DE836628C - Wagen mit einer flachen Plattform - Google Patents

Wagen mit einer flachen Plattform

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DE836628C
DE836628C DEQ36A DEQ0000036A DE836628C DE 836628 C DE836628 C DE 836628C DE Q36 A DEQ36 A DE Q36A DE Q0000036 A DEQ0000036 A DE Q0000036A DE 836628 C DE836628 C DE 836628C
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DE
Germany
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platform
car
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car according
wheel set
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Application number
DEQ36A
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English (en)
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Maurice Quesnoit
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B3/00Hand carts having more than one axis carrying transport wheels; Steering devices therefor; Equipment therefor
    • B62B3/04Hand carts having more than one axis carrying transport wheels; Steering devices therefor; Equipment therefor involving means for grappling or securing in place objects to be carried; Loading or unloading equipment
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B2203/00Grasping, holding, supporting the objects
    • B62B2203/70Comprising means for facilitating loading or unloading
    • B62B2203/72Comprising means for facilitating loading or unloading means for pushing or pulling the load from/onto the platform

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

  • Wagen mit einer flachen Plattform Gegenstand der Erfindung ist ein Wagen zur Handhabund von Lasten aller Art, insbesondere von schweren Gegenständen, wir Paketen, Kisten.
  • Körben, mechanischen Teilen usw.
  • Die Erfindung bezweckt die gleichzeitige Erzielung eines leichten Ladens und Entladens der zu handhabenden Gegenstände und ihres Transports, während welchem die Last vollständig von dem Wagen getragen wird, ohne daß der Arbeiter eine Kraft außer für die Fortbewegung aufzuwenden braucht.
  • Man hat bereits eine große Zahl von Wagen, Karren od. dgl. ersonnn, welche entweder das Laden oder das Entladen oder den Transport zu erleichtern suchen. Keine der vorhandenen Lösungen scheint jedoch in der Lage zu sein, die drei erwähnten Aufgaben gleichzeitig zu lösen.
  • Der erfindungsgemäße Wagen umfaßt eine flache Plattform auf welche Gegenstände ganz beliebiger Form gebracht werden können, einen im wesentlichen in der Platte der Plattform in der Bewegungsrichtung des Wagens gelegenen Radsatz und einen zweiten, zwischen dem Hauptradsatz und dem vorderen Rand der Plattform liegenden Radsatz, welcher so ausgehildet ist, daß er um eine zu der Achse des Hauptradsatze parallele Achse schwenkeii und zwei Stellungen durch Schwenken um diese Achse einnehmen kann, nämlich eine erste Stelluiig, in welcher die Plattform zu dem Boden parallel liegt und gleichzeitig auf den beiden Radsitzen ruht. und eine zweite Stellung, in welcher die Plattform so geneigt ist, daß sich ihr vorderer Rand in unmittelbarer Nähe des Bodens befindet (die beiden erwähnten Stellungen sind in der nachstehenden Beschreibung durch die Ausdrücke Fahrstellung bzw. Ladestellung bezeichnet), wobei ein Betätigungsorgan, z. B. eine zu der Plattform parallele Stange, in der Nähe der Hinterkante der Plattform vorgesehen ist, um eine leichte Handhabung des Wagens zu gestatten.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung liegt die Achse des Hauptradsatzes etwas hinter dem Schwerpunkt des leeren Wagens, so daß der vordere Rand der Plattform von selbst herunterzusinken sucht und so das Schwenken des vorderen Radsatzes bestimmt, sobald dieser entriegelt ist.
  • Gemäß einem weiteren Kennzeichen der Erfindung ist die Vorderkante so ausgebildet, daß sie mit dem Boden in Berührung kommen kann, wobei die der Plattform angehörenden Längsträger oder anderen Teile eine entsprechende Form aufweisen.
