DE83872C - - Google Patents
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D1/00—Sinking shafts
- E21D1/03—Sinking shafts mechanically, e.g. by loading shovels or loading buckets, scraping devices, conveying screws
- E21D1/06—Sinking shafts mechanically, e.g. by loading shovels or loading buckets, scraping devices, conveying screws with shaft-boring cutters
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
- Geology (AREA)
- Earth Drilling (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 5: Bergbau.
Der im Nachfolgenden beschriebene Apparat zum Abbohren von Schächten im schwimmenden
Gebirge benutzt zum Heben des Bohrschmandes von der Sohle des Schachtes einen continuirlichen Wasserstrom und ersetzt bei
dem drehenden Bohren den bisher üblichen Sackbohrer im schwimmenden Gebirge.
Der Vortheil dieser Einrichtung besteht in dem continuirlichen Gange der eigentlichen
Bohrarbeit, wobei das bisherige zeitraubende Aufholen des Bohrschmandes vermieden wird;
ferner wird hierbei die Bohrsohle stets rein gehalten, was die Bohrarbeit sehr erleichtert.
Der Bohrapparat besteht, wie die beiliegende Zeichnung zeigt, aus:
1. dem Bohrer A,
2. dem Hohlgestä'nge B,
3. der Drehvorrichtung C mit Schlauchverbindung,
4. der Pumpe und
5. dem Behälter D zum Ablagern von Kies u. s. w.
Der Bohrer A ist nach der Mitte zu abgeschrägt und trägt unten die Schneiden zum
Lösen des Gebirges. Die abgelösten Massen bewegen sich dem in der Mitte befindlichen
Gestängerohr B zu, in welches der Bohrschmand mit dem Circulationswasser am
untersten Ende eintritt und in dem er nach oben geschafft wird.
Das Bohrgestänge B besteht aus einzelnen Rohren, welche mit einer oder mehreren Gradführungen
versehen sind.
Es wird durch eine
im Schachtthurm befindliche Drehvorrichtung bekannter Construction in drehende Bewegung
gesetzt, welche gleichzeitig ein Heben und Senken des Bohrers gestattet.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform steigt der Wasserstrom mit dem Bohrschmänd
durch das Bohrgestänge infolge des directen Ueberdruckes der Wassersäule im Schacht hinauf und fällt unter der Wirkung
eines Hebers durch ein oder mehrere Abfallrohre α α herunter zu dem über Tage befindlichen
Wasserbehälter, in welchem sich der Bohrschmand ablagert und aus dem das Circulationswasser
durch eine Pumpe wieder in den Schacht gehoben wird. Die Abfallrohre a a werden am unteren Ende mit einem leicht
beweglichen Verschlufs b b versehen, um die Circulation regeln bezw. ganz einstellen zu
können.
Geschieht die Wasserhebmig, wie Fig. 2 zeigt, direct durch die Pumpe, so hat das
gehobene Wasser mit dem Bohrschmand zunächst durch die Drehvorrichtung C (Fig. 2
und 3) und durch den beweglichen Schlauch S zur Pumpe zu gehen, welche das Circulationswasser
ansaugt und in den Wasserbehälter befördert. Von hier fliefst das Wasser nach Ablagerung
des Bohrschmandes wieder zum Schacht. Sind bei dieser Vorrichtung der Wasserhebung
gröfsere Stücke, wie Kies u. s. w., zu heben, welche nicht durch die Drehvorrichtung und
die Pumpe gehen können, so wird der' in
Fig. 2 eingezeichnete Behälter D in das Bohrgestänge eingeschaltet; derselbe bewirkt dann
die Absonderung und Aufnahme der gröfseren Stücke in der Weise, dafs der aufsteigende
Wasserstrom infolge des Rohrabschlusses bei Z durch die Löcher ff in den Behälter tritt,
dort die geförderten Massen ablagern läfst und dann am Umfang der Scheidewand T vorbeigeht
und über derselben durch die Löcher g g zum Gestängerohr zurückkehrt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Abbohren von Schächten im schwimmenden Gebirge, dadurch gekennzeichnet, dafs das durch den Bohrer gelöste Gebirge von der Bohrsohle durch einen Wasserstrom im Bohrgestänge zu Tage gehoben wird, wobei der im Gestänge aufsteigende Wasserstrom entweder durch den directen Ueberdruck der Wassersäule im Schachte unter Anwendung eines Hebers oder durch die Benutzung einer Saugpumpe hergestellt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE83872C true DE83872C (de) |
Family
ID=356154
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT83872D Active DE83872C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE83872C (de) |
-
0
- DE DENDAT83872D patent/DE83872C/de active Active
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