DE832682C - Vorrichtung zum genauen Einstellen von Werkzeugen auf eine Radialebene eines Werkstuecks, vorzugsweise fuer die Herstellung von Keilnuten in zylindrischen Wellen - Google Patents

Vorrichtung zum genauen Einstellen von Werkzeugen auf eine Radialebene eines Werkstuecks, vorzugsweise fuer die Herstellung von Keilnuten in zylindrischen Wellen

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DE832682C
DE832682C DEE830A DEE0000830A DE832682C DE 832682 C DE832682 C DE 832682C DE E830 A DEE830 A DE E830A DE E0000830 A DEE0000830 A DE E0000830A DE 832682 C DE832682 C DE 832682C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q17/00Arrangements for observing, indicating or measuring on machine tools
    • B23Q17/22Arrangements for observing, indicating or measuring on machine tools for indicating or measuring existing or desired position of tool or work
    • B23Q17/2233Arrangements for observing, indicating or measuring on machine tools for indicating or measuring existing or desired position of tool or work for adjusting the tool relative to the workpiece
    • B23Q17/2275Arrangements for observing, indicating or measuring on machine tools for indicating or measuring existing or desired position of tool or work for adjusting the tool relative to the workpiece of a tool-axis relative to a workpiece-axis

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Vorrichtung zum genauen Einstellen von Werkzeugen auf eine Radialebene eines Werkstücks, vorzugsweise für die Herstellung von Keilnuten in zylindrischen Wellen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, die es ermöglicht, Werkzeuge genau auf die Radialebene eines Werkstücks einzustellen und die insbesondere bei der Herstellung von Keilnuten in zylindrischen Wellen Verwendung finden soll.
  • Die Erfindung ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daB ein Reiter, der mit seinen beiden flachen Schenkeln die Mantelfläche des Werkstücks formschlüssig umgreifen kann, und ein Einstellglied, welches die Stellung des Werkzeugs zu der Radialebene bestimmt, gemeinsam auf einer in solcher Richtung angeordneten Gleitbahn verschiebbar sind, daB die Scheitellinie, an der die beiden flachen Reiterschenkel zusammentreffen, bei parallelem Fortschieben von der Mantelfläche des Werkstücks in der Radialebene verbleibt.
  • Eine solche Vorrichtung eignet sieh zum Einstellen eines spanabhebenden Werkzeugs auf die genaue Längsachse einer Welle, wenn man auf der den Schenkeln des Reiters abgewandten Seite das Einstellglied .derart gabelt, daß die symmetrisch auseinander strebenden Innenflächen der Gabelung unmittelbar zum Ausfludhten des spanabhebenden Werkzeugs benutzt werden können. Das Einstellen des Werkzeugs auf die Gabelung des Einstellglieds kann man dadurch noch weiter verbessern, daB man das Einstellglied in der R@adialebene d-es Werkstücks im Reiter längs verschiebbar führt. Die Vorrichtung eignet sich aber auch zum Nachprüfen der fertigen Nuten auf ihre .genaue Lage in der Radialebene des Werkstücks, wenn man das Einstellglied als quer zu der Ra-di.alebene verschiebbaren Tastschlitten ausführt und diesen mit einer Meßuhr zusammenwirken läßt. Besonders vorteilhaft ist es, den Reiter gleichzeitig mit zwei Einstellgliedern zu versehen, von denen das eine zum Einstellen des spanabhebenden Werkzeugs vor der Nutherstellung und das andere zur Einstellung des Meßwerkzeugs nach er Nutherstellung benutzt, um die richtige Lage der Nut in der Radialebene nachzuprüfen. Es empfiehlt sich in diesem Fall, den als Einstellglied für die Meßuhr dienenden Tastschlitten zugleich als Träger für das andere Einstellglied auszubilden, welches zum Ausfluchten der genauen Arbeitsebene des spanabhebenden Werkzeugs dient. Für das Einstellen des spanabhebenden Werkzeugs ist es günstig, den Tastschlitten so im Reiter zu arretieren, daß die Bewegungsrichtung des Einstellglieds für das Einstellen des Werkzeugs in der Radialebene des Werkstücks liegt, in der die Nut hergestellt werden soll. Zum Nachprüfen der richtigen radialen Nutanordnung kann man das Einstellglied für das spanabhebende Werkzeug dann benutzen, wenn man an dem dem Werkstück zugewandten Ende einen Ansatz vorsieht, der symmetrisch zur geometrischen Drehachse des Einstellglieds einen abgeflachten, vorzugsweise rechteckigen Querschnitt 'hat. Das Arbeiten mit dem Einstellglied für das Einstellen des spanabhebenden Werkzeugs läßt sich dadurch vereinfachen, daß man es mit einer Schnappvorrichtung versieht, die ein Verdrehen der Gabelung aus ihrer Arbeitsstellung erst ,nach Überwindung eines spürbaren Widerstandes ermöglicht.