  • Gemäß einem weiteren Kennzeichen der Erfindung ist der vordere Radsatz so ausgebildet, daß er selbsttätig in seine Fahrstellung unter der Einwirkung seines Eigengewichts kommt, wenn die Plattform durch den Arbeiter genügend weit nach hinten um die Achse des Hauptradsatzes gekippt wird, und sich gleichfalls selbsttätig verriegelt, sobald diese 1Pahrstellung erreicht ist.
  • Gemäß einem weiteren Kennzeichen der Erfindung wird der Wagen durch eine Winde vervollständigt, auf welche sich ein Kabel aufwickelt, an dessen freies Ende die zu handhabende Last angehängt wird, sowie durch Mittel, welche gestatten, dieser Winde aufeinanderfolgende Winkelverstellungen in der Aufwickelrichtung des Kabels mit einer erheblichen Kraftübersetzung zu erteilen, so daß man eine gegenseitige Verschiebung zwischen <ler am Ende des Kabels angehängten Last und der Plattform des Wagens erhält, welche diese Last auf die Plattform bringen soll.
  • Gemäß einem weiteren Kennzeichen der Erfindung wird der Wagen durch einen Hilfswagen vervollständigt, der durch eine Plattform gebildet wird, die in der Richtung der gegenseitigen Verschiebung zwischen der Last und dem Wagen eine verhältnismäßig geringe Ausdehnung aufweist, wohei dieser Hilfswagen wenigstens zwei Radsätze aufweist, von denen der erste in der Ladestellung die Vorderkante der Plattform überschreitet, worauf der Hilfswagen um die Achse eines anderen Radsatzes kippt und sich in dieser vorgeschobenen geneigten Stellung verriegelt, so daß die Last, welche man auf die Plattform bringen will, auf den If ilfswagen gelangt, bis sie diesen um die erwähnte achse zum Kippen bringt, worauf sie mit dem Hilfswagen ein Stück bi1deb und sich gegenüber der Plattform verschiebt, indem sie auf dieser mit den Rollorganen dieses Hilfswagens rollt.
  • I)as Verständnis der Erfindung wird durch die Beschreibung sowie durch die Zeichnungen erleichtert werden. welche als nicht begrenzende Beispiele einige Ausführungsformen der Erfindung zeigen.
  • Abb. I ist eine schaubildliche Ansicht eines erfindungsgemäßen Wagens; Abb. 2 ist eine allgemeine Ansicht in einem Längsschnitt mit Absetzung längs der Linie Y-Y der Abb. 6 des Vorderteils der Plattform dieses \Vage'os in der Ladestellung; Abb. 3 ist eine Teilansicht dieses Vorderteils in dem zweiten Stadium des Ladens; Abb. 4 ist eine der Abb. 3 ähnliche Ansicht, welche jedoch den Wagen in der Fahrstellung zeigt; Abb. 5 ist ein Querschnitt längs der Linie X-X der Abb. 3; Abb. 6 ist ein Grundriß, welcher die Vorderkante der Plattform des auf Abb. 2, 3 und 4 dargestellten Wagens zeigt; In diesen Zeichnungen sieht man bei 1 die Plattform des Wagens, welche auf Längsträgern 2 befestigt ist, die miteinander durch Querträger verbunden sind. An einem dieser Querträger ist die Achse 4 der Räder 5 des Hauptradsatzes des Wagens angebracht. Diese Achse liegt etwas hinter dem Schwerpunkt des leeren Wagens in der Fahrtrichtung desselben, so daß der leere Wagen die Neigung hat, nach vorn zu kippen, während, falls eine Last in die Nähe der Mitte der Plattform gebracht ist, es leicht ist, den Wagen zeitweilig um die Achse 4 nach hinten zu kippen, um den vorderen Radsatz ausschwenken zu lassen, wobei jedoch diese leichte Verschiebung nach hinten ein vollständiges Kippen des Wagens unter dem Gewicht der Last nach hinten verhindert. Ferner ist es gemäß einem weiteren Kennzeichen der Erfindung zur Vermeidung jeder Gefahr, falls dieses Kippen trotzdem stattfindet, vorgesehen, den Wagen mit einer oder mehreren hinteren Sicherheitsrollen zu versehen.
