DE838024C - Vorrichtung zum Prüfen und Eichen von Elektrizitätszählern od. dgl. mit Hilfe eines Prüf- oder Eichzählers - Google Patents
Vorrichtung zum Prüfen und Eichen von Elektrizitätszählern od. dgl. mit Hilfe eines Prüf- oder EichzählersInfo
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- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
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Description
Die Erfindung l>ezieht sich auf das Prüfen und Eichen von Elektrizitätszählern od. dgl. mit Hilfe
eines Normalzählers. Bei bekannten Prüfeinrichtungen werden entweder die von den beiden Zählern
innerhalb einer Meßperiode zurückgelegten eingestellten bzw. an Anzeigevorrichtungen ablesbaren
Meßwege miteinander verglichen, oder es wird mit einem stroboskopischen Verfahren gearbeitet, bei
dem beispielsweise in einem vom Normalzähler
ίο gegebenen Takt der mit Marken versehene Anker
des ['ruflings beleuchtet wird.
Die Prüf- und Eicheinrichtung, die den Gegenstand der Erfindung bildet, arbeitet nach einem
anderen Verfahren, das besonders bequem in der Durchführung ist. Erfindungsgemäß stehen beide
Zähler mit Impulsgebern in Wirkverbindung, die mit einer Schalteinrichtung für den Stromkreis
eines Meßgerätes derart zusammenarbeitet, daß der Impuls des einen Zählers jeweils den Stromkreis
ein-, der des anderen Zählers den Stromkreis ausschaltet. Vorausgesetzt ist dabei, daß der Prüfling
beim Fehler Null die gleiche Impulshäufigkeit erzeugt wie der Prüfzähler. Um die Zähler nicht zu
belasten, empfiehlt es sich, die Impulse auf fotoelektrischem Wege mit Hilfe von Fotozellen und
auf den Zählerankern angebrachten Marken zu erzeugen. Damit Prüfling und Prüfzähler auch mit
verschiedenen Drehzahlen arbeiten können, empfiehlt es sich, auf den Anker der beiden Zähler mehrere
Markenreihen verschiedener Teilungen anzuordnen, die beispielsweise entsprechend den gebräuchlichen
Zählerkonstanten gestaffelt sind. Bei Verwendung eines Gleichlastzählers, der stets mit gleicher Drehzahl
arbeitet, müssen auch für die verschiedenen '
Belastungsstufen des Prüflings Mittel zur Anpassung der Impulshäufigkeit, beispielsweise in Form
besonderer Markenreinen, vorgesehen werden.
Man kann auch zwischen Fotozelle und der genannten Schalteinrichtung irgendwelche verstellbare
Impulswandler zwecks Anpassung der Impulshäufigkeit einschalten. Solche Impulswandler
können beispielsweise derart arbeiten, daß die von der Fotozelle ankommenden Impulse schrittweise
ίο eine Antriebswelle fortschalten, deren Bewegung
durch l>ekannte Mittel, z. B. durch eine Kaskade von elastischen und tragen Gliedern, vergleichmä&igt
auf den einen Impulsgeber betätigenden Abtrieb übertragen wird. Zwischen Antrieb und
Abtrieb ist ein veränderliches Übersetzungsgetriebe, i>eispielsweise ein Wechsel- oder Reibradgetriebe,
eingeschaltet, durch dessen Verstellung das Verhältnis der Impulshäufigkeit von An- und Abtrieb
geändert werden kann.
Um die Meßgenauigkeit zu erhöhen, wird man hohe Impulszahlen, beispielsweise 30 je Sekunde,
bevorzugen. Damit bei dieser Impulshäufigkeit die Schalteinrichtung noch zuverlässig arbeitet, wird
man an Stelle von mechanischen Schaltern eine RiVhrenanordniung, beispielsweise gittergesteuerte
Gasentladungsröhren od. dgl., verwenden. Das an die Schalteinrichtung angeschlossene Meßgerät, am
besten ein sehr stark gedämpftes Glekhstromdrehspulengerät,
wird in irgendeiner bekannten Weise mit konstanter Spannung betrieben.
Die Wirkungsweise einer solchen ,Prüf- und Eicheinrichtung wird an Hand eines in der Zeichnung
dargestellten Beispiels näher erläutert.
Ein Prüfzähler 1, Normalzähler, Eichzähler od. dgl. und ein zu prüfender Zähler 2 erzeugen
Impulse. Der praktisch fotoelektrisch arl>eitende Impulsgeber ist der Einfachheit halber durch
Schalter 3 angedeutet. Die Impulse des Prüfzählers ι gehen über einen Verstärker 4 zu einer
Schalteinrichtung 61, die der Einfachheit halber als mechanischer Schalter dargestellt ist. Bei dem
Prüfling 2 ist zwischen Verstärker 4 und Schalteinrichtung 62 noch ein verstellbarer Impulswandler
5 eingeschaltet. Die Schalteinrichtung 61 arbeitet mit Arbeits-, die Einrichtung 62 mit Ruhekontakt,
so daß also bei Beginn eines Impulses des Zählers 1 das Gerät 61 ein- und am Ende des
Impulses wieder ausschaltet, während bei Beginn eines Impulses des Zählers 2 das Gerät 62 aus- und
am Ende wieder einschaltet. Die beiden Schalter liegen mit einem Meßgerät 7 in Reihe an konstanter
Spannung.