  • Die Erfindung wird tim folgenden unter Hinweis auf ein in der Zeichnung dargestelltes Ausführungsbeispiel beschrieben, wobei sich weitere kennzeichnende Merkmale ergeben werden. Es zeigt Fig. i eine Vorderansicht der beispielsweisen Ausführungsform, Fig.2 eine Seitenansicht hierzu, Fig. 3 einen Grundriß hierzu, Fig. 4 eine Seitenansicht ähnlich wie Fig. i, bei der jedoch der Reiter um 9ö° verdreht aufgesteckt ist, Fig. 5 a, b, c"d, e schematische Darstellungen von Einzelheiten in verschiedenen Stellungen.
  • In einem schmalen Einschnitt einer Grundplatte i ist eine Führungsschiene 2 befestigt. 3 ist ein mit einem Führungsschlitz 6 auf der Führungsschiene 2 geführter Reiter. Der Reiter 3 liegt in Fig. i mit seinen beiden Schenkeln 4, 5 von der Breite b (Fig. 2 und 3) auf der Mantelfläche einer auf der Grundplatte i liegenden Welle 7 auf. Die Innenflächen der beiden Schenkel 4, 5 bilden die unter sich gleichen Winkel a mit der durch das Achsmittel 8 (Zentrierhohrung) der Welle 7 und den Scheitel 9 der beiden Schenkel 4, 5 festgelegten Radialebene A-A, die senkrecht zu der Ober- und Unterfläche der Grundplatte i und parallel zu der hierauf senkrechten Längsrichtung der Führungsschiene 2 liegt. Bewegt man den Reiter 3 auf der Führungsschiene@2 -auf oder ab, so bleibt der Scheitel 9 der beiden Schenkel 4, 5 stets in der Radialebene A-A.
  • Ein Schlitten io ist an sich in einer senkrecht zu A-A gerichteten Führungsnut i i des Reiters 3 verschiebbar, aber in der gezeichneten Stellung mittels eines beide Teile durchdringenden Arretierstiftes 12 gegen derartige Verschiebungen gesichert. 13 ist ein Auge des Schlittens io, welches aus der auf einer Seite offenen Führungsnut i i vorsteht. In dem Auge 13 ist ein Stift 14 drehbar und längs verschiebbar gelagert. Das obere Ende des Stiftes 14 hat zwei Gabelarme 15, 16, von deren Innenflächen jede den Winkel ß mit der senkrecht zur Zeichenebene der Fig. i liegenden Ebene B-B bildet. In der in Fig. i gezeichneten Stellung,des Reiters 3 und seines Schlittens io fallen die Ebenen A-A und B-B zusammen, und der Seheitel 17 der schrägen Gabelarme 15, 16 liegt genau oberhalb vom Scheitel 9 der beiden Schenkel 4, 5 und ebenso genau oberhalb des Achsmittels B. Eine Längsnut 21 im Stift 14 und ein mit dieser zusammen arbeitender Schnappstift 22 sichern normalerweise .die gegenseitige Parallelität der Gabelarme 15, 16 und der Sehenkel 4, 5, lassen aber anderseits ein Verdrehen des Stiftes 14 gegen den spürbaren Widerstand des Schnappstiftes zu.
