DE836091C - Zierstein mit Nutenverbindung - Google Patents
Zierstein mit NutenverbindungInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B2/00—Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
- E04B2/02—Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls built-up from layers of building elements
- E04B2/42—Walls having cavities between, as well as in, the elements; Walls of elements each consisting of two or more parts, kept in distance by means of spacers, at least one of the parts having cavities
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Description
- Zierstein mit Nutenverbindung Die Erfindung betrifft einen hohlen Zierstein tnit Nutenverbindung, insbesondere für eine schnelle, wirtschaftliche, sichere und gleichmäßige Erzielung ortsfester Fassaden modernen Stiles bei Tragmauern.
- Das Hauptkennzeichen der Erfindung besteht darin, <laß der hohle Zierstein an seinen Stoßflächen iuit mindestens einer Sc'hwalbenschwanznut versehen ist, wobei die Schwalbenschwanznuten in gleicher Entfernung von der Ansichts- oder Zierfläche liegen, so daß sie sich mindestens teilweise überlagern, wenn die Steine zusammengefügt werden.
- Das Vorhandensein der Schwalbenschwanznuten auf den Lagerflächen in Verbindung mit der :1usfüllung dieser Nuten mit Zement bezweckt, daß nach dem Abbinden des Zements eine Verklammerung jeder Steinlage in vertikaler und horizontaler kichtung stattfindet.
- Gemäß einem zweiten Merkmal der Erfindung besitzen die gegenüberliegenden Flächen des Steines Vertiefungen und ergänzende Vorsprünge, die miteinander in Eingriff kommen, wenn die Steine aufeinandergesetzt werden. Eine vorzugsweise Ausführung dieses Merkmales besteht darin, daß die Schwalbenschwanznut in einer der Flächen auf dem Boden einer konischen Nut und die Schwalbenschwanznut der gegenüberliegenden Fläche in einem Vorsprung angeordnet ist, dessen Profil dem der konischen Nut der anderen Fläche entspricht.
- Ein drittes Merkmal der Erfindung besteht ,darin. daß die Zierfläche mit ,Blendfugen versehen ist. Diese besitzen vorteilhaft am Boden Erweiterungen, um eine dünne Zementverkleidung in ihrer Lage zu halten, die gegebenenfalls im Boden der Fugen angeordnet werden kann. Die Blendfugen sind vorteilhaft auf dem Stein derart verteilt, daß die Ober-und Unterkanten des Steines im Bereich einer Blendfuge liegen, wodurch bei der Handhabung der Steine Beschädigungen der Ansichtsflächen vermieden werden.
- Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, zwei Seiten des Steines als Zierflächen auszubilden, so daß man die eine oder andere Verzierungsseite benutzen kann, falls beim Transport oder der Handhabung eine Ansichtsseite beschädigt sein sollte.
- In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt; es zeigt Fig. i einen Aufriß eines Bindersteines auf einen Läuferstein aufgesetzt und mit diesem durch Zement verbunden, Fig. 2 einen gleichen Aufriß mit Steinen größerer Höhe, Fig.3 einen Teilschnitt durch die Nutenverbindung, Fig. 4 den gleichen Schnitt nach Einfügung von Zement in die Nuten, Fig.5 einen Schnitt durch eine Blendfuge mit Zementverkleidung als Verstreichung von Fugenoberflächen, Fig.6 und 7 Vertikalschnitte von zwei Ausführungen, deren abgestumpfte Ecken mit den horizontalen Oberkanten Blendfugen ergeben, Fig.8 einen Aufriß zweier Bindersteine in anderer Art des Zusammenbaues mit einer schmalen Fuge von 5 mm, wobei von dem unteren Stein nur der obere Teil dargestellt ist, Fig.9 den Aufriß eines Läufersteines in der gleichen Art des Zuammenbaues.
- Diese hohlen Ziersteine werden in verschiedenen Abmessungen hergestellt, jedoch sind alle Modelle untereinander auswechselbar und können aufeinandergesetzt werden, da ihre Nutenzapfenverhindungen ineinanderpassen.
- Die Bindersteine i wie auch die Läufersteine 2 besitzen auf ihren Stoßflächen eine Feder 3 oder einen Zapfen 4, wobei Federnut 3 und Zapfen 4 sich in gleicher Entfernung von der Ansichtsfläche 5 befinden, so daß sie ineinandergreifen, wenn die Steine aufeinandergelegt werden.
- Die Federnut 3 ist konisch nach ihrem Grund hin verjüngt, etwa 115° geneigte Flächen, 6, und in ihrem Grunde erweitert, 7.
- Der Zapfen 4 wird durch einen sich nach vorn verjüngenden, etwa 12o° geneigten Vorsprung gebildet, der auf seiner Mittelachse eine unterschnittene Nut 9 besitzt. Der Unterschied der Neigungsm-inkel von 115 und 12o° ist zur Erzielung eines freien Spieles zwischen Nut und Zapfen beim Zusammensetzen bestimmt.
- Der Zusammenbau geschieht, wie in Fig. 3 und .4 dargestellt, dadurch, daß der Zapfen 4 und die Nut 9 mit dem Grund 7 die Einfügung von Zement, i o, gestatten, der nach dem Abbinden eine wirksame Verriegelung jeder Schicht zwischen dem Zapfen und dem durch die Flächen 7 gebildeten Spiegelprofil bildet. Das so aufgebaute Mauerwerk bietet durch diese doppelte Verankerung aller aufeinanderliegenden Schichten den Anblick eines einsteinigen Mauerwerkes.
