DE833537C - Verfahren zur Herstellung von grauen, in der keramischen und Emailleindustrie verwendbaren Farbstoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von grauen, in der keramischen und Emailleindustrie verwendbaren Farbstoffen

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DE833537C
DE833537C DES19036A DES0019036A DE833537C DE 833537 C DE833537 C DE 833537C DE S19036 A DES19036 A DE S19036A DE S0019036 A DES0019036 A DE S0019036A DE 833537 C DE833537 C DE 833537C
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DE
Germany
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gray
ceramic
production
enamel
dyes
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Expired
Application number
DES19036A
Other languages
English (en)
Inventor
Aymon Francois Max-Claudet
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rhone Poulenc SA
Original Assignee
Rhone Poulenc SA
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09CTREATMENT OF INORGANIC MATERIALS, OTHER THAN FIBROUS FILLERS, TO ENHANCE THEIR PIGMENTING OR FILLING PROPERTIES ; PREPARATION OF CARBON BLACK  ; PREPARATION OF INORGANIC MATERIALS WHICH ARE NO SINGLE CHEMICAL COMPOUNDS AND WHICH ARE MAINLY USED AS PIGMENTS OR FILLERS
    • C09C1/00Treatment of specific inorganic materials other than fibrous fillers; Preparation of carbon black
    • C09C1/0009Pigments for ceramics

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inks, Pencil-Leads, Or Crayons (AREA)
  • Glass Compositions (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von grauen, in der keramischen und Emailleindustrie verwendbaren Farbstoffen Die grauen t#arl)stotte. welche zttr l@ärlntng von I'ntaillen oder zur Dekoration keramischer Stücke über oder unter der l?maille verwendet werden, können nach bekannten Verfahren durch Mischen verschieden gefärbter Pigmente erhalten werden, die dem .luge den Eindruck von Grau vermitteln. Indessen können für den speziellen Fall der Dekoration von Fayence in Unteremaillefarben be-#tändige Färbungen nur durch Anwendung einer Gruppe von grauen Farbtönen verwendet werden. die züt diesem "!.weck durch Brenneu der vorher innig vermischten oxydischen Verbindungen des Zinns und des Antimons hergestellt wurden, wobei gegebenenfalls andere, die 1?ntwicklung des Farbtons begünstigende Produkte zugegeben wurden. 1;s wurde nun gefunden, daB man durch einfaches Brennen eines innigen Gemisches von Aluminiumoxyd und Molybdänsäure oder von Substanzen. die diese durch Brennen zu bilden vermögen, wie z. B. Ammoniummolybdat, bei über 8oo` eine ganze Skala von grauen Farbtönen, angefangen von intensiven blaugrauen Tönen bis zu den hellsten grauen Tönen herstellen kann.
  • Die Mengen an Molybdänsäure in dem Gemisch bedingen die Intensität des Farbtons. Das intensivste Grau wird mit Mengenverhältnissen von bis 20% 14003 und von. 95 bis 8o % A1203 erhalten. Die Intensität der Färbung nimmt rasch ab, wenn der Gehalt an Mo 03 unter 5010 sinkt. Nichtsdestoweniger ergibt ein Gehalt von i % ein noch verwendbares helles Grau. Die Intensität sinkt inl Gegensatz dazu langsam, wenn der Gehalt an \1o0.3 20% überschreitet, und bei Erreichung eines Wertes von 65% ist die Farbe kaum noch merklich.
  • 1#.s wurde im übrigen gefunden. daß die erfindungsgemäßen Farbstoffe durch Zugabe von Zink-()xV(l oder Zintloxvd oder eines Gemisches dieser leiden deckkräftiger gemacht werden können. Eine solche Zugabe hat auch gleichzeitig die Wirkung, den Farbton aufzuhellen, so daß man ein Mengenverhältnis dieser Oxyde von 40% in der endgültigen Zusammensetzung nicht überschreiten darf, um einen noch verwendbaren grauen Farbstoff zu erhalten. Die genannten Oxyde werden vorteilhaft vor dem Brennen zu dem Gemisch gegeben.
  • 1)1e erfindungsgemäßen grauen Farbstoffe können als Unteremaillefarben von Fayence, als Emaillefarbstoffe von Fayence, Steinzeug bzw. Steingut oder Porzellan und als Farben bei der Emaillierung von Metallen verwendet werden. Beispiel i 'Man mischt innig 146 Teile wasserhaltiges .\luminiumoxyd und 6,8 Teile :-,mmoiiiummolvhdat. Dann glüht man im Schmelztiegel bei einer Temperatur von Tiber goo° und vorzugsweise zwischen ii5o und 130o°.
  • ach dem Abkühlen nimmt man aus den Schmelztiegeln ein leicht agglomeriertes Produkt von graublauer Farbe. das man mit rlcil üblichen 'Mitteln pulverisiert.
  • Beispiel Man stellt ein inniges Gemisch aus 92,4 Teilen wasserhaltigem _\lumilliumoxvd, 3o Teilen Zinkoxyd und 13,6 Teilen _\mmoniummolv1>dat her.
  • Man glüht und pulverisiert wie im Beispiel t angegeben und erhält so ein helles Grau. 13eispie13 Ein inniges Gemisch atts 92,4 'feilen wasserllaltigem Xluminiumoxvd, j,5 Teilen Zinnoxyd und 5,1 Teilen Ammonitimmolvbdat wird wie oben allgegeben geglüht und pulverisiert. und man erhält ein helles Grau.

Claims (1)

  1. PATF.vTAN'ii,Ni CH: \,-erfahren zur Herstellung von grauen, in der keramischen und Hinailleindustrie verwend- baren Farbstoffen, dadurch gekennzeichnet, dali nlan ein itltliges Gemisch von Aluininiumoxvd und 'folvl)dänsätire oder von Substanzen, welche diese heim Glühen zu bilden vermögen, und gegehenenfall: von Zinkoxyd und/oder Zinnoxyd in Mengenverhältnissen von i bis 6511/0 110 0,- 35 1>1s 9911/o -\I,0, und o bis 40% Zn 0 und/oder Sn O.= ')ei über 80o° glüht.
DES19036A 1947-10-28 1950-09-09 Verfahren zur Herstellung von grauen, in der keramischen und Emailleindustrie verwendbaren Farbstoffen Expired DE833537C (de)

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