  • Es sei angenommen, man habe die Aufgabe, mit einem Fingerfräser 18 vom Durchmesser d in der zylindrischen Welle 7 eine Keilnut i9 zu fräsen, die genau radial .angeordnet sein muß, bei der also sowohl rechts als auch links von A-A die Hutbreite a verlangt wird. In diesem Fall legt man bei aufwärts geschobenem Reiter 3 die Welle 7 auf die Grundplatte i bzw. bei um i8o° auf der Führungsschiene 2 umgestecktem Reiter 3 auf den Fräsmasc'hinentisc'h 20. Dann senkt man den Reiter 3 nach unten, bis seine flachen Innenschenkel 4, 5 satt und formschlüssig auf der Mantelfläche ,des Werkstücks 7 aufliegen. Es muß also hierbei die Längsachse 8 der Welle 7 mit den flachen Innenflächen der Sehenkel 4, 5 genau fluchten. Sind nun Längsnut 21 und Sdhnappstift 22 miteinander in Eingriff, so daß die Innenflächen der Gabelarme 15, 16 genau parallel zu den Mantellinien des Werkstücks 7 liegen, so macht es selbst für den wenig geübten Arbeiter keine Schwierigkeiten, durch Kurbeln am Längs- und Quersupport der Arbeitsmaschine den Fingerfräser 18 so in die Gabelarme 15, 16 einzufahren, daß seine seitlichen Kanten die beiden Gabelarme gleichmäßig berühren. Hierzu braucht man den bei dem genannten Anwendungsbeispiel als spanabhebendes Werkzeug dienenden Fingerfräser 18 nur so lange in der Richtung 23 zu verschieben, bis an beiden Gabelarmen praktisch kein Luftspalt mehr sichtbar ist. Günstig, wenn auch nicht unbedingt nötig, ist hierbei, daß der Arbeiter die als Einstellglied für das Werkzeug 18 dienende Gabelung 15, 16 beim Kurbeln am Werkzeugschlitten durch einen leichten Druck nach oben ständig mit der zuerst in Eingriff kommenden (rechten oder linken) Werkzeugkante in Berührung halten kann. Ist dann das Werkzeug auf die Ebene A-B, in der die genau radial gerichtete Keilnut i9 verlangt wird, und das Werkstück 7 mit seiner Längsachse 8 in der genauen Lage zum Fräser eingestellt, so kann die Vorrichtung entfernt und durch die Vorschubbewegung des Werkzeugs in der Richtung A-B in Fig. i ohne zusätzliches Messen die verlangte Nut i9 in der genauen radialen Ebene gefräst werden.
  • Im Reiter 3 ist, wie am deutlichsten aus Fig. 2 und 3 ersichtlich ist, neben :dem Führungsschlitz 6 und -um 9ö°' gegenüber diesem versetzt noch ein gleicher Schlitz 24 vorgesehen. Zieht man den Reiter 3 durch Aufwärtsschieben aus der Führungsschiene 2 heraus, so kann man ihn um 9ö° verdreht derart wieder aufstecken, daß er die Lage gemäß Fig.4einnimint. Hierl)e11StdieEbeneA-AbZW.B-B waagerecht gerichtet, d. h. parallel zur Grundfläche der Grundplatte i. Als Fräswerkzeug ist hierbei ein mit senkrechter Achse umlaufender Scheibenfräser 28 vorgesehen, der grundsätztich in der gleichen Weise auf :die beiden als Einstellglied dienenden Gabelarme 15, 16 eingestellt wird wie ,der Fingerfräser 18 in Fig. i. Die Vorschubrichtung des Fräswerkzeugs 28 gegenüber dem in beliebiger Weise auf dem Maschinentisch festgespannten Werkstück 27 zur Erzeugung der Keilnut 29 ist dabei natürlich ebenfalls waagerecht.
  • 30 ist eine handelsübliche Meßuhr, die in einem geteilten Lager 31 des Reiters 3 durch eine Klemmschraube 32 eingespannt ist. Ihr Tastbolzen 33- liegt gemäß Fig. i an einer gehärteten und geschliffenen Platte 34 des Auges 13 an. Gibt man durch Herausnehmen .des Arretierstiftes 12 die Bewegung des Schlittens io im Reiter 3 frei, so kann die Schlittenbewegung quer zu der in der Richtung A-A verlaufenden Bewegungsrichtung des Reiters 3 Längsverschiebungen ,des Tastbolzens 33 der Meßuhr 30 bzw. Ausschläge des Meßuhrzeigers aus der gezeichneten Nullstellung erzeugen. Der in dem Auge 13 steckende Stift 14 hat an seinem in Fig. i unteren Ende einen Ansatz 35, der in waagerechter RiMitung einen rechteckigen Querschnitt hat. Die genannten Teile dienen dem nachstehend erläuterten zweck.
