DE83458C - - Google Patents
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- DE83458C DE83458C DENDAT83458D DE83458DA DE83458C DE 83458 C DE83458 C DE 83458C DE NDAT83458 D DENDAT83458 D DE NDAT83458D DE 83458D A DE83458D A DE 83458DA DE 83458 C DE83458 C DE 83458C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61C—DENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
- A61C1/00—Dental machines for boring or cutting ; General features of dental machines or apparatus, e.g. hand-piece design
- A61C1/02—Dental machines for boring or cutting ; General features of dental machines or apparatus, e.g. hand-piece design characterised by the drive of the dental tools
- A61C1/06—Dental machines for boring or cutting ; General features of dental machines or apparatus, e.g. hand-piece design characterised by the drive of the dental tools with electric drive
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- Veterinary Medicine (AREA)
- Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
WILLIAM EUGENE WHEELER in DAYTON (Grfsch. Rhea, Staat Tennessee, V. St. A.).
Patentirt im Deutschen Reiche vom ig. Februar 1895 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Zahnbohrvorrichtung, bei welcher der Operirende
zu jeder Zeit auf beiden Füfsen stehen und auf jeder Seite des Stuhles arbeiten kann, bei
welcher Form die Geschwindigkeit des das Operationswerkzeug bethätigenden Triebrades
nach Wunsch sich regeln läfst und der Motor stillgestellt werden kann, wenn die das Operationswerkzeug
haltende biegsame Welle in Ruhelage aufgehängt wird.
Die Vorrichtung ist in den beiliegenden Zeichnungen veranschaulicht, und zwar ist
Fig. ι ein Schaubild der zum Gebrauch fertigen und an dem Tisch angebrachten Vorrichtung,
Fig. 2 eine Ansicht der Maschine oder des Motors von oben,
;■ Fig. 3 ein senkrechter Längenschnitt . nach Linie 3-3 der Fig. 2,
Fig. 4 eine theilweise Endansicht.
Die Vorrichtung besteht aus einem elektrischen Motor, welcher Feldmagnete besitzt und
bei welchem die Armatur behufs leichter Bethätigung der Umstellvorrichtungen sich in senkrechter
Lage bewegt und die Welle der letzteren eine Reibscheibe trägt, welche mit den das Operationswerkzeug bethätigenden Vorrichtungen
in Eingriff treten und diese treiben kann.
In den beiliegenden Zeichnungen sind A A die Feldmagnete, BB die Spulen derselben,
C ist die Armatur, D D sind die Bürsten und EE die Armaturhalter.
Diese den Motor bildenden Theile sind auf einem mit Console versehenen Tisch F (Fig. 1)
oder irgend einer anderen geeigneten Grundplatte angebracht. Die Armatur C bewegt sich
um die senkrecht an ihrem unteren Ende kegelförmig gestaltete Welle G. Dieses Ende
ruht in einem Kegellager, während das obere Ende von C durch den oberen Halter E hindurch
vorspringt und hier die abnehmbare Scheibe H trägt, welche in der Mitte bei h
etwas vertieft ist.
An der vorderen Seite des Motors ist ein röhrenförmiger Halter / angebracht, der durch
Gummischeiben i i von dem Motor isolirt ist. In diesem röhrenförmigen Halter I ist der
renkrechte Schaft j eines Ständers J beweglich angeordnet, mit dessen oberem Ende der
waagrechte Arm K verbunden ist, der in Ruhelage durch die Feder k abwärts gedrückt wird.
