DE840976C - Motorisch angetriebenes Laufwerk mit Gangregler fuer Uhren od. dgl. - Google Patents

Motorisch angetriebenes Laufwerk mit Gangregler fuer Uhren od. dgl.

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DE840976C
DE840976C DEP10719A DEP0010719A DE840976C DE 840976 C DE840976 C DE 840976C DE P10719 A DEP10719 A DE P10719A DE P0010719 A DEP0010719 A DE P0010719A DE 840976 C DE840976 C DE 840976C
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DE
Germany
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drive
gear regulator
regulator
motor
finger
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Expired
Application number
DEP10719A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Bilz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B15/00Escapements

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Motorisch angetriebenes Laufwerk mit Gangregler für Uhren od. dgl. Die Gangregler von Uhren sperren periodisch, meistens mittels eines Ankerganges das Laufwerk der Uhr. Die dabei verwendete Sperrvorrichtung besteht aus zwei im Gegentakt arbeitenden Gesperren, von denen immer eines wirksam ist. jedes der beiden Gesperre gibt das Laufwerk immer nur für einen kleinen Schritt frei. Das Schwingungsorgan des Gangreglers, ein Pendel oder eine Unruh, muß deshalb bei jeder Halbschwingung einmal ein Gesperre schließen und Öffnen.
  • Die Erfindung betrifft ein motorisch angetriehenes Laufwerk mit Gangregler für Uhren od. dgl. mit wesentlich anderer Wirkungsweise. Erfindungsgemäß ist die Geschwindigkeit des Laufwerkes außer durch den dasselbe periodisch sperrenden Gangregler noch in anderer Weise (durch Dämpfung, Drehzahl des Antriebsmotors usw.) derart gebunden, daß auch ohne Einwirkung des Gangreglers der während einer Periode des Gangreglers zurückgelegte Laufwerksweg nur wenig größer wäre als bei Einwirkung des Gangreglers, und der Gangregler sperrt nur im Einfachtakt mit Einfachgdsperre das Laufwerk, d. h. bei jeder Vollschwingung, des Schwingungsorgans wird nur einmal vorübergehend das Laufwerk gesperrt, im übrigen ist es sich selbst überlassen. Dadurch ergibt sich eine Vereinfachung des Gesperres und eine Entlastung des Schwingungsorgans.
  • Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert.
  • Ein Pendel t schwingt um eine Achse 2. Es ist mit einer Sperrbahn 3, einer Antriebsbahn .1 und einem Fortsatz 5 versehen. Die Teile 3, q, 5 können bei der Schwingurig in die Bahn 6 eines abgeflachten, an einem Hebel 7 sitzenden Fingers 8 greifen. Der Hebel 7 sitzt lose auf einer Welle 9, mit der ein Teil 1 o fest verbunden ist. Er kann zwischen Anschlägen 11, 12 sich bewegen. Eine Feder 13 drängt ihn gegen den Anschlag 12. Die Sperrbahn 3 ist um einen Winkel a gegen einen um die Achse 2 beschriebenen Kreis 14 geneigt. Die Antriebsbahn 4 entspricht der Projektion des Weges des Fingers 8 auf einer mit dem Pendel 1 mit Sollamplitude schwingenden Ebene.
  • Die Welle g wird von einem Elektromotor mit solcher Geschwindigkeit angetrieben, daß der Finger 8 während einer Vollschwingung des Pendels 1 mehr als einen vollen Umlauf ausführen würde. Der Winkel a entspricht dem sogenannten Reibbungswinkel beim Gleiten des Fingers 8 auf der Sperrbahn 3, d. h. die durch die Schräguqg der Sperrbahn gegen den Kreis 14 sich ergebende Tagentialkomponente hält der Reibung der Teile 3 und 8 das Gleichgewicht. Das Pendel wird also durch Anliegen des Fingers 8 auf der Sperrbahn 3 praktisch kaum gebremst.
