DE832340C - Verfahren zur mechanischen Pruefung von Papier - Google Patents

Verfahren zur mechanischen Pruefung von Papier

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DE832340C
DE832340C DES4221A DES0004221A DE832340C DE 832340 C DE832340 C DE 832340C DE S4221 A DES4221 A DE S4221A DE S0004221 A DES0004221 A DE S0004221A DE 832340 C DE832340 C DE 832340C
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DE
Germany
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paper
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impressions
shape
mechanical testing
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Expired
Application number
DES4221A
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English (en)
Inventor
Rudolf Bertram
Dipl-Ing Otto Gasser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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Publication of DE832340C publication Critical patent/DE832340C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Investigating Strength Of Materials By Application Of Mechanical Stress (AREA)
  • Machines For Manufacturing Corrugated Board In Mechanical Paper-Making Processes (AREA)

Description

  • Verfahren zur mechanischen Prüfung von Papier Zur mechanischen Prüfung von Papieren und insbesondere von getränkten Wickelpaplieren für elektrische Kai>el sind sogenannte Doppelfalzapparate bekannt, die jedoch ziemlich kompliziert uiid teuer sind. Die Untersuchung der Papiere in solchen Apparaten ist sehr zeitraubend und liefert außerdem stark streuende Ergebnisse. Äußere Einflüsse, wie Luftfeuchtigkeit usw., fälschen die MeßergXel)nisse meist beträchtlich, die außerdem nicht reproduzierbar sind. Die Erfindung schafft demgegenül)er ein Verfahren. das gestattet, die mechanische t>rüfung von llapieren und insbesondere von Wickelpapieren fiir elektrische Kabel mit Hilfe einfacher \'orrichtungen rasch und sicher durchzuführeii. I)as Verfahren hietet dazu noch den Vorteil, (laß die Papierprobe als Dokument aufbewahrt werden kann, während einem in der Falzmaschine gerissenen Papierstreifen nicht anzusehen ist, wie viele Falzungen er aushielt.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung besteht darin, daß in das Papier bzw. in den Prüfstreifen Eindrücke verschiedener Größe gemacht werden.
  • Zweckmäßig werden die verschieden großen Eindrücke gleichzeitig mit nur einer Vorrichtung erzeugt.
  • Durch das Eindrücken wird das Papier an diesen Stellen gedehnt, so daß man, je nachdem in wie vielen bzw. in welchen Eindrücken das Papier reißt, auf die Dehnbarkeit des Papierstreifens schließen kann. Da eine Schädigung von Wickelpapieren bei der Trocknung bzw. Tränkung vor allem in einem Verspröden besteht, durch das die Dehnung herabgesetzt wird, läßt sich durch ein Verfahren gemäß der Erfindung eindeutig auf die Brauchbarkeit der Wickelpapiere schließen.
  • Falls die Eindrücke gemäß der Erfindung in dem Rand des Papierstreifens angebracht werden, so gibt dies außerdem einen Hinweis auf die Kantenrißfestigkeit.
  • In Fig. 1 der Zeichnung ist ein Ausführungsbei spiel einer einfachen zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung dienenden Vorrichtung gezeigt. Die dargestellte Vorrichtung hat die Gestalt einer einfachen Zange und besteht aus den beiden Backen I und 2, die durch das Scharnier 3 miteinander q verbunden und mit Handgriffen 4 und 5 versehen sind. In der einen Backe I ist eine Anzahl von Löchern 6 angebracht, während die andere Backe 2 Erhöhungen 7 entsprechender gestaffelter Größe und in entsprechender Anordnung trägt. Wird in diese Vorrichtung ein Papierstreifen eingelegt und die Zange geschlossen, so werden durch die Erhöhungen 7 in dem Papierstreifen Eindrücke eingeprägt. Je nach der Dehnungsfähigkeit des Papiers wird es unter wenigen oder mehreren dieser Erhöhungen 7 einreißen. Aus der Zahl der Risse kann dann auf die Dehnbarkeit des Papiers geschlossen werden.
  • Die Löcher 6 der Prüfvorrichtung können rund oder auch eckig sein. Entsprechend können die Erhöhungen 7 als Kugelkalotten bzw. Kegel oder Kegelstümpfe oder aber auch als Zylinderkalotten, Pyramiden oder Keilen usw. ausgebildet sein. An Stelle von Löchern genügen unter Umständen auch nur entsprechende Vertiefungen in der Prüfvorrichtung. Unter Umständen ist es auch möglich, an Stelle mehrerer Eindrücke verschiedener Größe nur einen einzigen länglichen Eindruck zu erzeugen, dessen Breite oder Tiefe, gegebenenfalls auch beide, sich ändert. Zu diesem Zweck können keil- oder kegelförmige Erhöhungen der Preßvorrichtung dienen, denen eine dreieckige oder trapezförmige Vertiefung oder ein entsprechendes Loch in der Grundplatte gegenübersteht. In diesem Fall entsteht je nach der Dehnbarkeit des Papiers ein Riß kleinerer oder größerer Länge, wobei die Länge ein Maß für die Dehnung darstellt.
  • In Fig. 2 und 3 der Zeichnung ist ein Ausfuhrungsheispiel einer solchen Vorrichtung dargestellt, die in ihrer Gestaltung im wesentlichen der Vorrichtung nach Fig. I entspricht, bei der aber in der einen Backe 2 an Stelle von mehreren Erhöhungen verschiedener Größe eine einzige längliche Erhöhung 9 vorgesehen ist, deren Breite und Tiefe von einem Ende zum anderen stetig zunimmt. In der anderen Backe I ist eine Vertiefung 8 entsprechender Gestalt vorgesehen.
  • Die Vorrichfung zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung braucht nicht, wie dargestellt, als Zange ausgehildet zu sein, sondern kann auch eine andlere Form, I>eispielsweise die Gestalt einer kleinen Prägepresse, haben, die z. B. mittels einer kleinen Handspindel oder eines Kniehebels betätigt wird.
  • PATENTANSPRI-CHE: I. Verfahren zur mechanischen Prüfung von Papier, insbesondere von Wickelpapieren für elektrische Kabel, Kondensatoren o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß in das Papier Eindrücke verschiedener Größe gemacht werden.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Eindrücke in dem Rand des Papiers angebracht werden.
    3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Prägeplatte o. dgl., die eine Mehrzahl von Erhöhungen verschiedener Größe oder Form besitzt.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Erhöhungen der Größe nach gestaffelt sind. j. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine Unterlage mit den Erhöhungen in Größe und Anordnung entsprechenden Vertiefungen oder Löchern.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Erhöhungen die Form von Kugelkalotten haben.
    7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 5, dadurch gekennzeichnet. daß sie die Gestalt einer Zange besitzt.
    8. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Eindrücke durch eine einzige längliche Erhöhung erzeugt werden, deren Breite oder Höhe sich vorzugsweise stetig ändert.
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