DE839554C - Elektro-Fensterluefter - Google Patents

Elektro-Fensterluefter

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DE839554C
DE839554C DEH2198A DEH0002198A DE839554C DE 839554 C DE839554 C DE 839554C DE H2198 A DEH2198 A DE H2198A DE H0002198 A DEH0002198 A DE H0002198A DE 839554 C DE839554 C DE 839554C
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DE
Germany
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window
plastic
electric window
motor
translucent
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Expired
Application number
DEH2198A
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English (en)
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DE1610665U (de
Inventor
Karl Dipl-Ing Plagge
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HESSENWERKE ELEKTROTECHNISCHE
Original Assignee
HESSENWERKE ELEKTROTECHNISCHE
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F7/00Ventilation
    • F24F7/007Ventilation with forced flow
    • F24F7/013Ventilation with forced flow using wall or window fans, displacing air through the wall or window

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Description

  • Bei den bekanntenBauarten vonElektro-Fensterlüftern ist der den Ventilator tragende Befestigungsring an einer in das Fenster eingelassenen Sciheibe aus Metall, Holz oder einem sonstigen tragfähigen Werkstoff befestigt, und die Jalousieklappen stehen mit dem Befestigungsring in konstruktiver Verbindung. Der Berührungsschutz ist dabei auf der Tragkonstruktion zwischen Motor und Befestigungsring angeordnet.
  • Diese Bauweise hat verschiedene Nachteile. Der Lichteinfall durch das mit einem solchen Lüfter ausgerüstete Fenster wird erheblich eingeschränkt. Der an der wenig stabilen Fensterkonstruktion befestigte Ventilator gibt zu Resonanzen und somit zu Schwingungen und Geräuschen Anlaß. Der verhältnismäßig schwere Befestigungsring aus Metall erfordert den Einbau von Scheiben aus einem genügend stabilen, lichtundurchlässigen und für die Fensterkonstruktion häufig zu schweren. Werkstoff. Infolge der schwingungstechnisch ungünstigen Massenverteilung ist das Auftreten von Schwing-;ngen unvermeidbar oder nur durch besondere, die Konstruktion belastende Mittel zu verhindern. Dadurch, daß auch der Berührungsschutz selbst in metallischer, schwingungsleitender Verbindung mit den umlaufenden Teilen steht, wird die Geräuschbildung begünstigt.
  • Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß die Bauteile der Lüftereinrichtung mit Ausnahme des Motors und seines Tragarmes aus einem lichtdurchlässigen, säure-und laugebeständigen Kunststoff, wie dem aus Methylakrylsäureesterpolymerisaten gewonnenen Kunststoff, 'hergestellt werden und der Motor mit Flügelrad getrennt von den übrigenTeilen an einem möglichst nicht schwingungsfähigen Teil der Fensterkonstruktion befestigt wird. So werden nach der Erfindung die Jalousie, der Berührungsschutz, der Ring bzw. die Scheibe zum Befestigen dieser Teile in der Fensterscheibe bzw. im Fensterrahmen sowie die Ventilatorflügel aus dem lichtdurchlässigen Kunststoff hergestellt.
  • Durch die erfindungsgemäße Bauart wird der Lichteinfall bis auf die Behinderung durch den verhältnismäßig kleinen Motor vollständig gewahrt, die durch die umlaufenden Teile verursachten Schwingungen bleiben, auf den Motor und seinen Tragarm beschränkt, und ihre ungünstigeWirkung kann durch entsprechende Stärke und Befestigung des Tragarmes ausgeschaltet werden. Diese Bauart hat außerdem den Vorteil, daß die in das Fenster eingebauten Teile aus dem Kunststoff wegen des niedrigen spezifischen Gewichts keine zusätzliche mechanische Belastung der. Fensterkonstruktion darstellen. Da der' vorgeschlagene Kunststoff nichtrostend und säurebeständig gegenüber den wichtigsten anorganischen und organischen Säuren in den hier vorkommenden Konzentrationen ist, ist die Haltbarkeit gegenüber den Bauarten aus Metall weitgehend erhöht. Daß die Bauteile aus dem Kunststoff leicht abwaschbar sind, bedeutet auch in hygienischer Hinsicht einen Fortschritt gegenüber den metallischen Ausführungen. Ein weiterer Vorteil ist die Tatsache, daß das metallische Klappern der Jalousie beseitigt ist; der Ton ihrer aus dem Kunststoff hergestellten Klappen ist infolge der spezifischen Werkstoffeigenschaften gegenüber metallischem Klappern sehr gedämpft. Infolge des geringen Gewichts bewegen sich die jalousieklappen in ihren Scharnieren sehr leicht, so daß der Widerstand gegen den Luftstrom minimal ist und die Luftförderung des Ventilators wesentlich erhöht wird. Schließlich ist es auch fortschrittlich, daß der Fensterlüfter nach der Erfindung materialgerecht der Fensterkonstruktion angepaßt ist, was auch in dekorativer Hinsicht von Bedeutung ist.
  • In den Abbildungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Vorderansicht und Abb. a eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt. Der Motor i mit den Ventilatorflügeln z ist mittels des Tragarmes 3, zweckmäßig unter Zwischenlegen eines Isolierpolsters d, an dem Fensterfutter 5 befestigt, so daß der Ventilator frei vor der Lüftungsöffnung des Fensters hängt. Die Ventilatorflügel sind aus lichtdurchlässigem Kunststoff hergestellt. In den Fensterrahmen 6 ist eine Scheibe 7 aus demselben Kunststoff oder aus normalem Glas mit einer Lüftungsöffnung eingesetzt. Diese Öffnung ist von der Jalousie 8 bedeckt. Weiter ist auf der Scheibe 7 nach der Motorseite hin ein Schutzgitter 9 angeordnet. Die Jalousie 8 wie auch das Schutzgitter 9 sind ebenfalls aus lichtdurchlässigem Kunststoff hergestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektro-Fensterlüfter, dadurch gekennzeichnet, daß die Bauteile der Lüftereinric'htung mit Ausnahme des Motors und seines Tragarmes aus einem lichtdurchlässigen, säure-und laugebeständigen Kunststoff, wie dem aus Methylakrylsäureesterl>olymerisaten gewonnenen Kunststoff, hergestellt sind und der Motor mit Flügelrad getrennt von den übrigen Teilen an einem möglichst nicht schwingungsfähigen Teil der Fensterkonstruktion befestigt ist. a. Elektro-Fensterlüfter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Jalousie (8), der Berührungsschutz (9), der Ring bzw. Scheibe (7) zum Befestigen dieser Teile in der Fensterscheibe bzw. im Fensterrahmen (6) sowie die Ventilatorflügel (a) aus dem lichtdurchlässigen, säure- und laugebeständigen Kunststoff hergestellt sind.
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