Dieser Arm K ist an seinem vorderen Ende bei L L1 gabelförmig gestaltet. Zwischen den
Gabeln sind Lagerbüchsen angeordnet, welche die das Bohrwerkzeug bethätigende Spindel M
(Fig. 2) tragen; auf dieser Spindel sitzt die senkrechte Reibscheibe N, welche mit einem
Rand N1 (Fig. 1) aus Gummi versehen ist und mit der Triebscheibe H durch die Einwirkung
der Feder k in Berührung gehalten wird. Einer der die Reibscheibe H tragenden Arme L1
ist verlängert und mit einem abwärts gebogenen Theil Lx versehen, der in ein mit Einschnitten
versehenes Lager O eingreifen kann (Fig. 1 und 3). Der Tragarm L1 hat an der einen
Seite einen mit Schraubengewinde versehenen Ansatz &*, auf welchen die mit Innengewinde
versehene Muffe P, an welcher das Kabel oder Futteral S befestigt ist, aufgeschraubt werden
kann. Auf der Innenseite des Motors sitzt der selbstthätige Umschalter, welcher gleichzeitig
als Lager für das Werkzeug dient, wenn letzteres nicht gebraucht wird. Der Umschalter
besteht aus einem Paar federnder klemmartiger Arme T T, an welchen mittelst Klemmschrauben
die positiven und negativen Enden des Leitungsdrahtes W angebracht sind. Diese Arme T T
werden, wenn das Werkzeug gebraucht wird ■und nicht zwischen ihnen liegt, durch ihre
federnde Kraft gegen einander gedrückt, so dafs die Klemmschrauben sich berühren und
somit den Stromkreis schliefsen. Ebenfalls ist ein gewöhnlicher Umschalter S1 (Fig. i) in die
Leitung eingeschaltet.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Ist das Werkzeug nicht in Gebrauch, s'o liegt es auf den Armen T T, und da der
Durchmesser des Kabels bei praktischer Ausführung der Theile gröfser ist als die normale
Breite zwischen den Armen T T, so werden letztere' aus einander gespreizt und trennen
somit die positiven und negativen Klemmschrauben , wodurch der elektrische Strom
unterbrochen und der Motor zum Stillstand gebracht wird.
Wird jedoch das Kabel des Instruments von den Armen T T fortgenommen, so treten die
Klemmschrauben wieder mit einander in Berührung, schliefsen den Stromkreis und setzen
somit den Motor wieder in Thätigkeit. Wird nun die Scheibe JV nach dem Umfang der
Scheibe H zu umgelegt, so wird die Umdrehungsgeschwindigkeit derselben vergröfsert,
während, wenn die Scheibe JV nach der Achse der Scheibe H zu umgestellt wird, die Geschwindigkeit
von JV sich verhältnifsmäfsig verringert; dieselbe Geschwindigkeitsänderung findet statt, wenn die Scheibe JV an der
anderen Seite der Scheibe H umgelegt wird, wobei dann aber die Scheibe JV sich in umgekehrter
Richtung dreht. Wird die Scheibe JV in der Mitte oberhalb des vertieften Theiles
der Scheibe H gehalten, so findet zwischen den beiden Scheiben eine Berührung nichtstatt
und dreht sich- somit auch die Scheibe JV nicht.
Aus der Zeichnung ist ersichtlich, dafs die eigentliche, das Instrument bethätigende Vorrichtung
vom Motor oder der Maschine so isolirt ist, dafs eine Verbindung der elektrischen
Leitung "Tvedef mit dem Operirenden, noch mit dem Kranken sich bilden kann,1 wodurch
jede Möglichkeit eines Stofses vollkommen vermieden wird und die Vorrichtung vollkommen
sicher arbeitet. Wird die Treibspindel des Instruments und die auf derselben sitzende
Triebscheibe mit Spannvorrichtungen versehen, um die Scheibe gegen die Antriebscheibe des
-Motors zu halten, so kann die elektrische Verbindung der Spindelscheibe mit der Antriebscheibe
H so geregelt werden, dafs bei einem Unfall (falls beispielsweise ein kleiner Bohrer
des Instruments sich in dem Mund festsetzen sollte) die Scheibe JV gleitet und somit das
Instrument verhindert, eine zu schnelle Umdrehung zu machen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine elektrisch betriebene Zahnbohrvorrichtung, gekennzeichnet durch die auf der senkrechten Achse des Motors sitzende Antriebscheibe H, die auf der Stirnfläche von H mittelst des federnden Halters J K k L L1 L* O behufs Veränderung der Umdrehungsgeschwindigkeit um die Achse / drehbare Reibungsscheibe JV, an welcher die biegsame Werkzeugwelle S sitzt, und die Umschaltvorrichtung TTWW, wobei die elastischen Arme T sich beim Gebrauch des Bohrwerkzeuges mit ihren Klemmschrauben berühren und dadurch den Strom schliefsen, dagegen diese Berührung unterbrechen, sobald die biegsame Welle S zwischen die Arme T gelegt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE83458C true DE83458C (de) |
Family
ID=355772
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT83458D Active DE83458C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE83458C (de) |
-
0
- DE DENDAT83458D patent/DE83458C/de active Active
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