  • Der Wagen wird unabhängig von dem Hauptradansatz von einem vorderen einziehbaren Radsatz 21 getragen, der von einem bei o an der Plattform I schwenkbar befestigten Halter 20 getragen wird (Abb. 2 und 4) und dessen Vorwärtsschwenkung durch einen Anschlag B begrenzt ist. In dem auf diesen Abbildungen dargestellten Beispiel werden die Feststellung und die Verriegelung des Halters 20 in der Fahrstellung mittels eines Armes 60 bewirkt, der um die Achse der Räder 21 schwenkbar ist und in einem an der Unterseite der Plattform r befestigten Teil 61 gleiten kann. In der Fahrstellung stößt das Ende des Hebels 60 gegen das Ende eines Hebels 62, der um die Achse 4 der Räder des Hauptradsatzes schwenkbar ist und zwei weitere Arme 63 und 64 aufweist. Der Arm 63 ist durch eine biegsame Verbindung, z. B. die Kette 25, mit einem Hebel 3r verbunden, der bei 30 an der Bedienungsstange 29 des Wagens schwenkbar ist, während der Arm 64 elastisch, z. B. durch eine Feder 65, in die Anschlagstellung für die beiden Enden der Hebel 60 und 62 gedrückt wird.
  • Auf Abb. 2 sieht man den vorderen Radsatz in der eingezogenen Stellung und auf Abb. 4 in der ausgeschwenkten Stellung. Man sieht, daß es zur Verriegelung dieses Radsatzes genügt, die Vorderkante der Plattform hochzuheben, worauf das Rad oder die Räder 21 durch ihr Eigengewicht in die ausgeschwenkte Stellung fallen und die Feder 65 ihre selbsttätige Verriegelung in dieser Stellung bewirkt.
  • Zur Entriegelung braucht man nur auf die bieg- same Verbindung 25 einen sehr leichten Zug auszuüben, der genügt, um das Ende des Hebels 62 um eine Strecke zu verschieben, die gleich der Dicke des Hebels 60 ist, um diesen freizugeben, wobei die Einziehung unter der Einwirkung des Druckes erfolgt, welcher durch den Vorderteil der Plattform ausgeübt wird, welche unter der Einwirkung der so geschaffenen Gleichgewichtsstörung um die Achse 4 zu kippen sucht.
  • Das oben beschriebene Verriegelungssystem ist nur ein nicht beschränkendes Ausführungsbeispiel, und man kann andere Mechanismen wählen, wobei die wesentlichen Bedingungen des erfindungsgemäßen einziehbaren Radsatzes darin bestehen, daß er durch einfaches Anheben der Vorderkante der I'lattform durch Kippen um die Achse 4 in die Fahrstellung gebracht werden kann, daß er dann, und zwar vorzugsweise selbsttätig, in dieser Stellung verriegelt wird und daß seine Entriegelung nur eine geringe Kraft erfordert, wobei seine Einziehung ebenfalls selbsttätig vor sich geht, sobald diese Entriegelung vorgenommen wird, und zwar durch das Heralosinken der Vorderkante der Plattform.
  • I)er ohen beschriebene Wagen wird durch Mittel vervollständigt, welche von dem Arbeiter betätigt werden und gestatten, sobald die Vorderkante der Plattform unter eine Kante des zu handhabenden Gegenstands geschoben wurde, den Gegenstand auf den Wagen zu schieben. In dem dargestellten Beispiel werden diese Mittel durch eine Winde gebildet. die mittels eines,Handhebels 40 betätigt wird, der einen langen Hebelarm bildet und hei 41 aii seinem unteren Ende auf der Achse einer Windentrommel 42 schwenkbar ist.
