DE835480C - Polumschaltung im Verhaeltnis 8:2 und 8:4:2 an 8 ªÃ-polig ausgefuehrten Wechselstromwicklungen - Google Patents

Polumschaltung im Verhaeltnis 8:2 und 8:4:2 an 8 ªÃ-polig ausgefuehrten Wechselstromwicklungen

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DE835480C
DE835480C DEP53102A DEP0053102A DE835480C DE 835480 C DE835480 C DE 835480C DE P53102 A DEP53102 A DE P53102A DE P0053102 A DEP0053102 A DE P0053102A DE 835480 C DE835480 C DE 835480C
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FRITZ BARTH ELEKTROHAUS
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K3/00Details of windings
    • H02K3/04Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors
    • H02K3/28Layout of windings or of connections between windings

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  • Power Engineering (AREA)
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Description

  • Polumschaltung im Verhältnis 8:2 und 8 :4::2 an 8 n-polig ausgeführten Wechselstromw,clflungen Die Erfindung betrifft eine Polumschaltung im Verhältnis 8 : 2 und 8 : 4: 2 an 8 n-polig ausgeführten Ein- und :1fehrphasenwicklungen, deren Spulenweite das Dreifache oder angenähert Dreifache der Polteilung beträgt. Bekanntlich wird durch Erweiterung der Spulenweite auf ein ungerades Vielfaches der Polteilung die ursprüngliche Schaltung und infolgedessen auch der Stromfluß nicht geändert: Nachfolgend ist die Umschaltung zur Herstellung einer 2 n-poligen Schaltung der Einfachheit halber an Dreiphasenwicklungen erläutert, da sich die Anwendung auf Ein- und Zweiphasenwicklungen unter Fortfall der überzähligen Wicklungsteile sinngemäß von selbst ergibt. Unter Gruppe sind im nachstehenden diejenigen Wicklungsteile, Windungen oder Spulen zu verstehen, die bei der 8poligen Schaltung pro Phase ein Polpaar ergeben, während ein einzelnes Wicklungsteil mit Spule bezeichnet wird. Die Erläuterung, erfolgt an verschiedenartigen Dreiphasenwicklungen mit der für die betreffende Wicklungsart geringstmöglichen Spulenzahl. Selbstverständlich läßt sieh die Erfindung auch auf solche Wicklungen anwenden, die eine größere Nutenzahl aufweisen. Dabei ist es unwesentlich, ob die zu einer Gruppe.und Phase gehörenden Spulen lagenweise übereinander oder nach Art der Kranzwicklung eingebettet sind. Sinngemäß ergibt sich auch die Anwendung auf 8 n-polige Wicklungen, wobei n eine beliebige Zahl sein kann.
  • Umschaltungen im Verhältnis 8:2 bzw. 8:4:2 sind an sich bereits bekannt. Hierbei handelt es sich jedoch um Wicklungen, deren Spulen entweder eine für die Polzahl 8 übliche Spulenweite aufweisen, sich auf eine spezielle Wicklungsart beziehen oder zwei getrennte Wicklungen bilden. Der durch die Erfindung erzielte technische Fortschritt besteht vor allem darin, daß die vorerwähnten Umschaltungen nunmehr an allen üblichen Wicklungsarten, und zwar mit einer Einfachheit vorgenommen werden können, wie dies bisher nicht möglich war. Es ist auch selbstverständlich, daß eine mit 8poliger Spulenweite ausgeführte Wicklung in 2poliger Schaltung nur ein Drittel an wirksamer Induktion pro Polfläche gegenüber einer Wicklung mit der dreifachen Spulenweite erzeugen kann. Durch die vorgenommene Spulenerweiterung kann die 2polige Schaltung erst als wirtschaftlich angesprochen werden. Ein weiterer wesentlicher Fortschritt, der nur in der klassischen Dahlanderschaltung ein Vorbild findet, besteht bei der Umschaltung 8: 2 nach Abb. 7, 8, 16 und 17 in der äußerst geringen Anzahl von 6 bzw. 7 Wicklungsenden. Auch dies ist erst durch die gemäß der Erfindung vorgesehene Vergrößerung der Spulenweite möglich geworden.
