DE847503C - Verfahren zur Begrenzung der Kettenlaenge und -vermaschung bei der Polymerisation von Siliconprodukten - Google Patents

Verfahren zur Begrenzung der Kettenlaenge und -vermaschung bei der Polymerisation von Siliconprodukten

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DE847503C
DE847503C DEP21148A DEP0021148A DE847503C DE 847503 C DE847503 C DE 847503C DE P21148 A DEP21148 A DE P21148A DE P0021148 A DEP0021148 A DE P0021148A DE 847503 C DE847503 C DE 847503C
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DE
Germany
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polymerization
chain length
limiting
silicone products
mono
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Expired
Application number
DEP21148A
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English (en)
Inventor
Robert Dr-Ing Strigel
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Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE847503C publication Critical patent/DE847503C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G77/00Macromolecular compounds obtained by reactions forming a linkage containing silicon with or without sulfur, nitrogen, oxygen or carbon in the main chain of the macromolecule
    • C08G77/04Polysiloxanes
    • C08G77/06Preparatory processes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Silicon Polymers (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Begrenzung der Kettenlänge und -vermaschung bei der Polymerisation von Siliconprodukten
    l3ei (iei- 1Ierstelluiig von Siliconprodukten, z. 11.
    nach dein t @ri@mar@l-\crfahren. ergel)eri sich stets
    l@emische von Mono-, l>i- und Triverbindungen.
    Die Diverl»iidungen führen bei der Polvinerisation
    zii Ketten fortschreitender Länge. Die gleichzeitige
    Anwesenheit von Monoverbindungen
    eilte
    \"erinascliung, also eine Kreuz- und Querverbindung
    der Ketten. während die Triverhin-dungen die Ten-
    denz 'haben, die Ketten abzuschließen, also die Bil-
    dung längerer Ketten oder stärkere Vermaschungen
    abzustoppen. Bei der Herstellung brauchbarer
    Siliconpr<xiukte bestimmter Eigenschaften ist es
    deshalb außerordentlich wichtig, die drei Kompo-
    nenten des nionomeren Produktes möglichst rein
    darzustellen, um programmäßig die Polymerisation
    steuern zu k@inli@:n. l?itie unmittelbare getrennte Her-
    stellutig von Mono-, 1)i- und @riyerl»ndungen ist bisher nicht geglückt, so daß nicht: anderes -übrig blieb, als zwecks Reindarstellung der einzelnen Komponenten auf physikalische M ittel. \\ ie Destillation, Kristallisation, zurückzugreifen. Durch die bei der Destillation erforderliche Erhitzung wird nun alter schon eine gewisse, nicht steuerbare Polym:risation eingeleitet, auch ist die Destillation an sich schwer durchführbar, weil die Steuerpunkte der Komponenten nicht vyeit auseinanderliegen. 13,-sonders schwierig ist die Trennung der Mono- und Dikompotienten. @yeil sich ihre Siedepunkte nur uni wenige Grade unterscheiden. Die Trennung ist deshalb umständlich und kostspielig.
  • Die Erfindung vermeidet die Hauptschwierigkeit bei dieser Trennung, nämlich die Trennung der Komponenten mit besonders »alie ztisainnieilliegeii-(Iein Siedepunkt. t?rfitidungsgeniäß wird nur die Triverbindung abgetrennt, währeil,d die Mono- und I)iverlündung. z. B. Mono- und Dialkvle, im Restgemisch verbleiben. Ferner wird erfindtingsgcmäß der Polymerisationsvorgang dadurch gesteuert, daß man während der Polvmerisation das 1'lono- und Diverbindungsgemischy wcnigstens einem Ultraschallfeld aussetzt, dessen Frequenz. Freduenzgemisch oder Freduenzfahrplan dem gewünschten Grad der Verkettung oder Vermaschung, am besten durch \'ersucli, angepaßt wird.
  • Der Vorgang spielt sich derart ab, daß die 'Mono--und Diverbindungen an sich zu unbegrenzter Verkettung und Vermaschung neigen, die Ketten und '.haschen aber durch dasUltraschallfeld abgebrochen werden,-falls dieses Feld überhaupt die Bildung längerer Betten oder größerer Vermaschungsgebiete zulassen sollte. Im allgemeinen werden die Ketten und Maschen um so kürzer ausfallen, je höher die Frequenz und Energie des Ultraschallfeldes ist. Unter Umständen kann man auch zwei oder m,#iirere Schallfelder gleicher oder verschiedener Frequenz oder Phase unter verschiedenen oder gleichen räumlichen Richtungen zusammenwirken lassen. Man hat dadurch viele Variationsmöglichkeiten für die
    Steuerung der Polynierisation. Das Ultraschallfeld
    wirkt dabei wie die Triverbindung kettenabschlie-
    ßexid. Unter Umständeil kann man, um den erzielten
    Polymerisationszustand zu konsen-ieren, gegen das
    Ende der Ultraschallbehandlung noch die Trikom-
    ponente zusetzen.
    Auf diese Weise ist es möglich, reproduzierbare
    Siliconprodukte mit guten, leicht einsteuerbaren
    Eigenschaften zu erhalten, ohne die 1@Iono- und Di-
    verbindungen voneinander trennen zu müssen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Begrenzung der Kettenlänge und -verniaschung 1Jei (l.er t'olvinerisation von Siliconprodukten, dadurch gekennzeichnet, daß aus dem Mono-, Di- undTrikoinPonentengemisch des nionotneren Ausgangsstottes nur die Trikom- ponente beispielsweise durch Destillation abge- trennt wird und das verbleibende :Mono- und Di- komponentengemisch 1)-i der Polynierisation wenigstens einem Ultraschallfeld mit einer der gewünschten Kettcnlängc oder Verniaschung an- gepaßten Frequenz ausgesetzt wird und daß ge- gebenenfalls gegen (las Ende der Polyinerisation zwecks Fixierung die Triko inponente zugesetzt wird.
DEP21148A 1948-11-09 1948-11-09 Verfahren zur Begrenzung der Kettenlaenge und -vermaschung bei der Polymerisation von Siliconprodukten Expired DE847503C (de)

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