  • Der Hebel 40 besitzt an seinem unteren Ende eine Gabel 43, zwischen deren Schenkeln ein Klinkenrad 44 angeordnet ist, welches mit der Trommel 42 auf Drehung fest verbunden ist. Eine im Innern der Gabel 43 angeordnete Klinke 52 treibt das Klinkenrad 44 kraftschlüssig an, wenn der Hebel 40 in der Richtung des Pfeiles F (Ahb. 1) betätigt wird, aber übt keinerlei Wirkung auf dieses Klinkenrad aus. wenn der Hebel 40 in entgegengesetztem Sinn betätigt wird. Eine zweite Klinke 45 gestattet die freie Drehung des Klinkenrades, wenn der Hebel 40 in der Richtung des l'feiles F betätigt wird, aber hält dieses kraftschlüssig in der entgegengesetzten Drehrichtung fest.
  • I)ank dieser doppelten Verklinkung wickelt sich eine Kette 46 bei der Betätigung des Hebes 40 mit abwechselnden Schwenkbewegungen auf der Trommel 42 auf und bringt die Last durch kleine aufeinanderfolgende Gleitbewegungen auf die Plattform, wobei eine beträchtliche Kraftübersetzung durch das große Verhältnis zwischen der Länge des Heloelarms 40 und dem Halbmesser der Trommel 42 erzielt wird.
  • 1)ie Kette 46 trägt an ihrem Ende einen Haken 47, der <las Ergreifen einer heliebigen Last ermöglichst, z. B. der Kiste 48. Man kann dies dadurch l>ewirkcn, daß man entweder die Last unmittell)ar mit der Kette 46 umgibt und den Haken 47 in einem Glied dieser Kette befestigt oder indem man eine andere Kette oder ein beliebiges Seil 49 benutzt, die um die Last gelegt sind, und indem man den Haken 47 in ein Glied dieser Kette oder in dieses Seil einhakt.
  • Wenn der Gegenstand bis in die Mitte der Plattform gebracht ist, so daß sein Schwerpunkt genügend nahe dem Hauptradsatz des Wagens liegt, um das Kippen desselben zu gestatten, bewirkt man diesen Vorgang, indem man den Hebel 40 in seine hinterste Stellung bringt und dann auf diesen Hebel von oben nach unten einen Druck ausübt, indem man gleichzeitig mit einem Fuß auf die Verlängerung 5I (Abb. I) des linken Längsträgers der Plattform tritt und einen Zug nach hinten auf die Stange 29 ausübt.
  • Das Zusammenwirken dieser drei Kraftanstrengungen genügt zur Erzielung des erwähnten Kippens bei beliebigem Gewicht der Last, wobei dieser Vorgang noch durch den sehr großen Hebelarm erleichtert wird, der von dem Ende des sich in seiner rückwärtigen Stellung befindlichen Hebels 40 aus auf die Achse der Räder des Hauptradsatzes des Wagens einwirkt.
  • Eine oder mehrere Rollen können in der Nähe der Vorderkante der Plattform vorgesehen werden, wie bei 50 angegeben, um die Verschiebung des Wagens in der Ladestellung zu erleichtern.
  • Zur Erleichterung des Aufbringens der Last 48 auf die Plattform I kann man auf dieser Plattform Längsrippen vorsehen, welche das Gleiten erleichtern, oder auch, entsprechend der dargestellten Ausführungsform der Erfindung, einen Hilfswagen, der auf der Plattform des Hauptwagens in der Bewegungsrichtung desselben rollen kann und sich wenigstens zwischen einen Teil der zu handhabenden Last und'diese Plattform einschieben soll.
  • In dem dargestellten Beispiel besteht dieser Hilfswagen aus einer Platte 66, welche sich über die Gesamtbreite der Plattform I des Hauptwagens erstreckt und beiderseits umgebogene Ränder 67 aufweist, die um go0 nach unten umgebogen sind, so daß sie die Platte 66 längs der Plattform I führen.
  • Die Platte 66 wird durch wenigstens zwei, in dem dargestellten Beispiel durch drei Rollensätze getragen.
