arbeits- bzw. Ruhelage umlegbar ist, ohne <laß irgendwelche Verbindungen gelöst oder Hergestellt «erden müssen. Kähmaschinenbeleuchtungseinrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen scharnier- artig ausgebildeten Stativfuß mit einem Auflage- stutzen ein dem stativseitigen Scharnierteil, der bei umgele"tein @t;itiv als Auflage für das Näh- maschinenot)erteit dient. 3. Nähmaschinenbeleuchtungseinrichtung mit Stativ nach Anspruch i und 2, dadurch gekenn- zeichnet, daß der vertikale Armteil und der hori- zontale Armteil über ein Gehäuse miteinander verbunden sind, das einen Schalter für die Näh- leuchte aufnimmt. 4. \;ilimiiscliinenl)eleuchtungseinrichtung mit I ach Anspruch i bis 31 Stativ I dadurch gekenn- zeichnet, <laß eine Kontrollampe für den Näh- iniitor im (jeli;iuse angeordnet ist. 5. N;ilunaschinenbeleuchtungseinrichtung mit Stativ nach Anspruch i bis 4, dadurch gekenn- zeichnet, daß am Gehäuse oder am vertikalen oder am horizontalen Armteil eine Befestigungsvor- richtung für einen Garnrollenhalter angebracht ist.
    6. Kähmaschinenbeleuchtungseinrichtung mit Stativ nach Anspruch i bis 4, dadurch gekenn- zeichnet, daß der horizontale Armteil teleskopartig ausgezogen werden kann. 7. \ähmaschinenbeleuchtungseinrichtung mit Stativ nach Anspruch i und 6, dadurch gekenn- zeichnet, daß die Leitung innerhalb des Stativs durch spiralförmiges Einlegen ganz oder teilweise elastisch ist. \ähmaschinenbeleuchtungseinrichtung mit Stativ nach Anspruch i bis 7, dadurch gekenn- zeichnet, daß das Ende des teleskopartig ausge- bildeten Stativ teils gabelförmig ausläuft, den Fassungshals der Leuchte umfaßt und mit ihm drehbar verbunden ist. o. \ä hmaschinenbeleuchtungseinrichtung mit Stativ nach Anspruch i bis 6, dadurch gekenn- zeichnet, daß das Ende des Stativteils über ein Kugelgelenk mit der Leuchte verbunden ist.
    Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 5c8 (-)o6, 6oci i66, 639 770, 668 77i; Prospekt der Fa. Gebr. Kaiser, Veheim-Hüsten; Katalog der Fa. Karl Pfisterer, Stuttgart-LTnter- türkheim.
DEF117A 1949-10-27 1949-10-27 Beleuchtungseinrichtung fuer Naehmaschinen Expired DE847840C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0962574A1 (de) * 1998-06-05 1999-12-08 Fritz Gegauf Ag Bernina-Nähmaschinenfabrik Beleuchtungsvorrichtung für eine Nähmaschine

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DE598996C (de) * 1934-06-22 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Naehmaschine mit an der Unterseite des Armes angeordnetem Naehlicht
DE600166C (de) * 1934-07-16 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Beleuchtungseinrichtung fuer Naehmaschinen
DE639770C (de) * 1933-07-13 1936-12-12 Singer Mfg Co Beleuchtungsvorrichtung fuer Naehmaschinen
DE668711C (de) * 1937-07-13 1938-12-08 Vorm Seidel & Naumann Ag Beleuchtungseinrichtung fuer Naehmaschinen

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