  • Im übrigen arbeitet die Anordnung folgendermaßen: Die Welle g läuft im Pfeilsinn um. Sobald der Antriebsmotor des Laufwerkes in Gang gesetzt wird, trifft der Finger 8 auf den Fortsatz 5 und wirft das Pendels bis zur Sollamplitude an. Es schwingt nun im Pfeilsinn aus, erreicht die rechte Ausschlagstellung, schwingt bis zur linken Ausschlagstellung zurück und von dort aus irrt Pfeilsinn nach der gezeichneten Mittellage zu. Kurz nachdem das Pendel die linke Ausschlagstellung erreicht oder verlassen hat, hat der Finger 8 einen vollen Umlauf ausgeführt, trifft also auf die Sperrbahn 3. Dadurch wird dmer Hebel 7 an einer Weiterdrehung gehindert. Die Welle 9 und der Teil 1 o laufen aber unter Spannung der Feder 13 noch bis zum Auftreffen des Anschlages 11 auf den Hebel 7 weiter und kommen dann zum Stillstand. Erst wenn durch Schwingen des Pendels t im Pfeilsinn die Sperrbahn 3 den Finger 8 verlassen hat, kann sich die Welle 9 wieder weiterdrehen. Der Hebel 7 schwingt dabei unter der Einwirkung der Feder 13 bis zum Anschlag 12. Kurz darauf wandert der Finger 8 an der Antriebsbahn 4 des Pendels entlang und gibt diesem, falls es nicht mit der Sollamplitude schwingt, einen Impuls, der gerade zur Erreichung der Sollamplitude ausreicht. Das Pendel schwingt also immer mit der Sollamplitude und hat deshalb hohe Ganggenauigkeit, insbesondere auch deswegen, weil es nur im Einfachtakt ein Einfachgesperre,, Teile 3, 8, zu betätigen braucht. Das Pendel schwingt dann wieder in die rechte Ausschlagstellung, kehrt in die linke zurück, sperrt dann wieder den Finger 8 usw. Die Feder 13 wirkt als dämpfendes Zwischenglied zwischen Gangregler und Laufwerk und verhütet harte Schläge auf das Pendel.
  • Der Erfindungsgegenstand kann in verschiedener Weise abgewandelt werden. So kann man z. B. an Stelle eines Pendels auch eine Unruh verwenden, das Gesperre 3, 8 an Stelle kleineren Hebelarms des Pendels 1 oder der Unruh verlegen usw.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Motorisch - angetriebenes Laufwerk mit Gangregler für Uhren od. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Geschwindigkeit des Laufwerks (Weile 9) außer durch den dasselbe periodisch sperrenden Gangregler noch in anderer Weise (durch Dämpfung, Drehzahl des Antriebsmotors usw.) derart gebunden ist, daß auch ohne Einwirkung des Gangreglers der während einer Periode des Gangreglers (Pendel t) zurückgelegte 1-aufwerksweg nur wenig größer ist als bei Einwirkung des Gangreglers (voller Umlauf des Fingers 8 ), und daß der Gangregler(i) nur im Einfachtakt 'mit Einfachgesperre (3, &) das Laufwerk (Welle 9) sperrt.
  2. 2. Laufwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwingungsorgan des Gangreglers (Pendelt) außer einer Sperrbahn (3) noch eine Antriebsbahn (4) enthält, die der Projektion eines das Organ (1) angreifenden Laufwerkteils (Finger 8) auf eine mit dem Organ bei Sollamplitude schwingenden Ebene entspricht.
  3. 3. Laufwerk nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwingungsorgan (1) außer einer Antriebsbahn (4) noch einen derart weit in die Bahn (6) eines das Organ (t) angreifenden Laufwerkteils (8) tauchenden Fort-Satz (5) hat, daß es von diesem Laufwerkteil (8) beim Anfahren bis zur Sollamplitude ausgelenkt wird.
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