DE844231C - Druckaustauscher - Google Patents

Druckaustauscher

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DE844231C
DE844231C DEJ1658A DEJ0001658A DE844231C DE 844231 C DE844231 C DE 844231C DE J1658 A DEJ1658 A DE J1658A DE J0001658 A DEJ0001658 A DE J0001658A DE 844231 C DE844231 C DE 844231C
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DE
Germany
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intermediate floor
pressure
pressure exchanger
medium
exchanger according
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DEJ1658A
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George Jendrassik
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F13/00Pressure exchangers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

  • Druckaustauscher Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Druckaustauscher, <l. 1i. auf umlaufende Maschinen, in welchen ein gasförmiges Medium komprimiert wird, indem die Expansion eines anderen gasförmigen Mediums bzw. einer anderen Menge desselben Mediums innerhalb ein und derselben Maschine ausgenutzt wird, wobei sowohl dieKompression als auch die Expansion in mindestens einer kreisförniil; angeordneten Reihe von Kammern stattfindet, wobei zwischen diesen und dem übrigen Teil der Maschine eine Relativdrehung stattfindet und der Austausch der in den einzelnen Kammern befindlichen Gasmengen sich jeweils im Verlauf eines Druckausgleichs bei niederem bzw. höherem Druck vollzieht, wobei im ersteren Fall das in einer Kammer expandierte Gas durch das zu komprimierende Gas ersetzt wird, während im letzteren Fall das in einer bzw. mehreren Kammern komprimierte Gas durch das zu expandierende Gas ersetzt wird.
  • Bei einer bevorzugten Ausführung eines Druckaustauschers sind die einzelnen Kammern in Form eines Rotors angeordnet, zu welchem das Gas über feststehende Verteilereinrichtungen (Leitapparate) -zugeführt bzw. von diesem abgeführt wird. In Abwandlung dessen wurde für bestimmte Ausführungsarten von Druckaustauschern vorgeschlagen, zwei Kammerkränze, zwischen welchen Relativdrehung besteht, bzw. einen feststehenden Kammerkranz in Verbindung mit umlaufenden Gasverteilungseinrichtungen (Leitapparaten) zu verwenden. Beispiele für Ausführungsarten von Druckaustauschern sind an sich bekannt.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich insbesondere auf Druckaustauscher, bei welchen die Kammern in Form eines oder mehrerer Rotoren gegeben sind und bei welchen das Gas an mindestens einer Stirnseite eines dieser Rotoren in axialer Richtung zu- bzw. abgeführt wird, weshalb auch die einzelnen Kammern an mindestens dieser Stirnseite offen sind und die Abdeckung bzw. Freigabe dieser Kammeröffnungen zwecks Ermöglichung des Gasaustausches an entsprechenden Zeitpunkten durch einen mit entsprechenden Durchbrechungen versehenen feststehenden Zwischenboden bzw. einem denselben ZZveck erfüllenden Bauteil erfolgt, der einen Teil des den bzw. die Rotoren umschließenden Gehäuses bilden kann.
  • Zwecks Kleinhaltung der Gasverluste ist es wesentlich, daß der jeweilige Zwischenraum zwischen diesem Zwischenboden und der Stirnseite des Rotors so klein wie möglich gemacht wird; dabei ergeben sich jedoch Schwierigkeiten auf Grund der Wärmedehnung des Rotors. Der Hauptgegenstand der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung von Konstruktionen, bei welchen der genannte -Zwischenraum klein und im wesentlichen von unveränderlicher Größe ist und bei welchen gleichzeitig die Wärmedehnung des Rotors in axialer Richtung bzw. eine Axialverschiebung des Rotors möglich ist.