  • Die Spulenweite bzw. der Nuten- oder Wickelschritt einer üblicherweise ausgeführten 8poligen Wicklung wird also nach der Erfindung auf das Brei-oder angenähert dreifache der Polteilung erweitert. Durch gegensinniges gehalten der.aus zwei ungleichnamigen Gruppen bestehenden Phasenhälften wird aus der 8poligen Ausgangsschaltung eine 2polige gebildet. Abb. i zeigt die für eine 8polige Wicklung geringstmögliche Zahl von zwölf Gruppen, bestehend aus je einer Spule. Da es sich um Einfachspulen handelt, die in vierundzwanzig Nuten eingebettet sind, so ergibt sich die normale Polteilung aus 24 : 8 = 3. Üblicherweise liegt also eine Spulenseite der 8poligen Wicklung in Nut i und die dazugehörende andere Seite in Nut 4. Nach Verdreifachung der Spulenweite (3 X 3 = 9) kommt daher die zweite Spulenseite in Nut io zu liegen (Abb. i). Es ist selbstverständlich, daß bei dieser Wicklungsart nach Verdopplung der Nutenzahl, jeder Seite einer Gruppe zwei und nach Verdreifachung der Nutenzahl drei (usw.) Nuten zur Verfügung stehen, die entweder durch sagenweises Übereinanderwickeln oder durch angrenzende, stets ihre Richtung wechselnde Einzelspulen (Kranzwicklung) ausgefüllt werden. In Abb. 2 ist eine derartige Wicklung mit achtundvierzig Nuten veranschaulicht, bei der die zu jeder Gruppe gehörenden Spulen aus zwei Einzelspulen bestehen, die nutenweise ihre Lagenrichtungen wechseln. Die Zahlen an den Spulenseiten deuten die Einteilung der Gruppen an, während am Scheitelpunkt derselben eine fortlaufende Numerierung der Einzelspulen vorgenommen wurde. Wie ersichtlich, ist die Wicklung dadurch entstanden, daß man die Spulenseiten einer nach Abb. i mit achtundvierzig Nuten und zwölf Zweifachspulen gebildeten Wicklung nochmals nach rechts und links aufgeteilt hat. Unter ' Zweifachspule ist ein Wicklungsteil zu verstehen, das der äußeren Form nach zwar nur eine Spule vorstellt, jedoch aus zwei übereinanderliegenden "feilen besteht, deren Seiten in je zwei getrennten Nuten münden.' Dabei ist es gleichgültig, ob die beiden Teilspulen parallel übereinanderliegen oder gleiche Längen aufweisen und sich überkreuzen. Der Wickelschritt errechnet sich aus 48 : 8 = 6 X 3 = i8. Die beiden Seiten einer Einfachspule, die rechnerisch in Nut i und i9 zu liegen kämen,' müssen bei der Finschichtwicklung aus konstruktiven Gründen in ungleichnamige Nuten eingebettet werden, wodurch die zweite Spulenhälfte entweder nach Abb.2 in Nut 18 oder aber in Nut 20 gelegt werden muß, was eine Überschneidung der zu einer Gruppe gehörenden Spulenseiten bedeutet. Legt man die zu den einzelnen Gruppen gehörenden Spulenseiten in je einer Nut zusammen, so verbleibt eine 24nutige Zweischichtwicklung, die zwar auch ein normales 8poliges Feld entstehen läßt, sich aber bekanntlich zur Polzahlhalbierung nicht eignet. Behält man jedoch diejenige Spulenanordnung bei, wie sie sich aus der 48nutigen Wicklung mit Zweifachspulen gleicher Weite durch Zusammenlegen der Spulenseiten benachbarter Gruppen ergibt, so erhält man gemäß Abb.3 eine für Polumschaltungen seither bevorzugt angewandteWicklung, die lediglich eine Verdreifachung der üblichen Spulenweite aufweist, was in der 2poligen Schaltung die bereits erwähnten Vorteile bringt. Die Phasenzugehörigkeit der in den Abbildungen mit den Zahlen i bis 12 versehenen Gruppen, an den unteren Spulenseiten, ist außerdem durch unterschiedliche Zeichnungsausführung der Spulenseiten kenntlich gemacht. Zweischichtwicklungen haben bekanntlich den Vorteil, daß man wenigstens einer Schicht den gewünschten Strombelag aufdrücken kann und daß sich die nach Halbierung der Polzahlen auftretenden entgegengesetzten Induktionen bereits in den Nuten aufheben, anstatt am Feldumfang in Form von Blindpolen anlaufhemmend zu wirken. Es ist allerdings nicht zu vermeiden, daß durch diese Anordnung die aktive Polfläche auch in der Normalschaltung etwas geschmälert wird. Man wählt deshalb in der Praxis im allgemeinen eine höhere Nutenzahl. Selbstverständlich nimmt dadurch mit je zwölf Nuten die Zahl der Spulen pro Gruppe um je eine Spule zu, so daß sich beispielsweise eine Gruppe bei sechsunddreißig Nuten aus drei, bei achtundvierzig Nuten aus vier, bei