  • Die Ausdehnung der Platte 66 in der Richtung der gegenseitigen Verschiebung zwischen der Last und dem Wagen während des Ladens ist verhältnismäßig klein, wie man es z. B. auf Abb. 2 und 4 sieht, so daß sich der Hilfswagen längs der Plattform I von seiner vorderen Grenzstellung, die auf Abb. 2 dargestellt ist und die Ladestellung darstellt, bis zu einer Stellung verschieben kann, die auf dem hinteren Teil der Plattform I liegt und durch die Länge der zu handhabenden Last bestimmt ist (s. z. B. Abb. 4).
  • Um auf den einen erfindungsgemäßen Hilfswagen aufweisenden Wagen eine beliebige Last zu laden, z. B. eine Kiste 48, bringt man den Hauptwagen in die Stellung, in welcher seine Vorderkante in unmittelbare Nähe des Bodens kommt.
  • Tii dieser Stellung nimmt der Hilfswagen unter der Einwirkung seines Eigengewichts die auf Abb. 2 dargestellte Stellung ein, in welcher seine Vorderkante 68 den Boden berührt, wobei die Platte 66 um die Achse 60 des mittleren Rollensatzes 70 o schwenkt, so daß ihre Hinterkante sich gegenüber der Oberfläche der Plattform I anhebt, während ihr hinterer Rollensatz 71 außer Berührung mit der Plattform kommt. Diese Kippbewegung wird durch Ansätze 72 begrenzt, die an dem hinteren Teil der umgebogenen Ränder 67 vorgesehen sind. Damit trotz der von der Last 48 auf den Hilfswagen ausgeübten Druckkraft dieser letztere in der Stellung der Abb. 2 bleibt, solange die I.ast nicht weit genug auf die Platte 66 gebracht ist. ist der Wagen erfinolungsgemäß so ausgebildet. daß er l)is zu dem gewünschten Augenblick in dieser Stellung verriegelt ist.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform wird diese Verriegelung durch die Rollen des vorderen Rollensatzes 73 bewirkt, welche in der Stellung der Abb. 2, der sog. Ladestellung, in Ausschnitte 74 eintreten, die an den Rändern der Plattform I in der Nähe des Vorderendes derselben vorgesehen ind.
  • Wenn die Last eine gewisse Verschiebung gegeneiner dem Wagen erfahren hat. bringt sie den Hilfswagen von vorn nach hinten zum Kippen, worauf der Hilfswagen die auf Abb. 3 dargestellte Stellung einnimmt. in welcher die Rollen 73 des vorderen Rollensatzes aus den Finschnitten 74 durch Schwenken um die Achse 69 des mittleren Rollensatzes 70 herausgehoben sind. Non dieser Stellung all bildet die Last mit dem Hilfswagen ein Stück und rollt auf der Plattform 1 durch die drei Rollensätze 70, 71 und 73 des Hilfswagens (Abb. 4) In dem dargestellten Beispiel ist eine positive Vereinigung durch einen an dem ITinterteil der Platte 66 vorgesehen hochgebogenen Rand 79 erzielt.
  • Man sieht, daß durch diesen Hilfswagen das Laden und das Entladen erheblich erleichtert werden, da der Bewegungswiderstand bei einer gegenseitigen Verschiebung zwischen der Last und der Plattform des Wagens erheblich verringert wird.
  • Gemäß einem ergänzenden Kennzeichen der Erfindung sieht man am Hinterende der Plattform unil unter derselben eine Schale So für die Aufnahme der Kette 46 und ihres Hakens 47 vor. nenii sie nicht an einer Last befestigt ist. wobei eine Öffnung 81 in der Plattform I vorgesehen ist, um die Einführung der Kette in die Schale So zu gestatten.

