DE84433C - - Google Patents

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DE84433C
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pressure plate
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B11/00Pressing molten glass or performed glass reheated to equivalent low viscosity without blowing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. W
Vorliegende Vorrichtung stellt eine anderweite Ausführungsform der in der Patentschrift Nr. 46464 dargestellten Vorrichtung zum Verschliefsen und Festhalten von Glasprefsformen dar. Sie soll namentlich bei Herstellung kleiner Gegenstände Anwendung finden.
Fig. ι auf beiliegender Zeichnung stellt die Vorrichtung in der vorderen Ansicht,
Fig. 2 in der Seitenansicht,
Fig. 3 im wagerechten Schnitt dar;
Fig. 4 zeigt die obere Ansicht der Druckplatte.
Wenn an der — auf der Zeichnung nicht dargestellten — Glaspresse, welche vom Körper S getragen wird, gearbeitet werden soll, so wird eine Prefsform F auf den Prefstisch A unter die Druckspindel geschoben, bis sie gegen die auf der Tischflä'che verstellbar angeordneten Platten χ χ stöfst.
Rechts und links von F befinden sich zwei verticale, an ihren oberen Enden durch halboffene Hülsen pp1, an ihren unteren Enden in dem Prefstische geführte Gewindespindeln ο o1. Jede Spindel 0 hat unterhalb des Prefstisches ein Zahngetriebe n. Die Zähne dieser beiden gleich grofsen Getriebe η und nl greifen in ein Zahnrad q. Ferner greift in Getriebe η ein Zahnradsegment m, welches sich sowohl rechts- wie linksseitig aus m herausdrehen läfst. Die Drehpunkte von n1 qn und m liegen in einer Richtung, genau unter dem Mittelpunkte der Prefsspindel. Oberhalb der Prefsplatte befindet sich ein mit dem Zahnradsegment verbundener Hebel B, durch dessen Vor- oder Rückwärtsbewegung das Getriebe η und mit diesem durch Uebertragung von q auch n1 gedreht wird. Hierdurch werden auch die Spindeln 0 und o1 in drehende Bewegung gesetzt. Aufserdem ist eine Druckplatte C angeordnet, in deren beiderseitigen Augen sich Gewinde befinden, in welche die Spindeln ο o1 eingeschraubt sind. Werden 0 und o1 gedreht, so hebt oder senkt sich die Druckplatte C parallel zur Prefsplatte A, was bei jedem Glaseingufs in die Prefsform .Fgeschehen mufs, um die Form vorziehen oder unterschieben zu können. Um die Höhenlage der Druckplatte jeder Prefsform anpassen zu können, ist an der Spindel 0 eine Kurbel r angebracht. Durch Drehung an derselben, was nach Ausschaltung des Segments m aus η erfolgen kann, lä'fst sich die Druckplatte C entsprechend der Formhöhe heben und senken. Ist die Druckplatte C entsprechend eingestellt, so wird das Segment wieder in die Verzahnung von q gebracht und die Kurbel r abgezogen, damit sie dem Arbeiter nicht hinderlich ist. Es genügt, so lange in der eingestellten Form geprefst wird, eine kurze Drehung des Hebels B, um die Prefsform jedesmal festzustellen oder zu lösen.
Diese Vorrichtung hat namentlich gegenüber derjenigen, welche durch die Patentschrift Nr. 46464 bekannt geworden ist, den Vorzug, dafs das schwerfällige Verstellen der Traverse bezw. Druckplatte, was häufig ungleich erfolgte, fortfällt; ebenso fallen die raumbeengenden Säulen fort, wodurch ein freies, unbehin-
dertes Arbeiten an der Presse ermöglicht wird; ferner wird für den Preisstempel nötigenfalls ein freierer Spielraum zu schaffen sein, was bei allen bisher zur Anwendung gelangten Constructionen nicht vorhanden oder zu erreichen war. Das Heben und Senken der Traverse erfolgt durch einen in keiner Lage den Arbeiter in seinen Bewegungen behindernden Hebel B, was bei der in der Patentschrift Nr. 46464 genannten Vorrichtung sehr störend der Fall war, da der hierzu dienende Griff in der Nähe des Prefsstempels liegt und dort verschiedene Stellungen einnimmt. Bei vorliegender Vorrichtung
kann durch Einstellung mit
Kurbel r die Stellung des Hebels B beliebig verändert werden, und dieser liegt entfernt von der Prefsspindel.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Eine Vorrichtung zum Bethä'tigen der Formendruckplatte an Glaspressen, gekennzeichnet durch die Anordnung eines unterhalb des Prefstisches befindlichen Zahnradvorgeleges (n1 q n), durch welches mittels Drehung an einem Hebel (B) zwei vertical stehende, beiderseitig von dem Arbeitenden in dem Prefstische geführte Spindeln (0 o1) derart gedreht werden, dafs eine in ein Gewinde (0 und 01J greifende Druckplatte (C) gehoben und gesenkt wird.
    Die Anordnung des Antriebsmechanismus für das Vorgelege in der Weise, dafs derselbe ausgerückt werden kann, um die Höhenverstellung der Druckplatte (C) auch unabhängig davon vornehmen zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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