zweiundsiebzig Nuten aus sechs usw. nebeneinanderliegenden Einzelspulen zusammensetzt. Der Wickelschritt errechnet sich auf die erwähnte Art, ohne daß auf ungleichnamige Nuten Rücksicht genommen werden muß. Bei einem 48nutigen Feld reicht die Spulenweite z. B: von Nutz bis Nut i9. Bei einem 36nutigen Feld (Polteilung ---- 13,5) kann die zweite Spulenseite sowohl in Nut 14 wie auch in Nut 15 liegen. Wenn möglich, so sind Nutenzahlen, die nicht ohne Rest durch 8 teilbar sind, zu vermeiden, da eine geringe Unsymmetrie auch bezüglich der am Feldumfang induzierten acht Pole feststellbar ist. Damit soll aber von der Herstellung solcher Wicklungen und Umschaltungen nicht abgeraten werden. Die Tatsache, daß die meisten Elektromotoren kleinerer und mittlerer Leistung mit sechsunddreißig Nuten ausgestattet sind, gab die Veranlassung, in den nachfolgenden Wickelschemen noch auf einige derartige Ausführungsarten näher einzugehen. Abb.4 zeigt ein 36nutiges Feld mit einer Bruchlochwicklung. jede Gruppe setzt sich aus einer Ganz- und einer Halbnutspule 'zusammen, die parallel übereinander gewickelt sind. Aus konstruktiven Gründen bildet die Halbnutspule das innen gelegene Wicklungsteil. Wie bei allen Wicklungsschemen, so weisen auch hier die an den Spulenseiten angebrachten Zahlen i bis 12 auf die Einteilung der Gruppen hin. Es sind auch Kombinationen zwischen Zwei- und Einschichtwicklungen anwendbar. In den vorstehend gezeigten Ab.b. i bis 4 wurden die üblichen Wicklungsarten behandelt. Es läßt sich aber auch ohne Anwendung der Bruchlochwicklung an einem 36nutigen Feld eine den vorstehenden Bedingungen entsprechende, polumschaltbare Wicklung herstellen, indem die zwölf Gruppen gemäß Abb. 5 zur Hälfte Zweifach- und zur Hälfte Einfachspulen erhalten, so daß sich die vier Gruppen jeder Phase aus je zwei Zweifach- und zwei Einfachspulen zusammensetzen. Eine gleichmäßige Aufteilung der Zweifachspulen auf die geradzahligen und ungeradzahligen Gruppen ist allerdings nicht möglich, da sämtliche Zweifachspulen auf eine dieser Gattung fallen. Man kann sich diese Wicklung aus einem 48nutigen Feld mit zwölf Zweifachspulen dadurch entstanden denken, daß, entsprechend der verminderten Nutenzahl, jede zweite Zweifachspule auf eine Einfachspule reduziert wurde. Ob die Wicklungsteile der Zweifachspulen parallel übereinanderliegen oder aus Bleichweiten, sich überkreuzenden Einzelspulen zusammengesetzt sind, ist- natürlich nicht von Belang. Nach der Erfindung ist es sogar möglich, achtzehn Einfachspulen derart auf zwölf Gruppen zu verteilen, daß nicht nur ein blindpolfreies 8poliges Feld entsteht, sondern auch die Umschaltungen daran durchführbar sind (Abb.6). Da bei Einschichtwicklungen die Seiten der Einfachspulen in ungleichnamige Nuten gebettet werden, so müssen diese, nach Errechnung des Wickelschrittes aus 36 : 8 = 4,5 x 3 = 13,5 in Nut i und 14 zu liegen kommen. Zwei Gi-uppen jeder Phase erhalten wiederum zwei und die beiden anderen Gruppen je eine Spule. Die Aufteilung der Spulen ist leicht verständlich, wenn man entweder die äußeren Hälften der in Abb. 5 gezeichneten Zweifachspulen als Einzelspulen in die entgegengesetzte Richtung verlegt oder die geradzahligen Gruppen des in Abb. 2 dargestellten Schemas auf eine Spule reduziert. In vorliegendem Beispiel entfallen auf alle ungeradzahligen Gruppen je zwei und auf die geradzahligen Gruppen je eine Einfachspule. Selbstverständlich kann die Spulenaufteilung auch umgekehrt erfolgen, wonach die geradzahligen Gruppen aus je zwei Einfachspulen gebildet werden. Die zu einer Gruppe gehörenden beiden Spulen liegen mit einer Seite in angrenzenden Nuten ohne sich zu überschneiden. Zur Bildung der Polzahl 2 werden entweder die Phasenhälften der 8poligen Ausgangsschaltung gegensinnig zueinander geschaltet, oder es werden je Phase zwei aufeinanderfolgende Gruppen mit den um 18o0 des Feldumfangs verschobenen und gegensinnig geschalteten Gruppen zusammen verbunden. In Anbetracht der 2poligen Schaltung ist es selbstverständlich, daß die Phaseneingänge um 120' des Feldumfanges verschoben sein müssen. Sie liegen also beispielsweise an den Gruppen i, 5 und 9. Um die erstgenannte Art der 2poligen