  • Nach dem Herstellen einer Keilnut i9 kann man die Vorrichtung 1, 2, 3, 10, 13, 30 in die aus F.ig. i ersichtliche Arbeitsstellung bringen, indem man den Reiter 3 auf die eingespannte Welle 7 herabsenkt, bis die flachen Innenflächen der Schenkel 4, 5 formschlüssig auf der Mantelfläche aufliegen, und auch den unteren Ansatz 35 bis auf den Grund der hergestellten Keilnut i9 nach unten schiebt. Nimmt man dann den Arretierstift 12 heraus und verschiebt 'den dabei als Tastschlitten oder Einstellglied für den Meßu'hrbolzen 33 dienenden Schlitten io nach rechts und links in F.ig. i, so kann .man an Hand der mehr oder weniger unterschiedlichen "Zeigerausschläge der Meßuhr 30 feststellen, ob der Fingerfräser 18 die Nut i9 tatsächlich genau in der gewünschten Radialebene A-A hergestellt hat bzw. wie groß die tatsächliche Abweichung von dem Sollwert ist. Noch einfacher läßt sich diese Feststellung .in folgender Weise treffen: Wenn man den Stift 14 nach unten in die Keilnut i9 bewegt, so nimmt sein unterer rechteckiger Ansatz 35, sofern die Keilnut tatsächlich genau in der Radialebene A-A liegt, die Mittelstellung gemäß Fig. 5 a ein, bei der seine beiden langen Seitenflächen und .auch beim Verdrehen die diametral einander gegenüberliegenden Kanten .immer untereinander den gleichen Abstand von den Seitenflächen der Nut i9 :behalten (vgl. Fig. 5b). Bei ungenauer Herstellung der Nut mit Bezug auf die Radialebene A-A muß dagegen die Achse 36 des Stiftes 14 (Fing. 5e) eine mehr oder weniger große Ab- weichung e von der Mitte bzw. den Seitenflächen ,der Nut i9 haben. Verschwenkt man nun den Ansatz 35, so muß natürliche die der Seitenfläche der Nut näher liegende Kante 38 des Ansatzes 35 die entsprechende Seitenfläche bereits erreichen, wenn .die diametral gegenüberliegende Kante 37 von der anderen Fläche noch einen Abstand von der doppelten Abweichung 2e hat (Feg. 5d). Liest man nun in dieser Anlagestellung den Meßuhrzeiger ab und dreht den Ansatz 35 weiter, so stützt sich die Kante 38 an der Seitenfläche der Nut des fest ein-,gespannten Werkstücks ab und verschiebt die Achse 36 des Stifts 14, d. h. den Tastschlitten io so weit, bis die Abweichung e null geworden (Feg: 5e) und dadurch eine Weiterdrehung reicht mehr möglich ist. Der da-bei auf der Meßuhr alblesbare Zeigerausschlag ist nunmehr m-it dem Meßuhrausschlag @in der Stellung gemäß Fig. 5 d zu vergleichen. Die Differenz der beiden Zeigerausschläge ist dann das Maß für die tatsächliche Abweichung der Nutmitte von der gewollten Radialebene.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung ermöglicht es also in einfachster Weise eine fertig gefräste Keilnut darauf nachzuprüfen, ob und gegebenenfalls um wieviel hundertstel Millimeter die Keilnut außermittig mit Bezug auf die verlangte Radialebene einer Welle liegt. Hierzu benötigt man praktisch nur den .mit seinem Scheitel ,in der Radialebene A-A verschiebbarenReiter 3 und ein quer dazu verschiebbares und auf eine Meß.uhr 30 einwirkendes erstes Einstellglied, -nämlich den Tastsahlitten io mit dem drehbaren Ansatz 35. Will man dagegen das Fräs- oder ein anderes spanabhebendes Werkzeug 18 von vornherein so einstellen, daß selbst ein wenig geübter Arbeiter genau in der Radialebene liegende Keilnuten i9 herstellen kann, so benötigt man hierzu nur ein, z. B. mittels des Arretierstiftes 12, auf dem Reiter 3 angeordnetes Einstellglied 15, 16, ,essen Scheitel in gleicher Weise wie der Scheitel 8 der beiden Reiterschenkel 4, 5 bim Verschieben des Reiters .in der Radialebene A-A verbleibt. Hierbei ist es grundsätzlich gleichgültig, ob der Reiter 3 in der RadialebeneA-A auf der an .der Grundplattg befestigten Führungsschiene 2 oder in seiner um go'q verschwenkt angeordneten Stellung gemäß Fig.4 zusammen mit der Grundplatte i auf dem Werkzeugmaschinentisch 20 verschoben wird. In ihrer Universalbauart mit der l"leiclizeitigen Anordnung beider Einstellglieder io und 15, 16 zum wahlweisen Einstellen ,auf das Bearbeitungswerkzeug 18 bzw. auf das Meßwerkzeug 30 ist die erfindungsgemäße Vorrichtung besonders zweckmäßig.