  • Gemäß vorliegender Erfindung ist bei einem Druckaustauscher zur gleichzeitigen Expansion eines unter hohem Druck stehenden Mediums und Kompression eines unter niedrigem Druck stehenden Mediums, der mindestens eine kreisförmig angeordnete Reihe von Kammern bzw. einen Kammerkranz und mindestens eine das Medium verteilende jeweils gegenüber einer Stirnseite des Kammerkranzes angeordnete Verteilungseinrichtung, z. B. einen Leitapparat bzw. einen Zwischenboden, aufweist, mit dessen Hilfe bei gleichzeitiger Relativdrehung zwischen diesem und dem Kammerkranz der Gasaustausch in axialer Richtung erfolgt, der Zwischenboden und der Kammerkranz zusammen mit einer entsprechenden Lagerung so angeordnet, daß einerseits deren gegenseitige Relativdrehung möglich ist und andererseits der Axialabstand zwischen denselben festgelegt wird, wobei der Zwischenboden so axial verschiebbar angebracht ist, daß der Axialabstand zwischen Kammerkranz und Zwischenboden unveränderlich ist. Die Lagerung kann in mindestens einem Lager bestehen, welches den Axialabstand zwischen der Stirnseite des Kammerkranzes und dem Zwischenboden festlegt. Der verschiebbare Zwischenboden kann in Führungen gehalten werden, die zwar eine Axialverschiebung zulassen, die jedoch ein Kippen desselben in bezug auf den Kammerkranz verhindern. Eine Ausführungsform einer solchen Führung kann in einer parallel beweglichen Vorrichtung bestehen, die eine Axialverschiebung des Zwischenbodens gestattet, ohne daä derselbe gekippt wird; diese Vorrichtung kann aus mindestens zwei Wellen bestehen, die jeweils in einer bzw. mehreren parallelen, senkrecht zur Richtung der Axialverschiebung des Zwischenbodens stehenden Ebenen an einem in bezug auf den Zwischenboden feststehenden Teil drehbar gelagert und zueinander nicht parallel sind. Jede dieser Wellen ist mit mindestens zwei Hebeln verbunden; diese Wellen ermöglichen in Verbindung mit an dem Zwischenboden anienkenden Gelenken eine Verschiebung desselben ohne Kippen. Der Zwischenboden kann durch entsprechende seitliche Stützen an der Ausführung von seitlichen Bewegungen gehindert werden. Eine andere Ausführung einer solchen Führung kann aus mindestens einer Stange bzw. röhrenförmigen Hülse, die an dem verschiebbaren Zwischenboden befestigt ist und von diesem absteht, und aus mindestens einer weiteren röhrenförmigen Hülse bzw. Stange bestehen, die an einem in bezug auf den Zwischenboden feststehenden Teil befestigt ist und die erstgenannte Stange bzw. die erstgenannte röhrenförmige Hülse jeweils berührt und abstützt; auch in diesem Fall kann eine Axialhewegung des Zwischenbodens ohne Kippen und ohne seitliche Bewegung stattfinden.
  • Die Erfindung wird nunmehr beispielsweise unter Bezug auf die Zeichnungen beschrieben, in welchen Fig. i ein Längsschnitt durch einen Druckaustauscher ist, Fig.2 einen Querschnitt durch den Druckaustauscher längs der Linie A-A der Fig. i darstellt, Fig. 3 einen Schnitt durch einen Druckausgleichszylinder mit einem ühersetzungsgelenkhebelsystem zeigt, Fig.4 eine schematische Ansicht eines anderen Gelenkhebelsystems ist, Fig.5 eine Innenansicht eines Deckels eines Druckaustauschers mit Parallelgelenkhebelsystem ist und Fig. 6 einen Querschnitt durch diesen Deckel mit Gelenkhebelsystem zeigt.