Schaltung durchzuführen, bedient man sich der normalen 8poligen Gruppeneinteilung, d. h., daß die Reihenfolge der Gruppen in den einzelnen Phasen wie üblich fortlaufend jede dritte Gruppe umfaßt, im Gegensatz zu der DahlanderschaTtung, die bekanntlich eine hälftige Aufteilung in geradzahlige und ungeradzahlige Gruppen vorschreibt. Unter Berücksichtigung der um 1200 verschobenen Phaseneingänge ergibt sich infolgedessen die im Dreieckschema der Abb. 7 gezeigte Gruppeneinteilung. Phase i umfaßt die Gruppen i, 4, 7, 10, Phase 2 die Gruppen 5, 8, 11; 2 und Phase 3 die Gruppen 9, 12, 3, 6. Sämtliche Gruppen sind gleichsinnig geschaltet. Durch Speisung der Dreieckpunkte entsteht natürlich ein normales 8poliges Feld, während durch Speisung an den Phasenmitten und Verbindung der Eckpunkte gemäß Abb. 8 die Phasenhälften gegensinnig zueinander geschaltet werden und ein 2poliges Feld entsteht. Die gegensinnige Schaltung ist in den Schaltschemen jeweils durch ein Minuszeichen vor dem betr. Wicklungsteil angedeutet. Die Umschaltung, die bekanntlich von Dreieck- auf Doppelstern erfolgt, benötigt, wie die Dahlanderschaltung, insgesamt nur sechs Wicklungsenden. Selbstverständlich können auch andere bekannte Umschaltungen vorgenommen werden, je nach dem gewünschten Sättigungsverhältnis, z. B. Stern auf Doppelstern, wodurch infolge des gemeinsamen Sternpunktes sieben Wicklungsenden erforderlich werden. Diese Schaltungen lassen sich an allen Wicklungsarten durchführen, die mit entsprechender Spulenweite ausgeführt sind. Bei Wicklungen, deren Gruppen sich aus mehreren Einfächspulen zusammensetzen, deren Seiten nach verschiedenen Richtungen verlaufen, ist lediglich darauf zu achten, daß der Schaltsinn mit den Gruppenseiten in Einklang gebracht wird, die Spulen also so zu schalten sind, daß der Strom in den nutenweise nebeneinanderliegenden Spulenseiten gleichsinnig verläuft. Im Schema der Abb.2 ist beispielsweise Gruppe i aus Spule i und der nutenweise links angrenzenden Spule 16 gebildet. Damit der Strom in der Gruppenseite gleichsinnig verlaufen kann, ist Spule 16 gegensinnig zu Spule i zu schalten (+ i -16). Setzt man alle Gruppen aus rechts angrenzenden Spulen zusammen, dann sind das für Gruppe i die Spulen +i -1o. Das positive Vorzeichen findet keine Erwähnung. Kommen bei dieser Wicklungsart drei Spulenseiten in Betracht (sechsundsiebzig Nuten), so werden zwei Spulen gleichsinnig und eine gegensinnig geschaltet. Zu den Schemen der Abb. i, 3, 4 und 5 dürfte sich in bezug auf die Umschaltung 8:2 jegliche Erläuterung erübrigen. Aber auch bezüglich des Wicklungsschemas in Abh 6, dessen Gruppen abwechselnd aus je zwei und aus je einer Spule gebildet werden, hat man lediglich auf die vorstehend beschriebene Art die Spulen sinngemäß zu Gruppen und diese wiederum nach dem Schaltschema in Abb. 7 zu verbinden. In Abb. 16 und 17 ist die Umschaltung schematisch, jedoch mit Spulennumerierung, nochmals gezeigt. Entfernt man im Wicklungsschema der Abb. 2 von jeder geradzahligen Gruppe eine der beiden Spulen, im vorliegenden Beispiel sind es die an die linke Gruppenseite angrenzenden Spulen, und bettet die verbleibenden achtzehn Spulen mit der noch erhalten gebliebenen Gruppeneinteilung in ein 36nutiges Feld, dann ergibt sich eine Wicklung und Gruppeneinteilung, die mit derjenigen in Abb.6 genau identisch ist. Das gleiche Schema entsteht aus der Wicklung gemäß Abb. 5 durch Verlagerung der äußeren Zweifachspulen, indem die rechten Spulenseiten nach der entgegengesetzten Richtung verlegt werden. Die Herstellung dieser Wicklung und Schaltung ist aber auch ohne die erwähnten Abwandlungen möglich. Da die Phasenanfänge i2o° voneinander verschoben sein müssen, so fallen diese bei achtzehn Spulen auf die Spulen 1, 7 und 13, die gleichzeitig als Stammspulen für die Gruppen 1, 5 und 9 anzusehen sind. Die zweiten Phasenhälften, die den Gruppen 7, 11 und 3 entsprechen, beginnen demzufolge mit den um i8o° zu den Phasenanfängen verschobenen Spulen io, 16 und 4. Es ist natürlich gleichgültig, ob die geradzahligen oder die ungeradzahligen Gruppen aus zwei Spulen gebildet werden, wie es auch gleichgültig ist, ob die zweite Spule an die linke oder an die rechte