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum genauen Einstellen von Werkzeugen auf eine Radialebene eines Werkstücks, vorzugsweise für die Herstellung von Keilnuten,in zyliindrisehen Wellen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Reiter (3), der mit seinen beiden flachen Schenkeln (4, 5) die Mantelfläche des Werkstücks formschlüssig umgreifen kann, und ein Einstellglied (14), welches die Stellung des Werkzeugs zu der Radialebene bestimmt, gemeinsam auf einer in solcher Richtung angeordneten Gleitbahn (2) verschiebbar sind, daß die Scheitellinie, an der die beiden flachen Reiterschenkel (4, 5) zusammentreffen, bei parallelem Fortschieben von der Mantelfläche des Werkstücks in der Radialebene verbleibt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Einstellglied (14) auf der den Schenkeln (4, 5) des Reiters (3) abgewandten Seite derart gegabelt ist, daß die symmetrisch auseinander strebenden Innenflächen der Gabelung (15, 16) zum Ausfluchten der Seitenkanten eines einzustellenden spanabhebenden Werkzeugs benutzbar sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet; daß das Einstellglied (14) in der Ra@dialebene des Werkstücks .im Reiter (3) längs verschiebbar geführt ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Einstellglied für das Nachprüfen von Nuten auf ihre zu der Radialebene ,des Werkstücks symmetrische Lage ein mit einer MeBuhr (30) zusammenwirkender Tastschlitten (io) vorgesehen ist, welcher quer zu der Radialebene in einer entsprechenden Gleitführung (i i) des Reiters (3) verschiebbar angeordnet ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf demselben Reiter (3) sowohl das mit der Meßuhr (30) zusammenwirkende Einstellglied (io) als auch das andere Einstellglied (14) zum Ausfluchten der genauen Arbeitsebene des spanabhebenden Werkzeugs verschiebbar geführt sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der als Einstellglied für die Meßuhr (30) dienende Tastschlitten (10) zugleich der Träger für das andere Einstellglied (14) ist, welches zum Ausfluchten der genauen Arbeitsebene des spanahllchenden MVerkzeugs dient. Vorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine den Tastschlitten (io) auf dem Reiter (3) in einer solchen Stellung sichernde Arretiervorriclltun:g (12), in der das andere Einstellglied (14), bzw. der Scheitel seiner Gabelung (15, 16) in der zum genauen Einstellen des spanabhebenden Werkzeugs erforderlichen Ebene steht. B. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das andere Einstellglied (14) in dem Tastschlitten (io) drehbar und längs verschiebbar geführt ist und an seinem dem Werkstück zugewandten Ende symmetrisch zu seiner Drehachse einen abgeflachten -Querschnitt (35) hat. g. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß an dem anderen Einstellglied (14) eine Schnappvorrichtung (21, 22) angreift, die ein Verdrehen der Gabelung (15, 16) aus ihrer Arbeitsstellung erst nach Überwindung eines spürbaren 1N'iderstandes- ermöglicht. io. Vorrichtung nach Anspruch i und vorzugsweise 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß ,der Reiter (3) zwei um 9o° gegeneinander versetzte Führungsschlitze (6, 24) hat, die sein Umstecken in zwei verschiedene Arbeitsstellungen -auf einer vorzugsweise senkrecht angeordneten Führungsschiene (2) ermöglicht. i i . Vorrichtung nach Anspruch i o, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschiene (2) an einer Seite einer Grundplatte (i), und zwar senkrecht zu deren Grundfläche, befestigt ist.
DEE830A 1950-03-17 1950-03-17 Vorrichtung zum genauen Einstellen von Werkzeugen auf eine Radialebene eines Werkstuecks, vorzugsweise fuer die Herstellung von Keilnuten in zylindrischen Wellen Expired DE832682C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3985462A (en) * 1975-06-27 1976-10-12 Didato Thomas P V-block center finder

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