DE839914C - Akustischer Schwingungserzeuger, insbesondere fuer Signalinstrumente, Hupen, Nebelhoerner od. dgl. - Google Patents

Akustischer Schwingungserzeuger, insbesondere fuer Signalinstrumente, Hupen, Nebelhoerner od. dgl.

Info

Publication number
DE839914C
DE839914C DEW2881A DEW0002881A DE839914C DE 839914 C DE839914 C DE 839914C DE W2881 A DEW2881 A DE W2881A DE W0002881 A DEW0002881 A DE W0002881A DE 839914 C DE839914 C DE 839914C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
horns
membrane
vibration generator
acoustic vibration
fog
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW2881A
Other languages
English (en)
Inventor
Gustav Kraemer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Westfaelische Metall Industrie KG Hueck and Co
Original Assignee
Westfaelische Metall Industrie KG Hueck and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Westfaelische Metall Industrie KG Hueck and Co filed Critical Westfaelische Metall Industrie KG Hueck and Co
Priority to DEW2881A priority Critical patent/DE839914C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE839914C publication Critical patent/DE839914C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K9/00Devices in which sound is produced by vibrating a diaphragm or analogous element, e.g. fog horns, vehicle hooters or buzzers
    • G10K9/02Devices in which sound is produced by vibrating a diaphragm or analogous element, e.g. fog horns, vehicle hooters or buzzers driven by gas; e.g. suction operated
    • G10K9/04Devices in which sound is produced by vibrating a diaphragm or analogous element, e.g. fog horns, vehicle hooters or buzzers driven by gas; e.g. suction operated by compressed gases, e.g. compressed air

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Apparatuses For Generation Of Mechanical Vibrations (AREA)

Description

  • Bei akustischen Schwingungserzeugern wird der Preßluftstrom mit Hilfe einer schwingenden Membran in Schallwellen umgewandelt. Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art ist es üblich, die Membran an ihrem Rande oder in der Mitte fest einzuspannen. Derartig fest eingespannte Membranen müssen sowohl in ihrer Spannung als auch in ihrer relativen Lage zurLuftdüse dem jeweiligen Betriebsdruck angepaßt werden. Bei Steigen oder Fallen des Betriebsdruckes für die einmal fest eingespannte Membran spricht diese je nach ihrer Schwingungscharakteristik gar nicht an oder hebt sich, insbesondere bei höheren Drücken, so weit von der Luftdüse ab, daß ein großer Teil des Luftstromes nutzlos entweicht, während sich die Amplitude der Membran und damit die Lautstärke nicht vergrößert. Es muß daher eine kostspielige und nur von Fachkräften auszuübende genaue Einstellung jedes Schwingungserzeugers für den jeweilig zur Verfügung stehenden Betriebsdruck erfolgen.
  • Es hat sich nun herausgestellt, daß die obenerwähnten Schwierigkeiten nicht auftreten, wenn man die lose auf den Ventilsitz gelegte Membran durch eine gewölbte Federscheibe, die auf den Rand der Membran einwirkt, in ihrer Stellung hält und als Gegenlager für die Federscheibe eine ebene Scheibe verwendet oder den Deckel des Druckausgleichraumes eben ausbildet, so daß er als Gegenlager dienen kann.
  • Durch diese Anordnung wird erreicht, daß der Sitz der Membran elastisch ist und sich jedem Betriebsdruck selbsttätig anpassen kann, indem die gewölbte Federscheibe, die im Ruhezustand der Anlage theoretisch mit einem Punkt an der Gegenscheibe anliegt, entsprechend dem auf die Membran und damit auf sie ausgeübten Druck des Luftstromes mit ihrem Rücken auf der Gegenscheibe abrollt, so daß die Auflagefläche sich mit zunehmendem Druck ständig kreisförmig vergrößert und so die Federcharakteristik dem Druck gleitend angepaßt wird.
  • Dein wachsenden Luftdruck setzt die Federscheibe einen wachsenden Gegendruck entgegen. Dadurch wird erreicht, daß der Luftspalt zwischen der Düse und der Membran klein bleibt und die entweichende Luft voll ausgenutzt wird. Die Amplitude der Membran steigt bei zunehmendem Druck, womit auch die Lautstärke wächst.
  • Soll die Membran auf eine bestimmte Tonhöhe fest eingestellt werden, bedient man sich im vorliegenden Falle einer Stellschraube, die auf die Gegenscheibe einwirkt. Auf diese Weise kann jede beliebige Federspannung eingestellt werden, da sich der von der Schraube ausgeübte Druck gleichmäßig auf die Auflagefläche der gewölbten Federscheibe verteilt. Diese Anordnung ist von außen her bedienbar und bietet für ihre Betätigung keinerlei Schwierigkeiten.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar stellt sie einen akustischen Schwingungserzeuger im Schnitt dar. Durch das Gehäuse i wird der Druckausgleichraum gebildet, der gegen die Außenluft in an sich bekannter Weise durch den Deckel io abgeschlossen ist. In den Druckausgleichraum mündet der Luftkanal 2, auf dessen schneidenförmigem Rand 3 die Membran 4 aufliegt.
  • Gemäß der Erfindung steht die :Membran 4 unter dem Einflug einer gewölbten Federscheibe 5, die auf dem Rand der Membran 4 aufliegt. Die Federscheibe 5 stützt sich mit ihrer Scheitelfläche gegen eine im Gehäuse io angeordnete Gegenscheibe 6 ab.
  • Die Einstellung der Membran auf eine bestimmte Tonhöhe erfolgt durch eine z-,veckmäßigerweise im Deckel io angeordnete Einstellschraube 7, deren jeweilige Stellung in bekannter Weise durch eine Gegenmutter 8 und einen Sprengring 9 gesichert wird.
  • Die Wirkungsweise der Anlage ist wie folgt: Beim Eintreten der Druckluft in den Schallerzeuger durch den Luftkanal 2 wird die Membran 4 von ihrem schneidenförmigen Sitz entgegen der Wirkung der gewölbten Federscheibe 5 abgehoben und gerät in Schwingungen. Die Federscheibe 5 rollt sich gemäß der Erfindung mit ihrem Rücken, entsprechend dem auf sie ausgeübtenLuftdruck, auf derGegenscheibe6 ab und vergrößert dadurch ihre Auflagefläche und somit ihren Gegendruck. Durch diese gleitende Charakteristik der Feder wird erreicht, daß bei geringem Anfangsdruck die Membran bereits anspricht, da die Auflagefläche der Feder und somit ihr Gegendruck gering ist, während bei zunehmendem Luftdruck die Auflagefläche der Feder und damit ihr Widerstand größer wird. Der Luftspalt zwischen der Membran 4 und der Schneide 3 bleibt daher immer so gering, daß keine Luft nutzlos entw -eichen kann. Der auf die Membran auftreffende Luftstrom wird infolgedessen ausschließliA zur Erhöhung der Amplitude der Membran und damit zur Vergrößerung der Lautstärke verwendet.
  • Die durch die Vibration der Membran entstehenden Schallwellen werden in an sich bekannter Weise durch den Kanal i i dem Schalltrichter 12 zugeführt, in welchem sie verstärkt und geglättet werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Akustischer Schwingungserzeuger, insbesondere für Signalinstrumente, Hupen, Nebelhörner od. dgl., bei welchem die Umwandlung der zugeführten Druckluft in Schiillwellen durch eine schwingende Membran erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran unter dem Einfluß einer gewölbten Federscheibe steht, die auf den Membranrand einwirkt und sich mit ihrem Scheitelpunkt gegen eine ebene Fläche abstützt, auf der sie sich bei zunehmendem Druck radial abwälzt.
  2. 2. Akustischer Schwingungserzeuger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die ebene Fläche durch eine Scheibe gebildet ist, auf deren Mittelpunkt eine Einstellschraube wirkt.
DEW2881A 1950-07-04 1950-07-04 Akustischer Schwingungserzeuger, insbesondere fuer Signalinstrumente, Hupen, Nebelhoerner od. dgl. Expired DE839914C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW2881A DE839914C (de) 1950-07-04 1950-07-04 Akustischer Schwingungserzeuger, insbesondere fuer Signalinstrumente, Hupen, Nebelhoerner od. dgl.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW2881A DE839914C (de) 1950-07-04 1950-07-04 Akustischer Schwingungserzeuger, insbesondere fuer Signalinstrumente, Hupen, Nebelhoerner od. dgl.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE839914C true DE839914C (de) 1952-05-26