Gruppenseite angegrenzt wird. Die verschiedenen Möglichkeiten sind lediglich auf eine dieser Arten systematisch durchzuführen. In vorliegendem Beispiel wurden die ungeradzahligen Gruppen aus zwei Einzelspulen zusammengesetzt, die an die linken Seiten der Stammspulen angrenzen. Zur Erhaltung des richtigen Schaltsinnes sind sie selbstverständlich gegensinnig zueinander zu schalten, so daß sich Gruppe i aus den Spulen 1-12, Gruppe 3 aus den Spulen 4-15, Gruppe 5 aus den Spulen 7-18, Gruppe 7 aus den Spulen 1o-3, Gruppe 9 aus den Spulen 13-6 und Gruppe ii aus den Spulen 16-9 zusammensetzt. Für die geradzahligen Gruppen 2, 4, 6, 8, io und 12 verbleiben die entsprechenden Einzelspulen 2, 5, 8, 11, 14 und 17. In den Schaltschemen der Abb. 16, 18 und i9 sind außer den Spulennummern zur besseren Übersicht auch die betreffenden Gruppennummern als Klammerwerte angegeben. Wählt man für die ungeradzahligen Gruppen die rechte Seite der Stammspulen zum Anschluß der zweiten Spulen, z. B. 1-8, dann verschieben sich die geradzahligen Gruppen um eine Spule weiter und belegen der Reihenfolge nach die Spulen 3, 6, 9, 12, 15 und 18. Die Spulenfolge für die ungeradzahligen Gruppen 1, 3, 5, 7, 9 und ii ist dann 1-8, 4-11, 7-14,10--17,13-2 und 16-5. In beiden Fällen grenzen die den ungeradzahligen Gruppen als zweites Wicklungsteil angegliederten und gegensinnig geschalteten Spulen mit ihrer anderen Spulenseite an Spulenseiten geradzahliger Gruppen gleicher Phasenzugehörigkeit. Dieser Umstand gestattet ohne weiteres ein Überwechseln dieser Spulen zu den geradzahligen Gruppen, wodurch sich diese aus zwei Spulen zusammensetzen. Der Schaltsinn bleibt bestehen. War beispielsweise Phase i entsprechend den Gruppen 1, 4, 7 und io aus den Spulen 1-12, 5, 1o-3 und 14 oder aus den Spulen 1-8, 6, 1o-7 und 15 gebildet worden, so kann sie sich statt dessen auch aus der Spulenfolge 1, 5-12, io und 14-3 oder aus der Spulenfolge 1, 6-17, io und 15-8 zusammensetzen. Selbstverständlich ist eine dieser Arten in allen Phasen gleichmäßig durchzuführen. Es ergibt sich jeweils eine Wicklung, deren Gruppen abwechselnd aus zwei und aus einer-Spule gebildet sind.
  • Ein wesentlicher Vorteil besteht darin, daß sich die Halbierung der Polzahl 8 trotz der vergrößerten Spulenweite mit dem gleichen Ergebnis durchführen läßt, wie es bei den betreffenden Wicklungen mit normaler Spulenweite auftritt. Der Drehzahlbereich erfährt durch die in der Mitte liegende Drehzahl eine wesentliche Bereicherung. Einen nicht geringeren Vorteil bietet eine sinnreiche Schaltanordnung, die in allen Polzahlen die günstigsten Induktionswerte mit wenigen Wicklungsenden ermöglicht. Dieses Problem wird nach der Erfindung auf ideale Meise gelöst. Zur Herstellung der Umschaltung 8 : 4 : 2 werden je zwei geradzahlige Gruppen einer Phase der 8poligen Schaltung mit zwei ungeradzahligen Gruppen einer anderen Phase zu einem Wicklungsstrang verbunden. Es ist lediglich darauf zu achten, daß an den Verbindungsstellen bzw. Scheitelpunkten zahlenmäßig aufeinanderfolgende Gruppen bzw. Spulen zu liegen kommen, wie es beispielsweise Abb. 9 zeigt. Die drei Stränge setzen sich zusammen aus den Gruppen 8, 2, 1, 7; 4, 1o, 9, 3; 12, 6, 5, ii. Eine weitere Möglichkeit ist die Gruppenfolge 6, 12, 1, 7; 1o, 4, 5, 11; 2, 8, 9, 3. Durch Speisen an den Scheitelpunkten und Verbinden der Wicklungsenden zu Gruppenmitten (Abb. 9) ergibt sich die 8polige Dreieckschaltung, die durch Speisen an den Gruppenmitten und Verbinden der Scheitelpunkte nach an sich bekannter Art eine 4polige Doppelsternschaltung entstehen läßt (Abb. io). Aus den Minuszeichen geht hervor, daß die ungeradzahligen zu den geradzahligen Gruppen gegensinnig geschaltet sind. Die 2polige Schaltung mit je zwei zahlenmäßig nebeneinanderliegenden und je zwei diesen um i8o° verschobenen und gegensinnig geschalteten Gruppen wird dadurch gebildet, daß die Speisung an den Gruppenvierteln jeder Phase erfolgt, während die Anfänge mit den Enden der drei Wicklungsstränge unter sich verbunden werden (Abb. ii). Wie ersichtlich, sind z. B. die in Phase i zahlenmäßig aufeinanderfolgenden Gruppen i und 2 gegensinnig zu den diesen um i8o° verschobenen Gruppen - 7 