DE83859C - - Google Patents

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DE83859C
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Germany
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    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10NELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10N10/00Thermoelectric devices comprising a junction of dissimilar materials, i.e. devices exhibiting Seebeck or Peltier effects
    • H10N10/10Thermoelectric devices comprising a junction of dissimilar materials, i.e. devices exhibiting Seebeck or Peltier effects operating with only the Peltier or Seebeck effects
    • H10N10/17Thermoelectric devices comprising a junction of dissimilar materials, i.e. devices exhibiting Seebeck or Peltier effects operating with only the Peltier or Seebeck effects characterised by the structure or configuration of the cell or thermocouple forming the device

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  • Measuring Temperature Or Quantity Of Heat (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Neuerung bezieht sich auf Thermoelemente, bei welchen der Wärmedurchgang von der heifsen Löthstelle zur kalten einerseits durch Kupferleiter und andererseits durch einen Kohlencylinder erfolgt. Der Kohlencylinder ist in bekannter Weise in eine Hülle aus feuerfestem Stoff eingeschlossen.
Die Stromabgabe erfolgt an der heifsen Stelle mittelst eines Kupferdrahtes, der durch die im Innern ausgebohrte Kohle hindurchgeführt ist. Diese Anordnung ist wesentlich, weil es so möglich wird, die feuerfeste Hülle an dem geheizten Theil vollständig geschlossen zu erhalten. Bei den älteren Constructionen wurden einfach die Kupferleiter an der heifsen Stelle durch die Hülle hindurchgeführt, was insofern grofse Nachtheile zur Folge hatte, dafs einestheils die Leiter durch die grofse Hitze litten und dann auch die Hülle und die Kohle durch die glühenden Leiter schnell zerstört wurden.
Die vorliegende Neuerung beseitigt diese Uebelstände vollständig. Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht das Element in Fig. 1 im Längsschnitt und in Fig. 2 im Querschnitt nach der Linie x-x.
Wie aus Fig. 1 zu ersehen, ist der Kohlencylinder A an seinen beiden Enden von Kupferkapseln B und D umschlossen. Die Kupferkapseln sind mit einem groben Gewinde auf den Kohlencylinder aufgeschraubt. Ferner sind sie mit Kreisringen b versehen, welche in die Kohlenmasse eingedrückt werden. In ihrer Mitte haben die Kupferkapseln noch einen Konus, welcher in eine entsprechende Höhlung der Kohle hineinpafst; durch das Gewinde, die Kreisringe und den Konus wird eine sehr grofse Berührungsfläche zwischen Kohle und Kupfer erzielt.
In dem konischen Theil der unteren Kapsel ist der Kupferleiter C in bekannter Weise angeschlossen. Derselbe wird durch eine axiale Bohrung der Kohle nach oben geführt und ist durch eine Isolationsschicht E gegen die obere Kapsel isolirt. An der oberen Kapsel ist der zweite Kupferleiter F ebenfalls in bekannter Weise angeschlossen. Die ganze Einrichtung wird von der feuerfesten Hülle G völlig umschlossen. Oben ist auf die Kapsel D noch eine Isolirschicht H aufgetragen, welche Kohle und Kupfer vollständig luftdicht einschliefst.
Durch die Anordnung der Kupferkapsel B an der heifsen Stelle wird auch eine vorzügliche Wärmezuleitung gesichert, indem die gesammte von der Wärmequelle ausgehende Hitze, welche das bis auf die Höhe der Kupferkapsel in das Feuer reichende Ende der Hülle G zum Glühen bringt, durch das Kupfer unmittelbar, und zwar in möglichst grofser Oberfläche auf die Kohle übertragen wird. Die gesammte von der Kapsel aufgenommene Wärme dringt dann in die Kohle ein, d. h. in einen Körper schlechten Leitungsvermögens. Beide Körper sind so mit einander in Berührung gebracht, dafs die Berührungsfläche die denkbar innigste ist.
Diese grofse Berührungsfläche stellt die bei Thermoelementen sogenannte Löthstelle dar. Da nun die Umsetzung der Wärmemenge in elektrische Energie proportional einerseits der Grofse der Berührungsfläche, andererseits dem
Wärmeleitungsvermögen beider Körper ist, so leuchtet ein, dafs die Umsetzung der Wärme an der Berührungsfläche um so energischer vor sich geht, je gröfser der Unterschied zwischen dem Wärmezufuhrvermögen der Kupfermasse und dem Wärmeableitungsvermögen der Kohlenmasse ist. Aus diesem Grunde ist die Anordnung der Kapsel B in dieser Ausbildung gewählt worden, welche darin wesentlich von allen bisher bekannten Anordnungen abweicht, bei welchen die Schutzhülle unmittelbar die Wärme auf die Kohle überträgt und innerhalb der Kohle dann Leitungsdrähte zur Stromabführung nach aufsen angeordnet sind. Bei solchen Anordnungen treten dann auch die heifsen Leiter durch die feuerfeste Hülle hindurch, wodurch es unmöglich wird, die feuerfeste Hülle auf die Dauer durchaus luftdicht zu erhalten. Es ist bekannt, dafs bei feuerfesten Hüllen, wenn solche dauernd im Glühen gehalten werden, wie es hier wesentlich der Fall sein soll, die metallischen Leiter, welche vom Innern durch . eine Oeffnung der Hülle nach aufsen treten, an der Durchgangsstelle schnell durch Abschmelzen zerstört werden. Bei der vorliegenden Anordnung kann jedoch die feuerfeste Hülle ohne Gefahr im Glühen erhalten werden, wodurch die gröfste Ausnutzung der von einer Wärmequelle zu liefernden Wärmemenge zum Durchgang durch die dem Feuer ausgesetzten Enden der feuerfesten Hülle erreicht wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Thermoelement aus Kupfer und Kohle, dadurch gekennzeichnet, dafs der Kohlencylinder auf beiden Enden Kupferkapseln trägt, die auf verhältnifsmäfsig grofser Fläche mit ihm in Berührung stehen, wobei die Ableitung von dem zu erwärmenden Kupferpol durch eine mittlere Bohrung der Kohle hindurch nach aufsen geführt ist, zum Zweck, das Thermoelement mit einer vollständigen, feuerfesten Umhüllung versehen zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT83859D Active DE83859C (de)

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DE (1) DE83859C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2997515A (en) * 1958-06-27 1961-08-22 Thompson Ramo Wooldridge Inc Thermal electromotive force generator

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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