  • Der in Fig. i und 2 dargestellte Druckaustauscher i besitzt einen von einer ringförmig angeordneten Anzahl von Kammern bzw. einem Kammerkranz 3 gebildeten Rotor 2, der innerhalb eines Gehäuses 4 zwischen zwei Böden 5 und 6 umläuft. Die einzelnen Kammern 3 liegen mit ihren Längsachsen jeweils parallel zur Drehachse des Kammerkranzes. An dem Gehäuse .4 ist ein Boden 6 und ein Deckel 7 angebracht. Das Gehäuse 4 umschließt den Zwischenboden 5, der im Gehäuse so verschiebbar angeordnet ist, daß er, ohne zu kippen und ohne sich zu verdrehen, axial verschoben werden kann. An beiden Böden 5 und 6 befinden sich jeweils Lagerschilde 8 und 9, die Lager io und t i enthalten. In den Lagern ruhen Wellen 12 und 13, die an den Stirnseiten des Rotors 2 über Radsterne 14 und 15 mit diesem fest verbunden sind. Die beiden Böden 5 und 6 weisen entsprechende Niederdruck- und Hochdruckeinlaß- und Auslaßdruckaustauschkanäle 16, 17 und 18, i9 auf, durch welche das unter niedrigem Druck stehende Medium (Luft) und das unter hohem Druck stehende Medium (heiße Verbrennungsgase) zur Kompression bzw. l-xhansioci in den Kammern 3 des Rotors 2 zu- bzw. abgeführt wird. Die Druckaustauschkanäle 16 und 18 in (lern verschiebbaren Zwischenhoden 5 sind gasdicht verschiebbar an Verbindungskanäle 20 und 21 im Gehäuse 4 angeschlossen. Zwischen den Verbindungskanälen 16, 20 und 18, 2#_ befinden sich jeweils Gasdichtungen 22 und 23, die verhindern, claß beim Verschieben des Zwischenbodecis Arheitsmediucn verloren geht. Die Wellen 12 und 13 sind in der Nähe der Radsterne 15 mittels einer nachgiebigen Verbindung 24 miteiciander verbunden, die die axiale Verschiebung der \N'ellen 12 und @i3 gegeneinander gestattet.
  • Der Rotor 2 wird von zwei konzentrischen Zylindern, einem Außenzylinder 25 und einem Innenzylinder 26 gebildet, zwischen welchen radiale Trennwände 27 liegen, die die Kammern 3 bilden. Zwischen dem Rotor 2 und den Böden 5 und 6 sind Labyrinthdichtungen 28 vorgesehen, die einen Gasverlust aus den Kammern 3 nach den Zwischenräumen innerhalb des Gehäuses ,4 hin verhindern. Anstatt der Labyrinthdichtungen 28 können auch Kohledichtungen aus hochtemperaturbeständigem und selbstschmierendem Kohlematerial Anwendung finden. Das Gehäuse 4 bildet zusammen mit dem Deckel 7 und dem Boden 6 einen geschlossenen Behälter, der den Rotor 2 umschließt. Die Zwischenräume entlang des Umfangs des Rotors 2 können auf einem Druck gehalten werden, der zwischen dem Hochdruck und dem Niederdruck der in den Kammern 3 expandierenden bzw. komprimierten Medien liegt, um die Druckverluste aus den Kammern 3 möglichst niedrig zu halten.
  • Das Lagerschild8 in dem verschiebbaren Zwischenboden 5 hält eine sich in axialer Richtung erstreckende Hülse 29, die koaxial zu den Rotorwellen 12 bzw. 13 in eine Buchse 30 in den Gehäusedeckel 7 hineinragt, die von diesem in Richtung nach dem Lagerschild 8 absteht. Die Hülse 29 enthält ein Lager 31, in welchem eine Verlängerung 1211 kleineren Durchmessers der Welle 12 bzw. 13 ruht, die durch eine Öffnung durch den Deckel ? hindurchragt. Die Hülse 29 ist axial innerhalb der Buchse 30 verschieblich und enthält eine Dichtung 33, welche die Wellenverlängerung 12" gegen die Hülse 29 abdichtet. während eine Dichtung 32 die Öffnung in dem Deckel 7 abdichtet. Der Rotor 2 wird durch Antreiben seiner Welle entweder über eine ihrer 1?nden 12a bzw. i311 oder auf irgendeine andere Art in Umdrehung versetzt. ' In dem Deckel 7 befinden sich drei Druekausgleichszylinder 34 (Fig. i und 2), die dazu dienen, ein Kippen bzw. ein Verschieben des Zwischenlodens 5 unter dem Einfluß des hohen Druckes in einer der Kammern zu verhindern. Kolben 35, die jeweils in den Zylindern 34 gleiten, sind entweder über Stacigen36 direkt oder über ein Ühersetzungsgelenkliel>elsvstem 36, 37, 38 (Fig. 3), welch letzteres gestattet, daß kleinere Kolben und Zylinder Anwendung finden, indirekt mit dem Zwischenloden 5 verbunden.