und - 8 geschaltet. Diese 2polige Schaltung zeichnet sich durch besonders gutes Anzugsmoment aus und ist auch für die direkte Umschaltung 8 : 2 zu empfehlen, wenn weniger Wert auf die Einsparung von Wicklungsenden gelegt wird. Die beiden anderen Phasen setzen sich aus den Gruppen 5, 6; - i i, - 12; 9, 1o, - 3 und - 4 zusammen. Durch Speisen an beiden Gruppenvierteln jeder Phase, erstes und drittes Viertel, hat sich eine Doppeldreieckschaltung ergeben. Selbstverständlich kann, falls nur eine geringe Sättigung gewünscht wird, auch die Doppelsternschaltung gewählt werden. Die Umschaltungen lassen sich wiederum an allen Wicklungsarten ausführen, deren Gruppen aus einer gleichen Anzahl von Spulen zusammengesetzt sind. Wie bei der Umschaltung 8 : 2, so hat man auch hier lediglich die auf die betreffenden Gruppen entfallenden Spulen in der angegebenen Folge zu verbinden. Bezüglich der Zweischichtwicklung nach Abb.3 wird als bekannt vorausgesetzt, daß in einer Schicht alle Wicklungsanfänge und in der anderen Schicht alle Wicklungsenden liegen. In vorliegendem Beispiel bezieht sich die Gruppennumerierung auf die in der oberen Schicht liegenden Spulenanfänge, und zwar sind das für Phase i entsprechend den Gruppen 1, 4, 7 und io die Spulen 1, 2; 7, 8; 13, 14; 1g, 20. An der Wicklung nach Abb. 2 läßt sich eine 2polige Schaltung noch dadurch ermöglichen, daß pro Phase j e vier aufeinanderfolgende Spulen gegensinnig zu den diesen um i8o° verschobenen vier Spulen, z. B. i, 2, 3, 4, -13. -14. -15, -16, geschaltetwerden.Ferner lassen sich aus dem Schema in Abb. 9 noch andere 2polige Schaltungen, die auf alle Wicklungen anwendbar sind, ableiten. Hierbei können sogar alle zwölf Gruppen während der Schaltvorgänge verbunden bleiben. Mit dem Vorteil der Einsparung von drei Wicklungsenden ist jedoch der Nachteil einer Übersättigung in Kauf zu nehmen. Verbindet man jeweils das erste Gruppenviertel einer Phase mit dem dritten Gruppenviertel der folgenden Phase, Ende i mit Anfang 6, Ende 9 mit Anfang 2 und Ende 5 mit Anfang io, zu den Speisepunkten, dann ergibt sich eine 2polige Doppeldreieckschaltung, bestehend aus je vier aufeinanderfolgenden und gegenseitig um 12o° verschobenen Gruppen (12, i, 2, 3; 4, 5, 6, 7; 8, 9, 1o, ii). Schließt man in der gleichen Schaltung noch die Gruppenmitten mit den Scheitelpunkten zu einem gemeinsamen Sternpunkt zusammen, dann entsteht die vierfache Sternschaltung, deren Schaltsinn mit demjenigen der Abb. ii übereinstimmt. Besteht zwischen den ungeradzahligen und den geradzahligen Gruppen eine Spulendifferenz (Abb. 5 und 6), so kann das gegensinnige Schalten der ungeradzahligen zu den geradzahligen Gruppen zwecks Bildung der Polzahl 4 natürlich nicht mehr durch Verbinden der Scheitelpunkte erfolgen, weil sonst ungleiche Spulenzahlen parallel geschaltet würden. In diesen Fällen ist gemäß der Erfindung von jedem Scheitelpunkt eine Überbrückung über die Gruppenmitte nach derjenigen Spulenver6indung herzustellen, die alsdann ebensoviele Spulen der geradzahligen wie der ungeradzahligen Gruppen einschließt. Die Schaltungsschemen für die Wicklung nach Abb.5 zeigen die Abb. 12 bis 15. Zur besseren Übersicht wurden die aus zwei Spulen gebildeten ungeradzahligen Gruppen doppelt angeführt. Das 8polige Dreieckschema in Abb.12 weicht im übrigen von demjenigen in Abb. 9 in keiner Weise ab. Dagegen wurde die 4polige Schaltung nicht mehr in der üblichen Form durch Verbinden der Dreieckpunkte unter sich (Abb. io) hergestellt, sondern es wurde gemäß Abb. 13 von jedem Scheitelpunkt, in Richtung der spulenarmen Gruppen, eine Überbrückung über die Gruppenmitte nach derjenigen Stelle ausgeführt, die alsdann gleichviele Spulen geradzahliger und ungeradzahliger Gruppen einschließt. In vorliegendem Beispiel sind die geradzahligen Gruppen nur aus je einer Spule gebildet, so daß die Überbrückung insgesamt vier Spulen umfaßt. Sie reicht also vom Scheitelpunkt über Gruppenmitte bis zur Mitte der ungeradzahligen Gruppen. Sind die geradzahligen Gruppen aus je zwei Spulen gebildet, dann beginnt die Überbrückung verständlicherweise am entgegengesetzten Scheitelpunkt und endet in der Mitte der geradzahligen Gruppen. Wendet man das