Claims (1)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E: 1. Wagen mit einer flachen Plattform und wenigstens zwei Radsätzen, dadurch gekennzeichnet, daß sein vorderer Radsatz an einem 1-lalter (20) angebracht ist, der um eine von der Plattform (I) getragene Achse (o) zwischen einer Fahrstellung, in welcher die Plattform inl wesentlichen waagerecht liegt, und einer Ladestellung, in welcher die Vorderkante der Platfform sich in unmittelbarer Nähe des Bodens befindet. schwenken kann, wobei Mittel vorgesehen sind, um diesen vorderen Radsatz in der Fahrstellung zu verriegeln, wobei ein Bedienungsorgan, z. 13. eine Stange (29), an der Rückseite der Plattform vorgesehen ist, um einerseits die Verschiebung des Wagens und andererseits den Übergang von der einen dieser Stellungen in die andere zu ermöglichen.
    2. Wagen nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß sein vorderer einziehbarer Radsatz (2 r) selbsttätig durch sein Eigengewicht in lie erwähnte Fahrstellung gebracht wird, wenn die Vorderkante der Plattform (I) so weit angehoben wird, daß dieser Radsatz den Bodenkontakt verliert.
    3, Wagen nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelullgsmittel den vorderen Radsatz selbsttätig festlegen, sobald er seine Fahrstellung eingenommen hat.
    4. Wagen nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, um das vordere Fahrgestell zwangsläufig zu entriegeln.
    5. Wagen nach Anspruch I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß einer (5) seiner Radsätze in der Nähe seines Schwerpunkts und etwas hinter demselben angeordnet ist, so daß der unbeladene Wagen selbsttätig um die Achse dieses Radsatzes nach vorn kippt. sobald man die Entriegelungsmittel betätigt. und daß man, wenn eine Last auf die Plattform und in eine solche Lage gebracht ist. daß ihr Schwerpunkt sich in der Nähe des Schwerpunkts des Wagens befindet, leicht diesen um diese .Achse nach hinten kippen kann. jedoch ohne daß dieses Kippen unter der Einwirkung dieser Last von selbst erfolgt.
    6. Wagen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattform (1) hinten mit wenigstens einer Sicherheitsrolle versehen ist, die verhindern soll. daß der Wagen vollständig nach hinten überkippt, falls die Last zufällig die erwähnte Stellung überschreitet.
    7. Wagen nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet. daß die Verriegelung durch Stangen bewirkt wird, die um eine unterhalb der Plattform liegende Achse schwenkbar sind, uiod dereii freie Enden sich im wesentlichen unter rechten Winkeln under der Einwirkung ihres Eingengewichts gegen die Schenkel des vorderen Radsatzes auf der Höhe der Achse der Ränder desselbeii anstemmen, wenn sich dieser Radsatz in der Fahrstellung befindet.
    S. Wagen nach Anspruch 1 l)is 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Entriegelungsmittel durch eine biegsame Verbindung (25) gebildet werden die so ausgebildet ist, daß sie diese Stangen anhebt, wenn auf sie ein Zug ausgeübt wird, und welche aii einem Ende an einem Hebel (31) befestigt ist. der an dem Bedienungsorgan (20) des Schlittens schwenkbar befestigt ist.
    9. Wagen nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelung durch gebogene Stangen (60) bewirkt wird, die an eiiieno Ende um die Aclose der Vorderräder schwenkbar sind und an ihrem anderen Ende in einem unter der Plattform befestigten Teil (6I) gleiten können, sowie durch Hebel, welche einen ersten Arm (63) aufweisen, der an der Achse (4) des Radsatzes schwenkbar ist, um welche das Kippen des Wagens erfolgt, ferner einen zweiten Arm (62). dessen Ende sich gegen das Ende der entsprechenden gebogenen Stange anstemmen kann, wenn sich der vordere Radsatz iii der Fahrstellung befindet, und einen dritten Arm (64), welcher der Einwirkung einer Feder (65) unterliegt, welche den erwähnten zweiten Arm in die Anstemmstellung zu bringen sucht. io, Wagen nach Anspruch I bis 6 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Entriegelungsmittel durch eine l>iegsame Verbindung (25) gebildet werden, welche an einem Ende auf den ersten Hebelarm (6)3) so einwirkt, daß der zweite Hebelarm (62) entgegen der Einwirkung ler Feder (65) aus seiner Anstemmstellung gelirielit wird, wobei diese Verbindung an ihrem anderen Ende an einem an dem Bedienungsorgan (29) des Wagens schwenkbaren Hebel (31) befestigt ist.