  • Dieselbe Wirkung kann jedoch auch mittels eines einzigen Druckausgleichszylinders 34 mit einem einzigen Kolben 35 erzielt werden, der mit einem Gelenkhebelsystem verbunden ist, welches schematisch in Fig. 4 dargestellt ist. Der unter dem Druck des Mediums in dem Zylinder 34 gleitende Kolben 35 wirkt über die Stange 36 auf ein Ende eines Hebels 39, der über einen Gelenkhebel 4o an einem festen Punkt des Deckels 7 angelenkt ist. Der Hebel 39 ist mit zwei in entsprechendem Abstand voneinander befindlichenLenkern4i und 42 verbunden, die den Zwischenboden 5 gegen Verschiebungen und Kippen infolge des Druckes in den Kammern 3 sichern.
  • Der verschiebbare Zwischenboden 5 kann auch durch eine in den Fig.5 und 6 dargestellte Anordnung am Verschieben und Kippen gehindert werden. In dem Deckel 7 ruhen zwei Wellen 43 und 44 in Lagern 45, 46 und 47, 48. Auf den Wellen 43 und 44 sind jeweils Hebel 49, 50 bzw. 51, 52 fest angebracht. An diesen befinden sich Gelenkhebel 53, 54 und 55, 56, die mit dem Zwischenboden 5 beweglich verbunden sind.
  • In Verbindung mit den beiden Wellen 43 und 44 kann zur Ausgleichung des Axialschubes, der von dem unter hohem Druck stehenden und entsprechend auf den Zwischenboden 5 einwirkenden Medium 'herrührt, ein einzelner Druckausgleichszylinder 34 mit Kolben 35 und Kolbenstange 36 vorgesehen sein. An Stelle eines Druckausgleichszylinders 34 und Kolben 35 kann auch ein Membranausgleichssystem oder ein Ausgleichssystem mit dehnbarem Balg Anwendung finden, das entweder unmittelbar oder mittelbar über ein Gelenkhebelsy stem, wie oben beschrieben, auf den Zwischenboden 5 wirken kann. Der Druckausgleichskolben, die Membranausgleichsvorrichtung bzw. die Bälge werden vorzugsweise so angeordnet, daß sie im wesentlichen in axialerRichtung wirken, wobei der für ihren Betrieb benötigte Mediumdruck aus einem geeignetenBereich desDruckaustauschers bezogen wird.
  • Im Betrieb sind dieVerbindungskanäle2i und i9 des Druckaustauschers mit einem nicht gezeigten, unter hohem Druck stehenden Strömungskreis des Mediums verbunden, während die Verbindungskanäle 20 und 17 mit ebenso nicht gezeigten, unter niedrigem Druck stehenden Strömungskreisen des Mediums verbunden sind. Der Zwischentoden 5 ist infolgedessen an einer Seite hohem Druck und an der anderen Seite niedrigem Druck ausgesetzt. Die Druckdifferenz zwischen dem Hochdruck und dem Niederdruck versucht, den Zwischenboden 5 zu kippen, während beide Beanspruchungen versuchen, denselben axial zu verschieben und somit den Spalt zwischen dem Rotor 2 und dem Zwischenboden 5 zu vergrößern. Die Kolben 35 werden ebenfalls mit dem Druck des Mediums beschickt, um die auf den Zwischenboden 5 wirkenden Beanspruchungen auszugleichen. Das unter hohem Druck stehende, von einem entsprechenden Punkt des Druckaustauschers i bezogene Medium kann über eine Röhre 57 zwei Kolben 35 beiderseits des Hochdruckkanals 21 (Fig.2) zugeführt werden, während dem auf der Niederdruckkanalseite 20 liegenden Kolben 35 über eine entsprechende Öffnung Atmosphärendruck zugeführt wird. Gleichzeitig wird durch die Fixierung der Hülse 29 in der Buchse 30 der Zwischenboden 5 daran gehindert, zu kippen bzw. eine seitliche Bewegung auszuführen.