Beispiel auf ein 6o nutiges Feld an, wobei jede Phase aus je zwei Gruppen mit zwei und aus je zwei Gruppen mit drei Spulen besteht, so werden dementsprechend 2 x 4 = 8 Spulen überbrückt. Abb. 14 zeigt die nach dem Schema in Abb.13 entstandene gemischte Sterndreieckschaltung nochmals in verständlicherer Art. Die geradzahligen Gruppen bilden eine Seite der Sternschaltung, während die ungeradzahligen Gruppen auf die zweite Sternseite und eine Dreieckseite aufgeteilt sind. Handelt es sich ausschließlich um eine Umschaltung 8 : 4 (4 : 2), dann können die Spulen auch so aufgeteilt werden, daß beide Gruppen sowohl in der Stern- wie auch Dreieckseite vertreten sind. Sinngemäß ergibt sich auch die Anwendung auf eine Umschaltung 4:2. Die 2polige Schaltung, die wiederum (gemäß Abb. ii) an den Gruppenvierteln jeder Phase angeschlossen wird, ist in Abb. 15 dargestellt und weicht von dem Schema Abb. ii nicht ab, weshalb sich auch der gleiche Schaltsinn ergibt. In Abb. 18 ist der Vollständigkeit halber noch die Spulenaufteilung für das Wicklungsschema der Abb. 6 aufgezeigt, das gleichfalls mit der Gruppenfolge nach dem Schaltschema Abb. 9 übereinstimmt. Der Umschaltvorgang ist ebenfalls derselbe, wie vorstehend beschrieben (Abb. 12 bis 15). Da die linken Seiten der ungeradzahligen Gruppen aus je zwei Einzelspulen gebildet sind, wird die Spulenzusammensetzung der drei Wicklungsstränge wie folgt: Strang i die Spulen 11, 2, i, - 12, 10, - 3; Strang 2 die Spulen 5, 14, 13, - 6, 4, -15 ; Strang 3 die Spulen 17, 8, 7, -i8, i6, -9. Zur besseren Übersicht sind die betreffenden Gruppenzahlen in Klammern darübergeschrieben. Verbindet man die gegensinnig geschalteten Spulen mit den an die geradzahligen Gruppen angrenzenden Spulen, dann erhält Strang i die Spulen 1i, - 18, 2, - 9, i, io; Strang 2 die Spulen 5, - 12, 14, - 3, 13, 4 und Strang 3 die Spulen 17, - 6, 8, - 15, 7 und 16. Werden die rechten Seiten der ungeradzahligen Gruppen aus je zwei Einzelspulen gebildet, so ist die Einteilung für Strang i die Spulen 9, 18, i, - 8, 10, - 17; für Strang 2 die Spulen 15, 6, 7, - 14, 16, - 5 und für Strang 3 die Spülen 3, 12, 13, - 2, 4, - ii. Auch in diesem Fall können die gegensinnig geschalteten Spulen zu den betreffenden geradzahligen Gruppen gleicher Phasen hinüberwechseln, wodurch die Einteilung wie folgt wird: Sträng i die Spulen 9, - 2, 18, - ii, i, io; Strang 2 die Spulen 15, - 8, 6, - 17, 7, 16 und Strang 3 die Spulen 3, - 14, 12, - 5, 13, 4. Am Scheitelpunkt liegen stets zwei aufeinanderfolgende Gruppen und auch aufeinanderfolgende Spulen, wobei gegensinnig geschaltete Spulen unberücksichtigt bleiben. Die 2polige Schaltung ist bei dem 36nutigen Feld am günstigsten; wenn drei aufeinanderfolgende Spulen mit drei um 18o° verschobene und zu dem ersteren gegensinnig geschaltete Spulen eine Phase bilden. Es ist ein ganz besonderer Vorteil, daß sich diese Schaltung aus vorstehenden Schemen tatsächlich ergibt. Gleichsinniges Schalten sämtlicher Spulen führt in dieser Reihenfolge zu einer 4poligen Schaltung. Selbstverständlich kann die Umschaltung von acht auf zwei Pole, mit aufeinanderfolgenden Gruppen, unter Wegfall der 4poligen Schaltung auch direkt erfolgen, z. B. von Dreieck auf Doppeldreieck. Soll aus irgendeinem Grunde, vielleicht der geringen Leiterzahl wegen, die Ausgangsschaltung in Stern erfolgen, dann sind die geradzahligen Gruppen von den ungeradzahligen zu trennen, wie es beispielsweise Abb. i9 zeigt. Der Sternpunkt kann allerdings verbunden bleiben. Zwecks Umschaltung auf zwei Pole werden sowohl die geradzahligen wie auch die ungeradzahligen durch nochmaliges Halbieren gegensinnig geschaltet und mit den zahlenmäßig anfeinanderfolgenden Gruppen verbunden (Abb. 2o). Um die Anwendung der Schaltungen sowohl für Gruppen mit gleicher wie auch mit ungleicher Spulenzahl zu erleichtern, sind in Abb. i9 die Spulen- und Gruppenzahlen angegeben. Wie ersichtlich, ist der Schaltsinn übereinstimmend mit den betreffenden übrigen 8poligen und 2poligen Schaltungen. Unabhängig von der Reihenfolge setzt sich Phase i aus den Spulen - i, - 2, - 3, 10, 11, 12, Phase 2 aus den Spulen -7, -8, -9, 16, 17, 18 und Phase 3 aus den Spulen -13, - 