DE83249C - - Google Patents

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DE83249C
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Germany
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valve
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D3/00Flushing devices operated by pressure of the water supply system flushing valves not connected to the water-supply main, also if air is blown in the water seal for a quick flushing
    • E03D3/02Self-closing flushing valves
    • E03D3/06Self-closing flushing valves with diaphragm valve and pressure chamber for retarding the valve-closing movement

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Self-Closing Valves And Venting Or Aerating Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 85: Wasserleitung.
Firma C. SOLMS in BERLIN. Spülhahn für Aborte.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Spülhahn, der durch den Wasserdruck geschlossen gehalten wird, sich beim Schliefsen des in die Leitung eingefügten Haupthahnes, um ein Einfrieren zu vermeiden, selbsttätig entleert und mit einer Vorrichtung zum Reguliren des Wasserdurchflusses versehen ist.
Die beiliegende Zeichnung stellt den geöffneten Ciosethahn im Schnitt dar; derselbe ist durch einen Druck auf den Knopf k in Thätigkeit gesetzt.
Das Hahngehä'use besteht aus dem Obertheil 0, dem Mittelstück o1 und dem Untertheil o2. Im Obertheil 0 ist ein Bolzen b beweglich angeordnet; derselbe trägt den aufgeschraubten Knopf k und wird von der Feder s mit seinem Ansatz α an die Gehäusedecke d geprefst. Zwischen die beiden den Obertheil 0 mit dem Mittelstück o1 vermittelst Schrauben r verbindenden Flantschen f ist eine zugleich als Membran und Dichtung dienende Gummischeibe S gelegt; letztere trägt das Doppelventil V, welches aus einem in seiner ganzen Länge durchbohrten Hauptventil ν mit Ventilansatz t und dem Innenventil v1 besteht. Letzteres wird durch eine Spiralfeder ρ an seinen Ventilsitz i, der die Decke des Hauptventils ν bildet, gedrückt. Der Ventilstift e ist kantig gefeilt, damit er nicht die Ventilbohrung g ausfüllt, sondern Durchgangsöffhungen für das Wasser frei läfst. Das Ventil ν ragt in den cylindrischen Ansatz ^ des Gehäusemittelstückes o1; dieser Ansatz ist oben zu dem Ventilsitz m ausgebildet und unten durch eine mit gelochtem Boden d1 versehene Schraube u begrenzt. Dicht unter dem Ventilsitz ist der Ansatz \ mit einem Kranz von Löchern / versehen. Der Gehäuseansatz h führt zum Wasserzuflufsrohr, der Ansatz /71 dient als Ausflufs nach dem Closet.
Oberhalb der Membran 5 ist der Gehäuseobertheil ο mit einer Bohrung η versehen, die in eine weitere Bohrung n1 mündet, welche nach unten in eine engere Bohrung n2 übergeht. Ein die Bohrung n1 nicht ausfüllender, unten konisch zugespitzter Stifty ist oben mit Gewinde n> versehen; durch dessen Niederschrauben wird die Bohrung n2 verschlossen.
Die Wirkungsweise des Spülhahnes ist folgende:
Durch einen Druck auf den Knopf k wird erst das Ventil v1 von seinem Sitz i und ferner durch das Nachgeben der Membran 5 der Ventilansatz t von dem Ventilsitz m abgedrängt; die Ventile haben nun die in der Zeichnung veranschaulichte Stellung.
Das in h unter Druck emporsteigende Wasser tritt durch die Löcher I nach dem Abflufsrohr h1, gleichzeitig aber tritt auch Wasser durch die Bohrung g, das Ventil v1 umfliefsend, nach dem Raum Q-durch die Bohrungen η und
Verbindung.
Beim Aufhören des Druckes auf den Knopf k legt sich das Ventil v\ durch den Wasserdruck und die Spiralfeder ρ getrieben, an seinen Sitz i und verschliefst den Wasserzuflufs nach Q.; ist der Schraubenstift y fest auf seinen Sitz geschraubt, dann ist der Abflufs des in Q befindlichen Wassers nach h1 verhindert, da die Membran am Rückgang in ihre horizontale Lage verhindert und dadurch auch das Ventil m
Letzterer steht 2 mit /21
in
nicht verschlossen wird; ist dagegen die Schraubenstiftspitze von y entfernt, dann kann das Wasser aus Q. nach /21 übertreten und die Membran und das Ventil ν geht in seine höchste Stellung zurück, letzteres dabei den Durchgang bei m verschliefsend. Je nach der Oeffnung des Durchganges bei y wird sich sonach nach dem Aufhören des Druckes auf den Knopf k die Membran S schneller oder langsamer zurückziehen und dadurch das Ventil ν bei m schneller oder langsamer verschliefsen, es wird dementsprechend beim Aufhören des Druckes auf Knopf k ein mehr oder weniger schnelles Unterbrechen des Wasserabflusses nach /21 stattfinden.
Nachdem der in der Zuflufsleitung eingeschaltete Haupthahn geschlossen ist, entleert sich das ganze Hahngehä'use durch selbstthätiges Nachgeben der Membran vollständig, indem sämmtliches Wasser durch eine Nebenleitung abgeführt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Spülhahn für Aborte u. s. w., gekennzeichnet durch ein dreitheiliges Gehäuse (0 o1 o2), in welchem ein Doppelventil (V) derart angeordnet ist, dafs das kleinere, durch Spiralfeder (p) belastete Ventil v1 in einem gröfseren Ventil (v), welches durch den Wasserdruck geschlossen gehalten wird, spielt, während das gröfsere Ventil (v) an einer als Membran dienenden Gummischeibe (S) befestigt ist, wobei beide Ventile ν und v1 durch einen Druckknopf k nach einander bethätigt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT83249D Active DE83249C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1211880B (de) * 1964-02-20 1966-03-03 Erich Herion Ventil mit Antriebskolben und Hilfsventil

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1211880B (de) * 1964-02-20 1966-03-03 Erich Herion Ventil mit Antriebskolben und Hilfsventil

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