- Um diese Verriegelung zu erzielen, genügt es ohne besondere Sorgfalt, wenn der Boden der Nut 3 mit einer Zementschicht von 12 bis 14 mm Stärke bedeckt ist, um zu erreichen, daß nach dem Auflegen eines Steines der darüberliegenden Schicht der. Zement sich automatisch in die Nut 9 des Zapfens hineinpreßt und auch in die geringen Spielräume zwischen Nut und Zapfen eindringt (Fig. 4). Die benötigte Zementmenge ist erheblich kleiner als bisher.
- Die Blendfugen i i erweitern sich bei 12 am Boden und gestatten es, schnell und ohne besondere Sorgfalt eine Zementhaut 13 als Verkleidung der Blendfugenfläche bei dauerhafter Befestigung anzubringen. Diese Verkleidung ist sehr wirkungsvoll, wenn man gefärbten Zement verwendet. Es ist also möglich, gewisse Farbtönungen zu wählen, die die Horizontallinien derZiersteine iinRelief erscheinen lassen und der Fassade ein dekoratives Aussehen geben.
- Bei allen Ausführungen des Steines fällt eine Blendfuge i i auf eine Kante des Steines, wobei sich die eine Hälfte der Fuge auf die obere Kante, die andere Hälfte auf die untere Kante erstreckt. Diese Herstellungsart vermeidet im Zuge der vielen Handhabungen, denen die keramischen Produkte im rohen oder gebrannten Zustande unterworfen werden müssen, oder im Zuge der beim Transport entstehenden Stöße, das Abstoßen von Ecken und die Beschädigungen der sichtbaren Flächen, insbesondere der Zierflächen.
- Wie in den Fig. 6 und 7 dargestellt, kann man je nach Wunsch die Profile der Steine variieren, indem man der oberen und der unteren Fläche der Blendfugen eine verschiedene Neigung gibt, entsprechend dem gewünschten Schattenspiel. Die stärkere Neigung der unteren Flächen der Blendfugen bezweckt auch, zu verhindern, daß sich Regenwasser in den Fugen sammelt und infolge der Kapillarwirkung in das Mauerwerk eindringt.
- Es ist zu bemerken, daß alle Blendfugen in allen Ausführungen des Steines gleiche Tiefe besitzen, so daß sie sich in allen Zusammensetzungen in die Fassade einfügen.
- Bei der Ausführungsform gemäß den Fig.8 und 9 besitzen die Steine Zierflächen und Blendfugen auf Vorder- und Rückseite. Die einander gegenüberliegenden Flächen, die beim Zusammenbau aufeinanderliegen, besitzen durchgehende Schwalbenschwanznuten 14, wobei diese Nuten beim Zusammensetzen der Steine eine auf der anderen zu liegen kommen und der durch die Nuten gebildete Hohlraum mit Zement ausgefüllt wird, so daß ein Verbindungszapfen gebildet wird, der die Steine miteinander verbindet.
- Diese Ausführungsform bietet den Vorteil einer bedeutend einfacheren Fabrikation. Die Anordnung Ller Zierflächen auf Vorder- und Rückseite des Steines bietet die größtmögliche Sicherheit in der Verarbeitung, da sie bei der Arbeit die Verwendung der einen oder anderen Seite gestattet, falls eine Ansichtsseite beschädigt worden ist.
- Die Ziersteine lassen sich ohne die Verwendung von Anlegeleisten, Fluchtlinienschnur und Lot-Schnur äußerst rationell und sparsam unter Verwendung von nur geringen Mengen Mörtel verbauen.
Claims (5)
- PATENTANSPRUCFIE: i. Hohler Zierstein, dadurch gekennzeichnet, daß er an seinen Stoßflächen mit mindestens je einer Schwalbenschwanznut versehen ist, wobei die Schwalbenschwanznut in gleicher Entfernung von der Ansichtsfläche liegt, so daß sie sich mindestens teilweise zu einem Kanal beim Zusammenbauen der Steine ergänzen.
- 2. Hohler Zierstein nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Schwalbenschwanznuten versehenen Flächen Aussparungen und entsprechende Vorsprünge besitzen, die beim Zusammenbau der Steine ineinandergreifen.
- 3. Hohler Zierstein nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwalbenschwanznut auf der einen Fläche des Steines im Boden einer konischen Nut und die Schwalbenschwanznut der gegenüberliegenden Fläche in einem Vorsprung angeordnet ist, dessen Profil ebenfalls konisch ist und der Nut entspricht.
- 4. Hohler Zierstein nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zierfläche Blendfugen besitzt.
- 5. Hohler Zierstein nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Blendfugen in ihrem Grundeine Erweiterung besitzen. -6. Hohler Zierstein nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Blendfugen derart auf den Stein angeordnet sind, daß die Ober- und Unterkanten des Steines je eine halbe Blendfuge bilden. Hohler Zierstein nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwei gegenüberliegende Flächen desselben als Zierflächen ausgebildet sind. B. Hohler Zierstein nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen und unteren Flächen jeder Blendfuge verschiedene Neigungen aufweisen.
Applications Claiming Priority (1)
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Cited By (3)
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| US2882715A (en) * | 1956-03-14 | 1959-04-21 | Prec Building System Inc | Interlocking building block |
| US4320612A (en) * | 1979-02-26 | 1982-03-23 | Resco Products, Inc. | End block |
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1950
- 1950-09-14 DE DEM5975A patent/DE836091C/de not_active Expired
Cited By (3)
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