14, - 15, 4, 5 und 6 zusammen. Die Phaseneingänge sind gegenseitig um 12o° verschoben, während je drei Spulen und drei diesen um 18o° verschobenen Spulen unter gegensinniger Einschaltung eine Phase bilden. Eine weitere zweckmäßige Spulen- und Gruppeneinteilung zeigt Abb. 21. Hier sind die Spulen nach der 8poligen Schaltung (Abb. 18) phasenweise zu drei Strängen zusammengeschaltet. Strang i setzt sich demnach zusammen aus den Spulen i, - 12, 10, - 3, 5, 14, Strang 2 aus den Spulen 7, - 18, 16, - 9, 11, 2 und Strang 3 aus den Spulen 13, - 6, 4, - 15, 17 und B. Der Einfachheit halber ist gleich die 2polige Doppeldreieckschaltung dargestellt. Die Doppelsternschaltung läßt sich allerdings in dieser Zusammenstellung nicht bilden, dagegen kann die 8polige Ausgangsschaltung wahlweise in Stern oder Dreieck erfolgen. Die 2polige Schaltung ergibt sich durch Speisen an den Gruppenanfängen, Gruppenmitten und Gruppenenden jeder Phase, während die Gruppenviertel gegenseitig so zum Doppeldreieck verbunden werden, daß aufeinanderfolgende Gruppen (Spulen) zusammenfallen. Auf diese Weise entsteht der gleiche Schaltsinn wie bei der aus zwei verschiedenen Phasen zusammengesetzten Strangeinteilung. In Phase i verläuft z. B. der Strang in den Spulen io, 11, 12 gegensinnig zu den Spulen i, 2 und 3. Die zuerst erwähnte Strangeinteilung # hat sich jedoch bezüglich einer Vereinfachung des Polumschalters als praktischer erwiesen.
  • Die Anwendung auf n-polige Wicklungen ergibt sich sinngemäß durch entsprechende Vervielfachung der Gruppen und Einreihung derselben zu einem übereinstimmenden Schaltsinn. Ist beispielsweise n - (- 2, so entsteht mit doppelter Gruppenzahl selbstverständlich auch eine Verdopplung der Polzahlen und somit das Polzahlverhältnis 16: 8: 4. Der Feldumfang setzt sich folglich aus zwei gleichen Ausgangswicklungen zusammen. Zwecks Durchführung der Umschaltungen ist es erklärlicherweise notwendig, daß immer die um zwölf Gruppen verschobenen Gruppen zusammengeschaltet werden. Auf das Ausführungsbeispiel in Abb. 9 bezogen, ergibt sich demnach für die Umschaltung 16 : 8 : 4 folgende Strangeinteilung: Strang i die Gruppen 8, 20, 2, 14, i, 13, 7, 19; Strang 2 die Gruppen 4, 16, 10, 22, 9, 21, 3, 15; Strang 3 die Gruppen 12, 24, 6, 18, 5, 17, 11 und 23.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Polumschaltung im Verhältnis 8 : 2 an 8 npolig ausgeführten Wechselstromwicklungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulenweite das Dreifache der Polteilung, bezogen auf 8 n Pole, beträgt (Abb. i bis 6) und entweder aus der 8-poligen Schaltung (Abb. 7 und 16) durch gegensinniges Schalten der Phasenhälften (Abb. 8 und 17) oder durch Zusammenschalten von je zwei aufeinanderfolgenden Gruppen mit den gegenüber diesen um 18o° verschobenen und gegensinnig geschalteten Gruppen eine 2polige Schaltung gebildet wird (Abb. 11, 15, 20 und 21).
  2. 2. Schaltanordnung nach Anspruch i im Verhältnis 8 : 4 : 2, dadurch gekennzeichnet, daß je 2 geradzahlige Gruppen einer Phase der 8poligen Schaltung mit je 2 ungeradzahligen Gruppen einer anderen Phase zu einem Wicklungsstrang verbunden werden, wobei durch Speisen an den Scheitelpunkten und Verbinden der Wicklungsenden zu Gruppenmitten (Abb. 9, 12, 18) die 8polige, durch Speisen an den Gruppenmitten und Verbinden der Scheitelpunkte (Abb. io) die 4polige und durch Speisen an den Gruppenvierteln und Verbinden der Anfänge mit den Enden der Wicklungsstränge unter sich (Abb. 11, 15 und 20) die 2polige Schaltung gebildet wird.
  3. 3. Schaltanordnung nach Anspruch i und 2 für Gruppen ungleicher Spulenzahlen, dadurch gekennzeichnet, daß aus der 8- (4-) poligen Dreieckschaltung (Abb. 12 und 18) durch Speisen an den Gruppenmitten und Überbrücken je eines Scheitelpunktes mit derjenigen Spulenverbindung, die alsdann eine gleiche Anzahl Spulen sowohl der geradzahligen wie auch der ungeradzahligen Gruppen einschließt (Abb. 13 und i4 ), eine gemischte 4-(2-) polige Sterndreieckschaltung gebildet wird.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2908484A1 (de) * 1979-03-05 1980-09-11 Siemens Ag Polumschaltbare mehrphasenwicklung

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