DE844044C - Orthopaedischer Verschluss fuer Sakralafter - Google Patents

Orthopaedischer Verschluss fuer Sakralafter

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DE844044C
DE844044C DEZ1651A DEZ0001651A DE844044C DE 844044 C DE844044 C DE 844044C DE Z1651 A DEZ1651 A DE Z1651A DE Z0001651 A DEZ0001651 A DE Z0001651A DE 844044 C DE844044 C DE 844044C
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Germany
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capsule
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orthopedic fastener
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Expired
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DEZ1651A
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Alois Zwahl
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F5/00Orthopaedic methods or devices for non-surgical treatment of bones or joints; Nursing devices ; Anti-rape devices
    • A61F5/44Devices worn by the patient for reception of urine, faeces, catamenial or other discharge; Colostomy devices
    • A61F5/451Genital or anal receptacles
    • A61F5/455Genital or anal receptacles for collecting urine or discharge from female member

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Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eisen orthopädischen Verschluß für Sakralafter (Anus anomalis -Steißafter) .
  • Verschlüsse für Sakralafter nach Darmoperationeu insbesondere bei Krebskra'n,kheit des Darmes; sind in Form von Sunstafterpelotten bekannt, die vorzugsweise aus Moos- oder Schwammgummi hergestellt werden.
  • Kunstafterpelotten dieser Art haben jedoch eine Reihe von Nachteilen, wie alle Druckabschlußpelotten, welche mit Fäkalien in Berührung kommen.
  • Einmal ü4en solche Pelotten einen starken Reiz aus, der von dem Patienten als sehr störend empfunken wird. Hinzu kommt die geringe Lebensdauer derartiger Pelotten, da sie sich hunter der Einwir-. kung der Fäkalien schon nach kurzer Zeit zersetzen. Ein besonders schwerwiegender'Nacbteil ist jedoch der durch Pelotten dieser Art entstehende widerliche Geruch, der auch die Umgebung des Kranken unangenehm belästigt, für den Kranken selbst aber eine Quelle größter physischer und psychischer Qualen darstellt.
  • Im Gegensatz zu den bekannten Druckabschlußpelotten besteht der Verschluß gemäß der Erfindung aus einer länghchen, leicht nach außen gegewölbten Kapsel mit hochgebogenen Rändern, die zweckmäßig aus einem Kunststoff, insbesondere aus einem nachformbaren (thermoplastischen) Kunstharz hergestellt ist.
  • Mit Vorteil wählt man für den kapselartigen Verschluß einen durchsichtigen Kunststoff, weil dann die Sicherheit des Abschlusses leichter von außen kontrolliert werden kann.
  • Damit sich die Kapsel den jeweiligen örtlichen Verhältnissen güt anpassen läßt, ist sie durch einen Leibriemen mit Kreuzbeingelenk befestigt, über das ein einstellbares, mit der Kapsel verschraubtes Verbindungsstück gehängt wird.
  • Im Vergleich zu den bisher üblichen Kunststoffpelotten wird durch die Erfindung ein wesentlicher Fortschritt erreicht; denn die neue Kapsel verschließt den After nicht durch inneren Druck wie ein Zapfen, sondern umgibt den Kunstafter in Form einer leicht nach außen gewölbten Schale, ohne einen Reiz auf den After auszuüben. Der erwünschte Verschluß wird durch die äußere Kapselform in Verbindung mit den Gesäßweichteilen erreicht. Weiterhin ist eine solche Kapsel korrosionsbeständig, nimmt keinen Geruch auf und läßt sich leicht mit Wasser reinigen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht; es zeigt Fig. 1 eine Draufsicht auf die Kapsel, Fig. 2 eine Seitenansicht, F.ig*3 einen Schnitt nach der Linie III-IIter Fig. I, Fig. 4 eine Draufsicht des Verbindungsstückes, Fig. 5 eine Seitenansicht kieses Stückes, Fig. 6 eine Draufsicht auf den Leibgurt mit Kreuzbeingelenk und 'Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie VII-VII der Fig. 6.
  • Die einstückige Kapsel I besteht aus einem vor-Zugsweise durchsichtigen Kunststoff, insbesondere 'aus einem thermoplastischen Kunstharz, das sich nachträglich (durch Erwärmen) verformen und dadurch der Körperform des Trägers anpassen läßt.
  • Die Kapsel hat eine längliche Gestalt mit leichter Wölbung nach außen und einem hochgebogenen Rand. In der Mitte befindet sich eine Warze 2, die zur Aufnahme einer Befestigurlgsschraube dient.
  • An ihrem einen Ende ist die Kapsel mit einem Knopf 3 zúr Anbringung der unteren Bänder versehe.
  • Zum Befestigen der Kapsel I am Patienten dient ein Gummileibgurt 4 mit Rückenverstärkung (Fibereinsatz) 5, der sich selbst empfindlichen Patienten leicht anpassen läßt. An dem Fibereinsatz 5 befindét sich ein um den Bolzen 7 drehbares Kreuzbeingelenk 6, ü,ber dessen Querstift 8 das hakenförmige obere Ende eines Verbindungsstückes g (Fig. 4 und 5) gehängt wird. Das Verhindungsstück g hat einen Längsausschnitt, der die in die Warze 2 eingesetzte Schraube aufnimmt, so daß die Kapsel bequem an die gewünschte Austrittsstelle gesetzt werden kann.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRUCHE I. Orthopädischer Verschluß für Sakralafter (Anus anomalis), dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß aus einer länglichen, leicht nach außen gewölbten Kapsel (I) mit hochgebogenen Rändern besteht.
  2. 2. Verschluß nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Kapsel (I) aus Kun;ststoff, insbesondere aus einem nachformbaren (thermoplastischen) Kunstharz hergestellt ist.
  3. 3. Verschluß nach Anspruch I oder 2, diadurch gekennzeichnet, daß die Kapsel (I) durchsichtig ist.
  4. 4. Verschluß nach Anspruch I oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kapsel (I) durch einen Leibriemen (4) mit Kreuzbeingelenk (6) befestigt ist, über das ein einstellbares, mit der Kapsel verschraubtes Verbindungsstück (g) gehängt wird.
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