    11. Wagen nach Anspruch 1 bis 10, gekennzeichnet durch Kraftübersetzungsmittel, welche gestatteil. eine Last iii Ladestellung auf die Plattform zu bringen.
    12. Wagen nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftübersetzungsmittel durch eine Winde (42) gebildet werden, die durch einen Handhebel (40) betätigt wird und so ausgebildet ist. daß, falls man diesem Handhebel aufeinanderfolgende Schwenkbewegungen erteilt, eine Reihe von kleinen gegenseitigen Verschiebungen zwischen dem Wagen und der an einer biegsamen Verbindung (46), wie z. B. eine kette, eiii Kabel usw., die sich auf die Trommel dieser Wi Winde aufwickeln, angehängteil Last erzeugt wird. so daß diese Verschiebungen die Last auf die Plattform zu bringen suchen.
    13. Wagen nach Anspruch I2, dadurch gekennzeichnet, daß der Handhebel (40) durch einen Anschlag in einer rückwärtigen Stellung mit der Plattform des Wagens starr verbunden wird und zur Erleichterung des Kippens des beladenen Wagens nach hinten dient, um das vordere Radgestell selbsttätig in die Fahrstellung zu bringen.
    14. Wagen nach Anspruch I bis I3, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, um tlie Reibung zwischen der Last und der Platttorm zu verringern, um ihre gegenseitige Verschiebung zu erleichtern.
    15. Wagen nach Anspruch I4, dadurch gekennzeichnet, daß die reibungsvermindernden Mittel durch einen Hilfswagen gebildet werden, der wenigstens teilweise die Last tragen und auf der Plattform rollen soll.
    I6. Wagen nach Anspruch I5, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfswagen durch eine Platte (66) gebildet wird, deren Abmessungen im Vergleich zu der Plattform (I) in der Richtung der gegenseitigen Verschiebung zwischen der Last und der Plattform klein sind, wobei diese Platte auf der Plattform in dieser Richtung geführt wird und von wenigstens zwei Radsätzen getragen wird, um deren einen sie so in die Ladestellung kippt, daß ihre Vorderkante mit dem Boden in Berührung kommt, wobei Mittel vorgesehen sind, um den Hilfswagen gegenüber der Plattform festzulegen, solange die Last nicht genügend weit auf den Hilfswagen aufgebracht ist, um sein Kippen nach hinten zu bewirken.
    17. Wagen nach Anspruch I6, dadurch gekennzeichnet, daß die Festlegungsmittel durch Einschnitte (74) in den vorderen Rändern der Plattform (I) gebildet werden, in welche die Rollen (73) des vorderen Radsatzes des Hilfswagens in der Ladestellung eintreten.
    18. Wagen nach Anspruch I6 und I7, dadurch gekennzeichnet, daß ein hochgebogener Rand (79) am Hinterende der Platte (66) vorgesehen ist, um die Last beim Laden kraftschliissig mit dem Hilfswagen zu verbinden.
DEQ36A 1949-04-29 1950-04-28 Wagen mit einer flachen Plattform Expired DE836628C (de)

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ID=9298179

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DEQ36A Expired DE836628C (de) 1949-04-29 1950-04-28 Wagen mit einer flachen Plattform

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0010901A1 (de) * 1978-10-23 1980-05-14 Melvin D. Terry Vorrichtung zum Handhaben von Papierrollen oder dergl., insbesondere Mechanismus zum Heben, Senken und Transportieren umfangreicher Rollen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0010901A1 (de) * 1978-10-23 1980-05-14 Melvin D. Terry Vorrichtung zum Handhaben von Papierrollen oder dergl., insbesondere Mechanismus zum Heben, Senken und Transportieren umfangreicher Rollen

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