Die Einrichtung arbeitet folgendermaßen: Ist der Prüfling richtig eingestellt, dann herrscht bei
beiden Zählern gleiche Impulshäufigkeit. In Fig. 2 sind die Impulse des Prüfzählers oben, die des
Prüflings unten aufgetragen, in der Mitte die zum Meßgerät 7 gelangenden Impulse. Da die Schalteinrichtung
62 den von der Schalteinrichtung 61 eingeschalteten Strom immer nach gleichem Zeitabstand
unterbricht, sind die Impulse für das Meßgerät gleich lang, sein Zeiger bleibt also in Ruhe.
An welcher Stelle er steht, hängt von der Phasenverschiebung beider Impulsreihen ab. Bei Fig. 2
sind die Impulse verhältnismäßig lang, bei einer anderen Phasenlage (Fig. 3) kurzer. Der Stillstand
des Meßgerätes 7 läßt demnach erkennen, daß der Prüfling in Ordnung ist.
Läuft der Prüfling langsamer (Fig. 4), dann nimmt die Impulslänge bis zu einem Maximum zu,
fällt kurz auf Null und nimmt wieder bis zu einem Maximum zu, usw. Der Zeiger des Meßgerätes 7
bewegt sich deshalb dauernd im Uhrzeigersinn und fällt immer wieder dazwischen auf Null zurück.
Dies läßt erkennen, daß der Prüfling einen Minusfehler hat.
Bei einem Plusfehler des Prüflings (Fig. 5) nimmt die Impulslänge allmählich bis auf Null ab,
springt dann auf den Maximalwert und nimmt wieder ab usw. Der Zeiger des Meßgerätes 7
bewegt sich deshalb dauernd entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn und springt dazwischen auf maximalen
Ausschlag um.
In den Fig. 4 und 5 sind unterhalb der Impulse die Ausschläge des Meßgerätes 7 in Kurvenform
und in Abhängigkeit von der Zeit t aufgetragen.
Die Erfindung bietet den Vorteil, daß Plus-, Minusfehler bzw. richtige Einstellung des Prüflings
fast augenblicklich erkennbar sind. Man kann infolgedessen die Prüfzeit wesentlich abkürzen. Die
Zeigerbewegung des Meßgerätes läßt sich viel leichter beobachten als beispielsweise die Marken
bei stroboskopischer Eichung. Bei Verwendung eines Meßgerätes mit entsprechend großer Skala
ist diese Beobachtung auch aus größerer Entfernung möglich, während man bei der stroboskopischen
Eichung immer sehr nahe an den Zähleranker herangehen und meist sogar eine Lupe
zu Hilfe nehmen muß. An Stelle eines Meßgerätes kann auch eine Glühlampe, ein akustisches Gerät
oder irgendeine andere Vorrichtung verwendet werden, die die Zu- und Abnahme eines Stromes
gut erkennen läßt. So kann z. B. der Strom auch auf einen kleinen Motor mit Sirene wirken, dessen
Drehzahl sich mit der Spannung ändert. Zwecks Feinabgleichung der Impulshäufigkeit beider
Zähler kann bei Verwendung eines Gleichlastzählers als Prüfzähler 1 unter Verzicht auf starre
Einhaltung des Gleichlastprinzips seine Drehzahl in beschränkten Grenzen geändert werden.
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Prüfen und Eichen von Elektrizitätszählern od. dgl. mit Hilfe eines 1.15
Prüf- oder Eichzählers,- dadurch gekennzeichnet, daß mit beiden Zählern (1, 2, Fig. 1) Impulsgeber
(3) in Wirkverbindung stehen, die mit einer Schalteinrichtung (61, 62) derart zusammenarbeiten,
daß bei einem Impuls der eine Zähler (1, Fig. 1 bis 5) jeweils einen Stromkreis
einer Stromanzeigevorrichtung (7) ein-, der andere Zähler (2) ausschaltet.
2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens zwischen dem Impulsgeber (^) des einen Zählers (2, Fig. 1)
und der Schalteinrichtung (62) ein verstellbarer impulswandler (5) eingeschaltet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Impulswandler
aus einem mechanischen Getriebe besteht, dessen Antriebswelle durch die Zählerimpulse
schrittweise fortgeschaltet wird, und der zwischen Antriebs- und der einen Sekundärimpulsgeber
betätigenden Antriebswelle außer einem Getriebe zur Überführung der schritt- to weisen in eine stetige Bewegung (Kaskade von
elastischen und tragen Gliedern od. dgl.) noch ein verstellbares Übersetzungsgetriebe
(Wechsel-, Reibradgetriebe od. dgl.) enthält.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Gleichlastzählers
mit in kleinen Grenzen verstellbarer Drehzahl (Feineinstellung).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
5137 4.5i
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE838024C true DE838024C (de) | 1952-03-27 |
Family
ID=579537
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT838024D Expired DE838024C (de) | Vorrichtung zum Prüfen und Eichen von Elektrizitätszählern od. dgl. mit Hilfe eines Prüf- oder Eichzählers |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE838024C (de) |
-
0
- DE DENDAT838024D patent/DE838024C/de not_active Expired
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