DE837795C - Vorrichtung zur Herstellung von Loechern mit grossen Durchmessern in duennen Blechen - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Loechern mit grossen Durchmessern in duennen Blechen

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DE837795C
DE837795C DEH3141A DEH0003141A DE837795C DE 837795 C DE837795 C DE 837795C DE H3141 A DEH3141 A DE H3141A DE H0003141 A DEH0003141 A DE H0003141A DE 837795 C DE837795 C DE 837795C
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DE
Germany
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die
holes
cube
sheet metal
thin sheet
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DEH3141A
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Herth Buss GmbH and Co KG
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Herth Buss GmbH and Co KG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D28/00Shaping by press-cutting; Perforating
    • B21D28/24Perforating, i.e. punching holes
    • B21D28/34Perforating tools; Die holders
    • B21D28/343Draw punches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Herstellung von Löchern mit großen Durchmessern in dünnen Blechen Zusatz zum Patent 833 751 Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von Löchern mit großem Durchmesser in dünnen Blechen, bei welcher ein Stempel mittels einer Schraube in eine Matrize hineingezogen wird.
  • Bei der Vorrichtung nach dem Patent 833 75I ist der Stempel beiderseits als Stanzwerkzeug für Löcher verschiedenen Durchmessers ausgebildet, und die Matrize hat zwei entsprechende, einander gegenüberliegende Bohrungen. Der Stempel wird mittels einer Schraube jeweils in die entsprechende Bohrung der Matrize hineingezogen.
  • Mit der Vorrichtung nach dem Hauptpatent können somit nur jeweils n@-Gi Löcher verschiedenen Durchmessers mit einem Stempel und einer Matrize hergestellt werden.
  • Die Erfindung betrifft eine Weiterbildung der Vorrichtung nach dem Patent 833 751 in der Weise, daß die Matrize als Würfel ausgebildet ist, welcher auf jeder Seite eine Bohrung besitzt. In einem Würfel, d. h. in einer Matrize, können somit sechs Löcher verschiedenen Durchmessers angeordnet werden.
  • Je zwei Löcher in der Matrize sind ferner einem beiderseits als Stanzwerkzeug ausgebildeten Stempel zugeordnet, so daB zum Herstellen von sechs Löchern mit verschiedenen Durchmessern nur eine Matrize, eine Schraube und drei doppelseitige Stempel erforderlich ,sind.
  • Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Fig. i bis 3 je einen beiderseits als Stanzwerkzeug ausgebildeten Stempel für sechs verschiedene Lochdurchmesser, Fig.4 eine Darstellung der gesamten Vorrichtung im Längsschnitt und Fig. 5 eine Draufsicht auf die Matrize.
  • In Fig.4 sind diejenigen Teile, welche der Vorrichtung nach dem Hauptpatent entsprechen, mit gleichen Bezugzeichen bezeichnet. Im Gegensatz zum Hauptpatent ist jedoch die Matrize i als Würfel ausgebildet. Dieser Würfel .hat vier Bohrungen i o, 11, 12 und 13, zu welchen noch zwei auf den in Fig. 4 nicht dargestellte Flächen angeordnete Bohrungen hinzukommen.
  • Der Stempe12 wird, wie bei der Vorrichtung nach dem Hauptpatent, auf eine Schraube 3 mit Schraubenkopf 4 aufgeschoben, welcher mittels eines Schraubenschlüssels gedreht werden kann.
  • An der Unterseite des Schraubenkopfes 4 ist ein zylindrischer Bund 5 angeordnet. Die Stirnfläche 6 dieses Bundes 5 legt sich beim Hineinziehen des Stempels 2 in die würfelförmige Matrize i gegen eine der beiden inneren Ringflächen 7.
  • Jeder Stempel gemäß Fig. i bis 3 ist beiderseits als Stanzwerkzeug 8 bzw. 9 (Fig. 4) für Löcher verschiedenen Durchmessers ausgebildet. Die Stirnflächen der beiden ztt einem Stück vereinigten Stanzwerkzeuge 8 und 9 sind in der üblichen Weise dachförmig gestaltet. Da durch diese dachförmige Gestaltung beim Anziehen der Schraube 3 ein Kippmoment entsteht, so kann die Stempelstirnseite statt dachförmig auch konvex ausgebildet sein.
  • Bei der würfelförmigen Matrize i liegen sich in der Größenordnung benachbarte Bohrungen gegenüber, also die Bohrungen für den Stempel gemäß Fig. i bzw. Fig. 2 bzw. Fig. 3. Durch diese Anordnung können die Ausstoßbohrungen 17, 18 Fig. 5), welche in Fig. 4 gestrichelt angedeutet sind, durchgebohrt werden, was nicht möglich wäre, wenn die Durchmesser gegenüberliegender Bohrungen zu stark voneinander abweichen.
  • 1'm die Matrize bei Herstellung eines Loches festzuhalten, kann eine in Fig.4 gestrichelt dargestellte Haltestange 16 in ein seitliches Gewindeloch, z. 13. der Bohrung 12, eingeschraubt werden. Zwischen dem Stanzwerkzeug 8 bzw. 9 und der oberen Würfelseite der Matrize i mit der entsprechenden Bohrung, z. B. io, liegt das Blech 15. In dieses Blech wird zunächst ein Loch, etwa vom Durchmesser der Schraube 3, gebohrt, um die Schraube 3 mit ihrem Gewinde 14 in die Matrize i einschrauben zu können. Mit einem Mutterschlüssel wird dann der Schraubenkopf 4 der Schraube 3 weiter angezogen, wodurch das Stanzwerkzeug 8 bzw. 9 in die entsprechende Bohrung der Matrize i hineingezogen wird und dadurch ein Loch entsprechender Größe aus dem Blech ausstanzt.
  • Je nach der Größe des herzustellenden Loches liegt die entsprechende Würfelseite unter dem Blech 15. Auf die Schraube 3 wird einer der Stempel gemäß Fig. i bis 3 mit der der obenliegenden Bohrung des Würfels i entsprechenden Stirnseite dem Blech 15 zugekehrt geschoben. Das Herstellen des Loches erfolgt dann in der bereits beschriebenen Weise.
  • Im Gegensatz zu der im Hauptpatent dargestellten Vorrichtung sind daher z. B. zur Herstellung von sechs Löchern verschiedenen Durchmessers nicht sechs und auch nicht drei, sondern nur eine Vorrichtung mit drei verschiedenen Stempeln erforderlich.
  • Die Schraube 3 zum Anziehen der Stempel wird wegen des bei dachförmigen Stempeln auftretenden Kippmomentes zweckmäßig aus Chromnickelstahl hergestellt.

Claims (3)

  1. PATEN TANSPRI-CHt:: i. Vorrichtung zur Herstellung von Löchern mit großen Durchmessern in dünnen Blechen nach Patent 833 751, dadurch gekennzeichnet, daß die Matrize (i) als Würfel ausgebildet und in jeder Würfelseite eine von sechs Bohrungen verschiedenen Durchmessers angeordnet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, da.ß in der Größenordnung benachbarte Bohrungen in gegenüberliegenden, Würfelseiten angeordnet und die Ausstoßbohrungen (17, 18) durchgebohrt sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnfläche jedes Stempels zur Vermeidung des Kippmomentes nicht dachförmig, sondern konvex ausgebildet ist.
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