Family

ID=7591772

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW2881A Expired DE839914C (de) 1950-07-04 1950-07-04 Akustischer Schwingungserzeuger, insbesondere fuer Signalinstrumente, Hupen, Nebelhoerner od. dgl.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE839914C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1138344B (de) * 1958-09-10 1962-10-18 Keiichi Shintaku Schallerzeuger

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1138344B (de) * 1958-09-10 1962-10-18 Keiichi Shintaku Schallerzeuger

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE839914C (de) Akustischer Schwingungserzeuger, insbesondere fuer Signalinstrumente, Hupen, Nebelhoerner od. dgl.
DE2506710C2 (de) Piezoelektrischer elektroakustischer Wandler
DE940654C (de) Koernermikrophon
DE2241445A1 (de) Kalottenmembran fuer lautsprecher
DE1828572U (de) Membranventil.
DE809501C (de) Ventilplatte
DE607515C (de) Flachmembran aus nicht magnetischem formbarem formbarem Material
DE367170C (de) Schalldose fuer Sprechmaschinen
DE490108C (de) Einrichtung zur Konstanthaltung der Membranspannung, insbesondere bei elektrostatischen Lautsprechern, Telephonen und Mikrophonen
DE906226C (de) Membrananordnung fuer Steuergeraete, insbesondere von Druckluftbremsen
DE896053C (de) Spannvorrichtung fuer Membranen in Steuerventilen von Druckluftbremseinrichtungen
DE857205C (de) Piezoelektrisches Schallgeraet
DE2156008C2 (de) Druckwandler
DE875671C (de) Piezoelektrisches Schallumsetzungsgeraet
DE441898C (de) Elektromagnetische Hupe, bei welcher ausser der Schallplatte eine mit dieser fest verbundene Vibrationsscheibe durch einen Elektromagneten in Schwingungen versetzt wird
DE856617C (de) Membran aus thermoplastischen Kunststoffen
DE2637252B2 (de) Auslaufstutzen eines Wasserventils mit einem aufschraubbaren Strahlreglermundstück und einem diesem vorgeordneten Durchflußmengen-Konstanthalter
DE844466C (de) Einspannvorrichtung fuer Membranen
DE568302C (de) Mikrotelephon mit zur Vermeidung von Stoerschwingungen besonders ausgebildeten Kapseln
DE975174C (de) Vorrichtung zur Glaettung des Frequenzgangs des UEbertragungsmasses eines Mikrofons
DE944734C (de) Statischer Hochtonlautsprecher
DE1117771B (de) Elektrolytkondensator mit UEberdruckventil
AT104059B (de) Telephonempfänger.
DE881956C (de) Alarm-Rufnummernschild fuer Fernsprecher
DE2304146A1 (de) Kondensator-abdeckscheibe mit sicherheitsmembrane