  • Das in Fig.4 dargestellte Einkolbengelenkhebelausgleichssystem stellt eine weitere Ausführungsform der Erfindung dar, die dazu verwendet werden kann, alle, auf den Zwischenboden 5 wirkenden Kräfte auszugleichen. In diesem Fall kann die innerhalb der Buchse 30 gleitende Hülse 29 ebenfalls ein Kippen bzw. eine seitliche Bewegung des Zwischenbodens 5 verhindern.
  • Das parallel bewegliche, in den Fig. 5 und 6 dargestellte Gelenkhebelsystem kann in dem Druckaustauscher i je nach Erfordernis in Verbindung mit einem, zwei oder drei Kolben 35 Anwendung finden, um das Kippen bzw. den Axialschub des Zwischenbodens 5 auszugleichen. In diesem Fall ist es notwendig, einen Mechanismus vorzusehen, der die seitliche Bewegung des Zwischenbodens 5 verhindert; infolgedessen wird in dieses System die in der Buchse 30 gleitende Hülse 29 bzw. ein eine gleiche Wirkung ausübender :Mechanismus mit einbezogen.
  • Bei einem Druckaustauscher, bei welchem zwei verschiebbare Zwischenböden, zwischen welchen ein oder mehrere Rotoren liegen, vorgesehen sind, ist jeder Zwischenboden axial verschiebbar angeordnet, so daß im wesentlichen in gleicher Art, wie oben für einen einzelnen verschiebbaren Zwischenboden beschrieben, Axialbewegungen auf Grund von Wärmedehnungen bzw. andere Axialverschiebungen des bzw. der Rotoren möglich sind. Wenn zwei verschiebbare Zwischenböden einen Ausgleich erfordern, kann ein Zwischenboden durch einen bzw. mehrere Druckausgleichskolben, Membranen oder Bälge direkt ausgeglichen werden, während der andere Zwischenboden mittelbar über dieselben Kolben, Membranen oder Bälge über Hebel und Gelenke ausgeglichen wird.
  • Offensichtlich können, wo in Zylindern bewegliche Kolben zur Herstellung der Ausgleichskräfte benutzt werden, dieZylinder auch an denZwischenböden und die Kolben an dem feststehenden Teil der Maschine angeordnet werden, was dann einer Umkehrung der in den Zeichnungen dargestellten und oben beschriebenen Anordnung darstellt.
  • Um die Erfindung mit gutem Erfolg anzuwenden, kann es von Vorteil sein, bestimmte Teile der Anordnung zu heizen bzw. zu kühlen, indem von anderen Teilen des Druckaustauschers Arbeitsmedium abgeleitet wird und dieses Medium so weitergeleitet wird, daß es in Berührung mit den Teilen, deren Temperatur geregelt werden soll, beispielsweise der Rotorwelle und den Lagern, kommt, wobei der Zweck der ist, die Erwärmungstemperatur herabzusetzen bzw. in bestimmten Teilen des Austauschers bestimmte Temperaturen herzustellen.
  • Bei einem Druckaustauscher, hei welchem eines der Medien hohe Temperatur hat, kann es nötig sein, bestimmte Teile, beispielsweise die Lager und die in deren Nähe liegenden Abstützungen, zu kühlen. Das in Fig. i dargestellte Lagerschild 8 besitzt einen das Lager io umgebenden Flüssigkeitskühlmantel 58, während die Buchse 30, wie aus der Abbildung ersichtlich ist, mit einem die Hülse 29 umgebenden Flüssigkeitsmantel 59 ausgestattet ist.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Druckaustauscher zur gleichzeitigen Expansion eines mater hohem Druck stehenden Mediums und Kompression eines unter niedrigem Druck stehenden Mediums, bestehend aus mindestens einer ringförmig angeordneten Anzahl von Kammern bz-,v. einem Kammerkranz und mindestens einem das Medium verteilenden Bauteil bzw. Zwischenhoden, der gegenüber einer Stirnseite des Kammerkranzes so angeordnet ist, daß hei gegenseitiger Relativdrehung des Zwischenbodens und des Kammerkranzes in den Kammern ein Austausch des Mediums in axialer Richtung erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenboden (5) und der Kammerkranz (3) zusammen mit einer Lagerung (8) so einander gegenüberliegend angeordnet und so ausgebildet sind, daß einerseits die genannte Relativdrehung möglich ist und andererseits ein Axialabstand zwischen den beiden Teilen eingehalten wird, wobei der Zwischenboden (5) so axial verschiebbar angeordnet ist, daß der Axialabstand zwischen dem Kammerkranz (3) und dem Zwischenboden (5) unveränderlich ist.
