DE83652C - - Google Patents

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DE83652C
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leaf joints
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    • G01MEASURING; TESTING
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    • G01G21/00Details of weighing apparatus
    • G01G21/14Beams
    • G01G21/16Beams of composite construction; Connections between different beams
    • G01G21/161Connections between different beams
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    • GPHYSICS
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. Februar 1895 ab.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, diejenigen Uebelstände zu beseitigen, welche bei Wä'gemaschinen jeder Art durch Anwendung prismatischer Schneiden und Pfannen oder gewöhnlicher Blattgelenke häufig auftreten. Es wird dies dadurch ■ erreicht, dafs Blattgelenke verwendet werden, welche nicht wie vorher zwischen zwei fest eingeklemmten Punkten bei Schwankungen der Wäghebel sich biegen, sondern in eigenartiger Anordnung auf cylindrischen Flächen sich auf- und abwickeln. Hierdurch wird jegliche Reibung ausgeschlossen und infolge dessen die Empfindlichkeit der Waage bedeutend erhöht.
Auf der beiliegenden Zeichnung zeigt Fig. 1 eine Vorderansicht der neuen Waage, Fig. 2. einen Grundrifs davon und Fig. 3 die beson-.dere Gestalt des neuen Blattgelenkes.
Die Gesammtanordnung der neuen Waage ist auch noch dadurch gekennzeichnet, dafs die Traghebel α und b in doppelter Anzahl vorhanden sind. Die Achsschenkel k der Hebel . sind sorgfältig cylindrisch bearbeitet und dienen zur Aufnahme der Blattgelenke. An jedem Schenkel sind Zapfen angebracht, welche in demjenigen Theil, auf dem das Blattgelenk zur Auflage kommt oder bei der Biegung sich aufwickelt, genau nach einem Kreise abgerundet sind.
Das Blattgelenk C erhält eine eigenthümliche S-förmige Gestalt. Seine Enden sind einerseits bei e im Gestellrahmen d, andererseits an den Stützböcken f der Brücke i befestigt. Der Durchmesser des cylindrischen Achsschenkels plus der Blattstärke entspricht genau der Hebeleintheilung g : h (Fig. 1). Dieses Verhältnifs kann natürlich beliebig genommen werden, etwa 1 : 10 oder 1 : 100, wie es bei Wägemaschinen üblich ist.
Die Belastung der Brücke i wird durch die Stützböcke f auf die Blattgelenke C übertragen und von diesen auf die Traghebel a und b. Bei den Bewegungen dieser Traghebel wickelt sich das Blattgelenk auf den cylindrischen Flächen der Achsschenkel k ab, wobei einerseits die Länge des Armes genau dieselbe bleibt, andererseits, aber auch das Auftreten von Kräften, welche der Genauigkeit des Wagens Abbruch thun könnten, vollständig vermieden wird.
Um die bei solchen S - förmigen Blattgelenken infolge der Verschiedenheit der am Doppeltraghebel wirkenden Kräfte auftretenden Verschiebungen zu vermeiden, werden die Blattgelenke durch Klemmplatten I festgehalten.
Statt das Blattgelenk aus einem Stück herzustellen, wie dies in der Zeichnung angenommen ist und in den meisten Fällen praktisch sein wird, kann es auch getheilt sein und derartig an den Achsschenkeln k befestigt werden, dafs bei Bewegung der Traghebel nie ein freies Biegen der Blattgelenke C eintritt, diese vielmehr sich immer auf den cylindrischen Flächen der Achsschenkel k abrollen
müssen.
Die allgemeine Einrichtung der Waage ist, wie aus der Zeichnung deutlich zu ersehen, derart, dafs der Druck von der Brücke i durch die in der Mitte sich vereinigenden Traghebel α und b vom Arm a1 mit Hülfe der Zugstange \ auf den Wägebalken übertragen wird, an welchem die Wägung stattfindet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Wägemaschine mit auf cylindrischen Flächen sich auf- und abwickelnden Blattgelenken, dadurch gekennzeichnet, dafs die Blattgelenke eine S - förmige Gestalt haben, zum Zweck, zwei Blattgelenke durch eins zu ersetzen und dadurch die Anbringung besonders bei kleineren Wägemaschinen zu erleichtern.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT83652D Active DE83652C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2961231A (en) * 1957-07-31 1960-11-22 Joseph B Kucera Weighing apparatus

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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