  2. 2. Druckaustauscher nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerung (8) mindestens ein Lager (8) enthält, das dazu dient, den Axialabstand zwischen der Stirnseite des Kammerkranzes (3) und dem Zwischenhoden (5) einzuhalten.
  3. 3. Druckaustauscher nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der verschiebbare Zwischenboden (5) von Führungen (35, 36, 37, 38. 39, 40, 41, 42) so gehalten wird, daß eine Axialverschiebung desselben möglich ist, jedoch ein Kippen des Zwischenbodens (5) in bezug auf den Kammerkranz (3) verhindert wird.
  4. 4. Druckaustauscher nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dal.i die Führung in einem parallel beweglichen Mechanismus (Fig.4) besteht, der eine Axialverschiebung des Zwischenbodens zuläßt, ohne daß derselbe kippen kann.
  5. 5. Druckaustauscher nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung aus mindestens zwei `'Fellen (43, 44) besteht, die in einer bzw. zwei parallelen, senkrecht zur Richtung der Axialverschiebung des Zwischenbodens (5) stehenden Ebenen drehbar an einem in bezug auf den Zwischenboden feststehenden Teil (45, 46, 47, 48) angeordnet und zueinander nicht parallel sind. und daß deren jede mindestens mit zwei Hebeln (4y, 50, 51, 52) versehen ist, die jeweils über Gelenkhebel (53, 54, 55, 56) mit dem Zwischenboden (5) verbunden sind, wodurch eine Axialverschiebung des Zwischenbodens (5) ohne Kippen ermöglicht wird.
  6. 6. Druckaustauscher nach Ansprumch 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Abstützung (29, 30) vorgesehen ist, die dazu dient, den Zwischenboden (5) an der Ausführung von Kippbewegungen zu hindern.
  7. 7. Druckaustauscher nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung aus mindestens einer Stange bzw. röhrenförmigen Hülse (29), die an dem verschiebbaren Zwischenboden (5) befestigt ist und von demselben absteht, und aus mindestens einer röhrenförmigen Hülse (30) bzw. Stange besteht, die mit einem Teil verbunden ist, welcher in bezug auf den Zwischenboden (5) feststeht und welche die genannte erstgenannte Stange bzw. röhrenförmige Hülse (29) berührt und stützt, so daß eine Axialverschiebung des Zwischenbodens (5) ohne Kippen und ohne seitliche Bewegung desselben stattfinden kann. B. Druckaustauscher nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei Lager (io und 31) vorgesehen sind, die eine mit dem Kammerkranz (3) verbundene Welle (12°) halten und die innerhalb eines röhrenförmig ausgebildeten Teiles (29) liegen, welcher seinerseits mit dem verschiebbaren Zwischenboden (5) fest verbunden ist und somit ein Kippen desselben verhindert. 9. Druckaustauscher nach irgendeinem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zumindestens ein durch den Druck des Mediums betätigtes Ausgleichsgerät (34, 35) vorgesehen ist, welches entweder mittelbar oder unmittelbar auf den verschiebbaren Zwischenboden (5) wirkt, um die Kräfte auszugleichen, die versuchen, denselben zu verschieben, und/oder um die Kräfte auszugleichen, die versuchen, denselben zu kippen. i o. Druckaustauscher nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das durch den Druck des Mediums betätigte Ausgleichsgerät aus einem in einem Zylinder (34) gleitenden Kolben (35) besteht, der durch den von dem Druckaustauscher (i) bezogenen Druck des Mediums betätigt wird. i i. Druckaustauscher nach irgendeinem der vorstehenden Ansprüche, bei welchem der Kammerkranz auf einer Welle befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (Fig. i) aus zwei Teilen (12 und 13) besteht und daß zwischen den beiden Wellenteilen (12 und 13) eine Teleskopverbindung besteht.
DEJ1658A 1949-07-25 1950-07-26 Druckaustauscher Expired DE844231C (de)

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